[All about the books] Manuela Inusa – Das wunderbare Wollparadies

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Es ist wieder soweit, endlich durfte ich der zauberhaften Valerie Lane einen erneuten Besuch abstattet. Nachdem wir schon die Geschichten von Laurie und ihrem kleinen Teeladen zum Glück, Keira und der Chocolaterie der Träume und Ruby und dem zauberhaften Trödelladen kennen gelernt haben, geht die Reihe nun mit Susann weiter.

Wie es mir in ihrem kleinen Geschäft und ihrer Geschichte gefallen hat, möchte ich euch heute berichten.

 

Manuela Inusa – Das wunderbare Wollparadies:

 

Titel: Das wunderbare Wollparadies
Autor: Manuela Inusa
Verlag: Blanvalet
Seiten: 368
ISBN: 978-3-7341-0627-9

 

Warum geht es?

Susan ist glücklich, sie lebt in der schönsten Straße von ganz Oxford, direkt über ihrem kleinen Wolladen, in dem sie zwischen kunterbunter kuscheliger Wolle fleißig strickt und häkelt, die sie aber nicht nur verkauft, sondern vor allem an Bedürftige verschenkt. In Susan’s Wool Paradise treffen zudem die unterschiedlichsten Frauen regelmäßig aufeinander, um zu Lauries Tee und Keiras leckeren Pralinen in gemütlicher Runde gemeinsam die Stricknadeln klirren zu lassen, sich auszutauschen und zu helfen. Ihre Freundinnen schätzen Susan für ihr großes Herz und ihre ruhige Art, vor allem in diesem besonders kalten Dezember, der auch nicht vor der Valerie Lane Halt macht. Und während es draußen stürmt und schneit, erlebt Susan einen Winter, der alles verändern wird … 

 

 

Rezension:

Ich liebe die Buchreihe von Manuela Inusa, das ist kein Geheimnis. Doch es liegt nicht nur an den wunderbaren und romantischen Geschichten, die die Hamburgerin jedes Mal aufs neue erschafft. Die Bücher der Reihe sind auch einfach wunderschön anzusehen und ein richtiger Hingucker in meinem Regal. Die Geschichte von Susan und ihrem Wollparadies ist der vierte Teil der Reihe und steht seinen drei Vorgängern in Sachen Optik in nichts nach. Wie auch schon in den Büchern zuvor schafft Manuela Inusa mal wieder diese ganz wunderbare Atmosphäre, die es scheinbar nur in der Valerie Lane gibt. Nachdem wir dort schon den Valentinstag und den Sommer verbringen konnten, wird es nun winterlich im kleinen Gässchen in Oxford. Weihnachten steht vor der Tür und scheint wie gemacht zu sein, für die Valerie Lane. Auch wenn ich den Roman bereits im Herbst gelesen habe, hat mich die Geschichte in so eine unglaublich schöne Stimmung versetzt, dass ich nun, wo die Adventszeit wirklich vor der Tür steht, richtig Vorfreude habe.

Endlich erfahren die Leser mehr über Susan, die bisher zwar eine wichtige, aber ebenso stille Rolle im Geschehen der Valerie Lane hatte. Sie war stets für ihre Freundinnen Laurie, Keira und Co da und hatte stets ein offenes Ohr und eine helfende Hand. Susan ist wahrscheinlich die warmherzigste aller Bewohnerinnen der Valerie Lane und diejenige, die der guten Valerie wahrscheinlich sogar am ähnlichsten ist. Wie gutherzige die junge Frau wirklich ist, wird aber erst in dieser Geschichte klar.  Dass Susan ein großes Geheimnis mit sich trägt, wussten wir Leser schon aus den vorherigen Geschichten, welches tragische Schicksal sie aber ereilt hat, erfahren wir nun in Band 4.

Besonders schön finde ich es, dass mit jedem Band immer weitere interessante Protagonisten in die Geschichte gefügt werden, die neue spannende Wendungen und romantische Momente für die noch kommenden Bände versprechen. Denn jede Figur in den Büchern von Manuela Inusa scheint ihren Platz zu haben und eben ihre ganz persönliche und wichtige Rolle im großen Geflecht der Geschichten zu spielen.

Und obwohl Susans Geschichte im Grunde traurig ist, schafft es Manuel Insusa erneut, dem Buch etwas hoffnungsvolles zu geben, so dass am Ende auch die gebeutelte junge Ladenbesitzerin ihr Glück finden kann. Das wunderbare Wollparadies ist erneut ein fabelhafter Wohlfühlroman, den man einerseits in einem Zuge durchlesen könnte, andererseits aber auch möglichst lange genießen möchte.

 

Fazit:

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich im Vergleich zu den drei vorherigen Rezensionen rund um die Buchreihe wiederhole, kann ich mich mit Lob einfach nicht zurückhalten. Das wunderbare Wollparadies ist erneut ein Roman, der genau die richtige Mischung an Romantik, Herzschmerz, Emotionen und Tiefgang mitbringt und die Leser erneut auf eine zauberhafte Reihe nach Oxforder entführt. Einerseits bin ich gespannt, wie die Reihe weitergehen wird, andererseits möchte ich ein wenig traurig darüber sein, dass aktuell nur noch zwei Nachfolgebände geplant sind.

Für diese Geschichte kann ich aber erst einmal erneut wieder nur voll 5 von 5 Sternen geben und eine absolute Leseempfehlung, gerade jetzt zur bevorstehenden Adventszeit, aussprechen. Wer diese Reihe noch nicht kennt, verpasst etwas.

 

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[All about the books] Petra Johann – Die Einsamkeit des Todes

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Krimis und ich… eine Kombination für sich. Trotzdem nehme ich mir stets zu Beginn der dunklen Jahreszeit vor, mich mal wieder mehr mit spannenden und düsteren Geschichten zu beschäftigen. Spannend sollen sie zwar sein, aber nicht zu blutig, nicht zu gruselig. Ja, ja, ich bin schon ein Sonderling was das angeht, aber zuletzt habe ich es gewagt und mal wieder einen Krimi zur Hand genommen, dessen Vorgänger mich schon richtig begeistert hatte. An diesem Krimi möchte ich euch heute teilhaben lassen und mein kleines Herzensprojekt “All about the books” um ein neues Kapitel erweitern.

 

Petra Johann – Die Einsamkeit des Todes

Autor: Petra Johann
Seiten: 512
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3-7341-0204-2

Worum geht es?

