[Sweet Sensations] Protein-Waffeln

Es ist Sonntag und damit wieder Zeit für eine kleine kulinarische Sensation hier auf meinem Block. Wer mir und meinem kleinen Buchprojekt auf Instagram folgt (*Klick*), der weiß, dass ich gerne mal süßere Leckereien auf meinen Bildern platziere. Aber gerade in letzter Zeit bin ich sehr darauf bedacht, in Sachen Ernährung ein wenig achtsamer zu sein und probiere mich gerade an Low Carb, high protein und Co aus. 

Ein Rezept, dass auch mal wieder dem männlichen Test hier im Hause Stand gehalten hat, habe ich heute für euch.

Grundrezept Protein-Waffeln:

Zutaten: 

  • 300g Skyr 
  • 6 Eier
  • 2 EL Xucker
  • 150 (Dinkel-)Mehl
  • etwas Vanillearoma

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Vermengt alle Zutaten gut miteinander und ab ins Waffeleisen mit dem Teig. Wenn ihr ihn mit einem Handrührer noch ein wenig aufschlagt, dann werden die Waffeln noch fluffiger.

In Sachen Deko sind euch natürlich keine Grenzen gesetzt. Ich habe mich für einen großen Klecks Skyr und ein paar Beeren entschieden.

Wenn ihr übrigens statt natürlichem Skyr welchen mit Geschmack nehmt, gibt das ebenfalls ganz spannende Kombis. Ausprobiert habe ich es bisher nur mit Vanillie-Skyr, aber die Abwandlung lohnte sich auf jeden Fall.

Habt einen sonnigen und leckeren Sonntag 

[Sweet Sensations] Osterhasenmuffins und Schäfchen-Cupcakes

Ostern steht vor der Tür und ich bin wie immer zu spät dran mit allem. Trotzdem ist Ostern eigentlich ein Fest, auf das ich mich sehr freue, denn es steht für mich in fester Verbindung mit Frühling. 
Dieses Jahr sieht das mit dem Frühling leider etwas schwieriger aus, aber wer weiß, was Petrus uns noch zu bieten hat…

Für alle, die mindestens genauso spät dran sind wie ich, habe ich heute zwei fixe Backideen zum Osterfest, die ich auch last minute am Samstag oder Sonntag in aller Frühe noch umsetzen lassen.

Beide Ideen basieren jeweils auf einem ganz normalen Rührteig, den ihr nach Belieben und noch verfeinern könnt. Ich habe ihn einmal mit Vanille und einmal mit Zitronen-Aroma aufgepeppt. Schokolade und Kakao wären für die Optik hingehen nicht ganz so praktisch, der Teig sollte schon hell bleiben.

Ihr benötigt für diese kleinen Häschen neben den Grundzutaten für den Teig noch ein wenig Puderzucker, Milch und Fondant. Für die Schäfchen braucht ihr zusätzlich kleine Mini Marshmellos.

Aus Fondant formt ihr die Ohren der Häschen bzw. die Köpfe der Schafe. Dieser Arbeitsschritt könnt ihr gut erledigen, während eure Muffins im Ofen sind, denn so kann das Fondant nachher ein wenig “aushärten” bevor es aufgesetzt wird. Nicht, dass eure Kundwerke am Ende zusammenfallen.

Wenn die Muffins ausgekühlt sind, rührt ihr aus Puderzucker und einem Esslöffel Milch eure Glasur an und bestreicht die Muffins komplett damit.
Anschließend setzt ihr Köpfe oder Ohren auf und drückt sie an, bis sie von alleine halten. Nun müsst ihr euch beeilen.

Für die Schäfchen verteilt ihr nun rings um den Kopf kleine Marshmellos und drück diese vorsichtig fest. 
Bei den Häschen kommt nun ein Zahnstocher oder eine Gabel zum Einsatz und bringt das “Fell” aus Glasur ein wenig durcheinander. 
Bevor es euren Leckeren an den Kragen geht, solltet ihr den Zuckerguss ein wenig aushärten lassen.

