[All about the books] Manuela Insua – Die Chocolaterie der Träume

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Willkommen in der Valerie Lane! 
Erneut möchte ich der romantischen Straße in Oxford heute einen Besuch abstatten, denn nachdem mich der erste Teil der Reihe von Manuela Insua (*Rezension*) so sehr begeistert hat, konnte ich es kaum abwarten, wieder einzutauchen in die kleine Welt von Laurie und Co.

Manuela Insua – Die Chocolaterie der Träume:

 Autor: Manuela Inusa
 Verlag: Blanvalet
 Seiten: 335
 ISBN: 978-3734-105012-01
 
 
Worum geht es? 
Schokolade, Kekse, Pralinen und all die kleinen Sünden, die das Leben lebenswert machen…Das ist die Welt von Keira, die sich ihren Lebenstraum erfüllt hat und in der kleinen Valerie Lane in Oxford eine Chocolaterie betreibt. Dort stellt sie in liebevoller Handarbeit die süßestens Verführungen her und macht ihre Kunden glücklich. Doch wer macht eigentlich Keira glücklich? Ihrem Langzeitfreund  und Fitnessfreak Jordan ist nicht nur die Chocolaterie ein Dorn im Auge, sondern auch Keiras Kurven, an denen die eine oder andere Nascherei ihre Schuld hatte. Während die Beziehung zu Jordan mächtig kriselt und dieser plötzlich auch nicht nur ein Geheimnis vor Keira zu haben scheint, taucht dieser charmante Kunde auf…..
 

 

 

Rezension:
Ich habe mich unglaublich gefreut, den zweiten Teil der Reihe rund um die Valerie Lane beginnen zu können und bin, wie auch schon bei Teil 1, mal wieder total begeistert von der wundervollen Aufmachung. Diesmal ganz in pink gehalten, ist das Cover erneut unglaublich liebevoll gestaltet und die Gestaltung des Buches macht erneut Lust auf mehr. 
Nachdem Teil 1 sich noch der verträumten und manchmal etwas schüchternen Laurie gewidmet hat, ist nun ihre Freundin Keira Protagonistin der Geschichte. War Laurie mir manchmal etwas zu zurückhaltend, konnte ich mich mit Keira dieses Mal sehr identifizieren. Auch sie ist als Hauptfigur mit Liebe zum Detail herausgearbeitet und nimmt uns Leser mit auf die Reise durch die Valerie Lane. Anders als Laurie versprüht sie aber keine Sehnsucht und Hoffnung, sondern mehr Resignation und Sorge, gleichzeitig aber auch Energie und Willen, das was sie unglücklich macht, nicht hinzunehmen und zieht den Leser umso mehr in den Bann der Geschichte. Nicht wenige von uns werden die Situation, in der Keira nach einer langen Beziehung mit Jordan steckt, sicher kennen und nachempfinden können und genau an dieser Stelle punktet Manuela Insua mit “Die Chocolaterie der Träume” ein ums andere Mal. Gefühl ist das eine Wort, das das Buch am besten beschreiben kann. Tiefe Emotionen, von Unsicherheit bis Kampfgeist, von Angst bis Unbeschwertheit. Keira ist ein gänzlich anderer Typ als Laurie, keine Frage und doch fügt sich ihre Geschichte perfekt ein in das große Ganze der Reihe. 
Wer den ersten Teil nicht gelesen hat, wird aber dennoch nicht vor einem Rätsel stehen, denn “Die Chocolaterie der Träume” ist auch als Einzelband wunderbar zu lesen und entführt in die zauberhafte Welt der kleinen romantischen Gasse mitten im großen und hektischen Oxford.
 
Trotz all dem Lob bleibt in meiner heutigen Rezension ein kleines Aber, das ich mir leider nicht verkneifen kann. Die Geschichte rund um Keira und Jordan ist in ihrem Ergebnis vorhersehbar und das allein ist absolut kein Wermutstropfen. Auch Jordans Geheimnis ist letztlich nicht überraschend, aber genau aus diesem Grund authentisch und wirkt keinesfalls konstruiert. Was mir aber leider nicht ganz so gut gefallen hat, ist die Story rund um den einen Kunden, der Keiras Herz Stück für Stück erobern soll. Leider leider finde ich diesen Aspekt der Geschichte nicht besonders gelungen und mir fehlt das gewisse Etwas. Zu schnell geht die ganze Entwicklung und zu eindeutig kommt die Wende bzw. des Rätsels Lösung daher.
 
 
 
Fazit:
Trotz meines kleinen “Abers” hat mir das Buch insgesamt wieder sehr gut gefallen und muss sich vor seinem Vorgänger keineswegs verstecken. Vielmehr habe ich unglaublich viel Lust auf die nächsten Teil der Reihe bekommen und freue mich jetzt schon zu erfahren, wie es mit Ruby und Susann weitergehen wird und freue mich ebenso auf ein Wiedersehen mit Laurie und Keira.
 
Insgesamt möchte ich dem Buch 4 von 5 Sternen geben und euch eine Leseempfehlung für diese Reihe aussprechen.
 
 

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Ich freue mich, euch als neue Follower begrüßen zu können! 

 
 
 
 
 
 
 *Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag für dieses Rezensionsexemplar     
 

[All about the books] Manuela Inusa – Der kleine Teeladen zum Glück

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Es gibt Bücher, die sprechen uns einfach an, ganz egal ob wir uns schon mit dem Inhalt befasst haben oder nicht. Ein Buch in dessen zauberhaftes Cover ich mich sofort schockverliebt habe, ist “Der kleine Teeladen zum Glück” von Manuela Inusa, von dem ich euch heute erzählen möchte….