Tierarzt Max steht vor den Trümmern seines Lebens. Auf der Hochzeit seines besten Freundes erfährt er, dass seine Verlobte Sarah ihn betrügt und das mit keinem geringerem als seinem eigenen Bruder. Noch in der gleichen Nacht löst er die Verlobung und setzt Sarah vor die Tür. Die Jahre vergehen und langsam kehrt Ruhe in seinem Leben ein, als  Max plötzlich bedrohliche Nachrichten von einer unbekannten Nummer bekommt. Der Absender behauptet, Sarah, die Max seit zwei Jahren nicht mehr gesehen hat, sei Tod und er für ihren Tod verantwortlich. Als Max selbst Nachforschungen anstellt, wird klar, dass Sarah tatsächlich seit der folgenreichen Nacht verschwunden ist. Als in einem einsamen Waldstück der Koffer gefunden hat, den Sarah damals bei sich getragen hat und wenig später eine Leiche gefunden wird, zieht sich die Schlinge um Max immer enger.

 

 

Rezension:

Mit “Schatten der Schuld” hat Autorin Petra Johann bei mir einen Eindruck hinterlassen, der durchweg gut ist. Ihr Kriminalroman konnte, aller Blutrünstigkeit zum Trotz auch einen Angsthasen wie mich überzeugen. Die Messlatte für “Die Einsamkeit des Todes” lag also relativ hoch. Auf den ersten Blick erzeugt das Buch direkt eine passende Stimmung, das Cover kommt düster und frostg daher und passt perfekt zu dem, was der Klappentext verspricht. Auch findet der Leser relativ schnell in die Geschichte hinein und sich mittendrin in den Wirrungen rund um Tierarzt Max, der schneller als ihm lieb ist, ins Fadenkreuz der Ermittlungen gerät und gleichzeitig noch immer daran zu knabbern hat, dass sein eigener Bruder hinter seinem Rücken mit Sarah, der Ex-Verlobten angebandelt hat.

Das Schlimmste, was einem Krimi allerdings passieren kann, ist wohl die Tatsache, dass der Leser den Mörder bzw Täter nur allzu bald identifiziert. Ich will meiner Rezension nicht schon direkt zu Beginn den Höhepunkt nehmen, aber leider war genau das bei “Einsamkeit des Todes” der Fall. Schon nach knapp 150 Seiten hatte ich einen Verdacht, welche der Protagonisten als Täter in Frage kommen könnte und musste am Ende mit diesem Verdacht recht behalten.

Trotzdem möchte ich positv über den Kriminarroman von Petra Johann berichten, denn auch wenn der Clou am Ende absehbar war (für mich), ist es ein gelungenes Buch, dem es an Spannung keinesfalls mangelt. Denn abgesehen von der Täterfrage hält Petra Johann einige unvorhergesehene Wendungen bereit und “schockt” den Leser mehr als einmal. Die Szenerie, in die das gesamte Tatgeschehen eingebettet wird, erinnerte mich zudem ein wenig an “Mordsfreunde” von Nele Neuhaus. Ein alter Freundeskreis, der sich seit Kindesbeinen kennt, jeder ist mit jedem auf irgendeine besondere Art und Weise verflochten und auch wenn oberflächlich fast alles rosig scheint, brodelt es unter der Fassade ganz gewaltig. Anfangs hatte ich ein wenig Sorgen, dass die Stor langatmig und vorhersehbar werden könnte, schließlich sind über 500 Seiten keine Kleinigkeit und es gibt einfach nichts schlimmeres für einen Krimi, als Wendungen, die absehbar oder – noch schlimmer- offensichtlich konstruiert sind. Doch beides ist nicht der Fall. Petra Johann versteht es, wann immer die Mordermittlung ein wenig festzustecken scheint, ein Ass aus dem Ärmel zu ziehen. Ein Ass, das eine Wendung hervorbringt, die zumindest mich als nicht sehr geübten Krimileser jedes Mal aufs Neue überraschen konnte. Dennoch bekam ich nie das Gefühl, dass diese neuen Entwickungen unglaubwürdig oder unlogisch waren. Vielmehr fühlte ich mich wieder und wieder herausgefordert eigene Schlüssel zu ziehen und Zusammenhänge zu spinnen.

Besonders gefallen hat mir auch das Ermittlerduo, das ein wenig an Bodenstein und Sander erinnert und den Leser direkt an die Hand nimmt. Insgesamt kann Petra Johann zusprechen, dass sie Ihre Figuren sehr gut ausgearbeitet und mit starkem Charakter ausgestattet hat.

 

Fazit:

Trotz der Tatsache, dass ich des Rätsels Lösung viel zu früh auf dem Zettel hatte, ist “Die Einsamkeit des Todes” für mich ein sehr solider Krimi gewesen, der für mich perfekt in die beginnende dunkle Jahreszeit passte. Ich bin froh, dass ich ihn endlich aus der Warteschleife des Bücherregals befreit und ihm eine Chance gegeben habe. Geübte Krimifreunde werden vielleicht nicht unbedingt bis in die letzte Ecke auf ihre Kosten kommen, aber dennoch möchte ich dem Buch gute 3 von 5 Sternen geben und als Krimi für zwischendurch jedem ans Herz legen.

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Viele Grüße

 

[All about the books] Manuela Inusa – Auch donnerstags geschehen Wunder

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Es ist ein ziemlich offenes Geheimnis, dass ich die Reihe rund um die Valerie Lane liebe und mich jedes Mal aufs Neues unglaublich freue, wenn ein neuer Band erscheint. Aber im Falle der Autorin Manuela Inusa habe ich einmal die Blick über den Tellerrand gewagt und ein früheres Werk von ihr zur Hand genommen. Ob es mich genauso begeistern konnte, wie die Reihe rund um Laurie, Keira und Ruby möchte ich euch heute erzählen…

 

Manuela Insua – Auch donnerstags geschehen Wunder

Titel: Auch donnerstags geschehen Wunder
 Autor: Manuel Inusa
 Verlag: Blanvalet
 Seiten: 383
 ISBN: 978-3-7341-351-3

 

Worum geht es?

