[Halloween] Blutige Kürbisdeko

Bald steht sie wieder vor der Tür, die Zeit der Geister und Hexen, der Gruselgestalten und Monster. 
Zugegeben, Monster und verrückte Gestalten gibt es zu Hauf auch unabhängig von Halloween in unserem täglichen Leben, aber das ist eine andere Geschichte. Denn Blog ist Blog und Schnaps ist Schnaps, auch wenn das die eine oder andere nicht so ganz versteht….

Heute soll es aber einzig und allein um das Gruselfest gehen, denn auch wenn ich nicht der größte Halloween-Fan bin, so lieben die Kids auf meiner Arbeit alles was mit Monstern und fiesen Sachen zu tun hat. So musste natürlich auch für dieses Jahr wieder eine gruselige Bastelidee her, die ich euch auf keinen Fall vorenthalten möchte.

Kürbis(s) zu Halloween:

Alles was ihr braucht sind natürlich zunächst einmal Kürbisse. Seit sie mir im vergangenen Jahr wieder und wieder auf Instagram über den Weg gelaufen sind, bin ich ein heimlicher Fan der Baby Boos, auch wenn sie nicht so leicht zu bekommen sind. Schon gar nicht in größeren Mengen zu kleineren Preise und für Kinder….das soziale Gewissen mancher ist leider scheinbar nicht sehr ausgeprägt.

Zusammen mit einem scharfen Messer, Kunstblut oder Nagellack und einem Vampirgebiss seid ihr dann für die heutige Bastelsession bestens gerüstet.

Nachdem ihr euren Kübris von den gröbsten Hinterlassenschaften seiner Herkunft auf dem Feld befreit habt, messt ihr die breite der Vampirzähne aus und macht euch bestenfalls kleine Markierungen, damit am Ende auch wirklich alles passt.
Anschließend rückt ihr dem guten Stück mit dem Messer zu Leibe und schlitzt es auf….

Ganz so dramatisch muss es natürlich auch trotz Halloween und Blutrausch nicht sein. Arbeitet euch vorsichtig an die richtige Größe heran und beginnt lieber mit einem zu kleinen Schlitz. Passt das Gebiss vorsichtig Stückchen für Stückchen ein, so dass alles passt, vor allem aber auch hält und euer Kürbis nicht irgendwann seine Zähnchen verliert.

Anschließend gebt ihr ihm mit etwas Farbe eine Persönlichkeit. Soll er böse gucken? Oder doch lieber erschrocken von seiner eigenen Bluttat? Kleine Veränderungen können viel bewirken.

Um perfekten Abschluss verteilt ihr noch etwas Kunstblut auf den Zähnen und rund um den Mund des kleinen Monsters. Je nachdem wo die Deko am Ende zum Einsatz kommt, könnt ihr das Blut natürlich auch noch auf einem Stück Küchenpapier oder der Tischdecke(?) rund um ihn herum verteilen.

Wer kein Kunstblut zur Verfügung hat, kann sich auch mit knallrotem Nagellack behelfen. Von der Tischdecke würde ich in diesem Fall aber dann eher abraten… ^^

Gruselige Grüße


[Halloween] Duftende Grusel-Lichter

Morgen ist es soweit, meine Lieben!

Halloween steht vor der Tür und ich will gar nicht wissen, was für Schweinereien die liebe Katie sich für morgen ausgedacht hat. ^^

Heute will ich euch nicht mehr mit langwierigen, ausgefallenen Halloween-Ideen um die Ecke kommen, denn dafür hat eh keiner mehr Zeit.

Ich zeige euch lieber zwei kleine schnelle Ideen, mit denen ihr kurzfristig doch noch auf den Gruselzug aufspringen könnt.

Zack-Zack-Deko zu Halloween:
Kürbisse aushöhlen ist natürlich DAS Thema zu Halloween bzw im Herbst, doch nicht jeder hat Platz für so einen orangen Koloss, richtig?
Ich auch nicht…zumindest nicht in der Wohnung und vor der Tür sieht er zwar nett aus, aber wirklich viel von ihm mitbekommen tu ich dort ja auch nicht.
Es musste also etwas her, dass aussieht wie ein Kürbis, nur eben kleiner.
Orangen!!!!
Dass man mit Orange toll duftende kleine Lichter machen kann, wissen wir seit Weihnachten ja schon (*klick*) und warum soll man statt weihnachtlichen Sternchen nicht einfach ein paar Fratzen in die Orangen schnitzen können?

