[Upcycling] Mini-Sukkulenten-Garten

Als Kerzenfan kennt man das ja, am Ende bleiben immer ein Haufen leerer Gläser voller Wachsreste. Anfangs war ich noch ganz motiviert, sie wieder mit frischem Wachs zu füllen und neue “DIY-Kerzen” daraus zu machen.
Die Realtität? Die sah natürlich anders aus…

Zeit für ein Upcycling der anderen Art also!

Patschnass kam ich nach Hause, als ich für die heutige kleine Idee ein paar Besorgungen gemacht habe. Ironisch, wenn man bedenkt, dass ich Sukkulenten gekauft habe, die ja tendenziell von Wassermassen nicht ganz so viel wissen wollen.

Upcycling und Sukkulenten, damit hätten wir bereits die Stichworte des heutigen Beitrages beisammen…


Ob ihr für dieses kleine Upcycling nun leere Kerzengläser nehmt oder vielleicht eine aussortierte Tasse, ist völlig egal. In jedem Fall benötigt ihr aber ein paar kleine Sukkulenten, Dekosteine und in Optimalfall ein bisschen “Futter” für eure kleinen grünen Freunde. (Im Gartenfachmarkt gibt es da Dünge-Körner und Co. Schließlich soll es unseren Sukkulenten ja auch gut gehen).

Solltet ihr Kerzengläser verwendet, stellt schon mal den Wasserkocher an oder den Topf auf den Herd, denn zunächst müsst ihr die Wachsreste loswerden.
In einem Wasserbad geht dies aber relativ zügig.

Anschließend, nachdem alles sauber und trocken ist, füllt ihr ein wenig Dekosand, Dekosteine oder auch Erde in das Glas, drückt eine kleine Mulde zurecht und setzt eure Sukkulenten zusammen mit ein wenig Granulat/Dünger hinein. 



Nun müsst ihr nur noch die Lücken mit Erde/Sand/Steinen schließen und fertig ist der kleine aber feine Sukkulenten-Garten.





Zwei meiner drei kleinen Gärten stehen mittlerweile im Büro auf meinem Schreibtisch und bringen ein bisschen Grün in den grauen Alltag.
Nicht nur, dass sie hübsch aussehen, sie geben wenigstens den leeren Gläsern auch noch eine Sinn oder nicht?




[DIY] Upcyclingidee für den Frühling

Ich habe eigentlich nichts gegen den Winter, im Gegenteil! Ich mag kalte und klare Luft, strahlende Sonne und eisigen Wind. Kuschelpullis, Wintertee und Schneeflocken. Aber langsam reicht es dann auch mit dem Winter, denn wenn wir ehrlich sind, ist dieses Idealbild auch meistens nur Traumvorstellung und in der Realität erwarten uns bitterliche Minusgrade bei dunklem Himmel und feuchter Kälte. 
So langsam kann für meinen Geschmack einfach der Frühling kommen, oder was meint ihr?

Da mir schon seit ein paar Tagen der Sinn nach hellen Farben, bunten Blumen und Frühling steht, habe ich zumindest in unserer Wohnung angefangen, die neue Jahreszeit einziehen zu lassen.
Wie ihr mit ein paar Handgriffen und wenig Material ein hübsches Stückchen Frühling auf euren Tisch bekommt, möchte ich euch heute zeigen.

Zunächst benötigt ihr ein paar Materialien, die ihr eventuell sogar schon zu Hause habt.
Neben einfachen weißen Übertöpfen, braucht ihr einen Küchenschwamm und ein paar alte Nagellacke, die ihr eh beim nächsten Frühjahrsputz aussortieren wolltet.
Und schon kann es losgehen!

Reinigt zunächst die Blumentöpfe mit etwas Nagellackentferner, damit sie frei von Schmutz und Fett sind.
Anschließend zerschneidet ihr den Küchenschwamm in mehrere kleine Teile, je nachdem, wie viele Farben ihr verwenden möchtet.

Gebt mit dem Lackpinsel eure Farbe auf eines der Schwammteile und betupft damit vorsichtig euren Topf. Je nachdem wie viele Schichten ihr auftragt, desto deckender und kräftiger wird das Endergebnis. 
Mit Lacken einer Farbfamilie lassen sich so auch tolle Ombré-Effekte erzielen.

