[All about the books] Lauren Weisberger – Die Liebe trägt Weiß

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Lang lang ist es her…und ich hoffe wirklich sehr, dass ich diesen Satz nicht mehr oft sagen muss in nächster Zeit.

Viel ist passiert, gerade hier auf dem Blog und leider ist die Baustelle nach dem Umzug zu WordPress auch immer noch nicht ganz fertig. Aber kommt Zeit, kommt Rat und damit auch die Schönheit jeder einzelnen Rubrik hier. Ich arbeite auf jeden Fall fleißig daran.

Heute möchte ich euch aber erstmal wieder ein Buch vorstellen, denn viel zu lange hat es hier keine Rezension mehr gegeben.  Oder was meint ihr?

 

Lauren Weisberger – Die Liebe trägt Weiß

 Autor: Lauren Weisberger
 Verlag: Goldmann
 Seiten: 412
 ISBN: 978344248298601

 

Worum geht es?

Charlotte Silver, genannt “Charlie” ist das, was man eine Vorzeigespielerin nennt. Diszipliniert, ehrgeizig und doch immer fair und freundlich und ein Liebling der Fans. Das Einzige, was Charlie fehlt, ist ein großer Sieg. Denn bis an die Spitze hat sie es trotz allem Ehrgeiz noch nicht geschafft. Als sie von einer schweren Verletzung aus der Bahn geworfen wird, entscheidet sie sich dafür, ihre Karriere ganz neu zu starten, auch wenn sie dafür einen Pakt mit dem Teufel schließen muss. Aus der netten Charlie wird unter dem berühmt berüchtigten Tenniscoach Todd Feltner die “Warrior Princess” für die Nettigkeiten keine Rolle mehr spielen und die nur ein einiziges Ziel hat: Den Sieg! Koste er was er wolle. Doch während der Stern der schwarzen Tennis-Amazone aufgeht, verliert Charlie sich mehr und mehr selbst, bis sie sich irgendwann die Frage stellt, ob sie wirklich bereit ist, alles für die große Karriere zu opfern.

 

Rezension:

Ich bin ein Tennismädchen und das ist kein Geheimnis. Schon alleine deshalb musste ich das neue Buch von Lauren Weisberger einfach lesen, denn Bücher rund um den weißen Sport sind selten. Tatsächlich hatte ich auch ein wenig die Befürchtung, dass Tennis nur eine Randerscheinung des Buches werden wird. Wie oft spielt eine Geschichte in diesem oder jenen Umfeld und ist doch nur oberflächlich dort eingebunden, um nicht zu sagen “hineingepresst”?! Doch Lauren Weisberger hat mich nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil!

Natürlich stellt der Tennissport in erster Linie den Rahmen des Buches dar, dieser ist dabei aber wirklich detailverliebt und realistisch. Ich als leidenschaftliche Spielerin konnte mich von Anfang an sehr gut und Charlies Welt einfühlen und mit ihr leiden und jubeln. Sowohl Spielsituationen, als auch Momente abseits des Tennisplatzes sind in ihrer Darstellung realistisch und passend. Charlie als Hauptcharakter des Buches lebt ihren Traum und ist dafür bereit alles zu opern. Der Leser geht mit ihr durch ihre dunkelsten Stunden, zweifelt und hofft mir ihr. Insgesamt sind die Protagonisten des Buches sehr gut ausgearbeitet und sympathisch realistisch. Selbst der gefürchtete Coach Todd findet auf seine ganz spezielle Art und Weise seinen Platz in der Geschichte. Erzfeindin Natalya spiegelt genau den Typen Tennisspielerin wieder, die man einfach nicht als Gegner haben will und über die sich jeder aktive Spieler Match für Match aufs neue ärgert. 

Zwar lebt “Die Liebe trägt Weiß” nicht unbedingt von unvorhersehbaren Wendungen und Überraschungen, aber dennoch mangelt es Lauren Weisberger nicht an guten Ideen, die dem Buch das gewisse Etwas geben. Besonders zum Ende hin kommt doch ziemliche Spannung auf. Wird Charlie ihr großes Ziel erreichen? Wird sie die richtigen Entscheidungen treffen? Ist sie bereit, wirklich alles – auch ihre große Liebe – für den Erfolg zu opfern?