Marianne ist Single und das seit knapp 6 Monaten, denn ihr Freund und angeblicher Traummann hat sie betrogen. Nun tröstet sie sich mit Liebesschnulzen, Keksen und ihrem Kater Johnny Depp. So ganz aufgegeben hat Marianne den Glauben an die große Liebe und den Helden, der sie auf Händen trägt zwar noch nicht, doch die ständig scheiternden Kuppel-Versuche ihrer Freundin Tasha machen es nicht unbedingt besser. An einem Donnerstag im April überredet Tasha sie schließlich auf dem Hamburger Dom, einem traditionellen Jahrmarkt, sich die Zukunft von einer Wahrsagerin vorhersagen zu lassen. Marianne glaubt der Dame kein Wort, die felsenfest davon überzeugt ist, dass sie eine “grüne Aura” umgibt und ihr Traummann in Schottland auf sie wartet…

Rezension:

Manuela Inusa…muss ich noch mehr sagen? Ich hatte tatsächlich ein wenig Angst, dass mich ein Buch abseits ihrer großartigen Reihe rund um die Valerie Lane enttäuschen würde, doch zum Glück war diese Angst unberechtigt. Nicht nur, dass “Auch donnerstags geschehen Wunder” ebenso wie alle andere Bücher der Hamburger Autorin ein wirklich zauberhaftes Cover hat, das das Gesamtbild wirklich perfekt abrundet, auch der Stil und die Art und Weise wie liebevoll und detailreich sie ihre Figuren ausgearbeitet hat, überzeugten mich mal wieder total. Auch wenn ich vielleicht nicht jede von Mariannes (teils etwas naiven) Handlungen nachvollziehen konnte, so habe ich sofort eine Sympathie für sie entwickeln können und mit ihr und ihrer Geschichte mitgefiebert. Eintrügliches Zeichen für Lesegenuss ist auf jedenfall die Art und Weise, wie schnell ich einfach durch die Seiten geflogen bin. Ich war selbst teils überrascht, wie schnell ich dieses Buch regelrecht verschlungen habe. Ein absolut gutes Zeichen!

Pfiffig fand ich auch den Kniff der zwei Stories, denn letztlich erzählt das Buch nicht nur Mariannes Geschichte in Deutschland, sondern eben noch einere weitere, schottische Geschichte. Zu viel spoilern möchte ich an dieser Stelle nicht, doch die zwei Handlungsstränge, die am Ende zusammenfinden, machen für mich ein wenig die Würze dieses Buches aus.

Natürlich kommen auch die Gefühle nicht zu kurz und Manuela Inusa schafft es mal wieder, die für sie so typische Wohlfühl-Atmosphäre zu erschaffen.

 

Fazit:

Ich bin wirklich froh, dass ich es gewagt habe und über den Rand der Valerie-Lane-Reihe geblickt habe. Wer einen zauberhaften Liebesroman mit großen Gefühlen und dem duften der kleinen großen weiten Welt sucht, der ist bei diesem Buch goldrichtig.

Deshalb möchte ich insgesamt auch völlig verdiente 5 von 5 Sternen vergeben.

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[All about the books] Eithne Shortall – Liebe in Reihe 27

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Die Ferienzeit liegt eigentlich gerade erst hinter uns, aber mal ehrlich…sind wir nicht jetzt alle schon wieder längst urlaubsreif? So schnell wie die freie Zeit in der Ferne vergeht, so schnell hat uns gefühlt auch der Alltag wieder.

Umso besser, wenn wir eben mitten in jenem Alltag etwas haben, das uns zurück in den Flieger setzt und für ein paar Zeilen in die weite Welt entführt, oder? Genau dies habe ich mir von dem Buch erhofft, um das es heute gehen soll. Ob meine Hoffnung wahr geworden ist, möchte ich euch in diesem Beitrag erzählen.

 

Eithne Shortall – Liebe in Reihe 27

Titel: Liebe in Reihe 27
 Autor: Eithne Shortall
 Verlag: Diana Verlag
 Seiten: 381
 ISBN: 978-3-453-35980-2

 

Worum geht es?

Cora ist eine hoffnungslose Romantikerin, zumindest immer dann, wenn es nicht um sie selbst geht. Eigentlich arbeitet sie am Check-in-Schalter des Londoner Flughafens, doch ihre wahre Berufung sieht sie darin, einsame Herzen hoch oben über den Wolken zusammenzuführen. Zusammen mit ihrer Freundin, der glamourösen Stewardess Nancy widmet sich Cora den potenzielle Traumpaaren, die wie zufällig in Reihe 27 zusammenfinden sollen. Missverständnisse und Verwicklungen sind dabei vorprogrammiert und zu allem Chaos gibt es da auch noch Vielflieger Aidan, der gar nicht so durchschaubar ist, wie Cora vermutet…

Rezension:

Flughafen, Reisen, Stewardessen…endlich mal ein ganz anderes Thema. Wie viele Romane zu taffen Mädels mit ihren niedlichen kleinen Cupcake-/Tee-/Pralinen-/Krimskram-Lädchen gibt es mittlerweile? Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen und deshalb mich auch so sehr gefreut, als ich den Klappentext zu “Liebe in Reihe 27” gelesen haben. Endlich mal ein anderes Thema! Und ehrlich gesagt fällt mir auf Anhieb kein Roman im kitschig-süßen Chick-Lit-Genre ein, der  an oder rund um einen Flughafen spielt. Abwechslung ist gut, also habe ich voller Vorfreude das Buch von Eithne Shortall begonnen.

Dass nun ein “ABER” folgt, werdet ihr vermuten und leider kann ich es nicht unterdrücken. So sehr mich die Szenerie begeistert hat und so sehr ich mich auch Abwechslungen im Wirr-Warr der Liebesromane gefreut habe, so schwer tue ich mich einfach mit der Story von “Liebe in Reihe 27”. Dabei liegt mein flaues Gefühl keineswegs an dem Schreibstil der Autorin, denn lesen lässt sich das Buch wirklich wunderbar. Doch leider leider bin ich mit Protagonistin Cora kein bisschen warm geworden und die scheinbar so vielversprechende Story hat mich relativ schnell gelangweilt. Zwar mutet es ganz witzig an, welche zwei Singles sich auf dem nächsten Flug wohl treffen werden, doch allein die ersten 100 Seiten habe ich leider als unglaublich langatmig empfunden. Hauptperson Cora geht in den vielen Informationen rund um die unterschiedlichen Passagiere mehr und mehr unter und ich möchte fast sagen, dass dies auch der Grund ist, warum ich nie wirklich Sympathie für sie aufbauen konnte. Letztlich erscheint sie beinahe wie eine Randfigur in ihrer eigenen Geschichte. Der Klappentext verspricht mehr oder weniger auch für sie die große Liebe, doch das Ende lässt durchaus einen enttäuschten Beigeschmack zurück.

 

Fazit:

Letztlich hatte die Geschichte großes Potenzial und war endlich mal fernab von den klassischen “kleinen Läden am Strand” oder sonst wo. Doch leider leider konnte die Autorin das Potenzial nicht ausschöpfen und kratzt allenfalls mit ihrer Geschichte an der Oberfläche. Wer eine tolle Liebesgeschichte mit HappyEnd erwartet, der ist auf jeden Fall nicht die Zielgruppes von “Liebe in Reihe 27”. Für all diejenigen, die einfach mal etwas anderes lesen wollen und nach einem unterhaltsamen Buch suchen, könnte das Buch von Eithne Shortall einen Blick wert sein.