Manuela Inusa – Der kleine Teeladen zum Glück:

 Titel: Der kleine Teeladen zum Glück

 Autor:Manuela Inusa
 Verlag: Blanvalet
 Seiten: 287
 ISBN: 978373410500501
 
Worum geht es?
Die Valerie Lane ist wahrscheinlich die romantischste Straße in ganz Oxford und Laurie kann sich glücklich schätzen, ausgerechnet hier ihren Traum vom eigenen Teegeschäft leben zu können. In ihrem kleinen Eckladen “Lauries Teacorner” verkauft sie die köstlichsten Teesorten aus aller Welt und gibt ihren Kunden stets ein kleines bisschen Glück und Wohligkeit mit auf den Weg. Das kleine Geschäft strahlt nicht nur Wärme und Harmonie aus, Laurie hat für jeden stets ein offenes Ohr und eine warme Tasse Tee. Nur die Liebe meinte es bisher nicht sonderlich gut mit Laurie, die nach einer Scheidung nicht mehr so richtig an Amor und seine Künste glauben mag. Wäre da nicht Barry, der attraktive Teelieferant, die Laurie schon seit Monaten heimlich anhimmelt…
 
 
 
Rezension:
Unabhängig vom Inhalt dieses Buches möchte ich erst einmal ein paar Worte zu der wunderschönen Aufmachung und dem tollen Cover verlieren, in das ich mich sofort verliebt habe, “Der kleine Teeladen zum Glück” trifft optisch einfach absolut meinen Geschmack und ich freue mich insgeheim schon sehr darauf, wenn die gesamte Reihe rund um die Frauen der Valerie Lane komplett ist und mein Bücherregal verschönert. Auch die Idee, Lauries liebste Tee-Rezepte auf einigen Seiten des Buches zu verraten, finde ich zauberhaft und rundet den tollen ersten Eindruck, den ich von dem Buch hatte, perfekt ab. 
 
In einer romantischen Seitenstraße reihen sich die kleinen Geschäfte der Freundinnen Laurie, Keira, Susann, Orchid und Ruby aneinander und lassen mit ihrem Charme die Zeit für einen kleinen Moment stehen. Ganz nach dem Vorbild der Namensgeberin Valerie Bonham, besser bekannt als “die gute Valerie”, versuchen die fünf Frauen stets ein offenes Ohr und einen warmen Platz für die Menschen um sie herum zu haben. Die Valerie Lane mutet unglaublich schön, warmherzig und heimelig an und Manuela Insua versteht es, den Leser auf eine Reise in diese kleine zauberhafte Gasse im großen und hektischen Oxford zu schicken. Zu gerne würde ich einen Samstag in dieser Straße verbringen, in Rubys Antiquitätengeschäft und Orchids Geschenkartikelladen stöbern, eine Pause in Lauries Teacorner machen und mir noch etwas Wegzehrung in der Chocolaterie von Keira gönnen. Kurz gesagt: “Der kleine Teeladen zum Glück” spielt in einer unglaublich schön und romantisch kreiiert Atmosphäre, die allein den Leser schon glücklich macht.
 
Die Geschichte rund um Laurie, die unbeholfen und schüchtern ihren Schwarm Barry anhimmelt ist zwar keineswegs neu und sonderlich überraschend, aber sie versprüht unheimlich viel Wärme und Gefühl. Auch wenn die vermeindliche Krise und der emotionale Höhepunkt relativ vorhersehbar sind, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und habe es in einem Zug gelesen. Denn Laurie ist authentisch und keinesfalls eine Figur, die konstruiert wirkt. Vielmehr war sie mir als Protagonistin von der ersten Seite an sympathisch und ich würde sie wirklich gerne einmal in ihrem Teeladen besuchen und fragen, wie es ihr und Barry denn nun geht.
Selbst wenn ich mich als Leser mit Lauries Verhalten und Schüchternheit nicht immer identifizieren konnte, habe ich dennoch mit ihr gelitten und gehofft. 
 
 

 

 
Fazit:
Letztlich stimmt in “Der kleine Teeladen zum Glück” nahezu alles, was der Leser sich von einem Wohlfühlroman wünschen kann. Die Protagonisten sind sehr liebevoll herausgearbeitet und beschrieben, die Atmosphäre rundet die Geschichte perfekt ab und keine Wendung, kein Ereignis und kein Höhepunkt wirken konstruiert. Das Buch von Manuela Insua fühlt sich nach einer Geschichte aus dem Leben an, die jedem von uns so oder so passieren könnte und gleichzeit die Hoffnung und den Glauben an das Gute nicht verlieren lässt.
 
Ein tolles Buch, das mich zu Beginn meines Lesejahres aus jeden Fall begeistert hat und deshalb wundervolle 4 von 5 Sternen verdient hat.
 
 
 
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[All about the books] Marie Adams – Glück schmeckt nach Popcorn

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Was ist Glück?
Ich glaube letztich definiert das jeder von uns ein wenig anders. Für mich ist es auf jeden Fall auf irgendeine Art und Weise schon Glück, dass ich mal wieder die Zeit gefunden habe, ein Buch zu lesen und nun darüber schreiben kann. Stressig waren sie, die letzten Wochen und Monate, aber ich hoffe, dass ich nun endlich wieder mehr Zeit und Energie in All about the books und meinen kleinen Blog stecken kann.

Das erste Buch, das ich 2018 beendet habe, möchte ich euch heute vorstellen.

 
Marie Adams – Glück schmeckt nach Popcorn:
 Autor: Marie Adams
 Verlag: Blanvalet
 Seiten: 315
 ISBN: 978373410494701

Worum geht es?
Martha führt ihr kleines Programmkino mit Herzblut und voller Liebe, dabei glaubt sie an diese eigentlich schon lange nicht mehr. Happy Ends gibt es schließlich im echten Leben auch keine, warum dann also auf der Leinwand? 
Ihren Realismus teilt Martha mit ihren Besuchern unter denen sich allerlei Interlektuelle und Filmkritiker tummeln. Einer davon ist Stefan, dem Martha bereits einmal näher gekommen ist und der nach wie vor um ihre Gunst bemüht ist.
Als Marthas Freundin und Mitarbeiterin Susanna schwanger wird und der Liebe wegen Köln den Rücken kehrt, gibt sie dem jungen Filmstudenten Erik eine Chance. Dieser bringt nicht nur frischen Wind in Marthas Kino und treibt sie mit seinem grenzenlosen Optimismus beinahe in den Wahnsinn. Nebenbei werkelt er an seinem Filmdebüt, in dem Martha eine ungeahnte Hauptrolle zukommt.