Neben dem sportlichen Rahmen besticht das Buch natürlich auch wieder durch Glamour, wie er für Weisberger einfach typisch ist. Sportlerparties, High Society Events und Co, Charly bleibt von Wimbledon bis zu den US Open nichts dergleichen erspart. Das Cover von “Die Liebe trägt weiß” ist ebenfalls mal wieder unverkennbar. Passend zum Stil von Lauren Weisbergers Büchern ziert ein schwindelerregender Stiletto die Front und macht es unverwechselbar zu einem Werk der Amerikanerin.

Ich war tatsächlich nie ein großer Fan ihrer Bücher und habe “Der Teufel trägt Prada” und Co zwar gelesen, aber nicht wirklich gemocht. Ihr neustes Buch hat mich aber zu einem kleine  Fan von Lauren Weisberger gemacht. Unterhaltsam und kurzweilig ist ds Lesevergnügen, das vor allem auch durch ihren unglaublich angenehmen Schreibstil verstärkt wird.

 

Fazit:

Auch wenn ihr kein begeisterter Tennisspieler seid, so werdet ihr gefallen an dem Buch finden. Große Überraschungen darf man zwar nicht erwarten, dennoch ist es eine tolle Sommerlektüre, die gut und gerne den Weg in den Koffer finden kann.

Insgesamt möchte ich, besonders wegen der gelungenen Tennisthematik, 4 von 5 Sternen für “Die Liebe trägt Weiß” vergeben.

 

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Ich freue mich, euch als neue Follower begrüßen zu können! 
 
 
 
 
 
 
 *Vielen Dank an den Goldmann-Verlag für dieses Rezensionsexemplar und die nette Zusammenarbeit.    

[All about the books] Mathias Wünsche – Engel und Tod

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Crime-Time… und ja, ich verkneife mir jetzt meine Ausführungen zum Thema “Angsthase”, die ich sonst immer zu Beginn einer Krimirezension niederschreibe. 😉 Vielmehr möchte ich euch heute direkt von einem Buch erzählen, das mir ganz zufällig über den Weg gelaufen ist.
Vor einigen Wochen saß ich mit der Familie in einem sehr guten Restaurant nicht weit von meinem Heimatort entfernt, als wir auf ein paar Aufsteller aufmerksam wurden. Beworben wurde ein Buch, dass das hiesige Denkmal auf dem Cover trug und scheinbar in der kleinen Kreisstadt seinen Schauplatz fand. Dass meine Neugier geweckt wurde, war allen Beteiligten recht schnell klar und so möchte ich euch heute auch von ihm erzählen, dem Buch, dass in meiner Heimat spielt.


Mathias Wünsche – Engel und Tod
 
 Autor: Mathias Wünsche
 Verlag: KBV Verlag
 Seiten: 252
 ISBN: 9783954413560


Worum geht es?
Privatdetektiv Lou Parker wird von seiner Vergangenheit eingeholt: ausgerechnet die Ex-Prostituierte Tina, die Mitschuld daran trägt, dass er vor 5 Jahren den Polizeidienst quittieren musste, bittet ihn um Hilfe, weil sie gegen die Rotlichtgröße Stanko aussagen soll. Eher widerwillig lässt Parker sich darauf ein und erhofft sich im Gegenzug die Namen derjenigen, die an der Intrige gegen ihn beteiligt waren. 

Gleichzeitig ist Parker auf der Suche nach seinem spurlos verschwundenen Freund und Kollegen Winkler. Dabei ermittelt er unter Jugendlichen, die von zu Hause abgehauen sind und nun auf der Straße leben. Als ein obdachloses Mädchen ermordet in einem Auto am Köln-Bonner Flughafen aufgefunden wird, trifft es Parker wie ein Faustschlag: es ist der Wagen seines verschwundenen Freundes Winkler….