Für die dennoch gelungene Idee möchte ich dem Buch daher trotzdem insgesamt 3 von 5 Sternen vergeben.

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[All about the books] Petra Durst-Benning – Spätsommerliebe

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Das Schöne an Buchreihen ist doch, dass man die Charaktere und die Schauplätze mit jeder Seite lieb gewinnt und sich auf jedes neue Wiedersehen freut. Über solch ein Wiedersehen möchte ich euch heute berichten…

Petra Durst-Benning – Spätsommerliebe:

Titel: Spätsommerliebe
Autor: Petra Durst-Benning
Verlag: Blanvalet
Seiten: 315
ISBN: 978-3-7341-0637-8
 
Worum geht es?
Der Alltag ist eingekehrt im kleinen Maierhofen mitten im Allgäu. Nach den erfolgreichen Ereignissen des vergangenen Sommers kommt das ehemals so verschlafene Genießerdorf langsam zur Ruhe und so scheint es, dass die Liebe, die Einzug gehalten hat in den Herzen der Dorfbewohner nun endlich zum Zuge kommt. Bäckerin Magdalena lebt endlich mit ihrem Griechen Apostoles zusammen, Christine hat mit Reinhard ihr Glück gefunden und auch Greta und Vincent sind glücklich. Doch sehr sehr sich die Dorfbewohner auch lieben, es ist nicht immer eitel Sonnenschein im Schatten der Berge. Magdalena gewöhnt sich nur schwer an die griechische Art von Apostoles und Christine hat sich nach ihrer Scheidung so sehr daran gewöhnt, auf eigenen Beinen zu stehen, dass es ihr schwer fällt, sich bei Reinhard einfach fallen zu lassen und Hilfe anzunehmen. Erst mit der Ankunft der jungen Autorin Michelle stellen sich die Bewohner die entscheidende Frage: Warum scheint in diesem Spätsommer alles so ander geworden zu sein?
 
Rezension:
Ein neues Buch aus dieser Reihe ist für mich immer ein Stückchen eine Heimkehr in das Genießerdorf. Sofort stellt sich bei mir dieses Gefühl von Natur, Weite und Harmonie ein. Petra Durst-Benning schaffte es, mich mit “Kräuter der Provinz” zu verzaubern, “Das Weihnachtsdorf” entführte mich in das winterlichste Ambiente, das ich mir hätte vorstellen können und machte so richtig Lust auf das Fest der Liebe und auch “Die Blütensammlerin” fühlte sich an wieder eine wunderbare Reise. Nun soll die tolle Reihe rund um das kleine Dörfchen Meierhofen im Allgäu also ihren Abschluss finden und ich bin wirklich traurig, denn gerade als Dorfkind habe ich mich unglaublich wohl in dieser Geschichte gefühlt.
Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich zu Beginn vom letzten Teil ein wenig enttäuscht war, denn er kam mit weit weniger Seiten daher, als zumindest zwei seiner Vorgänger und ich hatte tatsächlich wieder auf mehr gehofft. Der Geschichte tut es zwar keinen Abbruch, dennoch finde ich es ein wenig schade.
 
Das Cover des Buches ist mal wieder traumhaft schön und passt perfekt zum Stil der anderen drei Teile und wie auch schon seine Vorgänger hält “Spätsommerliebe” im Anhang zur eigentlichen Geschichte liebevoll gesammelte Rezepte und Tipps der Dorfbewohner für die Leser bereit. Etwas, das ich an den Büchern von Petra Durst-Benning immer besonders gerne mag.
 
Im Mittelpunkt des Geschehens stehen diesmal Magdalena und ihr Grieche Apostoles, der nun sein Restaurant verlassen hat, um mit “seinem Engel” zusammen zu leben. Auch Christine und Reinhard haben ihre zentralen Platz in der Geschichte. Die anderen liebgewonnen Figuren vermisse ich hingegen ein wenig. Kleine Nebenrollen findet zwar jede von ihnen, dennoch finde ich es schade, dass von Therese und Sam beispielsweise kaum noch die Rede ist.
Während dessen verlieren Magdalena und Christine vor lauter Pflichten und Alltag die gerade erst gewonnene Liebe beinahe aus den Augen und durchleben das, was vielen Paaren nach der ersten Zeit auf Wolke 7 droht. Der Alltag kehrt ein und alles was eben noch rosarot war, bekommt langsam aber sicher kleine Ecken und Kanten.
Leider haben sich diese Ecken und Kanten auch ein wenig auf meinen Eindruck von “Spätsommerliebe” übertragen. Ich habe mich wirklich unglaublich auf die Fortsetzung gefreut, doch irgendwie hat sie mich nie wirklich gepackt. Das typische “Meierhofen-Feeling” wollte bei mir einfach nicht aufkommen, vielmehr bekam ich mit dem Fortlauf der Geschichte immer mehr den Beigeschmack des Konstruierten. Einzig die junge Autorin Michelle, die alles über Bord wird, um ihren Traum zu leben und endlich das zu wagen, was ihr keiner zuvor zugetraut hat, konnte mich wirklich berühren und für sich gewinnen.
 
Ich will nicht sagen, dass mich der Abschluss der Reihe enttäuscht hat, dennoch fehlte mir im Vergleich zu den Vorbänden einfach das gewisse Etwas.
 
Fazit:
Die Reise nach Meierhofen ist zu Ende gegangen und ich bin wirklich traurig darüber. So wirklich verzaubern konnte mich der Abschluss obendrein nicht. Es ist nicht fair zu sagen, dass “Spätsommerliebe” mich enttäuscht hat, aber es konnte mich auch nicht so begeistern wie seine Vorgänger. Daher möchte ich gute 3 von 5 Sternen vergeben.
 
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 *Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag für dieses Rezensionsexemplar     

 

 

[All about the books] Guillaume Musso – Das Atelier in Paris

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Es gibt Bücher, deren Erscheinungstermin habe ich mir tatsächlich dick in den Kalender geschrieben und wer mich en wenig kennt und meinen Blog verfolgt, der weiß, dass die Bücher des französischen Autors Guillaume Musso eben solche sind. Umso mehr freue ich mich, dass ich euch sein neustes Werk heute ein wenig ans Herz legen kann.

