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In meinem letzten Beitrag habe ich euch mit einer Upcycling Idee gezeigt, was ihr mit ausgebrannten Yankee Candles machen könnt, in denen noch viel zu viel Wachs ist, um sie wegzuwerfen. Heute möchte ich noch einige Ideen zeigen, wie ihr die leeren Gläser auch noch auf eine hübsche Art und Weise wiederverwenden könnt.
An die Gläser, fertig, los…
Wichtig ist zunächst, dass ihr wirklich alle Wachsreste aus eurem leeren Glas entfernt, denn sonst sieht es einfach nicht sehr dekorativ und schön aus. Am besten lasst ihr das ausgeleerte Glas dazu noch ein wenig im Wasserbad stehen und wischt später die letzten flüssigen Wachsreste mit einem Stück Küchenkrepp aus, bis wirklich nichts mehr vorhanden ist.
Anschließend solltet ihr das Glas ein wenig abkühlen lassen, bevor ihr mit dem Yankee Candle Upcycling wirklich starten könnt.
Schritt 1:
Nehmt euch nun Bast oder grobe Kordel zur Hand und schneidet insgesamt vier sehr sehr lange Schnüre davon ab. Seid lieber zu großzügig, damit euer Licht am Ende auch in einem schönen Netz hängen kann und dekorativ aussieht. Dreht euer Glas auf den Kopf und nehmt jeweils zwei Schnüre nebeneinander. Legt sie gekreuzt über den Glasboden und verknotet sie fest in der Mitte miteinander. Zur Sicherheit könnt ihr den Knoten anschließend mit etwas Klebefilm mittig fixieren, damit ihr später einfacher arbeiten könnt.
Schritt 2:
Nehmt nun die einzelnen Stränge über Eck zusammen und knotet sie etwas unterhalb des Glasbodens zu weiteren Knoten fest. Dabei führt ihr immer die beiden nebeneinander liegenden Stränge beider Schnüren zusammen.Das nun folgende Bild zeigt euch den Schritt etwas genauer.
Die weiteren Schritte:
Führt diese Knotentechnik nun fort, bis euer Glas fest in einem Netz aus Schnüren sitzt. Nun könnt ihr die ungeknoteten Enden entweder irgendwo festbinden und das Glas frei schwingen lassen so wie ich oder ihr schneidet sie ab und habt ein Windlicht im rustikalen Design. So schnell und einfach funktioniert ein cooles Yankee Candle Upcycling, toll oder?
Und wenn wir ehrlich sind, sind die Gläser doch viel zu schade, um sie am Ende wegzuwerfen oder?
[Upcycling] Yankee Candle – Was tun mit abgebrannten Duftkerzen?
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Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich ein absoluter Fan von Duftkerzen bin. Nicht nur jetzt, wo die kältere Jahreszeit vor der Tür steht, sind schöne Düfte und heimeliges Kerzenlicht ein absolutes Muss für mich. Als Kerzenfan kommt man natürlich an den wunderschönen Yankee Candle nicht vorbei und automatisch ergibt sich ein Problem.
Was macht man mit den heruntergebrannten Kerzen, die meistens noch viel zu viel Wachs haben, um sie einfach wegzuschmeißen? Eine erste Idee wie ihr euren Kerzen (übrigens nicht nur Yankee Candle) zu neuem Leben verhelfen könnt, habe ich heute für euch.
Was braucht ihr für die Yankee Candle Upcycling Idee
Das kleine Helferlein, das wir für dieses Yankee Candle Upcycling brauchen, ist ein hübsches anderes Gläschen. Ich habe direkt zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen und ein ebenfalls leeres Marmeladenglas mit hübschem Aufdruck zur Hand genommen. So bekommen beide noch eine Chance auf einen zweiten Frühling. Clever oder?
Schritt 1:
Zunächst müssen wir aber erst einmal zusehen, dass das Wachs aus der ausgebrannten Candle herauskommt. Hierfür müsst ihr den House Warmer, als die große Kerze in ein Wasserbad stellen und warten, bis sich das Wachs komplett aufgelöst habt. Achtet darauf, dass ihr die Herdplatte nicht auf vollste Hitze stellt, das wasser soll nicht kochen, sondern nur das Wachs zum Schmelzen bringen.