Solltet ihr zwei oder mehrere Farben kombinieren, achtet darauf, dass die einzelnen Schichten vorher gut getrocknet sind, sonst macht ihr euer ebenmäßiges Bild durch erneutes betupfen wieder kaputt.

Grundsätzlich dürften die Lacke relativ gut auf den Töpfen halten. Wer auf Nummer sicher gehen und die Töpfe eventuell hin und wieder gründlich reinigen will, der sollte als letzten Schritt noch eine Schicht Sprüh-Lack auftragen und alles bombenfest versiegeln.

           
Frühlingsboten zaubern ist gar nicht so schwer oder?

Seid ihr denn überhaupt schon im Frühlingsmodus oder darf der Winter für euren Geschmack noch ein wenig bleiben?


 

[Upcycling] – Hippgläschen vom Windelwicht

Dass wir hier auf dem Blog Verstärkung bekommen haben, ist ja spätestens nach Katies Post von vor einigen Wochen kein Geheimnis mehr. Wie gut der kleine Herzensbrecher uns allerdings zur Seite steht, war uns vorher nicht bewusst.
Vor einiger Zeit kam der kleine Mann samt Mama Katie auf einen Kakao bei mir vorbei und brachte Geschenke mit. So gehört es sich schließlich, wenn man irgendwo eingeladen ist…

Fleißig wie eine kleine Raupe hatte der Windelwicht Gläschen für Gläschen für Gläschen geleert, die er mir zu kreativen Zwecken überlassen wollte.
Was alles daraus werden wird, weiß ich noch nicht, aber es wäre dch gelacht, wenn ich keine Verwendungsmöglichkeiten dafür finden würde.

Ein erster kleiner Upcycling-Versuch ist in jedem Fall schon einmal gelungen, aber seht selbst

Gläschen-Upcycling – Ein erster Test:

Ein offenes Geheimnis dürfte es ja langsam sein, dass ich ein absoluter Fan von Deko im natürlichen Stil bin. Holz – aber bitte unbehandelt, Garne, Steine und alles, was die Natur so hergibt, sind mir deutlich lieber als glatt poliert und Plastik-Optik. 
Glücklicher Weise geht der allgemeine Trend in Sachen Deko momentan ja ebenfalls in diese Richtung, so dass mein kleiner Versuch sogar richtig “up to date ist.

Das Material für diese kleine Deko-Idee ist recht schnell beschafft. Neben leeren, gespülten und trockenen Gläschen (jeglicher Art) benötigt ihr grobes Garn, Bast oder Kordel und flüssigen Klebstoff.

  
Nachdem das Gläschen komplett mit einer großzügigen Schicht Kleber überzogen worden ist, geht das große Wickeln los.
Beginnt am oberen Rand des Gläschens und arbeitet euch nach unten vor. Dabei sollte darauf geachtet werden, möchlichst eng und fest zu wickeln, so dass das Ergebnis deckend und gleichmäßig ist.
Bevor es dann an Feinheiten und Dekoration geht, solltet ihr den Kleber mindestens 1-2 Stunden durchtrocknen lassen. 

 

 

Ob nun als Pinselhalter, Stifteköcher oder ganz einfach als Blumenvase… die Gläschen machen optisch schon etwas her und sind kinderleicht zu basteln.

Natürlich werde ich nicht alle 5 Millionen Gläschen, die der Wicht mir geschenkt hat, zu solchen Vasen und Haltern verarbeiten können, aber es ist ja immerhin eine erste Version.

Mal sehen, was mir noch so einfällt….

Liebe Grüße

 

  

[Upcycling] Sommer-Deko aus Holz-Stielen

Neulich postete ein Bekannter von mir eine wunderschön zynische Postkarte mit dem Spruch “Ist das Sommer oder kann das weg?”, wenn ich heute so aus dem Fenster schaue, dann bin ich mir auch gar nicht mal so sicher, was das da draußen überhaupt ist.
Sommer? Früh-Herbst? Mischmasch? Ich weiß es nicht.

Doch manchmal, wenn wir wirklich Glück haben, erwischen wir ja doch einen dieser schönen sonnigen und sommerlichen Tage. Und wenn wir dann noch ganz besonders viiiiel Glück haben, ist dieser Tag sogar ein Samstag oder Sonntag.
(Ihr wisst, was ich meine… Gutes Wetter gibt es ja prinzipiell auch immer nur unter der Woche, wenn alle arbeiten müssen.)