Doch dann steht der schnellen kleinen Osterschlemmerei nichts mehr im Wege.

Ich wünsche euch und euren Familien ein zauberhaftes Osterfest und schöne Feiertage!



[Sweet Sensations] Low Carb Pancakes ohne Reue

Es ist Sonntag und somit wird es mal wieder Zeit für ein paar süße Freuden, meint ihr nicht auch?
Wie ihr wisst, bin ich momentan relativ experimentierfreudig, wenn es um Backen und Kochen geht. Teils zum Leidwesen des Herrn des Hauses, teils aber auch zu seiner Freude. 
Nachdem meine letzte Kreation nicht ganz so sein Fall war (den Beitrag findet ihr *hier*) habe ich heute ein Rezept für euch, dass regelmäßig den männlichen Geschmack trifft.

Wie wäre es heute mal mit…

Low carb Pancakes:

Für leckere und schnelle Pancakes ohne (allzu große) Reue benötigt ihr Bananen und Eier. Je nachdem wie viele Pancakes ihr zubereiten wollt, müsst ihr natürlich die Menge variieren. Ganz egal, ob ihr nur für euch alleine den Kochlöffel schwingt oder für eure gesamte Familie, wichtig ist, dass ihr immer doppelt so viele Eier wie Bananen verwendet. Je reifer die Bananen sind, desto süßer werden übrirgens die Pancakes und desto weniger müsst ihr noch mit Stevia und Co nachhelfen.

Ich mache diese Pancakes oft als Resteverwertung, weil ich Bananen tatsächlich nur mag, wenn sie noch fast grün sind…. 
Als Basis für diese kleinen Frühstücksfreuden verwende ich dann immer die Bananen, die mir zum Essen einfach schon zu gelb sind. 

 
Zerdrückt eure Bananen zunächst mit einer Gabel und gebt die Eier hinzu. Je nachdem wie reif eure Bananen sind, kann es sein, dass es reicht, die Masse jetzt mit einem Schneebesen zu verrühren, so dass ein gleichmäßiger Teil entsteht. Sollten noch größere Bananenstückchen vorhanden sein, hilft euch der Stabmixer kurz und schmerzlos weiter.

Gebt anschließend ganz wenig Öl in eine heiße Pfanne und backt die Pancakes aus.
Ob nun mit Erdbeeren dekoriert oder mit anderen Früchten, Jogurt, Marmelade, Ahornsirup oder anderen Frühstücksleckereien, langweilig wird es auf jeden Fall nicht mehr auf dem Frühstückstisch.

Was gehört bei euch denn definitiv auf den Frühstückstisch? Seid ihr Team Müsli oder Team Brötchen?

Habt einen schönen Sonntag!

[Sweet Sensations] Frühstücksmuffins mit Blaubeeren

Die wichtigste Mahlzeit des Tages ist und bleibt das Frühstück und genau damit beginnt das Problem. 
Morgens muss es meistens schnell gehen, aber gesund soll es trotzdem sein. Nicht zu aufwendig, aber bitte auch mit wenig Zucker und trotzdem lecker. Ihr werdet das Dilemma kennen….

Ich für meinen Teil beginne morgens meinen Arbeitstag im Büro meistens schon um kurz nach 6 Uhr und frühstücke dementsprechend früh. Zu solchen Uhrzeiten zählt natürlich jede Minute, weshalb ich so oft es geht versuche, mein Frühstück “To go” auf dem Weg zur Arbeit in meinen Tag zu integrieren. 
Müsli und Co sind unterwegs natürlich nicht so praktisch und jeden Tag nur Brot mit irgendwas drauf, wird auf die Dauer auch langweilig.
Deshalb möchte ich euch heute meine neuste Alternative für ein schnelles, gesundes und leckeres Frühstück zeigen.