Schritt 2:
Während die Wachsreste flüsig werden, könnt ihr schon einmal euer neues Kerzengefäss vorbereiten. Nehmt dazu einen Docht, den ihr entweder (so wie ich) fertig gekauft habt oder den ihr euch schnell auf die passende Größe zurecht schneidet.
Schritt 3:
Taucht den Docht kurz in das flüssig werdende Wachs und drückt ihn auf den Boden des Gläschens. Fixiert das obere Dochtende noch mit einigen Holzstäbchen mittig in eurem Glas und gebt anschließend das heiße Wachs hinein.
Wenn alles gut getrocknet ist, könnt ihr die Holzstäbchen entfernen und habt eine neue kleine Duftkerze im hübschen Design.
Was ihr zudem noch mit dem leeren Yankee Glas anstellen könnt, verrate ich euch dann morgen mit einer weiteren Upcycling-Idee
Bis dahin
[DIY-Weihnachtsgeschenk] Selbstgemachte Handyhülle
Geht es euch wie mir? Ihr bekommt ein neues Handy und los geht sie, die ewige Suche nach der passenden Hülle. Tatsächlich ärgert mich es jedes Mal, dass ich einfach nicht das finde, was ich wirklich suche oder genau die Hüllen, die ich super klasse finde, ein Vermögen kosten.
Aber warum kaufen, wenn man eine schöne Hülle ganz nach dem eigenen Geschmack auch selbermachen kann? Und gerade jetzt zu Weihnachten ist es zudem eine schöne Idee, etwas Selbstgemachtes und ganz Individuelles zu verschenken. Wenn man dabei noch ein wenig ausmistet und aufbraucht, dann gibt es doch gar nichts mehr zu meckern, oder?
Alles was ihr für dieses DIY-Projekt benötigt, ist relativ schnell zusammengesucht und nicht sehr teuer. Eine einfarbige Handyhülle soll es sein, ganz gleich, ob sie nun weiß, durchsichtig oder farbig ist, aus Acryl oder Silikon. Dazu solltet ihr noch ein paar Nagellacke zur Hand haben. Hier könntet ihr gut ein wenig ausmisten und schauen, ob ihr vielleicht schöne (bunte?) Farben habt, die ihr eigentlich gar nicht so oft tragt.
Ich habe mich für einen schwarzen Lack entschieden, den ich doppelt besitze und niemals aufbrauchen werde, bevor er schlecht geworden ist. Kombierter habe ich ihn mit einem pinken Glitzerlack, der auch schon viel zu lange sein ungenutztes Dasein fristet.
Wenn nun alle Materialien beisammen sind, geht es endlich los!
Legt euren Arbeitsplatz als erstes mit Küchenkrepp aus, falls doch noch etwas daneben geht. Legt eure Handyhülle stabil und etwas angeschrägt hin, so dass der Lack gut verlaufen kann. Nun geht es an die Farbe! Nehmt eine großzügige Menge Lack auf das Pinselchen und setzt an der oberen Kante der Handyhülle an und lasst den Lack hinunter laufen. Je mehr Farbe ihr auf eine der „Bahnen“ gebt, desto länger laufen die Tropfen. Nutzt zunächst nur eine der Farben und lasst diese antrocknen, bevor ihr die Zweite verwendet. Vermischungen wären schließlich nicht schön, denn so wird der ganze Effekt zerstört.
Wenn alles gut getrocknet ist, könnt ihr zur Sicherheit noch Klarlack über die Farbtropfen geben, damit die Hülle im alltäglichen Gebrauch nicht zu schnell wieder kaputt geht.
So habt ihr Ruck-Zuck eine ganz individuelle und hübsche Handyhülle gezaubert und gleichzeitig auch noch ein wenig ausgemistet bzw. alten Lacken eine neue Aufgabe gegeben Besser geht es doch nicht mehr oder?
Weitere Ideen für individuelle Handyhüllen, selbstgemachte Cases und Co habe ich übrigens hier schon einmal für euch zusammen gestellt: *Foto-Handycover* *Handyhülle aus Filz selber nähen*
[Upcycling] Mini-Sukkulenten-Garten
Als Kerzenfan kennt man das ja, am Ende bleiben immer ein Haufen leerer Gläser voller Wachsreste. Anfangs war ich noch ganz motiviert, sie wieder mit frischem Wachs zu füllen und neue „DIY-Kerzen“ daraus zu machen.
Die Realtität? Die sah natürlich anders aus…
Zeit für ein Upcycling der anderen Art also!