Rezension:
Marie Adams konnte mich mit ihrem ersten Buch “Das Café der guten Wünsche” ja bereits von ihren Wohlfühlgeschichten überzeugen und umso größer war meine Freude, als ich sah, dass es endlich einen Nachfolger geben wird.  
Fanden wir uns zuletzt noch im gemütlichen und behaglichen Café von Julia wieder, werden wir in ihrem neusten Werk von Seite 1 an in die Welt des Kinos entführt und verwandeln uns in eingefleischte Cineasten. 
Liebevoll erschafft Marie Adams eine Welt rund um ihre Protagonistin Martha und lässt uns abtauchen in die melancholischen Filme, das Lichtspielhaus mit seinem Charme der vergangenen Glanzzeiten und in Marthas schwermütiges Leben, in dem Popcorn ein ganz besondere und ebenso tragische Rolle spielt.

Doch was so seicht und nett daher kommt, birgt einen wahren Schatz an großen Gefühlen. Zwar ist das Netz, das sich zwischen Martha, Erik und Stefan spinnt, durchaus vorhersehbar und überrascht wenig, doch kommt “Glück schmeckt nach Popcorn” mit tiefen Emotionen und wunderbarer Romantik daher, die unser aller Herzen erwärmt. Zudem muss ich sagen, dass ich allein durch die Lektüre des Buches wieder richtige Lust bekommen habe, das kleine Kino bei mir im Ort zu besuchen und wieder häufiger schöne Filme abseits von Blockbustern und 3D-Effekten anzusehen. 
 
“Glück schmeckt nach Popcorn” hält letztlich genau wie sein Vorgänger genau das, was es verspricht. Ein paar gemütliche Stunden mit einem Buch zum Wohlfühlen. Die fehlenden besonderen Wendungen und großartigen Überraschungen macht es definitiv mit Liebe und Gefühlen wett, so dass der Leser nahezu durch die 300 Seiten fliegt. Ich habe das Buch tatsächlich in einem Rutsch gelesen und mitten in der Nacht beendet, da ich einfach nicht vorher aufhören konnte. Ein Pluspunkt für die Geschichte und den Stil von Marie Adams, keine Frage.


Fazit:
Großes Drama darf man nicht erwarten, aber das muss man auch nicht. “Glück schmeckt nach Popcorn” ist ein wunderbarer Wohlfühlroman, der jedem Romantiker ans Herz gelegt sei. Für mich war das Buch von Maria Adams definitiv ein toller Auftakt in mein Lesejahr 2018 und daher gebe ich ihm 4 von 5 Sternen. 



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[All about the books] Guillaume Musso – Das Mädchen aus Brooklyn

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Bookstagram und mein Dasein als “Professional Bookworm” haben mir schon einige tolle Dinge beschert und ganz besonders freue ich mich immer, wenn ich neue tolle Bücher und Autoren kennenlernen darf. 
Einer dieser Autoren, die ich erst durch “All about the books” entdeckt habe, ist der französische Starautor Guillaume Musso.

Nachdem “Vielleicht morgen” mein absolutes Jahresheighlight 2016 geworden ist (Rezension), habe ich dieses Jahr schon einige Bücher von ihm verschlungen. Dem neusten Werk aus seiner Feder habe ich regelreht entgegen gefieber und genau davon möchte ich euch heute erzählen…

 
Guillaume Musso – Das Mädchen aus Brooklyn:


Autor: Guillaume Musso
Verlag: Piper Verlag
Seiten: 480
ISBN: 978-3-492-31277-6
 
 
Worum geht es?
Kurz vor der Hochzeit stellt ihm seine Verlobte eine Frage, die sein Leben verändert und alles, was bisher sicher und klar war, auf den Kopf stellt. 
Raphael ist überglücklich mit seiner großen Liebe Anna. Doch kurz bevor das junge Paar ihre Liebe für alle Zeiten besiegeln möchte, offenbart Anna, dass sie für den Tod von 3 Menschen verantwortlich ist. Ohne eine Erklärung verschwindet Anna plötzlich spurlos und lässt Raphael mit einem Rätsel zurück.
Zusammen mit seinem Freund Marc, einem ehemaligen Polizisten macht er sich von Paris aus auf die Suche nach Anna und findet sich nicht nur in den dunklen Ecken von Haarlem und Brooklyn wieder, um das Geheimnis rund um Anna zu lüften.
 
 
 
 
 
Rezension:
Jedes Buch, das ich bisher von Musso zur Hand genommen habe, hat mich restlos begeistert, daher waren die Erwartungen an “Das Mädchen aus Brooklyn”  natürlich ungemein hoch.
Der Klappentext verspricht eine Kriminalgeschichte mit Hochspannung, einen Thriller der über die Kontinente geht. Vom schönen Paris in die dunkelsten Ecken von Haarlem. 
Doch typisch Musso beginnt die Geschichte mit einer Liebesgeschichte und führt uns Leser zu einem lauschigen Sommerabend am Meer. “Das Mädchen aus Brooklyn” wäre allerdings kein Werk von Guillaume Musso, wenn es nicht vor Überraschungen und Wendungen sprühen würde. Annas Geständnis lässt die Wohlfühlatmosphäre prompt umschlagen in Hochspannung.
 