Frühstücksmuffins mit Blaubeeren:

Super praktisch und vor allem auch noch low carb, was möchte man denn mehr? Tatsächlich bin ich sogar mega überrascht gewesen, wie lange die Muffins über den Tag satt halten. Dabei sehen sie so klein und unscheinbar aus…

Ihr benötigt für 6 Muffins:

  • 3 reife Bananen
  • 75g Haferflocken
  • 50g Blaubeeren
  • nach Belieben etwas Honig zum Süßen
  • 1 Ei  
  • 1 TL Backpulver

Bevor ihr startet, solltet ihr den Backofen auf 220 Grad vorheizen. 
Zerdrückt die Bananen mit einer Gabel zu einer glatten Masse und mengt die Haferflocken, das Ei und das Backpulver unter. Hebt nun die Blaubeeren vorsichtig unter und füllt die Masse in Muffinförmchen oder ein gefettetes Muffinblech. 
Gebt die Muffins nun für 5min bei 220 Grad in den Ofen. Reguliert die Temperatur anschließend auf 180 Grad und backt sie noch einmal 20min lang aus.

Fertig ist euer leckeres und praktisches Frühstück, das auch noch gesund ist. 
Im Kühlschrank bewahre ich die Muffins immer ca. 3 Tage lang auf. (…..falls sie so lange halten)

Seid ihr auch “to-go- Frühstücker”, verzichtet ihr ganz oder geht ohne Frühstück bei euch einfach mal gar nichts?

Lass es euch schmecken!

[Sweet Sensations] Low Carb Quark-Auflauf mit Beeren

Es ist Sonntag und es ist Zeit für etwas Süßes oder nicht? 
Die Fastenzeit hat zwar begonnen, aber mit ein paar Tricks und Kniffen müssen wir trotzdem nicht gänzlich auf unsere Sonntagssüß verzichten.


Quark-Auflauf mit Beeren:

Ich kämpfe in meinem Haushalt ja ganz oft gegen die Vorurteile männlicher Art, dass all die schönen Lowcarb-Gerichte und Rezepte nicht schmecken, weil ihnen ja “etwas fehlt”. Doch davon lasse ich mich natürlich nicht beirren und probiere weiterhin fleißig aus.
Was soll ich sagen, heute habe ich tatsächlich mal einen Treffer gelandet und möchte das Rezept natürlich gerne mit euch teilen.


Zutaten:

  • 500g Magerquark
  • 250g Naturjogurt fettarm
  • 1 Päckchen Vanillearoma
  • 30g brauner Zucker
  • frische Beeren



Mischt zunächst den Quark und den Jogurt zu einer glatten Massen, bevor ihr den Zucker und das Vanillearoma unterrührt. Lasst euch etwas Zeit beim Rühren, damit der Zucker sich schön auflösen kann und den der Geschmack sich über die gesamte Masse entfaltet.

Gebt die glatte Masse anschließend in eine Backform, verteilt die Beeren gleichmäßig und drückt diese etwas ein. 
Nun muss der Quarkauflauf für ca. 40-45min bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) in den Ofen. 

Tipp: Schaut zwischenzeitlich mal nach ihm. Falls er zu dunkel wird, solltet ihr ihn abdecken, damit eure Beeren nicht verbrennen.



Habt einen schönen Sonntag und lasst es euch schmecken.



[Last minute] Weihnachtsgeschenk für echte Kerle

Heute Morgen habe ich euch ja bereits mit ein paar schnellen und einfachen Geschenkideen für Grillmeister und Beautyqueens in eurem Familien- und Freundeskreis versorgt. Auch die Kaffee- und Teeliebhaber unter euren Liebsten haben dank einer Idee vom letzten Montag nun ein Geschenk unter dem Weihnachtsbaum liegen. Doch was ist mit den echten Kerlen? Den richtigen Männern?
Papa, Opa oder Onkel? 
Habt ihr für sie auch schon ein Geschenk? Nein?
Dann wird es Zeit, dass wir uns auf den letzten Drücker noch etwas überlegen!!