Patschnass kam ich nach Hause, als ich für die heutige kleine Idee ein paar Besorgungen gemacht habe. Ironisch, wenn man bedenkt, dass ich Sukkulenten gekauft habe, die ja tendenziell von Wassermassen nicht ganz so viel wissen wollen.
Upcycling und Sukkulenten, damit hätten wir bereits die Stichworte des heutigen Beitrages beisammen…
Ob ihr für dieses kleine Upcycling nun leere Kerzengläser nehmt oder vielleicht eine aussortierte Tasse, ist völlig egal. In jedem Fall benötigt ihr aber ein paar kleine Sukkulenten, Dekosteine und in Optimalfall ein bisschen „Futter“ für eure kleinen grünen Freunde. (Im Gartenfachmarkt gibt es da Dünge-Körner und Co. Schließlich soll es unseren Sukkulenten ja auch gut gehen).
Solltet ihr Kerzengläser verwendet, stellt schon mal den Wasserkocher an oder den Topf auf den Herd, denn zunächst müsst ihr die Wachsreste loswerden.
In einem Wasserbad geht dies aber relativ zügig.
Anschließend, nachdem alles sauber und trocken ist, füllt ihr ein wenig Dekosand, Dekosteine oder auch Erde in das Glas, drückt eine kleine Mulde zurecht und setzt eure Sukkulenten zusammen mit ein wenig Granulat/Dünger hinein.
Nun müsst ihr nur noch die Lücken mit Erde/Sand/Steinen schließen und fertig ist der kleine aber feine Sukkulenten-Garten.
Zwei meiner drei kleinen Gärten stehen mittlerweile im Büro auf meinem Schreibtisch und bringen ein bisschen Grün in den grauen Alltag.
Nicht nur, dass sie hübsch aussehen, sie geben wenigstens den leeren Gläsern auch noch eine Sinn oder nicht?
[DIY] Upcyclingidee für den Frühling
Ich habe eigentlich nichts gegen den Winter, im Gegenteil! Ich mag kalte und klare Luft, strahlende Sonne und eisigen Wind. Kuschelpullis, Wintertee und Schneeflocken. Aber langsam reicht es dann auch mit dem Winter, denn wenn wir ehrlich sind, ist dieses Idealbild auch meistens nur Traumvorstellung und in der Realität erwarten uns bitterliche Minusgrade bei dunklem Himmel und feuchter Kälte.
So langsam kann für meinen Geschmack einfach der Frühling kommen, oder was meint ihr?
Da mir schon seit ein paar Tagen der Sinn nach hellen Farben, bunten Blumen und Frühling steht, habe ich zumindest in unserer Wohnung angefangen, die neue Jahreszeit einziehen zu lassen.
Wie ihr mit ein paar Handgriffen und wenig Material ein hübsches Stückchen Frühling auf euren Tisch bekommt, möchte ich euch heute zeigen.
Zunächst benötigt ihr ein paar Materialien, die ihr eventuell sogar schon zu Hause habt.
Neben einfachen weißen Übertöpfen, braucht ihr einen Küchenschwamm und ein paar alte Nagellacke, die ihr eh beim nächsten Frühjahrsputz aussortieren wolltet.
Und schon kann es losgehen!
Reinigt zunächst die Blumentöpfe mit etwas Nagellackentferner, damit sie frei von Schmutz und Fett sind.
Anschließend zerschneidet ihr den Küchenschwamm in mehrere kleine Teile, je nachdem, wie viele Farben ihr verwenden möchtet.
Gebt mit dem Lackpinsel eure Farbe auf eines der Schwammteile und betupft damit vorsichtig euren Topf. Je nachdem wie viele Schichten ihr auftragt, desto deckender und kräftiger wird das Endergebnis.
Mit Lacken einer Farbfamilie lassen sich so auch tolle Ombré-Effekte erzielen.
Solltet ihr zwei oder mehrere Farben kombinieren, achtet darauf, dass die einzelnen Schichten vorher gut getrocknet sind, sonst macht ihr euer ebenmäßiges Bild durch erneutes betupfen wieder kaputt.
Grundsätzlich dürften die Lacke relativ gut auf den Töpfen halten. Wer auf Nummer sicher gehen und die Töpfe eventuell hin und wieder gründlich reinigen will, der sollte als letzten Schritt noch eine Schicht Sprüh-Lack auftragen und alles bombenfest versiegeln.