 

Guillaume Musso – Das Atelier in Paris

Autor: Guillaume Musso
Verlag: Piper Verlag
Seiten: 464
ISBN: 978-3-86612-446-2
 
 
Worum geht es?

Mitten in Paris am Ende einer unscheinbaren Allee liegt das kleine abgelegene Atelier der jungen Madeline. Auf der Suche nach Ruhe und Abgeschiedenheit hat die junge Polizistin aus London sich vor kurzem dort eingemietet und sieht sich plötzlich dem mürrischen Gaspard gegenüber. Der Amerikaner behaupetet ebenfalls Mieter des kleinen Ateliers zu sein und hofft dort, in Ruhe an seinem neusten Buch schreiben zu können. Erst als die beiden erkennen, dass sie sich in den vier Wänden eines gefeierten Malers befinden, legt sich der Ärger zwischen den beiden nach und nach. Denn nicht nur, dass das alte Gemäuer vor Kreativität nur so sprüht, von seinem Vorbesitzer existieren tatsächlich nur noch drei originale Gemälde, die gefragter sind denn je. Denn alle drei sind seit langem verschollen und unermesslich wertvoll. Doch als Madeline und Gaspard sich gemeinsam auf die Suche nach den verlorenen Schätzen machen, wird ihnen schnell bewusst, dass den Maler ein grausames Geheimnis umgibt, das sie auf eine gefährliche Jagd von Paris bis nach New York führt und auch mit ihren eigenen Dämonen konfrontiert.

 

 

Rezension:

Ein Heimspiel für den französischen Autor und glaubt mir, ich war unglaublich gespannt auf das neuste Buch von Guillaume Musso. Der Klappentext versprach einen spannenden Roman, der Musso-like natürlich wieder keine gerade Story haben würde, sondern mit Wendungen und Überraschungen nicht geizt. Auch das Cover lässt vermuten, dass es sich um keine seichte Lovestory handeln würde, sondern das mehr in den fast 500 Seiten stecken dürfte. Ich bin verwöhnt, was Bücher von Guillaume Musso angeht und daher waren meine Erwartungen mehr als hoch, als ich “Das Atelier in Paris” in die Hand genommen habe.

Die Idee mutet großartog an: Zwei völlig fremde Personen, aus zwei Ländern, die nicht unterschiedlicher sein könnten, treffen durch einen Fehler der Vermietung im romantischen Paris aufeinainden sie am Ende doch zusammen und machen sich auf in ein Abenteuer, dessen Ende sie sich niemals hätten erträumen können.

Wie in jedem seiner Bücher schafft es Musso mal wieder, dass wir Leser und fragen, in welches Genre wir es eigentlich einordnen sollen? Ich antworte auf diese Frage immer mit: Es ist Musso! Die Protagonisten Madeline und Gaspard könnten unterschiedlicher nicht sein und dennoch schafft Musso es in “Das Atelier in Paris” erneut, dass wir Leser sofort Teil der beiden werden und sie gespannt auf ihrem WEg verfolgen. Eigentlich bietet das Buch alle Voraussetzungen, die ein gelungener Musso braucht. Eigentlich…

Denn die Umsetzung des Buches lässt bei mir als glühendem Mussofan einen kleinen Beigeschmack entstehen. Leider leider kommt “Das Atelier in Paris” für mich einfach nicht an seinen Vorgänger “Das Papiermädchen” heran.  Paris, diese wahnsinnig aufregende Stadt voller Geschichte und Flair bietet einen so unglaublich vielversprechenden Schauplatz und gleichzeitig förmlich ein Heimspiel des französischen Autors. Leider spürt der Leser diesen Flair nur allzu selten, vielmehr stehen die Unstimmigkeiten zwischen Madeline und Gaspard im allgemeinen Fokus und ersticken jegliche Atmosphäre im Keim. 

Auch mit der Thematik des Malens und dem Eintauchen in die Welt der Kunst habe ich so meine Probleme. Einserseits bin ich unglaublich neugierig geworden, schließlich machen sich nicht viele Bücher solch eine Welt zu eigenen. Andererseits geht Musso schon sehr tief in die Materie hinein und überfrachtet “Das “Atelier in Paris” eins ums andere Mal ein wenig zu sehr mit fachlichen Details. 

Die Geschichte von Madeline und Gaspard punktet zwar definitiv mit Spannung, dennoch vermisse ich den “Musso-Effekt”, da die vermeindlichen Wendungen, die seine Bücher oft so besonders machen, in diesem Fall fast ein bisschen verworren wirken.

Fazit:
Natürlich ist das, was ich als Beigeschmack bezeichne, Jammern auf sehr hohem Niveau und  “Das Atelier in Paris” nach wie vor kein schlechtes Buch. Dennoch bin ich als glühender Musso-Fan ein kleines bisschen enttäuscht. Aber vielleicht habe ich nach dem starken Vorgänger auch einfach zu viel erwartet?  Spannend und kurzweilig ist das Buch allemal, weshalb es immer noch gute 4 von 5 Sterne verdient hat!
 

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[All about the books] Manuela Inusa – Der zauberhafte Trödelladen

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Es gibt Bücher, auf die freut man sich und dann gibt es Bücher, auf dessen Erscheinungsdatum fiebert man regelrecht hin. Ich hätte es vor einigen Monaten selbst kaum gedacht, als ich “Der kleine Teeladen zum Glück” mit auf meine kurze Reise über das große Meer genommen und regelrecht in einem Zuge weggelesen habe. Was war ich verliebt in die kleine zauberhafte Valerie Lane.

Heute möchte ich euch wieder einmal mitnehmen in die niedliche Straße in Oxford und mit euch ein wenig über Ruby und ihren kleinen Antiquitätenladen sprechen.

 

Manuela Inusa – Der zauberhafte Trödelladen

Titel: Der zauberhafte Trödelladen
 Autor: Manuela Inusa
 Verlag: Blanvalet
 ISBN: 978373410625501

 

Worum geht es?

In Rubys kleinem Antiquitätengeschäft scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Kleine und große Schätze, die die junge Ladenbesitzerin liebevoll restauriert hat, erzählen Geschichten aus längst vergessenen Tagen. So vergessen, wie Rubys Träume. Anstatt ihrer Leidenschaft für Bücher nachzugehen hat Ruby sich pflichbewusst dafür entschieden, das Geschäft ihrer verstorbenen Mutter zu übernehmen und ihr Andenken in Ehren zu halten. Doch als der finanzielle Druck immer stärker wird, muss Ruby eine Entscheidung treffen. Zum Glück stehen ihr ihre Freundinnen aus der Valerie Lane bei und helfen ihr, das Chaos in ihrem Leben zu beseitigen. Dass eine kleine Entscheidung zu vielen wunderbaren Überraschungen führen wird, konnte Ruby natürlich nicht ahnen….