Musso schafft es erneut, den Leser auf eine atemlose Reise zu schicken, die fesselt und regelrecht süchtig macht. Die ersten 100 Seiten sind mir nahezu durch die Hände geflogen, ohne dass ich mir dessen bewusst war. Ein unmissverständliches Zeichen für puren Lesegenuss, wenn ihr mich fragt!
“Das Mädchen aus Brooklyn” konstruiert eine Geschichte rund um ihre Protagonisten, die alles andere als konstruiert wird. Bis ins kleinste Detail durchdenkt Musso die Zusammenhänge und Wendungen und überrascht jedes Mal aufs Neue. Tief in der Gefühlswelt von Raphael, lässt er teilhaben an seinen Gewissensbissen, seinen Schuldgefühlen gegenüber Anna und wechselt knallhart zu den spannenden Fakten aus Annas Vergangenheit.
Kaum haben wir Leser uns eine Theorie, eine Lösung zurecht gelegt, wendet sich das Blatt und alles kommt anders. Kaum löst Musso eines der Rätsel rund um seine Protagonisten, die nicht die ist, die sie zu sein scheint, wirft er gänzliche neue Fragen auf, die uns zum Grübeln und Mitfiebern nahezu “zwingen”.
Das Entscheidende hierbei ist, dass Musso keine Logikfehler macht. Trotz häufig wechselnder Perspektive und Sichtweisen, verliert “Das Mädchen aus Brooklyn” nie den roten Faden.  
 
 
Hochspannung auf allerhöchstem Niveau, wenn ihr mich fragt!
 
 
 
Fazit:
Es lässt sich nicht verleugnen, dass ich in einem Sturm der Begeisterung diese Rezension schreibe und so möchte ich sie auch beenden. 
 
“Das Mädchen aus Brooklyn” hat eine absolute Leseempfehlung verdient. Spannend und kurzweilig und mit einem deutlich besseren Ende als sein Vorgänger “Vierundzwanzig Stunden”.
“typisch Musso” und insgesamt mal wieder ein großartiges Buch, das volle 5 von 5 Sternen verdient hat!
 
 
 

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[All about the books] Jeffrey Archer – Die Wege der Macht

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Wahnsinn….
Es ist schon wieder fast ein Monat vergangen, seit ich das letzte Mal etwas gepostet habe. Die Zeit rennt einfach und nimmt mich offensichtlich nicht mit.
Immerhin habe ich es zuletzt geschafft, wenigstens einen weiteren Teil meiner aktuell liebsten Buchreihe zu beenden.
Ob er mich genauso begistert hat wie seine Vorgänger, möchte ich euch heute erzählen….

Jeffrey Archer – Die Wege der Macht

 Autor: Jeffrey Archer
 Verlag: Blanvalet
 Seiten: 592
 ISBN: 978-3-453-41992-6


Worum geht es?
Glück, Leid, Schicksalsschläge und Machtspiele zeichnen die Wege der Familie Clifton und Barrington. Nachdem das Barrington Shipping in scheinbar ruhigeres Fahrwasser gelangt ist, brechen für Harry Clifton und seinen Schulfreund Giles Barrington dunkle Zeiten an. Während Harry versucht sich für seinen russischen Autorenkollegen Babakow einzusetzen, verfängt sich Giles als Minister für Europäische Angelegenheiten in die Fänge der Stasi. Die Ereignisse spitzen sich weiter zu, als Harry in Leningrad in russische Gefangenschaft gerät und seine Frau Emma alle Kräfte aufbieten muss, um das Familienunternehmen am Leben zu erhalten….

Rezension:
Dass ich ein glühender Verehrer der Reihe bin, ist absolut kein Geheimnis. Insbesondere die ersten 3 Teile der Saga rund um Harry Clifton habe ich verschlungen. Jeffrey Archer hat eine Serie geschaffen, die mich endlich endlich mal wieder voll auf begeistern konnte und für mich sehr nahe an die Century Triology von Ken Follett herankommt.
Dementsprechend hoch waren natürlich auch meine Erwartungen im Bezug auf den 5. Teil dieser Reihe. 
“Die Wege der Macht” knüpft nahtlos an seinen Vorgänger an und zu meiner persönlichen Freude rückt der Fokus endlich mal wieder mehr auf Harry. 
Wenn ihr meine Rezension zu “Im Schatten unserer Wünsche” gelesen habt, erinnert ihr euch, dass genau das mein Kritikpunkt war. Ich habe es wirklich sehr bedauert, dass Harry immer mehr zur Randfigur wurde, die kaum Anteile an der Gesamtgeschichte hatte. 
Nachdem Giles und auch Sebastian lange Zeit im Fokus der Reihe standen, wird Harry Clifton endlich wieder zum Protagonisten, der den Leser mit auf Reisen in das tiefste Russland mit all seinen Intrigen und Diktaturen nimmt und befreit sich aus dem Schattendasein. Dennoch konzentriert sich Archer nicht ausschließlich auf ihn, sondern lässt geschickt diverse Handlungsstränge nebeneinander laufen und kreuzen. Kunstgriffe, die wir von ihm kennen und auch lieben. 
Während Harry mit aller Kraft versucht, seinem russischen Schriftstellerkollegen Babakow zur Hilfe zu kommen, gerät Giles in die Mühlen der Stasi und muss Freund von Feind zu unterscheiden lernen. 

“Die Wege der Macht” findet sich zu großen Teilen in der Zeit der 60er/70er Jahre in Deutschland wieder und kommt somit thematisch nicht an Zeiten des Kalten Krieges und der geteilten Hauptstadt Berlin vorbei. Ein Umstand, der mich sehr gefreut hat, denn gerade dieser Teil unserer Geschichte steht oft im Schatten der NS-Zeit und findet in Literatur dieser Art selten Erwähnung. 

Doch trotz aller positiver Entwicklungen muss ich gestehen, dass mich der 5. Teil der Reihe nicht sehr so begeistern konnte, wie seine Vorgänger. Gerade die Entwicklung von Sebastian Clifton hat mir leider gar nicht gefallen. Zwar wendet er das Blatt im letzten Drittel des Buches durchaus, trotzdem bleibt ein fader Beigeschmack. 
Haben die vorherigen Teile durch unerwartete Wendungen und Spannung bestochen, plätscherte “Die Wege der Macht” trotz vielversprechendem Klappentext die meiste Zeit dahin.
Mit Blick darauf, dass das Buch mit fast 600 Seiten mit das dickste der ganzen Reihe ist, könnte man es beinahe als “langatmig” bezeichnen. Natürlich jammert man im Hinblick auf Bücher von Jeffrey Archer auf sehr hohem Niveau, dennoch steht “Die Wege der Macht” meiner Meinung nach einen Schritt hinter seinen Vorgängern zurück.