 

Rezension:
Regio-Krimis, ich liebe sie wie ihr wisst. Irgendwie bin ich dem Charme, den solche regionalen Bücher in sich tragen regelrecht verfallen. Ganz unschuldig ist daran meine persönliche Krimi-Queen Nele Neuhaus mit ihren Taunus-Krimis natürlich nicht, aber das ist ja bekannt. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass es nun endlich auch einen Krimi aus meiner Heimat (oder zumindest ganz in der Nähe) gibt und auch noch Schauplätze vorkommen, die ich persönlich sehr gut kenne und teilweise auch schon oft besucht habe. 
Protagonist der Geschichte ist Lou Parker, Halbamerikaner der dem Trubel der Großstadt Köln entkommen und im beschaulichen Siegburg sein neues Zuhause gefunden hat. Parker scheint von Seite 1 an unnahbar, der einsame Wolf (trotz Beziehung zu Freundin Alex), dessen Gedanken der Außenwelt und vor allem auch dem Leser oft genug nicht hundertprozentig klar werden. 

Ich möchte ehrlich sein, denn meine anfängliche Euphorie wurde schon nach den ersten Kapiteln etwas getrübt. Die Geschichte rund um den Privatermittler, das Verschwinden seines Kollegen und die Gefahr in der Prostituierte Tina stecken, wirkt undurchsichtig. Viel zu oft springt die Szenerie und lässt zusammenhänge oder einen roten Faden vermissen. 
Den Kunstgriff, immer wieder in die Gedankenwelt des scheinbaren Täter zu wandern, seine Geschichte zu erzählen und damit scheinbare Motive zu erklären, gleichzeitig seine Identität aber nicht preis zu geben, ist gewagt und für meinen Geschmack leider eher hinderlich für die Geschichte, da Grenzen und Perspektiven zu oft verschwimmen. Dennoch kam bei mir die gewünschte Spannung und der Drang das Buch zu beenden über weite Strecken auf. Mathias Wünsche lockt seine Leser an strategischen Stellen sehr bewusst auf eine falsche Fährte, was jedem Krimi einfach die notwendige Würze gibt. Trotzdem drängt sich ein weiteres kleines “Aber” auf, denn das Ende und die letztendliche Auflösung konnten mich nicht wirklich überzeugen. Nicht, weil sie nicht logisch oder schlüssig gewesen wären, sondern vielmehr weil zuvor einfach rein gar keine Anhaltspunkte ersichtlich waren und der Täter letztlich fernab von allem bis dato Erkannten und Erkennbarem stand. 
Ob dieser Kniff dem Krimi wirklich gut getan hat, ist wahrscheinlich Geschmackssache. Mich konnte er leider nicht überzeugen und ließ eher ein unbefriedigendes Gefühl zurück.

Der Lokalkolorit des Krimis macht allerdings die für mich bisweilen etwas unstete Story durchaus wieder wett. Sei es das Restaurant Felders oder das von mir sehr geliebte American Restaurant “Huckleberry’s”, Mathias Wünsche weiß wovon er spricht und keiner der realen Schauplätze wirkt konstruiert oder in die Geschichte gepresst, bloß um sie regional werden zu lassen. Als sympathisches i-Tüpfelchen wirkt auch Parkers geerbter Kater Watson, der eigenwillig und als Spiegelbild einer “grumpy cat” daher kommt, schlussendlich aber das kleine Zünglein an der Waage und damit wichtiger ist, als sein erster Auftritt vermuten lässt.

Fazit:
Ein Krimi, den man mögen muss und von dem ich überzeugt bin, dass er seine Anhänger haben wird. Meinen Geschmack hat er leider nicht vollständig getroffen. Wer Lust auf ein rheinisches Original und ein Buch aus dem Schatten des Doms hat, der macht mit “Engel und Tod” aber ganz sicher auch keinen Fehler.
Insgesamt möchte ich dem Buch von Mathias Wünsche gute 3 von 5 Sternen geben.


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 *Vielen Dank an den KBV-Verlag und Herrn Wünsche für dieses Rezensionsexemplar und die nette Zusammenarbeit.    
 