Nun, da ich in den vergangenen Wochen ja beschlossen habe, dass Sommer auch immer ein bisschen eine Frage dessen ist, was man draus macht, habe ich die kleine Serie Sommer Süß ins Leben gerufen. Während ich mich also eingehend mit Eis und süßen Schleckereien für den “Ist das Sommer oder kann das weg?” beschäftigt habe, kam mir in den Sinn, dass diese kleine Stäbchen, die Eis-Stiele doch mit Sicherheit noch für mehr gut sein müssen, als sie in Fruchtmus und Co zu stecken und einzufrieren.

Sommer-Deko aus Holz-Stielen:
Egal, ob wir uns an einem größeren Tablett, oder so wie ich an kleineren Untersetzern versuchen wollen, im Ergebnis bleibt das ganze kleine Projekt einfach, simpel, schnell und mit wenigen Materialien. Ihr wisst ja, dass solche DIY mir immer die Liebsten sind.
Was wir brauchen:
An die Pinsel und los geht’s:
Zunächst färben wir unsere Holzstäbchen ein. Natürlich könnte man sie auch einfach in Natur belassen, aber ein wenig Farbe soll ja schon ins Spiel. Vor allem, wenn der Sommer uns etwas im Stich lässt.
Ich habe mich für “maritimes” Blau entschieden. Knallt natürlich nicht wirklich, aber gefiel mir in Kombination mit einer sandigen Tischdeko relativ gut. 
Wie die Stiele letztlich eingefärbt werden, ist euch überlassen. Acrylfarbe hat ihre Vor- und Nachteile. Sie ist nicht unbedingt super wasserfest, lässt sich dafür aber gut verarbeiten, meistens in jedem halbwegs sortierten Bastelfundus schon vorhanden und lässt sich auch schön mischen, so dass Farbverläufe auch kein Problem sind.
Mit Lacken könnte man auch sein Glück versuchen und hätte somit Tabletts und Untersetzer, die Feuchtigkeit abweisen. Stinkt natürlich eine ganze Weile und ist etwas mühseelig, sofern ihr keinen Sprühlack verwendet, sondern vielleicht eure Beauty-Leichen mal aufbrauchen möchtet.
Ganz gleich, welche Färbemethode ihr gewählt habt, sobald eure Stäbchen trocken sind, geht es ans Zusammenbauen unserer Untersetzer/Tabletts.
Hierzu verfahrt ihr wie bei einem Floß. Zwei Querbalken halten die restlichen Längststäbe. 
Für größere Tabletts versetzt ihr das Ganze ein wenig, um die Fläche so auszuweiten. Das Prinzip bleibt aber das Gleiche.
Mit Leim oder Decopatch-Kleber (meine persönliche Wunderwaffe für ALLES!) halten die Stäbchen binnen kürzester Zeit und fertig ist die kleine Sommerdeko.
Für die glorreiche WM-Zeit hatte ich mich übrigens bereits an einer anderen Version der Stäbchen.Deko versucht, doch im Siegestaumel und im Stress der letzten Wochen ist sie schlicht untergegangen. Trotzdem möchte ich sie euch natürlich nicht vorenthalten.
Bei ihr habe ich tatsächlich auch goldenen Lack verwendet. Funktioniert ähnlich gut, wie Acrylfarbe, ist nur wie gesagt ein wenig mühsamer.

Ich hoffe meine kleine Deko-Idee hat euch gefallen. Denkt einfach daran, egal ob die Sonne knallt oder nicht, Sommer ist, was wir daraus machen.
In diesem Sinne verabschiede ich mich mit den sonnigsten Grüßen 

[Upcycling] Dekoleuchten aus alten Flaschen

Wie ihr wisst mag ich besonders in Sachen Deko die Dinge, die ohne viel Aufwand etwas her machen. Das mag zum einen daran liegen, dass ich eine Frau bin und sowieso alle paar Monate der Meinung bin, optisch etwas in meinen vier Wänden verändern zu müssen. Zum anderen bin ich manchmal aber auch einfach geizig. Vor allem, wenn es um meine Zeit geht. Bastel-Leidenschaft hin oder her…

Als mein kleines geliebtes Heimat-Kaff neulich mal wieder von einem längeren Stromausfall geplagt war (das ist nicht normal bei uns, aber was will man machen, wenn der Sturm Bäume und Gehölz auf die Oberleitungen schmeißt?!) saßen wir im Dunkeln und langweilten uns.
Es ist wirklich erschreckend, wie wenig man heute mit sich anzufangen weiß, wenn plötzlich kein Strom mehr da ist.

