[Upcycling] Schneesterne und Fimo-Geschenkanhänger

Hallo meine Lieben,

wie schnell die Zeit doch vergeht!

Heute brennt schon die dritte Kerze auf dem Kranz und in einer guten Woche ist Weihnachten.

Ich habe gerade die letzten Geschenke, die ich seit Freitag fleißig in guter DIY-Manier gemacht habe, verpackt und verziert, die letzten Karten und Kärtchen geschrieben und ich nun geht es ans “Ausliefern”. 
Soviele Päckchen sind es dieses Jahr zwar nicht, aber trotzdem freue ich mich darauf, meine Lieben zu beschenken und ihnen (hoffentlich) eine Freude zu machen.

Habt ihr schon alles beisammen oder wartet ihr noch auf das Christkind in gelb-blauer Postuniform?

Die letzte Woche vor Weihnachten ist ja nicht nur die Hochphase des Geschenkewahnsinns in den Städten, sondern auch die Zeit, in der man sich langsam mal Gedanken um Baum- und Tafelschmuck machen sollte.

Deshalb habe ich in Türchen Nummer 15 heute für euch ein paar weihnachtlich-weiße Ideen für Baum- und Geschenkeanhänger gepackt, die sich aber auch gut als kleine und große Deko auf der Festtafel oder am Weihnachtsfenster machen.



Zwei Varianten sollen es heute für euch sein….

Zunächst ein paar einfache weiße “Schneesterne” mit ein wenig Glitzer:

Das nötige Material ist in diesem Fall schnell besorgt.

Ihr braucht:

  • Papprollen von Küchenkrepp etc.
  • Büroklammern
  • Klebstoff
  • weiße Farbe
  • Glitzerpuder

 

Schneidet die Rolle zunächst in dünne Streifen, knickt sie mittig leicht zusammen, so dass Elipsen(?) entstehen und klebt diese an den Enden zusammen.

Die Büroklammern halten eure Sterne zusammen, solange bis der Klebstoff getrocknet ist.


Anschließend malt ihr die Sterne mit weißer Farbe an und streut nach Belieben Glitzerpuder auf, so dass sie wie kleine Eiskristalle funkeln.


Wenn Glitzer und Farbe getrocknet sind, können die kleinen Schneesterne ihren Auftritt an Tannenbäumen, Fenstern oder auf der Weihnachtstafel beginnen und festlich funkeln und glänzen.




Für eine andere weihnachtlich-weiße Variante habe ich mir Fimo zur Hilfe genommen.
Ihr wisst, wie sehr ihr dieses leicht nordisch Angehauchte mit rustikalen Materialien und klaren Farben liebe, deshalb habe ich mich bei meinen diesjährigen Geschenkanhängern für weiß als Hauptfarbe entschieden.

Die Idee seht ihr hier:

 

 Ihr benötigt:

  • weiße Fimomasse
  • Ausstechformen
  • Stempel mit Weihnachtsmotiven
  • Bakerstwine oder andere schöne Bänder

 

 

Knetet das Fimo erst ein wenig in der Hand, so dass die Masse durch die Wärme ein wenig weicher und formbarer wird.
Anschließend rollt ihr sie aus und stecht eure Motive aus.

Damit die Anhänger nicht so schnöde und weiß sind, habe ich mit kleinen Ministempeln ein paar weihnachtliche Motive eingedrückt.

Wichtig: 
Vor dem Härten im Backofen solltet ihr ein Loch für euer Garn einstechen, sonst wird das Aufhängen am Ende ein kleines oder größeres Problem….

 

Dass ich ein Fan von einfachem Packpapier bin, habe ich auf diesem Blog auch schon gefühlte 100.000 Mal erwähnt. Falls ihr es noch nicht wusstet, sehr ihr es spätestens jetzt.
Ich liebe die simple Kombination aus Packpapier und schönen Schleifen oder Ornamenten einfach.
Mehr Weihnachten brauch ich nicht 😉



Aber natürlich lassen sich die kleinen Anhänger auch schön als Baumschmuck nutzen:

 

 

Damit schließe ich Türchen Nummer 15 für heute wieder und mache mich nach dem ganzen vorweihnachtlichen Stress nun mal auf in mein zweites Wohnzimmer und schaue mir ganz in Ruhe ein hoffentlich erfolgreiches Basketballspiel an.

 

Ich hoffe, die kleine Dekoidee hat euch gefallen?

Was hängt bei euch denn so an Geschenken und Bäumen?