 

Rezension:

Ich bin ein absoluter Fan der Reihe von Mauela Inusa, das kann ich beim besten Willen nicht leugnen. Schon die Geschichten um Laurie und ihren Teeladen sowie Keira und die Chocolaterie haben mich wirklich verzaubert. Ruby spielte zwar in den beiden Vorgängerbüchern nur eine Nebenrolle, doch schon bei meinen beiden ersten Besuchen in der Valerie Lane war klar, dass die Geschichte um die junge Frau eine ganz besondere sein würde. G

enau aus diesem Grund habe ich mich sehr auf das dritte Buch aus der Valerie-Lane gefreut. Ruby hat es im Gegensatz zu ihren Freundinnen bisher nie sonderlich leicht gehabt und irrt zwischen Pflichtgefühl und eigenen Träumen hin und her. Wenn auch schon die beiden Vorgängerbände Konflikte mit sich trugen, kam keiner an Rubys Geschichte heran. Viel zu früh verlor die junge Frau ihre Mutter und musste ihre Träume von einem Studium fernab der kleinen Gasse in Oxford begraben. Das Andenken ihrer Mutter zu bewahren, ist Rubys oberste Pflicht und auch wenn die Zeiten für einen Trödelladen hart sind, so gibt Ruby ihr gesamtes Herzblut für das Geschäft, das einst der Traum ihrer Mutter war. Ohne das ganz theatralische Drama, sondern realistisch, gefühlvoll und tiefgründig entführt Manuela Inusa ihre Leser in Rubys Welt, in der nicht nur der Druck einer Ladenbesitzerin auf ihr lastet.

Mit den Jahren musste Ruby schmerzlich erkennen, wie sehr der Tod der Mutter ihren Vater verändert hat. Sonderbar ist er geworden, unselbständig und schwierig. Doch Ruby versucht ihr Schicksal mit Liebe, Herzblut und einem kleinen Keim der Hoffnung Tag für Tag aufs neue zu meistern. Ich muss zugeben, dass die junge Frau von all den Ladenbesitzerinnen der Valerie Lane tatsächlich meine liebste Figur ist, da ich ihre Geschichte auf irgendeine Art und Weise sehr nachempfinden kann. Doch trotz aller Last, die auf Rubys Schultern liegt, trotz aller Tiefe und Melancholie, die dieses Buch mit sich bringt, gelingt es Manuela Insua mal wieder, die zauberhafte Leichtigkeit und Schönheit der kleinen Valerie Lane hinaufzubeschwören.

Besonders gut hat mir auch gefallen, dass die Leser endlich ein wenig mehr über die gute Valerie, die Namengeberin der kleinen Gasse erfahren. Denn genau dort, wo Ruby heute in die Jahre gekommene Möbel verkauft, hatte die junge Valerie damals ihr Geschäft und vor allem das offene Ohr und die Schulter zum Anlehnen für all diejenigen, die Hilfe benötigten.

Natürlich kommt auch “Der zauberhafte Trödelladen” nicht an der Liebe vorbei und so findet auch Ruby ihr Glück, das zumindest als zartes Pflänzchen heranzuwachsen scheint. Ob und wie stark die Liebe am Ende sein wird, werden die Leser wohl nicht erfahren, doch ich freue mich für sie und bin gespannt, wie die Geschichte mit dem Man ihres Herzens weitergehen wird und ob die Beiden die Schatten der Vergangenheit hinter sich lassen können.

 

Fazit:

Die Geschichte rund um Ruby und ihren zauberhaften Trödelladen ist anders als die anderen Bücher der Reihe, doch sie ist nicht weniger gefühlvoll, ganz im Gegenteil. Für mich ist der dritte Band der Reihe definitiv der bisher beste. Daher möchte ich ihm auch glatte 5 von 5 Sternen geben.

 

Allen, die gerne regelmäßiger Buchtipps und kurze Rezensionen lesen wollen, sei mein Instagram-AccountAll_about_the_books ans Herz gelegt.
Ich freue mich, euch als neue Follower begrüßen zu können! 
 
 
 
 
 
 

 

 

[All about the books] Emilia Schilling – Sommerglück und Blütenzauber

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Unverhofft kommt oft! Außer bei Büchern, denn da habe ich eigentlich selten das Gefühl, dass ich ein Buch im Vorfeld verdammt falsch eingeschätzt habe. Das Buch, über das ich heute schreiben möchte, ist aber eben ein solches gewesen.

 

Emilia Schilling – Sommerglück und Blütenzauber

 

Autor: Emilia Schilling
Seiten: 317
 Verlag: Goldmann Verlag
 ISBN: 978-3-442-48564-2

 

Worum geht es?

Die junge Floristin Rita verzaubert mit ihrer Leidenschaft für Blüten nicht nur verliebte Paare, sondern schon bald ganz Wien. Ob himmlische Blumenarrangements für die Traumhochzeiten in Österreichs Hauptstadt oder farbenfrohe Mitbringsel für die Herzdame von romantischen Herren, in Ritas Blumengeschäft steht die Liebe im Vordergrund. Nur die Ladeninhaberin selbst wartet noch auf Mister Right. Um auf einer Hochzeit nicht am gefürchteten Single-Tisch zu landen, sucht Rita verzweifelt nach einem Rosenkavalier als Begleitung und als sie den charmanten und gut aussehenden Marcel kennenlernt, scheint ihre Welt perfekt. Doch während Rita glaubt, nicht nur einen Tischpartner, sondern den Mann fürs Leben gefunden zu haben, geht das Chaos erst richtig los.

 

Rezension:

Auf der Suche nach einem schönen leichten Sommerroman bin ich vor einiger Zeit auf das Buch von Emilia Schilling gestoßen. Die junge Autorin aus Niederösterreich sagte mir zu dem Zeitpunkt rein gar nichts, aber ihr neuster Roman “Sommerglück und Blütenzauber” schien genau das zu sein, was ich gesucht habe. Ein bisschen Romantik, leichtes Lesevergnügen, eine Story, die vielleicht vorhersehbar ist, aber genau das Richtige für einen sonnigen Nachmittag. Wenn ich nun sage, dass meine Erwartungen enttäuscht worden sind, dann ist dies ein großes Kompliment, denn das Buch rund um Floristin Rita ist viel mehr. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich einen leichten und vielleicht etwas flachen Frauenroman erwartet habe, den  man mal eben an einem Nachmittag weglesen kann, der kurz unterhält, aber nach 2-3 Tagen im Regal auch schon wieder vergessen ist. Ich habe mich getäuscht und ich bin froh drum! Zwar habe ich das Buch tatsächlich in mehr oder weniger einem Nachmittag gelesen, aber keinesfalls “weggelesen”, sondern wirklich genossen. Der Schreibstil von Emilia Schilling ist sehr angenehm, leicht und locker, so dass man tatsächlich durch die Seiten fliegen kann wie nichts. Doch die Geschichte, die im zauberhaften Wien spielt, hab mich auch von Beginn an gepackt. Nach wenigen Seiten war ich von Ritas sympathischen Wesen eingenommen, habe mit ihr genervt versucht, dem verhassten Singletisch zu entgehen, habe Marcel angeschmachtet und dem Chaos versucht zu entgehen.