Nachdem ich gerade zur Weihnachtszeit ein wenig dafür belächelt wurde, dass ich haufenweise Lichterketten mit Batteriebetrieb besitze, war ich in den dunklen Stunden natürlich plötzlich Königin des Hauses, denn ich hatte Licht!

Im Zuge des langweiligen Ausharrens bis zur Rückkehr in die Zivilisation spielte ich ein wenig mit den Ketten herum und habe deshalb eine kleine nette Deko-Idee für euch, die weder viel Zeit noch viel Geld kostet.

Arizona-Dekoleuchten:
Dekoleuchten schnell und einfach selbst gemacht
Das Material erschließt sich von selbst, ihr benötigt leere und gesäuberte Flaschen des besten Eistees der Welt (meine Meinung 😉 ) und eine Mini-Lichterkette.
Achtet vielleicht darauf, dass ihr Arizona-Flaschen aus Glas nehmt und nicht die aus Plastik. Ich kann nicht dafür garantieren, wie sich Plastik in Kombination mit den Lichtlein verhält. 
Abgesehen davon finde ich, dass der Lichtschein durch Glas immer ein klein wenig schöner aussieht.
Arizona Iced Tea - Selbst gemachte Lampen
Da ich eh ein Fan von kleinen Dekoleuchten bin, die kein direktes helles Licht werfen, sondern die Stimmung des Raumes eher ein bisschen harmonisch abrunden, mag ich die kleine Flaschen-Idee momentan wirklich sehr gerne.
Und wenn mir der Sinn nach Abwechslung steht, dann tausche ich im Zweifel einfach mal die Tee-Flasche aus 😉
Arizona Green Tea DIY Lamp
Ich hoffe, euch gefällt meine kleine Idee auch ein wenig. Vielleicht macht der eine oder andere sie ja sogar nach?

Katie und ich freuen uns immer, wenn ihr eure Versionen unserer Projekte z.B. an unsere Facebook-Pinnwand postet.
Tut euch keinen Zwang an 😉

[Upcycling] Selbstgemachtes Bakers-Twine

Dass weniger manchmal mehr ist, wissen die meisten von uns ja zum Glück.
Dass gerade ich bei Geschenkverpackungen auch lieber dezente Effekte bevorzuge und rüschige und tüllige Schleifen nicht wirklich gerne an meine Päckchen lasse, ist auch bekannt.
Gerade in der Weihnachtszeit bevorzuge ich dezentes Packpapier, Bast, Twine und Kordeln.

Und da wären wir auch schon bei meinem Dilemma. Twine, das allseits bekannte und noch beliebtere Bakers Twine. (oder wie Oma sagen würde: Fleischer-Schnur ^^) 
Der Klassiker ist sicherlich rot und weiß und in einschlägigen Online-Shops auch in vielen verschiedenen anderen Farben zu haben.
Doch Bakers Twine ist auch nicht gerade billig und gerade, wenn ich weiß, dass ich es in der oder der Farbe nur für ein spezielles Geschenk verwenden werde, sträube ich mich doch, die verhältnismäßig hohen Preise zu bezahlen.

Etwas, was mit bei meinem heiß geliebten Masking Tape übrigens niemals passieren wird. Erst neulich stand ich mit einer lieben Schulfreundin in Köln vor einem Regal bunter Bändchen. Sie kennt mein “Suchtproblem” natürlich bestens und verpasste mir sofort einen Seitenhieb, als ich laut überlegte, ob ich dieses eine wundervoll gepunktete Tape nun wirklich brauche oder nicht…

In Sachen Bakers Twine wollte ich für mich allerdings eine andere, günstigere Lösung finden. Da mir das Ergebnis gefallen hat, zögere ich natürlich nicht, es mit euch zu teilen.