 

[All about the books] Manuela Insua – Die Chocolaterie der Träume

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Willkommen in der Valerie Lane! 
Erneut möchte ich der romantischen Straße in Oxford heute einen Besuch abstatten, denn nachdem mich der erste Teil der Reihe von Manuela Insua (*Rezension*) so sehr begeistert hat, konnte ich es kaum abwarten, wieder einzutauchen in die kleine Welt von Laurie und Co.

Manuela Insua – Die Chocolaterie der Träume:

 Autor: Manuela Inusa
 Verlag: Blanvalet
 Seiten: 335
 ISBN: 978-3734-105012-01
 
 
Worum geht es? 
Schokolade, Kekse, Pralinen und all die kleinen Sünden, die das Leben lebenswert machen…Das ist die Welt von Keira, die sich ihren Lebenstraum erfüllt hat und in der kleinen Valerie Lane in Oxford eine Chocolaterie betreibt. Dort stellt sie in liebevoller Handarbeit die süßestens Verführungen her und macht ihre Kunden glücklich. Doch wer macht eigentlich Keira glücklich? Ihrem Langzeitfreund  und Fitnessfreak Jordan ist nicht nur die Chocolaterie ein Dorn im Auge, sondern auch Keiras Kurven, an denen die eine oder andere Nascherei ihre Schuld hatte. Während die Beziehung zu Jordan mächtig kriselt und dieser plötzlich auch nicht nur ein Geheimnis vor Keira zu haben scheint, taucht dieser charmante Kunde auf…..
 

 

 

Rezension:
Ich habe mich unglaublich gefreut, den zweiten Teil der Reihe rund um die Valerie Lane beginnen zu können und bin, wie auch schon bei Teil 1, mal wieder total begeistert von der wundervollen Aufmachung. Diesmal ganz in pink gehalten, ist das Cover erneut unglaublich liebevoll gestaltet und die Gestaltung des Buches macht erneut Lust auf mehr. 
Nachdem Teil 1 sich noch der verträumten und manchmal etwas schüchternen Laurie gewidmet hat, ist nun ihre Freundin Keira Protagonistin der Geschichte. War Laurie mir manchmal etwas zu zurückhaltend, konnte ich mich mit Keira dieses Mal sehr identifizieren. Auch sie ist als Hauptfigur mit Liebe zum Detail herausgearbeitet und nimmt uns Leser mit auf die Reise durch die Valerie Lane. Anders als Laurie versprüht sie aber keine Sehnsucht und Hoffnung, sondern mehr Resignation und Sorge, gleichzeitig aber auch Energie und Willen, das was sie unglücklich macht, nicht hinzunehmen und zieht den Leser umso mehr in den Bann der Geschichte. Nicht wenige von uns werden die Situation, in der Keira nach einer langen Beziehung mit Jordan steckt, sicher kennen und nachempfinden können und genau an dieser Stelle punktet Manuela Insua mit “Die Chocolaterie der Träume” ein ums andere Mal. Gefühl ist das eine Wort, das das Buch am besten beschreiben kann. Tiefe Emotionen, von Unsicherheit bis Kampfgeist, von Angst bis Unbeschwertheit. Keira ist ein gänzlich anderer Typ als Laurie, keine Frage und doch fügt sich ihre Geschichte perfekt ein in das große Ganze der Reihe. 
Wer den ersten Teil nicht gelesen hat, wird aber dennoch nicht vor einem Rätsel stehen, denn “Die Chocolaterie der Träume” ist auch als Einzelband wunderbar zu lesen und entführt in die zauberhafte Welt der kleinen romantischen Gasse mitten im großen und hektischen Oxford.
 