Was als flockiger, seichter Frauenroman daher kommt, entpuppt sich schon nach wenigen Seiten als ein Buch mit der gewissen Würze, bei dem auch das spannende Prickeln und die Romantik nicht zu kurz kommen.

Besonders gut hat mir auch die Aufmachung des Buches gefallen, denn neben dem wirklich schönen Cover, das vor Sommer und Lebensfreude nur so sprüht, ist jedes Kapitel einer anderen Blüte gewidmet und wartet mit einer kurzen Erklärung der jeweiligen Blütensprache auf uns Leser. Eine Idee, die ich persönlich sehr schön finde, da sie dem Buch den Feinschliff verpassen und die gesamte Story schön abrunden.

Rund und stimmig sind auch die einzelnen Handlungsstränge und die Szenerie, in der Sich Rita, ihre Familie, Marcel und Co bewegen. Emilia Schilling arbeitet die einzelnen Protagonisten schön heraus, verleiht ihnen unverkennbare Charakterzüge, die Sympathie und Antipathie schnell entstehen lassen.

 

Fazit:

Insgesamt hat mich “Sommerglück und Blütenzauber” wirklich sehr positiv überrascht und hat weit mehr geboten, als ich am Anfang erwartet habe. Tatsächlich ist das Buch von Emilia Schilling ein schöner Sommerroman, der mehr zu bieten hat, als seichtes Lesesvergnügen. Mich persönlich hat das Buch neugierig auf die junge Autorin gemacht, so dass ich in nächster Zeit ganz sicher auch den Vorgänger “Frühlingsglück und Mandelküsse” lesen werde. Deshalb möchte ich dem Buch auch tolle 4 von 5 Sternen geben.

 

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[All about the books] Mila Summers – Sommer, Sonne, Strand und Liebe

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Die Urlaubszeit naht und es wird Zeit, sich einmal Gedanken darüber zu machen, welche Geschichten mit in den Koffer und mit an Strand dürfen, oder?

Aktuell plane ich, für euch bald ein kleines Urlaubs-Special zu basteln, aber das kommt zu seiner Zeit. Heute möchte ich euch schonmal einen kleinen Vorgeschmack geben und euch einen Sommerroman vorstellen, der mich vor einigen Tagen erreicht hat und der ganz frisch in den Buchläden anzutreffen ist.

 

Mila Summers – Sommer, Sonne, Strand & Liebe

Titel: Sommer, Sonne, Strand & Liebe
 Autor: Mila Summers
 Verlag:
 ISBN:

 

Worum geht es?

Eigentlich ist Nele nicht gerade vom Glück verwöhnt. Als Lehrerkind hatte sie es in der Vergangenheit nicht leicht und auch als Erwachsene steht sie nicht nur im Schatten ihrer Schwester, sondern hat auch noch frisch ihren Job verloren. Da kommt ein Gewinn bei einem Preisausschreiben gerade recht. Zusammen mit ihrer besten Freundin Conny geht sie für eine Woche an Bord eines Kreuzfahrtschiffes. Sonne, Sommer und Erholung winken und dabei soll es nicht bleiben. Denn Nele gewinnt mit der Reise nicht nur Abstand zu ihrem bescheidenen Alltag, sondern auch noch ein Meet & Greet mit “Blossoms Four”, ihrer absoluten Lieblingsband aus Teenager-Tagen. Zehn Jahre nach dem Karriereaus treffen sich die Jungs zu einer letzten Tour und einem letzten gemeinsamen Auftritt. Doch schon bald kreuzen sich die Wege von Nele und ihrem Schwarm Josh und nichts ist mehr, wie es vorher war.

 

Rezension:

Ein Roman, der nach Sommer schreit, so kommt “Sommer, Sonne, Strand und Liebe” daher. Das Cover vermittelt direkt Urlaubsfeeling und die Lust, die Füße in den Sand zu stecken und sich von Nele und Josh mitreißen zu lassen. Ich habe von Seite eins an einen lockeren und fröhlichen Sommerroman mit der nötigen Prise Gefühl und Herzschmerz erwartet. Ob der Roman von Mila Summers diesen Erwartungen gerecht geworden ist, kann ich nun beim Schreiben der Rezension nicht mehr hundertprozentig sagen.

Die Geschichte ist eingängig und der Leser findet schnell in das Geschehen auf dem Kreuzfahrtschiff hinein. Leider ist die ganze Szenerie für mich und meinen Geschmack ein klein wenig zu oberflächlich beschrieben. Aus der Thematik Schiff hätte man meiner Meinung nach deutlich mehr herausholen und die ganze Umgebung deutlich detailverliebter beschreiben können. Auch die Protagonisten Nele und Josh hätte man besser herausarbeiten können. Müsste ich nun, einige Tage nach Beenden des Buches, die Beiden beschreiben, würde es mir schwer fallen.

Leider kam die erwartete Urlaubsstimmung bei mir auch nur bedingt auf, denn abgesehen von einer Situation etwa zu Hälfte der Geschichte, ist von Strand nicht viel zu sehen. Das Hauptgeschehen spielt sich auf dem Schiff ab, was an sich nicht schlimm ist. An dieser Stelle hätte man den Titel vielleicht ein wenig anders wählen können.

Die Geschichte rund um Josh, seine Vergangenheit als Mitglied einer gefeierten Boyband und deren rasanten Abstieg ins Nirgendwo hat mir gefallen. Besonders seine zerrissene und verletzliche Seite hat dem Buch eine gewisse Tiefe gegeben. Ehrlich gesagt muss ich zugeben, dass ich die Entwicklungen rund um die Boyband wesentlich interessanter fand, als die Lovestory zwischen Nele und Josh, die insgesamt einfach nicht sehr gefühlvoll und tief ausgearbeitet war. Gerade zum Ende hin habe ich das Geschehen als zu dramatisiert und bisweilen unrealistisch empfunden. Auch konnte ich die Gefühlssprünge der der Beiden in ihrer Intensität oft nicht nachvollziehen.