DIY Bakers Twine in sommerlich bunten Farben:
Gerade nun im Sommer sind knallige Farben beliebt. Warum also Geburtstagsgeschenke oder Mitbringsel, Aufmerksamkeiten zum Jahrestag oder kleine Gastgeschenke auf der Hochzeit nicht auch mit Bakers Twine in Knallfarben etwas aufhübschen?
Eine Variante dürften die Aufmerksamen unter euch bereits im letzten Post zu den Seifen-Macarons entdeckt haben.
Was wir brauchen:
Bevor es an das muntere Einfärben unseres noch jungfäulich-weißen Baumwollgarn geht, bedarf es ein wenig Vorarbeit. Vor allem solltet ihr euch eine Unterlage schnappen, die gut und gerne dreckig werden kann. Bei mir musste leider meine gute Schneideunterlage dran glauben, was im Rückblick nicht die beste Idee war. Nehmt lieber ein Stück Zeitung oder so. Dann könnt ihr sorgenfrei ans Werk gehen.
An die Pappe, fertig, los!
Schneidet aus eurem Stück Pappe einen etwa zwei Finger breiten Streifen aus und verpasst ihm oben und unten einen kleinen Schlitz. In diesen Schlitz steckt ihr nun das weiße Garn hinein und wickelt es eng von oben nach unten um den Papp-Streifen.
Bringen wir Farbe ins Spiel:
Nun kommen die Filzstifte zum Einsatz. Ich habe für mein selbst gemachtes Bakers Twine die Aquarell-Stifte von Tchibo (also Stifte auf Wasserbasis) verwendet. Normale Filzstifte, dickere Fineliner und Co dürften den Job aber genauso gut machen.
Nachdem ihr eure Sommerfarbe ausgewählt habt, malt ihr rechts und links an der Kante jeweils etwa ein Drittel eures Garns bunt an. Ob ihr nun einen kompletten Streifen in einer Farbe macht oder so wie ich auf mehrere Farben aufteilt, ist ecuh überlassen. 
Wenn ihr zweifarbig arbeitet, dann solltet ihr zwischen den Farben einen kleinen Streifen von etwa einer Umdrehung frei lassen, damit die Farben nicht vermischen.
Nachdem ihr die eine Seite eingefärbt habt, dreht ihr die Pappe um und kümmert euch um die Rückseite. Diesen Vorgang wiederholt ihr 2-3 Mal, damit sich das Garn vollständig einfärbt. 
Nachdem die Farbe getrocknet ist (einfacher Drucktest mit den Fingern klärt die Frage ganz schnell), wickelt ihr euer selbst gemachtes Bakers Twine ab und auf eine Spindel oder zu einem Knäuel.
Für mich eine schöne Variante Bakers Twine oder überhaupt Deko-Garn einfach und günstig selbst herzustellen. Für die großen Anlässe oder die teuren Geschenke findet sich dann vielleicht doch noch die eine oder andere “echte” Rolle bei mir ein, aber für zwischendurch oder kleine Mitbringsel finde ich die do-it-yourself-Variante wirklich toll.

Was meint ihr?
Selbst gemacht oder doch lieber von der Rolle?
Sommerliche Grüße

[DIY] Handyhülle mit individuellen Fotos

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ob ich will oder nicht, unterm Strich teile ich mein Leben in erster Linie mit einem… meinem Handy! 
Das mag hin und wieder grenzwertig sein, doch mag ich von mir behaupten, noch so “gesund” damit umzugehen, dass es auf Bistro-Tischen, in Cafés und auf gemeinsamen Ausflügen mit Freunden eher keine Rolle spielt. Es gibt doch nichts schlimmeres, als diese Menschen, die mehr mit ihrem Handy beschäftigt sind, als mit ihrem Gegenüber. Respektlos, wenn ihr mich fragt!

Trotzdem liebe ich mein Handy und nutze es sehr viel für die unterschiedlichsten Dinge.
Neulich wurde mir dann unterstellt, dass ich würde meine Handy-Hüllen nach meinem Outfit wählen. Diese Behauptung halte ich nach wie vor für ein Gerücht, aber dennoch stimmt es, dass ich einige einige einige Handyhüllen besitze und sie auch munter und fröhlich je nach Stimmung (nicht Outfit!) wechsle. 