Wie auch die anderen Ideen, ist auch das “Geschenk für echte Kerle” in weniger als einer Stunde umzusetzen und alle Zutaten könnt ihr erneut schnell im Supermarkt um die Ecke kaufen.
Also keine Panik, auch Papa bekommt dieses Jahr noch ein nettes Geschenk von euch!

Bier-Gelee für echte Kerle:

Wie gesagt, die Zutaten bekommt ihr ohne großen Aufwand im Laden um die Ecke. Selbst Samstag kurz vor Ladenschluss dürfte noch alles vorhanden sein, denn ihr benötigt lediglich:

Solltet ihr den Luxus haben, vielleicht nicht erst am Samstag mit diesem Geschenk anfangen zu wollen, kann ich euch empfehlen, das Bier schon am Abend vorher in den Topf zu kippen, denn dann schäumt es bei der Verarbeitung nicht so sehr und spart euch Zeit und Nerven.
Falls ihr es nicht schafft, sondern auf den letzten Drücker den Kochlöffel schwingt, hilft euch eine Schaumkelle sicher sehr weiter. Seid aufmerksam und lasst den Topf nicht aus den Augen, denn geht auch nichts schief!

Bevor es “brenzlig” wird, gebt ihr aber zunächst die trockenen Zutaten, also den Gelierzucker, Vanillezucker und Zimt in einen möglichst hohen Topf. Ein kleiner Topf tut es natürlich auch, aber je höher der Topf ist, desto weniger Sauerei macht das Aufschäumen des Bieres am Ende.
Füllt dann vorsichtig das Bier zu den anderen Zutaten und wartet, bis sich der erste Schaum verzogen haben.
Anschließend vermengt ihr alles so lange, bis sich der Zucker aufgelöst hat und lasst die Mischung aufkochen.

Nun wird es spannend, denn mit zunehmender Hitze fängt das Bier natürlich an zu schäumen. Schöpft so viel Schaum wie möglich ab, bevor die Masse richtig zu kochen beginnt. Lasst sie anschließend etwa 2-3 Minuten sprudelnd kochen und schöpft immer wieder den Schaum mit der Schaumkelle ab. Wenn so gut wie kein Schaum mehr vorhanden ist, nehmt ihr den Topf vom Herd und füllt den Gelee in leere Gläschen. Achtet darauf, dass ihr die Gläschen vorher kurz heiß ausgespült habt, damit der Gelee später nicht schimmelt.

Länger haltbar wird er übrigens, wenn ihr die gut verschlossenen Gläschen mit der heißen Masse erst einmal mindestens 10 Minuten auf den Kopf dreht. Anschließend könnt ihr sie wieder umdrehen und erkalten lassen.

Mit ein bisschen Bakers Twine und einem netten Label macht der Gelee unter dem Tannenbaum etwas her und ist dennoch ein einfaches un schnelles Geschenk gewesen.
Und mal ehrlich…..habt ihr schon einmal Bier-Gelee gegessen?
Der Aha-Effekt wird euch an Heiligabend damit auf jeden Fall sicher sein!

Damit verabschiede ich mich bei euch für die Weihnachtstage und wünsche euch eine wundervolle Zeit mit eurer Familie und euren Liebsten und hoffe, dass ihr es euch gut gehen lassen könnt!

Frohe Weihnachten

  
              

[Sweet Sensations] Blueberry Cheesecake

Es führt kein Weg dran vorbei: Ich liebe ihn!
Die Rede ist von meinem Blaubeerstrauch ganz ganz hinten im Garten. 
Wie jedes Jahr beglückt er mich auch aktuell wieder mit unzähligen Beeren und ich komme kaum hinterher.

Einige leckere Blaubeer-Rezepte habe ich euch in einem früheren Posting (*klick*) schon einmal gezeigt. Heute möchte ich nachlegen und ein paar Ideen für den nächsten Sonntagskaffee mit euch teilen.