Klassische Kugeln oder dürfen es auch ein paar Ornamente aus Stroh oder sogar Fimo sein?

Einen wundervollen dritten Advent wünscht euch

 

[Winterdeko] Eisige Windlichter für den Garten

Meine Lieben,
heute passt mal eins zum anderen, denn ich habe beschlossen, dass dies der letzte, allerallerallerletzte winterliche Post für die erste Hälfte von 2013 sein soll. Mir reicht es nämlich mit Kälte, Schnee und Zitterei. Ich möchte Frühling haben und ich bin mir sicher, ihr seht das ähnlich.

 

Bevor der gute Schnee, der uns die letzten Wochen ja so treu begleitet hat (euch mehr als mich, das gebe ich zu… ^^) endgültig das Zeitliche segnet, wollte ich ihm noch eine kleine letzte Bühne geben und habe deshalb heute folgende DIY-Idee für euch:

 

Eisige Windlichter:
 
 
Dazu benötigt ihr nur zwei Plastikschälchen in unterschiedlichen Größen (eventuell tut es aber auch eine Schale und ein Becher), ein paar Rosen, Blumen oder andere Dinge, die ihr einfrieren möchtet, Wasser, Teelichter und etwas Geduld.
 
 Füllt zunächst die größere Schale mit Wasser und streut eure Rosenblätter hinein.
Stellt dann einen Becher oder die kleinere Schale hinein und befüllt sie ebenfalls mit so viel Wasser, dass sie leicht absinkt, aber nach wie vor in der Schale schwimmt.
Um sie waagerecht und mittig zu halten, könnt ihr ein Geldstück zum beschweren und ausgleichen hineinlegen.
 
Nun stellt ihr alles in den Gefrierschrank oder in die eisig kalte Nacht.
 
 
 
Wenn das Wasser gefroren ist, löst ihr euer eisiges Windlicht aus den Formen, stellt und Teelicht hinein und erfreut euch an dem vergänglichen Anblick.
 
   
  Beim Schreiben dieses Posts kam mir der Gedanke, dass sich solche Lichter im Grunde auch für Gartenparties im Sommer eignen. In einer Minivariante schwimmend in einer großen Glasschale sind sie zwar noch vergänglicher, aber mit Sommerblüten dekoriert trotzdem ein schöner Hingucker.
 
Wer weiß, vielleicht feiert diese Idee ja im Sommer ein Comeback auf meinem Blog.
Wir werden sehen…..
 
 
 
 
Auf den Frühling wartende Grüße,
 

 

[Fimo] Candycane Hearts

Hallo meine Lieben,

es weihnachtet und ich freue mich.
Dieses Jahr ist die Vorweihnachtszeit für mich zwar recht merkwürdig, denn meine Hälfte ist ja nicht da. Normalerweise ist dei Weihnachtszeit für uns immer die schönste Zeit des Jahres, denn wir sind beide solche kleinen Freaks.
Zusätzlich arbeite ich momentan sehr sehr viel zusätzlich, so dass ich kaum dazu kommen, die schönen Lichter, die Düfte, Weihnachtsmarkt und all seine schönen Sachen zu genießen.
Aber da muss ich nun durch 😉

Für meine Weihnachtsgeschenke habe ich mir dieses Jahr ein besondere kleine Deko überlegt.

Candycane Hearts:

 
 
 
Diese kleinen Herzchen werde ich als Geschenkanhänger zusammen mit ein paar schönen Bändchen für meine Geschenke benutzen. Wie ihr wisste, liebe ich den rustikalen nordischen Weihnachtsstil. Weiß, Rot, viel Holz, viele Naturmaterialien.
Da passen die Herzen perfekt.
 
Nehmt einfach Fimo in Weiß und Rot, rollt zwei gleich große und gleich lange Stränge und dreht diese gleichmäßig zu einem Strag zusammen.
 
 
 

 

 
 
Teilt anschließend Einzelstücke ab und formt diese zu kleinen Herzen (oder ganz normalen Zuckerstangen)
Nun schiebt ihr die Herzchen zum Härten kurz in den Ofen und schon könnt ihr sie als Deko verwenden.
 
Wie sieht Geschenke-Deko bei euch denn so aus?
Schleife drum und fertig?
Gekaufte Geschenkanhänger?
Oder bastelt ihr selbst?
 
Einen schönen Nikolaustag wünscht euch,
 
 
 
 
 
 

[Weihnachten] Selbstgemachte Lichterkette

Hallo meine Lieben,

kommt ihr langsam in vorweihnachtliche Stimmung oder lässt euch das alles noch ziemlich kalt?