Der einzige Nachteil aktuell ist natürlich, dass die Orangen derzeit noch nicht so schön sind, dass sie sich gut aushöhlen lassen, aber wenn man sich geschickt anstellt, kann man sie sogar pressen und hat gleich doppelte Freude an dieser kleinen Idee.
Wem das Aushöhlen und Schnitzen zu fummelig ist und wer Orangen-Deko gerne bis Weihnachten aufsparen möchte, dem sei vielleicht diese kleine Upcycling-Idee ans Herz gelegt….
Ein schönes großes Glas dürfte jeder noch im Keller stehen haben, ansonsten ran an die Bohnen und ab dafür… (sorry ^^)
Für unsere “Sprayvorlagen” behelfen wir uns mit einfacher Klebefolie. 
Auf das Papier lassen sich Geister, Fledermäuse etc. ganz schnell aufmalen.
Aussschneiden, aufkleben und dann kann gesprüht werden.
Nach guten 2 Stunden ist der Goldlack getrocknet und das Glas kann zum Einsatz kommen. Ob man nun Teelichter nutzt oder elektrische Lampen, ist natürlich jedem selbst überlassen. 
Je nach Tiefe des Glases kann ein Teelicht natürlich etwas umständlich anzuzünden sein….
Meine Lieben, ich hoffe ihr seid nun für das Gruselfest gerüstet und freut euch auf die kleinen Hexen, die morgen Abend hoffentlich auch bei euch klingeln.

Oder seit ihr sogar selbst als Hexe oder Geist unterwegs?
Liebe Grüße

[Halloween] Spinnen und Geister aus Fimo

…..muss ich Beides nicht unbedingt im Haus haben, wenn ihr mich fragt, meine Lieben.
Vor allem diese fiesen dunklen RIESIGEN langbeinigen ekligen Herbstspinnen nicht, die immer dann zum Vorschein kommen, wenn man ganz alleine zu Hause ist.

Von Geistern bin ich zumindest bisher noch verschont geblieben und ich hoffe, dass das auch so bleibt.

Trotzdem ist bald Halloween und ich fürchte, dass spätestens am Donnerstag kleine Geister und Hexen an meiner Tür kopfen werden und mir Böses androhen.
Sollen sie ruhig kommen, ich bin gerüstet.

Gestern haben ich euch ja meine kleine Variante einer Halloween-Gruseldeko gezeigt und wer ein wenig genauer hingeguckt hat, der wird den kleinen Spinnenmann entdeckt haben, der da so unschuldige neben den Kerzen saß.

Was es mit ihm auf sich hat, möchte ich euch heute dann mal erzählen…

Wie gesagt, ich bin nun wahrlich kein Fan davon, zu Halloween das halbe Haus mit Spinnweben und Geistern zu behängen und zu dekorieren, aber ein paar kleine Gruseligkeiten dürfen es dann doch sein.

Da ich vor einigen Wochen mit den Kids ein wenig mit Fimo gebastelt hatte, ging es irgendwann an die Restverwertung und da bot sich das Thema Halloween ja geradezu an.

 

Der Spinnenmann kommt natürlich sind alleine um die Ecke, sondern hat seine beiden untoten Freunde mitgebracht.

 

Zur Entstehung gibt es nicht viel zu sagen…..

 

Ihr benötigt Fimo(-Reste) in Weiß, Schwarz und Rot und ein wenig Geschick.

 

Der Spinnenkörper wird aus einer schwarzen Fimokugel geformt. Die Beinchen jeweils unter den Körper gepresst. Noch ein wenig zurecht gebogen und die Augen aufgesetzt.

 

Für den Geist rollt ihr ein weißen Stück Fimo flach aus und stülpt es anschließend über euren Zeigefinger, so dass in seinem Inneren ein Hohlraum entsteht.
Setzt den Geist nun vorsichtig auf das Backblech, damit der Hohlraum nicht in sich zusammen fällt und gebt ihm erst dann Augen, Mund etc.

 

 

 

Bei 120 Grad gehen die kleinen Kunstwerke dann ca 30 Minuten in den Backofen, bevor sie ihr gruseliges Unwesen auf euren Schränken und Tischen treiben können.

Das wars von der Gurselfront für heute, ich hoffe diese kleine feine Idee hat euch mal wieder gefallen?

Viele Grüße

 

[Halloween] Glitzernde, blutige Deko zum Gruseln

Meine Lieben,

wie könnte es anders sein, natürlich springe ich zum Ende dieser Woche noch schnell mit auf den Halloween-Zug auf.