Fazit:
Jeffrey Archer hat uns Leser definitiv verwöhnt und genauso definitv sind unsere Erwartungen gestiegen. Ganz konnte “Die Wege der Macht” eben jene Erwartungen leider nicht erfüllen. Dennoch ist das Buch natürlich lesenswert und keinesfalls “schlecht”. Obwohl es mich nicht so sehr überzeugen konnte, wie seine Vorgänger möchte ich ihm gute 3 von 5 möglichen Sternen geben. 

Ich hoffe sehr, dass der Nachfolger “Möge die Stunde kommen” wieder an alte Stärke anknüpfen wird und freue mich schon auf das Finale dieser insgesamt unfassbar guten Reihe von Jeffrey Archer. 

Habt ihr bereits einen Teil der Reihe gelesen oder ist das Genre so gar nicht euer Fall?

 

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Viele Grüße
 
 
 *Vielen Dank an den Heyne-Verlag für dieses Rezensionsexemplar     

[All about the books] Dorothea Böhme – Ein Dorf zum Verlieben

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Dass ich bekennendes und stolzes Dorfkind bin, dürfte ja mittlerweile kein Geheimnis sein und vielleicht ist dies der Grund, warum mich Bücher, die in vermeindlichen “Kuhkäffern” und verschlafenen Dörfchen dieser Welt spielen, immer besonders ansprechen.

Von einem Buch, das genau in diese Kategorie passt, möchte ich euch heute erzählen…


Dorothea Böhme – Ein Dorf zum Verlieben:
Autor: Dorothea Böhme
 Verlag: Blanvalet
 Seiten: 317
 ISBN: 978-3-7341-0338-4
 
 
Worum geht es?
Eigentlich ist Wanda glücklich und zufrieden mit ihrem Leben in ihrem kleinen Heimatdorf. Wenn sie nicht gerade Yoga unterrichtet, hilft sie hier und da ihren Freundinnen aus oder versucht zwischen ihren verfeindeten Großmüttern zu vermitteln. Das Leben könnte so schön sein, wäre da nicht Richard, ihre erste große Liebe, die nach Jahren in der Großstadt plötzlich wieder in Osterbühren auftaucht und alles gehörig durcheinander bringt.
 
 
 
Rezension:
Ein Liebesroman mitten in einem Dorf, das schreit nach Klischee und es schreit nach einem Vergleich mit dem Genießerdorf Meierhofen von Petra Durst-Benning.
Obwohl ich natürlich auch diesen Gedanken hatte, habe ich versucht recht unvoreingenommen an das Buch von Dorothea Böhme heran zu gehen und mich nicht beeinflussen zu lassen.
Die Protagonistin Wanda ist sympathisch, keine Frage und auch der Stil von Dorothea Böhme nimmt den Leser problemlos mit auf die Reise ins Münsterland. Trotzdem fehlt es im besagten Dorf zum Verlieben ein wenig am Pepp und an der Würze.
Das Buch ist nett und ein wunderbar leichter Urlaubsroman. Mehr als das aber leider für mich auch nicht. Das typische Dorfklischee, der Zusammenhalt und die Einfachheit mancher Dinge, die das Dorfleben eben ausmachen, kommen mir persönlich einfach zu kurz. Böhme beschreibt sie zwar, bleibt dabei aber gänzlich an der Oberfläche und lässt Osterbühren zur Papp-Kulisse ihres Buches werden. Ein Dorf, in das ich mich leider nicht verlieben konnte.
Die Idee der Geschichte gefällt mir im Grunde sehr gut, doch auch hier hat das Buch leider Schwächen. Manch eine Aktion der beiden verfeindeten Großmütter kommt doch ein wenig an den Haaren herbei gezogen bzw. ist doch etwas sehr ausgedacht. ” Ein Dorf zum Verlieben” steckt für mich leider voller Klischees, die aber an der falschen Stelle bedient werden. Richard, der aufstrebende Arzt, der natürlich mit einer blonden reichen Tussi verlobt ist. Wanda das Mädchen vom Land, das nach Richard nie wieder einen Mann in ihr Herz gelassen hat….
Klischees gehören zu Dorfromanen, das ist klar! Doch leider bedient Dorothea Böhme eben keine Dorfklischees. 
Insgesamt habe ich die Geschichte von Wanda und Richard als sehr oberflächlich empfunden und bin zwar recht zügig durch das Buch gewandert, kann aber nicht behaupten, dass es mich sehr unterhalten hätte.
 
 
Fazit:
“Ein Dorf zum Verlieben” ist nett…. 
Nett für zwischendurch, nett für die morgendliche Bahnfahrt, nett für den Urlaub. Als besonders tolles Lesevergnügen würde ich es insgesamt nicht bezeichnen, aber es ist auch nicht schlecht. Es ist locker und leicht und lässt sich wunderbar lesen. Mir kommen sowohl die Story an sich, als auch das Dorfleben aber viel zu kurz, weshalb ich nur 2 von 5 Sternen vergeben möchte.
 
 
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[All about the books] Jeffrey Archer – Im Schatten unserer Wünsche

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Ich bin kein großer Fan von Reihen, Trilogien und sonstigem, das ist bekannt. Außer Harry Potter habe ich gefühlt fast keine vollständige Reihe in meinem Bücherregal stehen. Eine Reihe, die es mir aber tatsächlich zuletzt sehr angetan hat, war die Clifto-Saga von Jeffrey Archer.
Und so möchte ich meine Begeisterung für die Geschichte rund um Harry Clifton aus Bristol heute mit euch Teilen und euch vom 4. Band der Reihe berichten.


<<Achtung>>
Leider wird es mir aufgrund der Geschichte nicht möglich sein, die folgende Rezension völlig ohne Spoiler zu schreiben. Daher bitte ich alle, die sich die Spannung bezüglich des Cliffhangers aus Teil 3 bewahren wollen, erst bei meinem Fazit weiterzulesen.