Personalisierte Handyschalen sind nun auch mittlerweile dank verschiedenster Anbieter nichts besonderes mehr, doch muss ich sagen, dass ich bisher oft zu geizig war, um 25€ und mehr für eine Hülle mit meinem liebsten Foto auszugeben.

Für alle, die ähnlich denken, habe ich heute vielleicht eine kleine kostengünstige Alternative, um eure besten Bilder, liebsten Menschen oder schönsten Motive auf euer Handycover zu bringen und euer Telefon so zu einem Unikat zu machen.


Lieblingsbilder als Handycover:


Individuelles iPhone-Case selbst gemacht


In gedruckter Version bleibt es oft bei einer Hülle, die wir uns gönnen. Das Motiv will wohl überlegt werden und die Abwechslung kommt ein wenig zu kurz. Gerade, wer wie ich gerne mal sein Handy-Design austauscht, stößt da gerne an seine Grenzen.

Dabei ist die abwechslungsreiche Alternative so naheliegend. 


Was wir brauchen:

Material für individuelle Handyhüllen



Zunächst müssen wir uns natürlich für Bilder entscheiden, die später unser Cover zieren sollen. Diese entwickelt ihr dann am besten im 10er-Format. Je nach Motiv kann auch das kleinere 9er-Format nützlich sein, dieses kann man aber zum Beispiel nicht an den Automaten von dm und Rossmann ausdrucken. Wer seine Grafiken oder Bilder am PC selbst gestaltet und zu Hause ausdruckt, der sollte sich auch etwa an die Maße des 10er-Fotoformates halten.



Ein Muster aus Pappe:

Individuelle Handyhülle selbstgemacht 

Anstatt den Fotos direkt an den Kragen zu gehen und im schlimmsten Fall das Motiv zu zerschneiden, behelfen wir uns mit einer Vorlage.

Sie hat den Vorteil, dass wir zunächst alles anpassen können, bis sie wirklich hundertprozentig in unsere durchsichtige Handyschale passt. Falls wir uns verschneiden, basteln wir uns eben fix ein neues Muster und passen es weiter an.

Als Material könnt ihr sowohl Papier als auch Pappe nehmen. Ich habe mich letztlich für Tonpapier entschieden, da es sich noch wunderbar schneiden und anpassen lässt, aber auch eine gewisse Festigkeit hat, um später als Schablone zu dienen.

Wenn wir unsere Schablone exakt an unsere durchsichtige Handyhülle angepasst haben, geht es unseren Fotos an den Kragen


Selbst gemachte Handyhülle mit eigenen Fotos




Der Feinschliff:

Wenn nun das Foto zugeschnitten ist und halbwegs in die leere Hülle passt, geht es um die Feinheiten. Die Kameraöffnung muss natürlich frei gelegt werden und manche Handys haben auch Lautsprecher und ähnliches auf der Rückseite.

Soweit ich informiert bin, gibt es auch für andere Handymodelle ohne den berühmten Apfel auf dem Rücken, solche transparenten Cover für kleines Geld zu kaufen.
Diese DIY-Idee ist also keinesfalls nur etwas für Apple-Freunde.

Um präzise arbeiten zu können, habe ich das Foto direkt im Cover gelassen und mit einer Präzisionsschere (Nagelschere tut ihren Dienst an dieser Stelle auch) und einem Bastel-Cutter die Öffnung der Kamera freigeschnitten. 

Persönliches Handycase



Cover wechsel dich!
Ob ihr euch nun erst einmal an einem Lieblingsbild versucht oder euch direkt eine kleine Kollektion zulegt, sei euch überlassen. Fotos sind schnell ausgedruckt und mit der Vorlage ist ein neues Gewand für euer Handy schnell gemacht.

Handycase mit eigenen Fotos selbst gemacht

Ich bin wie gesagt ein kleiner Wechsel-Freak und habe mir deshalb direkt ein paar Cover-Bilder zurecht geschnitten. So wie ich mich kenne, werden da in den nächsten Monaten sich auch noch ein paar weitere Motive hinzukommen, aber es ist ja auch eine schöne Sache, seinen Lieblingsbildern so noch eine zusätzliche kleine Bühne zu schenken.