Nun ist die vorletzte Novemberwoche ja auch schon wieder vorbei und langsam aber sicher rückt der erste Advent näher. Damit wird es auch Zeit, sich um Lichterschmuck an Fenstern, Bäumen, Balkonen und auch innerhalb der Wohnung zu kümmern.
Letztes Jahr habe ich euch eine etwas schwierige DIY-Lichterkette gezeigt, die fast das ganze Jahr in meinen vier Wänden gehangen hat (weil sie vom Farbkonzept her auch außerhalb von Weihnachten noch passte)
Nun war mir aber nach Veränderung und daher habe ich sie neu gestaltet.
Weihnachtlich, wie letztes Jahr, aber deutlich einfacher in der “Produktion”

 

Wie ihr seht, geht die Kette auch komplett weg von meinem sonstigen weihnachtlichen rot und weißen Farbschema.
Man soll sich ja schließlich auch nicht zu sehr festlegen ^^.

In Sachen Lichterkette kann ich euch die 10er-Kette von Ikea ans Herz legen. Die Lämpchen sind zierlich klein und nicht so wuchtig wie manch andere, leuchten aber trotzdem schön hell, ohne unangenehm zu sein und werden auch nach langer Brenndauer nicht heiß. Die Batterien scheinen auch ewig zu halten, denn meine habe ich noch nie gewechselt, obwohl die Kette wie gesagt seit einem Jahr regelmäßig zum Einsatz kommt. Mit 9€ ist sie dazu noch relativ erschwinglich.

Die Streichholzschachteln habe ich bei dm gekauft, da sie eine schöne durchschnittliche Größe hatten. Zu klein sollten sie nicht sein, zu riesig aber auch auf keinen Fall, da ja sonst der “niedliche” Effekt verloren gehen würde.

Wenn ihr die Streichholzschachteln ausgeleert habt, verpackt ihr sie in Geschenkpapier und achtet vielleicht darauf, dass nicht alle Päckchen am Ende gleich aussehen. Stecht dann mit einer spitzen Schere ein Loch in die Ober- und Unterseite der Schachteln und steckt die Birnchen der Lichterkette hindurch.
Wenn ihr die Löcher nicht zu riesig gemacht habt, dürften sie von alleine halten, ansonsten fixiert sie mit etwas Klebestreifen.

 

Verziert die kleinen Geschenke mit vielen unterschiedlichen Schleifenbändern und versucht die Schleifen und Knoten jeweils so zu binden, dass sie das Lämpchen umschließen oder zumindest direkt neben ihm liegen.

Dann kann der Lichterglanz beginnen…..

 

 
 
Anstatt die Kette einfach an einem Regal herunter hängen zu lassen, lässt sie sich natürlich auch schön in einem Weidenkorb drappieren oder an ein Fenster hängen. Wie das mit Lichterketten eben so ist….
 
Bleibt natürlich noch die Frage: WAS macht man eigentlich mit den ganzen Streichhölzern?
 
 
Gute Frage! Und wenn jemand eine Antwort hat, darf er sie mir gerne geben. 
Ca. 200 Stück habe ich “mal kurz” verbastelt, die restlichen 800 warten noch auf ihren Einsatz.
 
Zum Schluss daher noch ein nicht ganz so ernst zu nehmendes kleines Weihnachtsprojekt…. 
 
 
 
Vorweihnachtlich erleuchtete Grüße
 
 

 

[Weihnachten] Dekoration aus Naturmaterialien

Meine Lieben,

es ist endlich soweit, mit Beginn dieser Woche möchte ich auf meinem kleinen Blog ganz offiziell die Vorweihnachtszeit einläuten und freue mich wirklich.
Wie ihr wisst, bin ich ein absoluter Weihnachtsfreak und liebe besonders den Dezember. Nun wird es Zeit, dass sich also auch hier so langsam die Weihnachtszeit einstellt.

Ich muss gestehen, dass ich dieses Jahr im Bezug auf Weihnachten etwas zwiegespalten bin, auf der einen Seite kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, dieses Fest ohne meine Hälfte zu feiern, auf der anderen Seite spornt mich sein Fehlen aber auch ganz besonders an, Weihnachten mit vielen kleinen und großen Sachen trotzdem schön zu machen.

Weihnachtszeit ist natürlich auch Dekozeit und deshalb habe ich eines der wenigen freien Wochenenden, die mir nun noch bis zum Fest bleiben werden, genutzt, um das Haus langsam aber sicher zu dekorieren und zu schmücken.