 

Jeffrey Archer – Im Schatten unserer Wünsche:
Autor: Jeffrey Archer
Verlag: Heyne
Seiten: 540
ISBN: 9783453419919


Worum gehts?
Im Jahre 1957 beginnt ein neues Zeitalter für die Barrington Shipping Group. Das größte Projekt, das die Firma jemals stemmen musste, droht zu scheitern und auch mit der Wahl von Emma Clifton, einer Frau, zur Vorstandsvorsitzenden, macht sich die Firma nicht nur Freunde. Als erste Frau in einer solchen Position muss sie gegen widrige Umstände kämpfen und herbe Rückschläge beim Bau des Luxusliners Buckingham hinnehmen. 
Und auch ihre Bruder Giles bleibt auf seinem politischen Wege von Niederlagen nicht verschont. Als Emmas Tocher Jessica dann von einem dunklen Geheimnis erfährt und ihr Sohn Sebastian Opfer eines tragischen Unfalls wird, legt sich ein Schatten über Emma, Harry und die Familien Clifton und Barrington, der ihr Schicksal langfristig beeinflussen wird.

Rezension:
Teil 3 endete mit einem Knall und man fragte sich, ob Jeffrey Archer diese Wendung tatsächlich ernst meinen konnte. Meine Hoffnung über den Ausgang des schweren Unfalls, den Harrys Sohn Sebastian erleidet, wurde zum Glück bestätigt, trotzdem startet auch “Im Schatten unserer Wünsche” turbulent und hat Wendungen auf Lager, die wir Leser nicht erwarten konnten und die ich teilweise wirklich bedaure. Denn auch, wenn sie der Geschichte zuträglich sind, so führen Verluste einzelner Protagonisten ja auch immer dazu, dass eine Lücke entsteht.
Dass ich ein bekennender Fan von Archer geworden bin (der mir im Übrigen bis zur Clifton-Saga gänzlich unbekannt war), ist längst kein Geheimnis mehr und so wundert es auch nicht, dass ich über Band 4 wenig Schlechtes berichten kann. Doch obwohl mir die Geschichte insgesamt mal wieder sehr gut gefallen hat und ich die knapp 500 Seiten mal wieder regelrecht durchfliegen konnte, bleibt ein “Aber” am Rande stehen.
Es ist typisch Jeffrey Archer, keine Frage.
Es ist auch irgendwo typisch Clifton-Saga.
Es ist vor allem Jammern auf hohem Niveau, aber dennoch knüpft das 4. Buch der Reihe ein wenig an das an, was ich schon bei Teil 3 “bemängeln” musste. Erneut driftet die Story ab. Nachdem im Laufe von “Erbe und Schicksal” Giles Barrington, der Schwager von Harry Clifton immer mehr zum Protagonisten wurde und seine politische Karrierebildung mehr oder weniger zentrales Thema des Buches war, folgt ihm nun Harrys Sohn Sebastian in den Fokus.
Das an sich ist kein großes Problem, da Sebastian durchaus ein sympathischer Protagonist ist, dennoch fehlt mir der “Harry-Faktor” mittlerweile immer mehr.
Leider drängte sich mir beim Lesen immer mehr das Gefühl auf, dass die Geschichte von Harry Clifton im Grunde erzählt ist und er nur noch als Randfigur seine eigene Saga begleitet.
Natürlich kann man an dieser Stelle argumentieren, dass es sich ja in erster Linie um eine Familien-Saga der Familien Clifton und Barrington halndet und das ist auch völlig richtig. Trotzdem bekam ich immer mehr den Beigeschmack, dass die Saga ihren Protagonisten “verloren” hat.
Man könnte beinahe meinen, Jeffrey Archer vollzieht bewusst einen Generationenwechsel und lenkt das Augenmerk fort von Harry, hin zu Sebastian, Giles und die Firma der Barringtons. 

Wie gesagt, mein Kritikpunkt ist Jammern auf hohem Niveau und auch Teil 4 ist mal wieder ein grandioser Band dieser Reihe.
Wer die Teile 1-3 nicht gelesen hat, wird sich dieses Mal schwerer tun, in die Geschichte zu finden. Ein Umstand, den ich schon bei Teil 3 im Grunde gut fand, denn die Reihe verdient es zweifelsfrei in Gänze gelesen zu werden. Jeffrey Archer ist und bleibt ein Meister der Erzählkunst und macht mit Teil 4 definitiv Leselust auf die noch folgenden drei Bände der Clifton-Saga



Fazit:
Wie seine Vorgänger auch, ist “Im Schatten unserer Wünsche” ein Meisterwerk der Erzählkunst. Jeffrey Archer entführt seine Leser erneut vom Fleck weg in die Welt Bristols um 1960 und lässt sie teilhaben, an Intrigen, Erfolgen und Niederlagen. Erneut schafft er ein Buch auf ganz hohem Niveau, das ich jedem nur wärmstens ans Herz legen kann.
Einzige Minikritik gebührt dem Wechsel der Protagonisten, der mir leider nicht 100% gefallen hat.
Im Ergebnis hat der 4. Band der Clifton-Saga aber 4 von 5 Sternen mehr als verdient.


Habt ihr bereits einen Teil der Reihe gelesen oder ist das Genre so gar nicht euer Fall?

 

Allen, die gerne regelmäßiger Buchtipps und kurze Rezensionen lesen wollen oder einfach nur gerne “hübsche Bildchen” angucken, sei mein Instagram-Account “All_about_the_books ans Herz gelegt.
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Viele Grüße
 
 *Vielen Dank an den Heyne-Verlag für dieses Rezensionsexemplar     

[All about the books] Felicitas Gruber – Zapfig

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 Ich glaube, fast jede Rezension zu einem Krimi beginne ich mit dem Hinweis, dass ich eigentlich ein ziemlicher Angsthase bin. Es tut mir Leid, wenn auch diese Rezension wieder genau damit beginnt, aber letztlich ist es eine Tatsache, die nicht unwesentlich mein Urteilsvermögen trübt. 