Blueberry Cheesecake:

Der Klassiker der neuen Generation, wenn ihr mich fragt.
Gab es früher bei Oma noch ganz simplen Käsekuchen mit Blaubeeren oben drauf, muss es heute “Cheesecake” sein.
Egal wie man es dreht oder wendet, lecker ist es so oder so.

Für den Boden:

  • 60g Zucker
  • 125g Butter
  • 1 Eigelb
  • 1 TL geriebene Zitrone
  • 190g Mehl

Zunächst rührt ihr Butter und Zucker zusammen mit dem Eigelb schaumig und gebt anschließend vorsichtig die Zitronenschale hinzu. Verrührt das Ganze gut, bis ihr nach und nach Mehl zu der Masse gebt. Knetet die Zutaten zu einer schönen glatten Teigmasse. (Tipp: Wird der Teig zu klebrig, fügt etwas mehr Mehl hinzu).

Bevor der Teig weiter zum Einsatz kommt, sollte er ca. 20min im Kühlschrank ruhen.
Rollt den Teig schließlich ca. 5mm auf einem Springformboden aus und schneidet die überschüssigen Reste ab. Diese legt ihr anschließend eng um den Rand der Springform. 
Gebt die Form für ca. 15min in den vorgeheizten Backofen (180 Grad) und lasst den Teig anbacken, während ihr euch mit der Füllung beschäftigt.

Für die Füllung:

  • 375g Frischkäse oder Quark
  • 4 Eier (getrennt)
  • 125g Zucker
  • 1 EL Mehl
  • 1 TL geriebene Zitrone
  • 350g Blaubeeren

Vermischt für die Füllung zunächst den Quark/Frischkäse mit dem Eigelb und der Zitronenschale. Anschließend schlagt ihr das Eiweiß steif und hebt vorsichtig Mehl und Zucker unter, bevor ihr die Masse zu der Frischkäse-Mischung gebt. 
Holt den vorgebackenen Kuchen aus dem Ofen, lasst ihn etwas abkühlen und füllt die Frischkäse-Mischung in die Springform.
Anschließend gebt ihr die Blaubeeren auf den Kuchen und schiebt ihn noch einmal für 45min bei 160 Grad in den Ofen.

Blaubeer-Streuselkuchen:

Für den Boden:

  • 300g Butter (weich)
  • 200g Zucker
  • 1 Ei
  • 500g Mehl
  • 1 EL Backpulver

Verknetet für den Boden zunächst Butter, Mehl, Zucker, Backpulver und 1 Ei zu einem krümeligen Teig.
2/3 des Teiges gebt ihr als Boden in eine gefettete Springform. Das restliche Drittel legt ihr Beiseite.

Für die Füllung:

  • 500g Schmand oder stichfeste Sahne
  • 500g Heidelbeeren
  • 75g Zucker
  • 3 Eier
  • Puderzucker (zum Bestäuben)

Rührt den Schmand zusammen mit 3 Eiern und 75g Zucker glatt und hebt ca. 2/3 der Blaubeeren unter die Masse. Gebt sie vorsichtig auf den Teigboden und streut die restlichen Teigkrümel und Blaubeeren auf die Füllung.  

Schiebt den Kuchen anschließend für ca. 60min bei 175 Grad in den vorgeheizten Backofen und garniert ihn anschließend mit ein wenig Puderzucker.

Blaubeer-Muffins:

Der absolute Klassiker! Schnell gemacht und kinderleicht.
Ein einfacher Rührteig und ein paar Blaubeeren, schon ist der kleine Gaumenschmauß für zwischendurch auch schon fertig…

Lasst es euch schmecken!