 

Fazit:

Ein wenig enttäuscht bin ich von “Sommer, Sonne, Strand und Liebe” tatsächlich. Nicht, weil das Buch schlecht ist, sondern weil Cover und Titel bei mir persönlich einfach andere Erwartungen geweckt haben. Als Sommerlektüre am Strand kann ich es euch aber dennoch empfehlen, da Milas Schreibstil unglaublich angenehm ist. Deshalb möchte ich dem Buch auch gute 3 von 5 Sternen geben.

 

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 *Vielen Dank an Mila Summers für dieses Rezensionsexemplar und die nette Zusammenarbeit.    

 

 

[All about the books] Lauren Weisberger – Die Liebe trägt Weiß

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Lang lang ist es her…und ich hoffe wirklich sehr, dass ich diesen Satz nicht mehr oft sagen muss in nächster Zeit.

Viel ist passiert, gerade hier auf dem Blog und leider ist die Baustelle nach dem Umzug zu WordPress auch immer noch nicht ganz fertig. Aber kommt Zeit, kommt Rat und damit auch die Schönheit jeder einzelnen Rubrik hier. Ich arbeite auf jeden Fall fleißig daran.

Heute möchte ich euch aber erstmal wieder ein Buch vorstellen, denn viel zu lange hat es hier keine Rezension mehr gegeben.  Oder was meint ihr?

 

Lauren Weisberger – Die Liebe trägt Weiß

 Autor: Lauren Weisberger
 Verlag: Goldmann
 Seiten: 412
 ISBN: 978344248298601

 

Worum geht es?

Charlotte Silver, genannt “Charlie” ist das, was man eine Vorzeigespielerin nennt. Diszipliniert, ehrgeizig und doch immer fair und freundlich und ein Liebling der Fans. Das Einzige, was Charlie fehlt, ist ein großer Sieg. Denn bis an die Spitze hat sie es trotz allem Ehrgeiz noch nicht geschafft. Als sie von einer schweren Verletzung aus der Bahn geworfen wird, entscheidet sie sich dafür, ihre Karriere ganz neu zu starten, auch wenn sie dafür einen Pakt mit dem Teufel schließen muss. Aus der netten Charlie wird unter dem berühmt berüchtigten Tenniscoach Todd Feltner die “Warrior Princess” für die Nettigkeiten keine Rolle mehr spielen und die nur ein einiziges Ziel hat: Den Sieg! Koste er was er wolle. Doch während der Stern der schwarzen Tennis-Amazone aufgeht, verliert Charlie sich mehr und mehr selbst, bis sie sich irgendwann die Frage stellt, ob sie wirklich bereit ist, alles für die große Karriere zu opfern.

 

Rezension:

Ich bin ein Tennismädchen und das ist kein Geheimnis. Schon alleine deshalb musste ich das neue Buch von Lauren Weisberger einfach lesen, denn Bücher rund um den weißen Sport sind selten. Tatsächlich hatte ich auch ein wenig die Befürchtung, dass Tennis nur eine Randerscheinung des Buches werden wird. Wie oft spielt eine Geschichte in diesem oder jenen Umfeld und ist doch nur oberflächlich dort eingebunden, um nicht zu sagen “hineingepresst”?! Doch Lauren Weisberger hat mich nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil!

Natürlich stellt der Tennissport in erster Linie den Rahmen des Buches dar, dieser ist dabei aber wirklich detailverliebt und realistisch. Ich als leidenschaftliche Spielerin konnte mich von Anfang an sehr gut und Charlies Welt einfühlen und mit ihr leiden und jubeln. Sowohl Spielsituationen, als auch Momente abseits des Tennisplatzes sind in ihrer Darstellung realistisch und passend. Charlie als Hauptcharakter des Buches lebt ihren Traum und ist dafür bereit alles zu opern. Der Leser geht mit ihr durch ihre dunkelsten Stunden, zweifelt und hofft mir ihr. Insgesamt sind die Protagonisten des Buches sehr gut ausgearbeitet und sympathisch realistisch. Selbst der gefürchtete Coach Todd findet auf seine ganz spezielle Art und Weise seinen Platz in der Geschichte. Erzfeindin Natalya spiegelt genau den Typen Tennisspielerin wieder, die man einfach nicht als Gegner haben will und über die sich jeder aktive Spieler Match für Match aufs neue ärgert. 

Zwar lebt “Die Liebe trägt Weiß” nicht unbedingt von unvorhersehbaren Wendungen und Überraschungen, aber dennoch mangelt es Lauren Weisberger nicht an guten Ideen, die dem Buch das gewisse Etwas geben. Besonders zum Ende hin kommt doch ziemliche Spannung auf. Wird Charlie ihr großes Ziel erreichen? Wird sie die richtigen Entscheidungen treffen? Ist sie bereit, wirklich alles – auch ihre große Liebe – für den Erfolg zu opfern?

Neben dem sportlichen Rahmen besticht das Buch natürlich auch wieder durch Glamour, wie er für Weisberger einfach typisch ist. Sportlerparties, High Society Events und Co, Charly bleibt von Wimbledon bis zu den US Open nichts dergleichen erspart. Das Cover von “Die Liebe trägt weiß” ist ebenfalls mal wieder unverkennbar. Passend zum Stil von Lauren Weisbergers Büchern ziert ein schwindelerregender Stiletto die Front und macht es unverwechselbar zu einem Werk der Amerikanerin.

Ich war tatsächlich nie ein großer Fan ihrer Bücher und habe “Der Teufel trägt Prada” und Co zwar gelesen, aber nicht wirklich gemocht. Ihr neustes Buch hat mich aber zu einem kleine  Fan von Lauren Weisberger gemacht. Unterhaltsam und kurzweilig ist ds Lesevergnügen, das vor allem auch durch ihren unglaublich angenehmen Schreibstil verstärkt wird.

 

Fazit:

Auch wenn ihr kein begeisterter Tennisspieler seid, so werdet ihr gefallen an dem Buch finden. Große Überraschungen darf man zwar nicht erwarten, dennoch ist es eine tolle Sommerlektüre, die gut und gerne den Weg in den Koffer finden kann.

Insgesamt möchte ich, besonders wegen der gelungenen Tennisthematik, 4 von 5 Sternen für “Die Liebe trägt Weiß” vergeben.

 

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 *Vielen Dank an den Goldmann-Verlag für dieses Rezensionsexemplar und die nette Zusammenarbeit.