Einen kleinen Teil dieser Deko möchte ich euch heute zeigen.

Spätestens seit der letzten Weihnachtszeit wisst ihr ja, wie sehr ich auf rustikale Weihnachtsdeko ohne viel Blingbling stehe. Ich mag Naturmaterialen einfach am Liebsten.

Deshalb habe ich eine schöne kleine Holzkiste, die mir Hälftes bester Freund mal mit anderem Inhalt zum Geburtstag geschenkt hat, umfunktioniert und weihnachtlich gestaltet.

Das benötigte Material ist recht einfach zu beschaffen und vor allem relativ günstig. Wer noch eine alte Kiste und eine Tanne im Garten hat, kommt mit wenigen Euro für Orangen, Zimt und Deko davon.

 

 

Meine Kiste hatte vier kleine Fächer, die ich zunächst mit Tannengrün bestückt und anschließend die Dekoelemente, Zimtstangen und Orangenscheiben darin angeordnet habe.
Wenn eure Kiste keine Fächer haben sollte, könnt ihr euch diese mit etwas Tonkarton einfach selbst zusammen basteln.

Am Ende kommt noch eine große rote Schleife um die Kiste und fertig ist eure Deko.

Meine kleine Kiste hat ihren Platz auf einem Holzstuhl im Eingangsbereich gefunden, aber ich kann sie mir auch sehr gut im Wohnzimmer auf einem schönen Sideboard oder gar einem tollen alten Apothekerschrank (den ich so so soooo gerne hätte^^) vorstellen.

Meine Lieben, ich hoffe, ihr freut euch genauso sehr auf die kommenden Wochen und vielen vielen Projekte, wie ich es tue.

Einen wunderschönen Wochenstart wünscht euch

 

[Weihnachtsdeko] Duftende Orangenlichter

Hallo ihr Lieben,
 
bald ist es endlich soweit… es weihnachtet überall. Freut ihr euch schon?
Hinter dem heutigen Adventskalendertürchen versteckt sich eine einfache, aber effektvolle Idee, die sich noch ganz schnell im Zuge der letzten Vorbereitungen für das große Fest umsetzen lässt.
 
Orangen-Lichter:
 
Diese kleine feine Idee geht nicht nur schnell und sieht super aus, die frischen Orangen verbreiten auch noch einen ganz tollen wohlig-weihnachtlichen Duft und sind seit Beginn der Adventszeit ein fester Dekobestandteil in meinen vier Wänden.
 
Material:
  • Glasschale
  • frische Orangen
  • Mini-Ausstecher (für Fimo etc.)
  • Deko-oder Vogelsand
 
Anleitung:
Schneidet die Orange zunächst im oberen Drittel auf (“köpft” sie also quasi) und versucht vorsichtig die Innereien herauszuziehen. Wenn ihr sie vorher auf einer Arbeitsplatte oder einen Brett mittels eueres Handballens ein wenig hin und her rollt, müsste das Ablösen leichter gehen.
Wenn ihr die Orangenschale komplett ausgehöhlt habt, schneidet ihr die Ränder noch einmal sauber und gerade nach und entfernt eventuell noch Rest der Haut (hat dieses eklige weiße Zeug, was immer an Orangen und Mandarinen hängt eigentloch einen Namen und gibt es irgendjemanden, der es nicht eklig und nervig findet??? )
 
Anschließend steckt ihr eure Orangenschale auf ein passendes Glas oder eine Tasse, um einen Widerstand zum Ausstechen zu bekommen. Sieht merkwürdig aus, aber erfüllt seinen Zweck.
 
 
Nun könnt ihr ohne Probleme die gewünschten Motive mit den Mini-Ausstechern in die Schale stanzen.
Die ausgestochenen Stücke müsst ihr nicht unbedingt entsorgen, ich lege sie immer in den Dekosand rund um die Orangen.
Füllt nun eine Glasschale, einen Teller oder ähnliches mit Sand, positioniert eure Orangen darauf, stellt ein Teelicht rein und schon kann der weihnachtliche Lichterzauber beginnen.
 
 

Hübsche Idee oder?

Morgen öffnet sich der Adventskalender ein letztes Mal bei der lieben Nani und dann wars das auch schon fast wieder für dieses Jahr.
Ich habe soeben das letzte Türchen auf meinem Blog gepostet und hoffe, dass euch alle meine Türchen und natürlich auch die Türchen der anderen beiden Mädels gefallen haben.