Lange Rede, kurzer Sinne: Heute ist mal wieder Crime-Time und ich möchte euch einen Krimi vorstellen, der mich ebenfalls in den Urlaub begleitet hat.


Felicitas Gruber – Zapfig:
 
Titel: Zapfig
 Autor: Felicitas Gruber
 Verlag: Diana Verlag
 Seiten: 319
 ISBN: 978-3-453-35851-5
 
 
Worum geht es?
Kurz vor Fasching wird München von einer Kältewelle heimgesucht, die selbst gestandenen Bayern das Blut in den Adern gefrieren lässt. Und auch die Stimmung zwischen Dr. Sofie Rosenhuth und ihrem Ex- und Wieder-Freund Joe läuft auf den Gefrierpunkt zu. Dabei waren die beiden doch gerade erst wieder dabei sich zusammen zu raufen, nachdem ihre Ehe gründlich den Bach runtergegangen ist. Mitten im Gefühlschaos wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, deren Tod so manchem gelegen kam. Sofie hat gleich Uschi Roßhaupter, die Matriarchin der Brauerei Rößlbier im Verdacht und so wird ordentlich ermittelt in der Münchner Schickeria. Erst recht, als Uschi selbst irgendwann ertrunken in einem ihrer Braukessel liegt. 
 
Rezension:
Eigentlich bin ich ja ein fan von Regio-Krimis und lese sie fast lieber, als Krimis, die keinen besonderen Bezug, keine regionalen Eigenheiten und keinen Schmäh haben. Doch mit “Zapfig” habe ich mich tatsächlich etwas schwer getan.
Das Buch ist der insgesamt vierte Teil der Reihe “Die kalte Sofie” rund um die Gerichtsmedizinierin Sofie Rosenhuth und sprüht nur so vor Münchner Charme. 
Eigentlich, ja eigentlich macht das Autorinnen-Duo Brigitte Riebe und Gesine Hirsch, dass sich hinter dem Pseudonym “Felicitas Gruber” verbirgt seine Sache auch richtig gut. Trotzdem bin ich mit dem Krimi einfach nicht warm geworden. Vielleicht liegt es daran, dass ich mit bayrischer Art und Weise nicht viel am Hut habe, vielleicht lag es am Buch selbst.
Wirklich Spannung ist für mich leider nicht aufgekommen und das will bei mir in Sachen Krimi tatsächlich etwas heißen. Die Story war nett, die Mordfälle durchaus auch verzwickt und gut durchdacht, dennoch konnte mich “Zapfig” einfach nicht mitreißen.
Wie so viele Krimi-Autoren versucht auch “Felicitas Gruber” durch die Story neben der Story uns Leser mitzunehmen, doch auch die Wirrungen rund um Sofie und ihren Ex Joe ließen mich, passend zum Roman-Wetter in München eher kalt. 
Letztlich finde ich es sehr schade, denn ich hatte mit von Zapfig wirklich erhofft, eine weitere Krimireihe zu entdecken, die mich packen könnte. Doch manchmal stimmt die Wellenlänge einfach nicht.
Der Schreibstil von “Felicitas Gruber” und auch die Aufmachung des Buches gefallen mir im Grunde sogar sehr gut. Es ließ sich mehr als gut lesen und auch die Tatsache, dass ich die drei Vorgänger bisher nicht gelesen habe, hat in keiner Sekunde wirklich gestört. Auch unwissende Leser wie ich, wurden mitgenommen und eventuelle Wissenlückend fast unbemerkt geschlossen. Ob dies für Leser, die alle Teile bereits kannten, eher störend wirkt, kann ich natürlich nicht beurteilen. Dennoch konnte mich Zapfig einfach nicht mitreißen.
 
 
Fazit: 
Wer München mag und die bayrische Lebensart liebt, der wird mit Siherheit gefallen an “Zapfig” finden. Wer Hochspannung oder bis ins letzte Detail durchdachte Krimis liebt, wird hingegen nicht auf seine Kosten kommen.
Unterhaltsam ist der Krimi von “Felicitas Gruber” auf jeden Fall, begeistern konnte er mich im Ergebnis aber leider nicht.
Daher vergebe ich 2 von 5 Sternen für “Zapfig”.
 
 
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[All about the books] Veronika May – Der Duft von Eisblumen

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Das Gute an der Urlaubszeit ist ja, dass man im Optimalfall endlich Zeit zum Lesen hat und so habe ich äußerst optimistisch ganze 6 Bücher mit in mein Köfferchen gepackt. Tatsächlich habe ich sogar fünf davon auch beendet, bevor ich die Heimreise antreten musste.

Eines davon, möchte ich euch heute vorstellen….


Veronika May – Der Duft von Eisblumen

 

 Autor: Veronika May
 Verlag: Diana Verlag
 Seiten: 367
 ISBN: 978-3-453-35881-2
 
 
Worum geht es?
Frisch getrennt verliert Rebekka im Stau die Nerven und fährt ihrem Vordermann mit purer Absicht mitten auf die Stoßstange. Am Ende steht sie nicht nur vor den Trümmern ihres Lebens, sondern auch vor Gericht und wird prompt zu Sozialstunden abgeleistet. Ihr findiger Anwalt hat aber direkt die zündende Idee und vermittelt Rebekka an seine widerwillige Großmutter. Diese lebt seit Jahren allein auf ihrem riesigen verwunschen Anwesen und ist alles andere als begeistert, als ihr Rebekka vor die Nase gesetzt wird. Zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können und nicht mehr als ihre Dickköpfigkeit gemeinsam zu haben scheinen. Doch dann stößt Rebekka auf ein lang gehütetes Geheimnis und Dorothea begreift, dass sie ihr Herz nicht auf ewig verschließen kann.