Frühlingsboten zaubern ist gar nicht so schwer oder?
Seid ihr denn überhaupt schon im Frühlingsmodus oder darf der Winter für euren Geschmack noch ein wenig bleiben?
[Upcycling] – Hippgläschen vom Windelwicht
Dass wir hier auf dem Blog Verstärkung bekommen haben, ist ja spätestens nach Katies Post von vor einigen Wochen kein Geheimnis mehr. Wie gut der kleine Herzensbrecher uns allerdings zur Seite steht, war uns vorher nicht bewusst.
Vor einiger Zeit kam der kleine Mann samt Mama Katie auf einen Kakao bei mir vorbei und brachte Geschenke mit. So gehört es sich schließlich, wenn man irgendwo eingeladen ist…
Fleißig wie eine kleine Raupe hatte der Windelwicht Gläschen für Gläschen für Gläschen geleert, die er mir zu kreativen Zwecken überlassen wollte.
Was alles daraus werden wird, weiß ich noch nicht, aber es wäre dch gelacht, wenn ich keine Verwendungsmöglichkeiten dafür finden würde.
Ein erster kleiner Upcycling-Versuch ist in jedem Fall schon einmal gelungen, aber seht selbst…
Ein offenes Geheimnis dürfte es ja langsam sein, dass ich ein absoluter Fan von Deko im natürlichen Stil bin. Holz – aber bitte unbehandelt, Garne, Steine und alles, was die Natur so hergibt, sind mir deutlich lieber als glatt poliert und Plastik-Optik.
Glücklicher Weise geht der allgemeine Trend in Sachen Deko momentan ja ebenfalls in diese Richtung, so dass mein kleiner Versuch sogar richtig „up to date„ ist.
Das Material für diese kleine Deko-Idee ist recht schnell beschafft. Neben leeren, gespülten und trockenen Gläschen (jeglicher Art) benötigt ihr grobes Garn, Bast oder Kordel und flüssigen Klebstoff.
Nachdem das Gläschen komplett mit einer großzügigen Schicht Kleber überzogen worden ist, geht das große Wickeln los.
Beginnt am oberen Rand des Gläschens und arbeitet euch nach unten vor. Dabei sollte darauf geachtet werden, möchlichst eng und fest zu wickeln, so dass das Ergebnis deckend und gleichmäßig ist.
Bevor es dann an Feinheiten und Dekoration geht, solltet ihr den Kleber mindestens 1-2 Stunden durchtrocknen lassen.
Ob nun als Pinselhalter, Stifteköcher oder ganz einfach als Blumenvase… die Gläschen machen optisch schon etwas her und sind kinderleicht zu basteln.
Natürlich werde ich nicht alle 5 Millionen Gläschen, die der Wicht mir geschenkt hat, zu solchen Vasen und Haltern verarbeiten können, aber es ist ja immerhin eine erste Version.
Mal sehen, was mir noch so einfällt….
Liebe Grüße
[Upcycling] Sommer-Deko aus Holz-Stielen
Neulich postete ein Bekannter von mir eine wunderschön zynische Postkarte mit dem Spruch „Ist das Sommer oder kann das weg?“, wenn ich heute so aus dem Fenster schaue, dann bin ich mir auch gar nicht mal so sicher, was das da draußen überhaupt ist.
Sommer? Früh-Herbst? Mischmasch? Ich weiß es nicht.
Doch manchmal, wenn wir wirklich Glück haben, erwischen wir ja doch einen dieser schönen sonnigen und sommerlichen Tage. Und wenn wir dann noch ganz besonders viiiiel Glück haben, ist dieser Tag sogar ein Samstag oder Sonntag.
(Ihr wisst, was ich meine… Gutes Wetter gibt es ja prinzipiell auch immer nur unter der Woche, wenn alle arbeiten müssen.)
Nun, da ich in den vergangenen Wochen ja beschlossen habe, dass Sommer auch immer ein bisschen eine Frage dessen ist, was man draus macht, habe ich die kleine Serie Sommer Süß ins Leben gerufen. Während ich mich also eingehend mit Eis und süßen Schleckereien für den „Ist das Sommer oder kann das weg?“ beschäftigt habe, kam mir in den Sinn, dass diese kleine Stäbchen, die Eis-Stiele doch mit Sicherheit noch für mehr gut sein müssen, als sie in Fruchtmus und Co zu stecken und einzufrieren.