Wie sieht es bei euch aus?
Seit ihr schon im absoluten Vorweihnachts-Stress oder geht ihr die letzten Tage vor Heilig Abend ganz gelassen an?

 
Vorweihnachtliche Grüße
 

 

 
 
 
 

[Weihnachtsdeko] Selbstgemachter Christbaumschmuck

“Weihnachten? Das ist doch das Fest, an dem die Tannenbäume geschlachtet werden oder?”

(Zitat: Alf)

Kennt ihr Alf noch? Ich habe ihn als Kind geliebt und sogar ein fast lebensgroßes Stofftier gehabt.
So ganz Unrecht hat der Außerirdische ja nicht.

Aber damit euer geschlachteter Weihnachtsbaum nich trostlos daher kommt, verbergen sich hinter Türchen Nummer 13 ein paar Ideen für  
 
selbstgemachten und aufgepeppten Weihnachtsschmuck.

Verzierte Weihnachtskugeln kaufen kann jeder, ich möchte euch heute zeigen, wie ihr Oma’s alte Weihnachtskugeln salonfähig macht und was die Natur euch Weihnachtliches zu bieten hat.

Glitzernde Zapfen:
 
 
 

 

Schnell gemacht, machen kleine Tannenzapfen sowohl als effektvolle Details im Gesamtkunstwerk “Weihnachtsbaum” oder als eigenständige Dekoelemente auf Weihnachtstellern oder Festtafeln eine gute Figur.
 
Alles was ihr braucht, sind ein paar Tannenzapfen aus dem Wald (Städter gehen in den Bastelladen ;)), Dekospray und Glitzerpulver in Gold und Silber.
 
Besprüht eure Zapfen von oben(!!!) und lasst unmittelbar danach Glitzerpulver darüber rieseln.
 
Wer seinen Baum schmücken möchte, befestigt, wenn alles gut getrocknet ist, kleine Drahtstücke an der Unterseite des Zapfens oder klebt hübsches Band mittels Heißkleber fest.
 
 
 
Weihnachtskugeln:

 

Weihnachtskugeln bekommen schnell einen ganz individuellen Charme, wenn ihr sie mit einfachen Mitteln etwas aufpeppt.

Kugeln mit Strass-Steinchen:

Alles was ihr für diese Kugel benötigt, sind Strass-Steinchen und Klebstoff.
Mittlerweile schwöre ich bei solchen Aktionen auf den Nagelkleber von Essence (entweder aus der BTGN-Serie oder normal aus dem Standard-Sortiment)
Nehmt die Steinchen auf, tropft etwas Klebstoff auf und positioniert sie gut verteilt auf der ganzen Kugel.

Kugeln mit Glitzerornamenten:

 

 
Hierzu benötigt ihr Glitzerbastelkleber (gibt es für 1€ in Läden wie TeDi und Kik) und Streuglitzer.
Alternativ könnt ihr auch Glitzernagellack (Essence bietet da einiges) nehmen.
Malt zunächst mit eurem Kleber oder Lack die Ornamente vor und streut unmittelbar danach Glitzer auf den feuchten Lack/Kleber und lass alles gut tocknen.
 
Tipp:  
Damit während der Trocknungszeit nichts ankitscht, fädelt ihr eure Kugeln am besten auf einen Stift und legt diesen auf die Ränder von zwei Gläsern. So schweben die Kugeln ohne Kontakt auf feuchten Stellen zu haben.
 
Habt ihr euch schon überlegt, welche Farbe euer Weihnachtsbaum dieses Jahr haben wird?
Klassisch Rot/Gold oder modern und bunt?
 
Morgen öffnet sich das Adventskalendertürchen Nummer 14 wieder bei Nani…. Wie immer wird aber nichts verraten 😉
 
Vorweihnachtliche Grüße
 
 

[Weihnachtesdeko] Selbstgemachte Sternenlichterkette

 
Hallo ihr Lieben,
habt ihr euch gestern bei Lilly ein paar Anregungen für Weihnachtsgeschenke geholt?
Waren wirklich tolle Shops und Ideen dabei oder?
 
Heute öffnet sich das Türchen mit der Nummer 10 bei mir und hat für euch ein kleines bisschen Erleuchtung zu parat:
 

Selbstgestaltete Lichterketten:

 
Lichterketten gehören einfach zu Weihnachten und auch, wenn man sie in Hülle und Fülle, in allen Größen, Formen und Farben kaufen kann, möchte ich euch eine DIY-Variante zeigen, denn Selbstgemachtes ist und bleibt eben doch etwas besonderes.
 