             
   

     

 

[Sweet Sensations] Oreo Cupcakes aus dem Glas

Langsam aber sicher erwacht die Natur vor unserem Fenster und mit dem heutigen Frühlingsanfang kann Petrus es auch nicht mehr leugnen. Es wird Zeit, dass graue Wolken und kalter Wind die Flucht antreten und Platz machen für sonniges Wetter, warme Luft und bunte Blüten!

Für solch eine Frühlingspracht kommt Ostern leider ein kleines bisschen zu früh in diesem Jahr, aber man muss die Feste halt feiern, wie sie fallen…

Ostern, das ist für mich in erster Linie ein Anlass, mich mal wieder auf Katies Spuren zu begeben und die Rührschüssel aus dem Schrank zu holen. Wenn ich backe, dann nur zu Geburtstagen…und eben zu Ostern.
Ein kleines Experiment, das ich letzten Herbst zu einer Babyparty gestartet habe und das mehr als erfolgreich war, werde ich dieses Jahr zum Ostersonntag für meine Lieben wieder auf den Tisch bringen, den Oreo-Mug-Cake oder zu deutsch “Oreo-Küchlein im Glas”. 

Das Rezept dazu habe ich heute für euch. Ein erster kleiner Quick-Tipp für Ostern vielleicht….




Zutaten für den Teig:
  • 40  Butter
  • 100g Mehl
  • 120g Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 30g Kakao
  • 2 Eier
  • 2 TL Vanillezucker
  • 120ml Milch
  • 12 Oreo-Kekse 

Zubereitung:

Zerlasst die Butter in einem Topf bei schwacher Hitze und gebt sie anschließend zu den trockenen Zutaten. Mischt portionsweise die Milch unter und gebt nach und nach die Eier hinzu. Die 12 Oreo-Kekse lasst ihr zunächst weg. 
Wenn die Teigmasse geschmeidig und locker aufgeschlagen ist, löst ihr die Oreo-Kekse von ihrer Füllung und zerbröselt die dunklen Keks-Platten zu feinen Krümeln. Diese Krümel hebt ihr dann unter die Teigmasse und füllt sie in kleine Weggläschen (oder Muffin-Förmchen, wenn ihr nicht im Glas backen wollt.)

Gebt die gefüllten Gläschen oder Förmchen für etwa 15min bei 170 Grad in den vorgeheizten Backofen.


Während die Küchlein Formen annehmen, kümmert ihr euch um das Topping.


Zutaten (für das Topping):
  • Füllung der 12 Oreo-Kekse (Teig)
  • 6 komplette Oreo-Kekse
  • 150g Frischkäse
  • 100g Butter
  • 350g Puderzucker
  • Oreo-Kekse für die Deko


Zerkleinert zunächst die intakten Kekse und vermischt sie mit der Füllung der 12 Oreos, die ihr für den Teig bereits getrennt habt. Gebt Frischkäse, zerlassene Butter und Puderzucker hinzu und schlagt die Masse kräftig auf.
Anschließend stellt ihr die Masse mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank, damit sie auskühlt und besser zu verarbeiten ist.
Wenn die Küchlein aus dem Ofen gekommen und erkaltet sind, füllt ihr die Masse für das Topping in einen Spritzbeutel und gebt sie auf die Küchlein.

Ganze Oreos oder Krümel der dunklen Keksmasse komplettieren als Deko das Bild. 

Für eine Festtafel zu Ostern kann es zusätzlich natürlich nicht schade, ein Schleifchen oder andere Deko-Elemente an den Gläschen anzubringen.
Das Auge isst ja schließlich mit…


Habt ihr schon eine Idee, was euer Osterfestmahl und die anschließende Kaffee-Tafel angeht oder entscheidet ihr das spontan?


Eine schönes Wochenende wünscht euch




[Sweet Sensations] Pinke Glitzer-Cupcakes

Kennt ihr das?
Es gibt Momente in meinem Leben, da will (nicht “möchte” sondern WILL) ich Sachen unbedingt besitzen, nur weil sie kitschig und meistens pink und glitzernd sind.