[Upcycling] Dekoleuchten aus alten Flaschen
Wie ihr wisst mag ich besonders in Sachen Deko die Dinge, die ohne viel Aufwand etwas her machen. Das mag zum einen daran liegen, dass ich eine Frau bin und sowieso alle paar Monate der Meinung bin, optisch etwas in meinen vier Wänden verändern zu müssen. Zum anderen bin ich manchmal aber auch einfach geizig. Vor allem, wenn es um meine Zeit geht. Bastel-Leidenschaft hin oder her…
Als mein kleines geliebtes Heimat-Kaff neulich mal wieder von einem längeren Stromausfall geplagt war (das ist nicht normal bei uns, aber was will man machen, wenn der Sturm Bäume und Gehölz auf die Oberleitungen schmeißt?!) saßen wir im Dunkeln und langweilten uns.
Es ist wirklich erschreckend, wie wenig man heute mit sich anzufangen weiß, wenn plötzlich kein Strom mehr da ist.
Nachdem ich gerade zur Weihnachtszeit ein wenig dafür belächelt wurde, dass ich haufenweise Lichterketten mit Batteriebetrieb besitze, war ich in den dunklen Stunden natürlich plötzlich Königin des Hauses, denn ich hatte Licht!
Im Zuge des langweiligen Ausharrens bis zur Rückkehr in die Zivilisation spielte ich ein wenig mit den Ketten herum und habe deshalb eine kleine nette Deko-Idee für euch, die weder viel Zeit noch viel Geld kostet.
[Upcycling] Selbstgemachtes Bakers-Twine
Dass weniger manchmal mehr ist, wissen die meisten von uns ja zum Glück.
Dass gerade ich bei Geschenkverpackungen auch lieber dezente Effekte bevorzuge und rüschige und tüllige Schleifen nicht wirklich gerne an meine Päckchen lasse, ist auch bekannt.
Gerade in der Weihnachtszeit bevorzuge ich dezentes Packpapier, Bast, Twine und Kordeln.
Und da wären wir auch schon bei meinem Dilemma. Twine, das allseits bekannte und noch beliebtere Bakers Twine. (oder wie Oma sagen würde: Fleischer-Schnur ^^)
Der Klassiker ist sicherlich rot und weiß und in einschlägigen Online-Shops auch in vielen verschiedenen anderen Farben zu haben.
Doch Bakers Twine ist auch nicht gerade billig und gerade, wenn ich weiß, dass ich es in der oder der Farbe nur für ein spezielles Geschenk verwenden werde, sträube ich mich doch, die verhältnismäßig hohen Preise zu bezahlen.
Etwas, was mit bei meinem heiß geliebten Masking Tape übrigens niemals passieren wird. Erst neulich stand ich mit einer lieben Schulfreundin in Köln vor einem Regal bunter Bändchen. Sie kennt mein „Suchtproblem“ natürlich bestens und verpasste mir sofort einen Seitenhieb, als ich laut überlegte, ob ich dieses eine wundervoll gepunktete Tape nun wirklich brauche oder nicht…
In Sachen Bakers Twine wollte ich für mich allerdings eine andere, günstigere Lösung finden. Da mir das Ergebnis gefallen hat, zögere ich natürlich nicht, es mit euch zu teilen.
[DIY] Handyhülle mit individuellen Fotos
Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ob ich will oder nicht, unterm Strich teile ich mein Leben in erster Linie mit einem… meinem Handy!
Das mag hin und wieder grenzwertig sein, doch mag ich von mir behaupten, noch so „gesund“ damit umzugehen, dass es auf Bistro-Tischen, in Cafés und auf gemeinsamen Ausflügen mit Freunden eher keine Rolle spielt. Es gibt doch nichts schlimmeres, als diese Menschen, die mehr mit ihrem Handy beschäftigt sind, als mit ihrem Gegenüber. Respektlos, wenn ihr mich fragt!
Trotzdem liebe ich mein Handy und nutze es sehr viel für die unterschiedlichsten Dinge.
Neulich wurde mir dann unterstellt, dass ich würde meine Handy-Hüllen nach meinem Outfit wählen. Diese Behauptung halte ich nach wie vor für ein Gerücht, aber dennoch stimmt es, dass ich einige einige einige Handyhüllen besitze und sie auch munter und fröhlich je nach Stimmung (nicht Outfit!) wechsle.