Trotz all dem Lob bleibt in meiner heutigen Rezension ein kleines Aber, das ich mir leider nicht verkneifen kann. Die Geschichte rund um Keira und Jordan ist in ihrem Ergebnis vorhersehbar und das allein ist absolut kein Wermutstropfen. Auch Jordans Geheimnis ist letztlich nicht überraschend, aber genau aus diesem Grund authentisch und wirkt keinesfalls konstruiert. Was mir aber leider nicht ganz so gut gefallen hat, ist die Story rund um den einen Kunden, der Keiras Herz Stück für Stück erobern soll. Leider leider finde ich diesen Aspekt der Geschichte nicht besonders gelungen und mir fehlt das gewisse Etwas. Zu schnell geht die ganze Entwicklung und zu eindeutig kommt die Wende bzw. des Rätsels Lösung daher.
 
 
 
Fazit:
Trotz meines kleinen “Abers” hat mir das Buch insgesamt wieder sehr gut gefallen und muss sich vor seinem Vorgänger keineswegs verstecken. Vielmehr habe ich unglaublich viel Lust auf die nächsten Teil der Reihe bekommen und freue mich jetzt schon zu erfahren, wie es mit Ruby und Susann weitergehen wird und freue mich ebenso auf ein Wiedersehen mit Laurie und Keira.
 
Insgesamt möchte ich dem Buch 4 von 5 Sternen geben und euch eine Leseempfehlung für diese Reihe aussprechen.
 
 

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Ich freue mich, euch als neue Follower begrüßen zu können! 

 
 
 
 
 
 
 *Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag für dieses Rezensionsexemplar     
 

[All about the books] Manuela Inusa – Der kleine Teeladen zum Glück

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Es gibt Bücher, die sprechen uns einfach an, ganz egal ob wir uns schon mit dem Inhalt befasst haben oder nicht. Ein Buch in dessen zauberhaftes Cover ich mich sofort schockverliebt habe, ist “Der kleine Teeladen zum Glück” von Manuela Inusa, von dem ich euch heute erzählen möchte….

Manuela Inusa – Der kleine Teeladen zum Glück:

 Titel: Der kleine Teeladen zum Glück

 Autor:Manuela Inusa
 Verlag: Blanvalet
 Seiten: 287
 ISBN: 978373410500501
 
Worum geht es?
Die Valerie Lane ist wahrscheinlich die romantischste Straße in ganz Oxford und Laurie kann sich glücklich schätzen, ausgerechnet hier ihren Traum vom eigenen Teegeschäft leben zu können. In ihrem kleinen Eckladen “Lauries Teacorner” verkauft sie die köstlichsten Teesorten aus aller Welt und gibt ihren Kunden stets ein kleines bisschen Glück und Wohligkeit mit auf den Weg. Das kleine Geschäft strahlt nicht nur Wärme und Harmonie aus, Laurie hat für jeden stets ein offenes Ohr und eine warme Tasse Tee. Nur die Liebe meinte es bisher nicht sonderlich gut mit Laurie, die nach einer Scheidung nicht mehr so richtig an Amor und seine Künste glauben mag. Wäre da nicht Barry, der attraktive Teelieferant, die Laurie schon seit Monaten heimlich anhimmelt…
 
 
 
Rezension:
Unabhängig vom Inhalt dieses Buches möchte ich erst einmal ein paar Worte zu der wunderschönen Aufmachung und dem tollen Cover verlieren, in das ich mich sofort verliebt habe, “Der kleine Teeladen zum Glück” trifft optisch einfach absolut meinen Geschmack und ich freue mich insgeheim schon sehr darauf, wenn die gesamte Reihe rund um die Frauen der Valerie Lane komplett ist und mein Bücherregal verschönert. Auch die Idee, Lauries liebste Tee-Rezepte auf einigen Seiten des Buches zu verraten, finde ich zauberhaft und rundet den tollen ersten Eindruck, den ich von dem Buch hatte, perfekt ab. 
 