Besonderer Clou der DIY-Variante ist natürlich auch, dass die Motive nicht abnutzen, da die Bilder im Inneren eures Covers liegen und nicht oben aufgedruckt sind. Und selbst, wenn Cover oder Foto einmal beschädigt werden….für Materialkosten unter 5€ ist das Motiv auch schnell wieder ersetzt oder?

Eigenes iPhone.Cover basteln

Ihr seht, dass Personalisieren auch ohne teures Geld und mit deutlich mehr Abwechslung möglich ist.

Ich hoffe die kleine Idee für ein individuelles Handycover hat euch gefallen?

Liebe Grüße

 

 

[Blog – Adventskalender] – Türchen 21 – Eiskristall-Lichter aus Salz

Hallo meine Lieben,

kribbelt es bei euch auch schon?
Bald, bald, ganz ganz ganz bald ist endlich Weihnachten und so langsam kommt dann auch bei mir die besinnliche Stimmung auf.
Ihr habt es doch sicher schon, dieses festliche warme Gefühl von Weihnachten oder leidet ihr auch noch unter vorweihnachtlichem Stress so wie ich?

Ich wünsche euch auf jeden Fall, dass ihr spätestens morgen zum 4. Advent auch mal ein wenig abschalten und die vorweihnachtliche Festlichkeit genießen könnt.

Vielleicht gelingt euch das ja mit der kleinen Idee, die sich heute hinter Türchen Nummer 21 verborgen hält?

 Das Material ist wie immer schnell besorgt:

Besprüht nun (draußen!!!) eure Gläschen mit Sprühkleber und verteilt eine erst Schicht Salz auf ihnen. 
Lass diese Schicht antrocknen und wiederholt den Schritt noch 1-2 Male, bis das Glas vollkommen mit Salz bedeckt ist.

 Gebt nun eine letzte Schicht Sprühkleber zur Fixierung oben drauf und lasst alles gut durchtrocknen.


Mit einem Teelicht versehen wirft euer Gläschen ganz schnell ein schönes heimeliges Licht und der entspannte Adventstag kann beginnen….



Angst, dass irgendetwas anfangen könnte zu brennen müsst ihr übrigens nicht haben. Kochsalz brennt nicht ohne Weiteres und solange ihr den Kleber nicht in die Gläser sprüht, wird auch dieser sicht nicht entfachen. (Wobei er es dank der Verbindung mit Salz auch so nicht tun wird!)



Damit schließe ich das heutige Türchen Nummer 21 auch schon wieder.


Hat euch die kleine DIY-Idee gefallen?


Liebe Grüße


[Upcycling] Herbstdeko aus alten Flaschen

Meine Lieben,

nun habe ich letzte Woche noch so dafür gepredigt, dass der Sommer noch einige Tage bei uns bleibt und nun dies….
Grau, kalt, regnerisch, nass. Der Hals kratzt auch schon und die kuschlige Wolldecke ist deutlich verlockender als jede Aktivität an der frischen Luft.
Herzlichen Glückwunsch, der Herbst ist da!

Natürlich hat der Herbst nicht nur schlechte Seiten. Gerade die sonnigen Tage, an denen das bunte Laub regelrechte Kunstwerke in die Bäume malt, sind schon toll, aber sind wir mal ehrlich….
Herbst bedeutet auch, dass die Tage kürzer werden, wir immer mehr Zeit im dunklen Grau verbringen und die dicken Jacken wieder aus den Schränken kommen.

Kindergärt…oh Verzeihung…es heißt ja jetzt Erzieher und Lehrer laufen derzeit zur Hochform auf, denn wann lässt es sich besser basteln als im Herbst?
Ich habe scheinbar während der Herbstbastelaktionen meiner Schulzeit tief und fest geschlafen, denn irgendwie habe ich einfach kein Händchen für sowas.
Trotzdem habe ich mich mal wieder an einer kleinen herbstlichen Dekoidee versucht und kann alle die, die schon seit Urzeiten treue Leser sind, beruhigen. So schlimm wie die vorletzte Herbstdeko-Katastrophe ist es nicht.