Personalisierte Handyschalen sind nun auch mittlerweile dank verschiedenster Anbieter nichts besonderes mehr, doch muss ich sagen, dass ich bisher oft zu geizig war, um 25€ und mehr für eine Hülle mit meinem liebsten Foto auszugeben.
Für alle, die ähnlich denken, habe ich heute vielleicht eine kleine kostengünstige Alternative, um eure besten Bilder, liebsten Menschen oder schönsten Motive auf euer Handycover zu bringen und euer Telefon so zu einem Unikat zu machen.
In gedruckter Version bleibt es oft bei einer Hülle, die wir uns gönnen. Das Motiv will wohl überlegt werden und die Abwechslung kommt ein wenig zu kurz. Gerade, wer wie ich gerne mal sein Handy-Design austauscht, stößt da gerne an seine Grenzen.
Dabei ist die abwechslungsreiche Alternative so naheliegend.
Was wir brauchen:
Zunächst müssen wir uns natürlich für Bilder entscheiden, die später unser Cover zieren sollen. Diese entwickelt ihr dann am besten im 10er-Format. Je nach Motiv kann auch das kleinere 9er-Format nützlich sein, dieses kann man aber zum Beispiel nicht an den Automaten von dm und Rossmann ausdrucken. Wer seine Grafiken oder Bilder am PC selbst gestaltet und zu Hause ausdruckt, der sollte sich auch etwa an die Maße des 10er-Fotoformates halten.
Ein Muster aus Pappe:
Anstatt den Fotos direkt an den Kragen zu gehen und im schlimmsten Fall das Motiv zu zerschneiden, behelfen wir uns mit einer Vorlage.
Sie hat den Vorteil, dass wir zunächst alles anpassen können, bis sie wirklich hundertprozentig in unsere durchsichtige Handyschale passt. Falls wir uns verschneiden, basteln wir uns eben fix ein neues Muster und passen es weiter an.
Als Material könnt ihr sowohl Papier als auch Pappe nehmen. Ich habe mich letztlich für Tonpapier entschieden, da es sich noch wunderbar schneiden und anpassen lässt, aber auch eine gewisse Festigkeit hat, um später als Schablone zu dienen.
Wenn wir unsere Schablone exakt an unsere durchsichtige Handyhülle angepasst haben, geht es unseren Fotos an den Kragen
Der Feinschliff:
Wenn nun das Foto zugeschnitten ist und halbwegs in die leere Hülle passt, geht es um die Feinheiten. Die Kameraöffnung muss natürlich frei gelegt werden und manche Handys haben auch Lautsprecher und ähnliches auf der Rückseite.
Soweit ich informiert bin, gibt es auch für andere Handymodelle ohne den berühmten Apfel auf dem Rücken, solche transparenten Cover für kleines Geld zu kaufen.
Diese DIY-Idee ist also keinesfalls nur etwas für Apple-Freunde.
Um präzise arbeiten zu können, habe ich das Foto direkt im Cover gelassen und mit einer Präzisionsschere (Nagelschere tut ihren Dienst an dieser Stelle auch) und einem Bastel-Cutter die Öffnung der Kamera freigeschnitten.
Cover wechsel dich!
Ob ihr euch nun erst einmal an einem Lieblingsbild versucht oder euch direkt eine kleine Kollektion zulegt, sei euch überlassen. Fotos sind schnell ausgedruckt und mit der Vorlage ist ein neues Gewand für euer Handy schnell gemacht.
Ich bin wie gesagt ein kleiner Wechsel-Freak und habe mir deshalb direkt ein paar Cover-Bilder zurecht geschnitten. So wie ich mich kenne, werden da in den nächsten Monaten sich auch noch ein paar weitere Motive hinzukommen, aber es ist ja auch eine schöne Sache, seinen Lieblingsbildern so noch eine zusätzliche kleine Bühne zu schenken.
Besonderer Clou der DIY-Variante ist natürlich auch, dass die Motive nicht abnutzen, da die Bilder im Inneren eures Covers liegen und nicht oben aufgedruckt sind. Und selbst, wenn Cover oder Foto einmal beschädigt werden….für Materialkosten unter 5€ ist das Motiv auch schnell wieder ersetzt oder?
Ihr seht, dass Personalisieren auch ohne teures Geld und mit deutlich mehr Abwechslung möglich ist.
Ich hoffe die kleine Idee für ein individuelles Handycover hat euch gefallen?
Liebe Grüße