In einer romantischen Seitenstraße reihen sich die kleinen Geschäfte der Freundinnen Laurie, Keira, Susann, Orchid und Ruby aneinander und lassen mit ihrem Charme die Zeit für einen kleinen Moment stehen. Ganz nach dem Vorbild der Namensgeberin Valerie Bonham, besser bekannt als “die gute Valerie”, versuchen die fünf Frauen stets ein offenes Ohr und einen warmen Platz für die Menschen um sie herum zu haben. Die Valerie Lane mutet unglaublich schön, warmherzig und heimelig an und Manuela Insua versteht es, den Leser auf eine Reise in diese kleine zauberhafte Gasse im großen und hektischen Oxford zu schicken. Zu gerne würde ich einen Samstag in dieser Straße verbringen, in Rubys Antiquitätengeschäft und Orchids Geschenkartikelladen stöbern, eine Pause in Lauries Teacorner machen und mir noch etwas Wegzehrung in der Chocolaterie von Keira gönnen. Kurz gesagt: “Der kleine Teeladen zum Glück” spielt in einer unglaublich schön und romantisch kreiiert Atmosphäre, die allein den Leser schon glücklich macht.
 
Die Geschichte rund um Laurie, die unbeholfen und schüchtern ihren Schwarm Barry anhimmelt ist zwar keineswegs neu und sonderlich überraschend, aber sie versprüht unheimlich viel Wärme und Gefühl. Auch wenn die vermeindliche Krise und der emotionale Höhepunkt relativ vorhersehbar sind, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und habe es in einem Zug gelesen. Denn Laurie ist authentisch und keinesfalls eine Figur, die konstruiert wirkt. Vielmehr war sie mir als Protagonistin von der ersten Seite an sympathisch und ich würde sie wirklich gerne einmal in ihrem Teeladen besuchen und fragen, wie es ihr und Barry denn nun geht.
Selbst wenn ich mich als Leser mit Lauries Verhalten und Schüchternheit nicht immer identifizieren konnte, habe ich dennoch mit ihr gelitten und gehofft. 
 
 

 

 
Fazit:
Letztlich stimmt in “Der kleine Teeladen zum Glück” nahezu alles, was der Leser sich von einem Wohlfühlroman wünschen kann. Die Protagonisten sind sehr liebevoll herausgearbeitet und beschrieben, die Atmosphäre rundet die Geschichte perfekt ab und keine Wendung, kein Ereignis und kein Höhepunkt wirken konstruiert. Das Buch von Manuela Insua fühlt sich nach einer Geschichte aus dem Leben an, die jedem von uns so oder so passieren könnte und gleichzeit die Hoffnung und den Glauben an das Gute nicht verlieren lässt.
 
Ein tolles Buch, das mich zu Beginn meines Lesejahres aus jeden Fall begeistert hat und deshalb wundervolle 4 von 5 Sternen verdient hat.
 
 
 
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 *Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag für dieses Rezensionsexemplar     
 
 
 

[All about the books] Marie Adams – Glück schmeckt nach Popcorn

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Was ist Glück?
Ich glaube letztich definiert das jeder von uns ein wenig anders. Für mich ist es auf jeden Fall auf irgendeine Art und Weise schon Glück, dass ich mal wieder die Zeit gefunden habe, ein Buch zu lesen und nun darüber schreiben kann. Stressig waren sie, die letzten Wochen und Monate, aber ich hoffe, dass ich nun endlich wieder mehr Zeit und Energie in All about the books und meinen kleinen Blog stecken kann.

Das erste Buch, das ich 2018 beendet habe, möchte ich euch heute vorstellen.

 
Marie Adams – Glück schmeckt nach Popcorn:
 Autor: Marie Adams
 Verlag: Blanvalet
 Seiten: 315
 ISBN: 978373410494701

Worum geht es?
Martha führt ihr kleines Programmkino mit Herzblut und voller Liebe, dabei glaubt sie an diese eigentlich schon lange nicht mehr. Happy Ends gibt es schließlich im echten Leben auch keine, warum dann also auf der Leinwand? 
Ihren Realismus teilt Martha mit ihren Besuchern unter denen sich allerlei Interlektuelle und Filmkritiker tummeln. Einer davon ist Stefan, dem Martha bereits einmal näher gekommen ist und der nach wie vor um ihre Gunst bemüht ist.
Als Marthas Freundin und Mitarbeiterin Susanna schwanger wird und der Liebe wegen Köln den Rücken kehrt, gibt sie dem jungen Filmstudenten Erik eine Chance. Dieser bringt nicht nur frischen Wind in Marthas Kino und treibt sie mit seinem grenzenlosen Optimismus beinahe in den Wahnsinn. Nebenbei werkelt er an seinem Filmdebüt, in dem Martha eine ungeahnte Hauptrolle zukommt.