 

 

 
Rezension:
Bevor man ein Buch beginnt, macht man sich ja durchaus Gedanken, was man von ihm erwartet. Nachdem ich den Klappentext von “Der Duft von Eisblumen” gelesen habe, fühlte ich mich an ein Buch erinnert, das ich letzten Sommer ebenfalls im Urlaub gelesen habe und das mich sehr überrascht hat. Junge Frau kommt zu scheinbar einsamer alter Dame und es entwickelt sich eine Art Freundschaft. Die Story klang für mich sehr nach “Vintageguide für einsame Herzen“, aber falsch gedacht. Bis auf das Grundgerüst der Story haben beide Bücher kaum etwas gemeinsam und letztlich ist das auch gut so. 
 
Die Geschichte von Rebekka, die von jetzt auf gleich nicht nur ihren Vorzeigeverlobten, sondern direkt auch ihren hart erarbeiteten Traumjob verliert, nimmt uns Leser von der ersten Seite an mit auf eine Reise. Binnen kürzester Zeit konnte ich mich absolut in Becci hineinfühlen und habe regelrecht mit ihr gelitten. Zudem versteht es Veronika May bestens, das geheimnisvolle und gleichzeitig zauberhafte Ambiente der Villa von Katten zum Leben zu erwecken und zu einem Ort zu machen, den ich tatsächlich gerne einmal besuchen möchte.
“Der Durft von Eisblumen” ist ein Buch, das uns auf eine spannende und doch herzerwärmende Reise nimmt. Ein Buch zum Wohlfühlen und Seele baumeln lassen. Ein Buch, das wie gemacht ist, für gemütliche Sonntage und Sonnenstunden im Garten oder auf dem Balkon.
Der Schreibstil von Veronika May ist flüssig und einladend, sie nimmt den Leser mit und lässt uns durch die Seiten fliegen. 
 
Ob die Story die tiefgreifendste aller Zeiten ist, darüber lässt sich streiten und wie bei so vielen Romanen dieses Genres, ist sie natürlich ein Stück weit auch vorhersehbar. Dem Lesevergnügen tut dies aber keinen Abbruch.
 
 
Fazit:
Ein wunderbar unterhaltsamer Sommerroman, dem ich Liebhabern leichter und erheiternder Lovestories nur wärmstens empfehlen kann. Zwar hat die Story ein paar Schwächen und ist hin und wieder vorhersehbar, dennoch hat mich das Buch als Urlaubslektüre auf seine Art begeistert.
Deshalb möchte ich insgesamt auch 4 von 5 Sternen für “Der Durft von Eisblumen” von Veronika May vergeben.
 
 

 

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[All about the books] Tamara Mataya – Manche Tage muss man einfach zuckern

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Manchmal bin ich ein Verpackungsopfer, das gebe ich zu!
Und manchmal trifft mich diese Schwäche auch in Sachen Bücher und deren Cover.
Ein solches Buch, dessen Optik mich und meinen momentanen hang zum Thema “Lettering” total angesprochen hat, möchte ich euch heute vorstellen…

 

Tamara Mataya – Manche Tage muss man einfach zuckern: 

 

 Autor: Tamara Mataya
 Verlag: Heyne
 Seiten: 352
ISBN: 978-3-453-42169-1

Worum geht es?
Obwohl Sarah Dauersingle ist, hat sie den Glauben an die Liebe noch nicht verloren. Mit der festen Überzeugung, ihren Mister Right online auf der Internetseite “Missed Connections” zu finden, durchforstet sie täglich die zahllosen Anzeigen derjenigen, die ihren Traumpartner bereits auf New Yorks Straßen entdeckt haben, aber zu mutlos waren, um ihn oder sie anzusprechen.
Während Sarahs große Liebe noch auf sich warten lässt, beginnt sie eine Affäre mit Womanizer Jack und stürzt sich in ein Abenteuer aus Unverbindlichkeit. Doch plötzlich taucht ein anonymer Verehrer auf “Missed Connections” auf….



Rezension:
Neben der wirklich schönen Aufmachung spricht das Buch von Tamara Mataya auf jeden Fall mit seiner Story alle Freunde von lockeren und herzerwärmenden Liebesgeschichten an. Das Cover ist ungewöhnlich und definitiv ein Hingucker.Allerdings folgt auch direkt das Aber….
Grundsätzlich hat mit die Story von Sarah und Jack sehr gut gefallen und die Idee war wirklich zuckersüß. Tamara Mataya schreibt locker und flüssig, so dass es uns Lesern leicht fällt, durch die Seiten zu fliegen.
Leider leider geht der Geschichte aber recht schnell die Puste aus und es wird alles sehr sehr absehbar. Dauersingle Sarah findet sich plötzlich zwischen zwei vermeindlichen Traummännern wieder, kämpft gleichzeitig gegen Windmühlen in ihrem neuen Job und weint sich bei ihrem schwulen (Klischee!!!) Freund aus, dessen Bruder zufällig eine ziemlich ansehnliche Partie ist.
Nichts gegen leichte Lovestories, aber so oder so ähnlich haben wir die Geschichte wohl alle schon einmal gelesen.
Trotzdem möchte ich keine Rezension schreiben, die vor “Aber” strotzt und das Buch in einem schlechten Licht darstellt, denn gefallen hat es mir im Großen und Ganzen schon. 
Tamara Mataya versteht es, das gewisse Prickeln in die Story einzubauen, ohne direkt vulgär zu werden, wie manch andere Vertreterin des Genres, die auch auf dem Buchrücken zitiert wird. Ein dickes Plus in meinen Augen, da ich mich mit solchen Büchern gerne mal etwas schwer tue und die Leselust verliere.
Freunde des Erotik-Genres werden wahrscheinlich gelangweilt sein, aber Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden.


Fazit:
Der Ausgang der Story lässt sich nach einigen wenigen kapiteln vorhersehen, trotzdem unterhält das Buch und ist eine perfekte Sommerlektüre oder ein Buch für Zwischendurch. Auch wenn ihm auf der Strecke die Puste ausgeht, hat es mir recht gut gefallen, weshalb ich 3 von 5 Sternen vergeben möchte.


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