Es gibt ja durchaus einige Menschen, die ein gespaltenes Verhältnis zu Halloween haben. Zu amerikanisch, kein Sinn, keine Tradition…whatever!
Ich muss gestehen, dass ich zwar mit der Feierei als Solcher auch nicht viel anfangen kann und auch keine wirklich (deutsche) Tradition hinter Halloween sehe, weshalb ich es feiern müsste, aber wenn kleine Hexen und Geister vor meiner Tür stehen, mache ich natürlich auf und habe etwas Süßes für sie bereit liegen.
Auch im dekotechnischen Sinne finde ich Halloween eigentlich ziemlich spannend, ist es doch alles so fernab von klassischer Herbstdeko.

Meine konpletten vier Wände muss ich nun nicht mit Spinnen und Totenköpfen behängen, aber ein wenig Grusel-Deko durfte es dann doch sein….

Der kleine Kürbis hatte sich seinen Verbleib wahrscheinlich auch anders vorgestellt, aber mal ehrlich… ROT und GLITZER…das kann auch nicht jeder Vetreter seiner Zunft von sich behaupten.

Mit Sprühkleber ging die ganze Prozedur übrigens ganz fix und ohne große Schweinerei. Auch wenn ich anfangs skeptisch bin, muss ich sagen, dass die Sprühvariante mittlerweile mein Favorit ist, wenn es um große und vor allem unförmige Flächen geht.
Es verläuft einfach nichts und man erreicht wirklich alle Winkel.
Vor allem trocknet Sprühkleber aber auch einfach super schnell, so dass das stundenlange Festhalten und Waaaaarten endlich wegfällt.
Für mich auf jeden Fall eine Bereicherung in meinem Kreativ-Fundus.

 Mit ein wenig rotem Wachs oder Wachsgranulat und Pigmentstäbchen bekommen die weißen Kerzen noch schnell einen blutigen Grusel-Look verpasst.
Dafür nimmt man einfach ein wenig Wachs auf einen Löffel und tropft es an den oberen Rand der Kerzen, so dass es in feinen Bahnen hinunterrinnen kann.

Arrangiert man das ganze noch auf einer “antiken” Silberplatte von Oma, kann Halloween im Miniformat eigentlich so langsam kommen.

Oder was meint ihr?

Wie steht ihr überhaupt zum Thema Halloween? Feiern ja oder nein? Oder nur ein bisschen dekorieren, ohne großes Theater oder ignoriert ihr Halloween komplett?

Gruselige Grüße

[Halloween] Einfache Grusel-Gläser selbstgemacht

Hallo meine Lieben,

bald wird es wieder gruselig, denn Halloween steht vor der Tür.

Traditionell schnitzt man ja Kürbisse, verpasst ihnen Fratzen und stellt sie beleuchtet vor die Tür.
Da das Schnitzen aber gut und gerne aufwändig ist und zu einer riesigen Sauerei werden kann, habe ich mir eine kleine Alternative überlegt.

Mit den Kindern meiner Nachmittagsbetreuungsgruppe wurde die Idee dann auch direkt mal umgesetzt.
Für euch heißt das: Sie ist wirklich kinderleicht.

Gruselgläser zu Halloween
Material:
  • große Gläser (Jogurtgläser etc.)
  • Laternenpapier in Orange und Weiß
  • Bastelkleber
  • schwarze Filzstifte
  • Teelichter

Anleitung:
Nachdem ihr die Gläser gut gespült und getrocknet habt, schneidet ihr aus eurem Laternenpapier jeweils zwei passende Bahnen aus.

Diese Bahnen klebt ihr mittels Bastelkleber übereinander auf das Glas.
Die doppelte Schicht sorgt dafür, dass die Farben intensiver werden.
Wie bei Serviettentechnik, Dekopatch etc. bepinselt ihr am Besten zunächst euer Glas mit Kleber, legt die erste Bahn aus und streicht mit Pinsel und Kleber alles glatt, bevor ihr die zweite Bahn auflegt und sie ebenfalls mit Kleber glatt streicht.

Für das Gespenst lasst ihr die Bahnen am unteren Glasrand etwas überstehen, beim Kürbis schneidet ihr sie weg. Wenn das Gespenst getrocknet ist, könnt ihr in den Überstand Zacken oder Wellen schneiden, die das zerfetzte Geistergewandt andeuten sollen.

Wenn alles guuuut getrocknet ist, malt ihr Fratzen auf die Gläser, stellt ein Teelicht hinein und gruselt euch (oder so)

Gruselige Grüße