 

Wir brauchen:

 

Da ich grundsätzlich ein riesiger Fan von Gerbera bin (abgesehen von der Orangenen, aber das ist eine andere Geschichte….), mag ich sie gerade im Herbst als “Sonnenblumen-Ersatz” ganz gerne.
Sonnenblumen sind wundervoll und für mich neben Kürbissen und Pilzen der Vertreter der herbstlichen Jahreszeit.
Doch meistens sind sie einfach sehr groß und klobig, wenn man keine komischen Mini-Züchtungen haben will. Für Dekozwecke eignen sie sich oft nicht wirklich gut. Deshalb greife ich im Herbst gerne auf gelbe Gerbera zurück, die mit etwas Phantasie ja doch ausschauen, wie kleine Sonnenblumen.

  
Die leeren Flaschen stammen (ihr werdet es erahnen) von meiner geliebten Fassbrause. Ausgespült und ohne Labels werden sie ruck zuck zu kleinen Blumenvasen.

Mittels Bast und Dekoband zusammengebunden und etwas drappiert, bilden sie den Grundstock für meine derzeitige minimalistische Herbstdeko. 

 

Ein bisschen Streudeko, ein hübscher Kürbis und Nüsse aus dem Vorjahr (besser nicht mehr essen ^^) runden das kleine Ensemble ab, an dem ich mich aktuell erfreue und das mich doch ein wenig farbfroher auf die kommende nass-kalte Jahreszeit einstimmt.

 

Habt ihr schon angefangen herbstlich zu dekorieren oder ignoriert ihr die 3. Jahreszeit und geht in ein paar Wochen einfach direkt zur Weihnachtszeit über?

 Ich hoffe, euch gefällt diese kleine Idee und ihr habt einen wundervollen Start in die neue Woche.
 
 

 

 

[Upcycling] Kronkorken-Untersetzer im sommerlichen Look

Hallo meine Lieben,

habt ihr den Sommer schon aufgegeben oder glaubt ihr noch an ein paar warme Tage? Wenn ihr mich fragt, hatten wir doch noch ganz schönes Glück. Eigentlich sollten wir wettertechnisch ja schon längst auf den Herbst zugehen und wenn wir uns richtig erinnern, hatten wir ja zuletzt auch so ein oder zwei Tage, die schon verdammt nach der kalten, grauen Jahreszeit aussahen.

Von mir aus kann der Sommer uns noch gerne ein klein wenig länger in seinen Fängen halten. Wer wird schließlich nicht gerne von der Sonne geküsst?

Gerade bei sonnigen warmen Temperaturen gönnt man sich zum Abend ja gerne mal etwas Kühles. Die Herren zumeist Bier und wir Damen? Ich weiß nicht, wie ihr zum Thema Bier steht, aber wenn ich die Wahl habe, dann greife ich doch liebend gerne zur Fassbrause.

Mit der Zeit sammelns sich dann einige süße kleine Kronkorken an und wir stehen mal wieder vor einem Dilemma, denn eigentlich sind sie zum Wegschmeißen doch fast zu schade…

Mal wieder ein Fall für das Thema “Upcycling”, wenn ihr mich fragt und wie wäre es, wenn wir aus den niedlichen Kronkorken etwas Nützliches zusammenzimmern würden?

Aus der Plastikschale schneidet ihr schnell den Boden heraus, so dass ihr einfache Plastikkreise habt.
Während die Fugenmasse andickt, klebt ihr die Kronkorken wabenförmig auf die Plastikkreise und lasst sie etwas antrocknen.

Gebt großzüig die Fugenmasse auf und zwischen eure Kronkorken und lasst sie erhärten.
Schlämmt sie zwischendurch mit einem feuchten Lappen immer wieder ein, um sie zu glätten. So könnt ihr auch direkt die überschüssige Masse von den Korken entfernen.

Und beim nächsten schönen (Spät-)Sommerabend kann das kühle Kribbelzeugs ganz stilecht auf Fassbrause-Untersetzern Platz nehmen.

Oder für den Herrn des Hauses vielleicht auf Kronkorken seines favorisierten Kribbelzeugs?
Die Geschmäcker sollen da ja verschieden sein….

Man muss nicht immer alles gleich wegschmeißen wie ihr seht…..


Ich hoffe, meine kleine Upcycling-/Recycling-Idee hat euch gefallen?

Hand aufs Herz, seid ihr Bier-Mädchen oder auch eher Fan anderer Sachen, so wie ich?

Spätsommerliche Grüße