Es ist völlig Banane und hat regelmäßiges Schmunzeln meiner Hälfte zur Folge, aber so ist es eben.
Es muss dann die Netbookhülle in Rosa mit Vögelchen sein oder die pinken Muffinförmchen.
Vieles lässt sich mit meiner Liebe zu diesem pinken magentafarbenen Basketballverein rechtfertigen, einiges aber definitiv nicht.

So zum Beispiel auch die Anschaffung pinker Glitzer-Deko-Streusel für Kuchen, Kekse und ähnliches.
Weihnachtsplätzchen in Teekannenform mit weißem Guss und Glitzerstreuseln fand ich äußerst klasse, dem Rest der anwesenden Esser war das Optische mal wieder relativ egal, aber das kenne ich ja schon.

Nun hatte ich noch Streusel übrig und musste sehen, dass ich sie verarbeite, ewig halten sie sich ja doch nicht.

Nachdem ich zuletzt ein Rezept aus dem Cupcakebuch abgewandelt habe, wollte ich mich mal wieder an etwas halten.
Geklappt hat es nicht, ich habe doch wieder richtig viel ausgetauscht und ersetzt, aber seht selbst. Passend zu Karneval, Fasching und Fastnacht:

Prinzessinnen-Sie-Sind-Rosa-und-Glitzern-Cupcakes:



Ursprünglich hatte ich geplant, den Teig mittels Farbe ebenfalls rosa zu “gestalten”, doch da ich die Skepsis der anderen anwesenden Esser in diesem Haus bezüglich gefärbten Lebensmittel kenne, habe ich davon abgesehen. (Sollte es jemand nachmachen, bitte bitte bitte schickt mir ein Foto, ich würde wirklich gerne sehen, ob’s gut ausschaut. 😉 )  

Heizt euren Backofen zunächst auf  ca. 180 Grad vor und stellt kalte Zutaten wie Butter und Eier erst für 20 Minuten aus dem Kühlschrank, bevor ihr mit der Verarbeitung beginnt.

Rührt nun die zimmerwarme Butter und den Zucker in einer Schüssel schaumig. Lasst nach und nach den Vanillezucker einrieseln, damit sich die Zuckerkristalle schön auflösen und mit der Butter verbinden können.

Anschließend verquirrlt ihr die Eier und schlagt sie nach und nach unter.
Unter die Masse aus Zucker, Butter und Eier hebt ihr nun Mehl und Backpulver und ganz zum Schluss eure Haselnüsse.

Füllt sie in eure Papierförmchen (immer etwa 2/3) und schiebt sie für 20-25min in den Backofen.
 

Für das Topping bin ich nur farblich vom Originalrezept abgewichen und habe eine richtige dicke Buttercreme gemacht. Die Farbskepsis der anderen “Esser” war mir in dem Fall egal, Cupcakes müssen schließlich bunt sein.

Schlagt zunächst die ebenfalls zimmerwarme Butter auf, bis sie cremig ist und rührt anschließend den Löffel Milch unter, bevor ihr den Puderzucker hinzu gebt und eure fertige Creme mit Farbe zu einem Traum in Rosa werden lasst.
Anschließend füllt ihr die Creme in einen Spritzbeuel, gebt sie auf die mittlerweile ausgekühlten Küchlein und bestreut sie mit Glitzer-Glitter-Kitschi-Streuseln und freut euch.

Mal Hand auf’s Herz, liebe Leserinnen!
Seid ihr auch so “bescheuert”, wenn es um bestimmte Sachen und Farben geht?
Wollt ihr es dann auch unbedingt haben, egal ob es nützlich ist oder ihr es wirklich braucht?

Oder seid ihr da ganz logisch denkend, rational und vernünftig und könnt meine “Ausbrüche” so gar nicht nachvollziehen?