Material:
  • LED-Lichterkette (3,99€ mit Batteriebetrieb bei IKEA)
  • Lampenfolie/-papier (2-3€ im gut sortierten Bastelgeschäft)
  • doppelseitiges Klebeband 
 
 
Anleitung:
 
Im Grunde genommen sind die Sternen-Aufsetzer für die Lichterkette sehr einfach und sehr schnell zu machen, wenn man denn eine Anleitung hat.
Wie meine Kette aussehen sollte, wusste ich schon länger, nur die passende Anleitung fehlte mir.
 
An dieser Stelle kommen wir wieder zu einem Punkt, der mich seit langem aufregt.
Ich verstehe all diese Blogger nicht, die ihre fertigen Werke zeigen und sich dafür bauchmietzeln lassen, aber mit keiner Silbe erklären wie sie es gemacht haben.
Liebe Selbstdarstellungs-Blogger, ihr seid toll, ihr seid genial, ihr könnt so viel….ihr seid einiges, nur sinnvoll eben nicht. Kein Mensch braucht sowas…..
 
Aber genug gemeckert und gezickt, ich mache es einfach besser und zeige euch meine schöne Lichterkette nicht nur, sondern erkläre euch sogar, wie es geht und – haltet euch fest– ich stelle euch sogar die Vorlagen zur Verfügung. Wahnsinn oder? 😉
 
Schritt 1:
Zunächst einmal benötigt ihr folgende Grundvorlage:
 
 
Druckt sie euch entweder aus oder malt sie auf einem einfachen weißen Blatt Papier nach und schneidet sie entlang der äußeren Kanten aus.
Übertragt diese Grundform mittels dieser Schablone nun auf die Lampenfolie. Pro Glühlämpchen benötigt ihr später zwei Grundformen, zeichnet euch also doppelt so viele Sterne vor, wie Lampen an der Kette sind.
 
Schneidet nun diese Grundformen auch erst einmal an den Außenkanten aus.
 
Schritt 2:
Nun geht es an die Feinarbeit und der eigentliche Stern wird geformt.
Zeichnet auf eure Grundform folgende Linien und knickt die Form entlang dieser Linien einmal sauber um.
 
Schritt 3:
Nachdem der Stern nun seinen plastischen Charakter bekommen hat, müsst ihr noch die einzelnen Zacken formen.
Hierzu zeichnet ihr wieder nach dem folgenden Schema Linien ein und knickt sie sauber um.
 
Auf diese Weise erhaltet ihr gleichzeitig Klebeflächen, die ihr mit dem doppelseitigen Klebeband aneinander befestigen könnt.
 
Sucht euch also in einem letzten vierten Schritt jeweils zwei Sterne, verseht die Knickflächen mit Klebeband und klebt die passenden Sternzacken auf der Innenseite aneinander.
Nach und nach entsteht nun ein plastischer Stern.
An der einen oder anderen Ecke bleiben zwangsläufig kleine Löchlein frei, durch die ihr dann eines eurer Lämpchen stecken könnt.
Befestigt das Lämpchen mit Klebestreifen oder Draht und schon kann der Lichterglanz beginnen.
 
 
Gar nicht so schwer, wenn man weiß wie es geht oder?
 
Aus der Lampenfolie lassen sich natürlich nicht nur Sterne machen.
Wie wär es zum Beispiel mit einem glockenförmigen Aufsatz?
 Dazu schneidet ihr eure Lampenfolie einfach entsprechend dieser Vorlage in der gewünschten Größe aus, legt sie um euer Lämpchen und klebt die Enden zusammen.

Um etwas weihnachtliche Kontur hereinzubringen, könnt ihr die Enden (Außenränder) mit einer Zickzackschere abschneiden und formen.

 Auch wenn LED-Ketten kaum Wärme entwickeln braucht ihr keine Angst haben, dass euch die Folie verbrennt. Lampenpapier ist extra mit einer Zusatzschicht gegen Entflammbarkeit versehen.
Wenn nicht gerade euer Adentskranz brennt, dürfte es also zu keinem Flammeninferno kommen.
  
Hiermit schließe ich Türchen Nummer 10 nun auch schon wieder und hoffe, sein Inhalt hat euch gefallen.
Morgen könnt ihr euch bei Nani auf eine neue kleine Adventsüberraschung freuen.
 
Weihnachtlich-erleuchtete Grüße