Pinke Glitzergrüße

[Sweet Sensations] Kokos-Mango-Eis zum Sommerausklang

Mal ehrlich: Wisst ihr noch, was ihr von Petrus und seiner Arbeit halten sollt?
Kaum hat man sich auf Regen und Kälte eingestellt, den neuen schönen Parker aus dem Schrank geholt, weil man sich sonst sicher erkältet, kommt auch schon wieder die Sonne raus.
Über 30 Grad sollen es werden an diesem Wochenende und über 30 Grad waren es in Süddeutschland angeblich in den letzten Tagen sowieso.
Was denn nun Petrus? Herbst? Hochsommer? Sonne? Regen? Warm? Kalt?

Unterm Strich ist das Wetter aber ja immer nur so gut oder schlecht wie unsere Einstellung und deshalb lasse ich es mir nicht nehmen, heute noch einmal die Hitze zum Anlass zu nehmen und euch eine kleine leckere Sommer-Idee zu zeigen.

Kokos-Mango-Eis zum Sommerausklang

Neulich war ich nämlich mit einer lieben Basketball-Freundin zum Essen in der Stadt mit B unterwegs und wir gönnten uns zum Nachtisch noch ein kleines Eis.
Die Geschmackskombination hat mir so gefallen, dass ich mich zu Hause direkt an einen Selbstmach-Versuch gewagt habe.
Das Ergebnis möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.


Kokos und Mango, ehrlich gesagt eine Kombination auf die ich von alleine nicht unbedingt gekommen wäre. Das fertige Eis hat mich aber überzeugt, sowohl in der servierten, als auch in der selbstgemachten Variante.
Die Zutaten sind recht schnell zu beschaffen und auch nicht sonderlich spektakulär. Dem Geschmackserlebnis tut das allerdings keinen Abbruch.

Die Kokosraspeln dienen allein der Optik und ihr könnt sie auch weglassen, wenn sie euch zu “fummelig” im Mund sind. Jedermanns Sache sind sie wahrscheinlich nicht, aber ich wollte mein Eis auch optisch ein wenig abrunden und so kamen die Raspeln als erstes in die Eisförmchen.

Die Förmchen habe ich übrigens letztes Jahr bei Tchibo gekauft und ich muss sie wirklich loben. Die Form an sich gefällt, das Eis wird klasse. Alles hält wo es halten soll, man kann gleichzeitig aber auch nette Glasuren machen. Und die Reinigung geht auch kinderleicht. Ein Faktor, der mir auf jeden Fall wichtig war.

Aktuell gibt es sie wohl nicht mehr, allerdings habe ich gesehen, dass es diese Sommer-Serie auch in diesem Jahr gab. Vielleicht habt ihr im Sale noch Glück oder versucht es mal bei diesem großen Online-Versender mit A. 😉

  
Nachdem ihr die Förmchen vorbereitet habt, geht’s zur Sache. Schält die Mango und löst sie vom Stein, bevor ihr sie mit der Kokosmilch und ein wenig Süße in einen Topf gebt und kräftig durch püriert. 
Dieses Mango-Kokos-Püree füllt ihr dann vorsichtig in die Förmchen. Bedeckt zunächst die Raspeln vollständig und unterbrecht das Einfüllen, sobald die Hälfte der Form erreicht ist. 
Nun legt ihr zunächst ein Eisstäbchen hinein und achtet darauf, dass sich unterhalb des Stäbchens kein Luftloch bildet.
Erst dann füllt ihr die Form vollständig aus und stellt alles für mindestens 4-5 Stunden in das Eisfach.


Selbst wenn Petrus es jetzt wirklich ernst meint mit Herbst und Schmuddelwetter, ein letztes Mal kann man den Sommer ruhig noch genießen. Und wer sagt denn, dass ein sommerliches Süß nicht auch bei Regen und Grau in Grau schmeckt?
Soulfood geht doch immer oder?
Ich hoffe, ihr könnt das letzte Aufbäumen des Sommers noch einmal in vollen Zügen genießen und habt ein fantastisches Wochenende.
Sommerliche Grüße