Rezension:
Marie Adams konnte mich mit ihrem ersten Buch “Das Café der guten Wünsche” ja bereits von ihren Wohlfühlgeschichten überzeugen und umso größer war meine Freude, als ich sah, dass es endlich einen Nachfolger geben wird.  
Fanden wir uns zuletzt noch im gemütlichen und behaglichen Café von Julia wieder, werden wir in ihrem neusten Werk von Seite 1 an in die Welt des Kinos entführt und verwandeln uns in eingefleischte Cineasten. 
Liebevoll erschafft Marie Adams eine Welt rund um ihre Protagonistin Martha und lässt uns abtauchen in die melancholischen Filme, das Lichtspielhaus mit seinem Charme der vergangenen Glanzzeiten und in Marthas schwermütiges Leben, in dem Popcorn ein ganz besondere und ebenso tragische Rolle spielt.

Doch was so seicht und nett daher kommt, birgt einen wahren Schatz an großen Gefühlen. Zwar ist das Netz, das sich zwischen Martha, Erik und Stefan spinnt, durchaus vorhersehbar und überrascht wenig, doch kommt “Glück schmeckt nach Popcorn” mit tiefen Emotionen und wunderbarer Romantik daher, die unser aller Herzen erwärmt. Zudem muss ich sagen, dass ich allein durch die Lektüre des Buches wieder richtige Lust bekommen habe, das kleine Kino bei mir im Ort zu besuchen und wieder häufiger schöne Filme abseits von Blockbustern und 3D-Effekten anzusehen. 
 
“Glück schmeckt nach Popcorn” hält letztlich genau wie sein Vorgänger genau das, was es verspricht. Ein paar gemütliche Stunden mit einem Buch zum Wohlfühlen. Die fehlenden besonderen Wendungen und großartigen Überraschungen macht es definitiv mit Liebe und Gefühlen wett, so dass der Leser nahezu durch die 300 Seiten fliegt. Ich habe das Buch tatsächlich in einem Rutsch gelesen und mitten in der Nacht beendet, da ich einfach nicht vorher aufhören konnte. Ein Pluspunkt für die Geschichte und den Stil von Marie Adams, keine Frage.


Fazit:
Großes Drama darf man nicht erwarten, aber das muss man auch nicht. “Glück schmeckt nach Popcorn” ist ein wunderbarer Wohlfühlroman, der jedem Romantiker ans Herz gelegt sei. Für mich war das Buch von Maria Adams definitiv ein toller Auftakt in mein Lesejahr 2018 und daher gebe ich ihm 4 von 5 Sternen. 



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 *Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag für dieses Rezensionsexemplar     

 

[All about the books] Guillaume Musso – Das Mädchen aus Brooklyn

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Bookstagram und mein Dasein als “Professional Bookworm” haben mir schon einige tolle Dinge beschert und ganz besonders freue ich mich immer, wenn ich neue tolle Bücher und Autoren kennenlernen darf. 
Einer dieser Autoren, die ich erst durch “All about the books” entdeckt habe, ist der französische Starautor Guillaume Musso.

Nachdem “Vielleicht morgen” mein absolutes Jahresheighlight 2016 geworden ist (Rezension), habe ich dieses Jahr schon einige Bücher von ihm verschlungen. Dem neusten Werk aus seiner Feder habe ich regelreht entgegen gefieber und genau davon möchte ich euch heute erzählen…

 
Guillaume Musso – Das Mädchen aus Brooklyn:


Autor: Guillaume Musso
Verlag: Piper Verlag
Seiten: 480
ISBN: 978-3-492-31277-6
 
 
Worum geht es?
Kurz vor der Hochzeit stellt ihm seine Verlobte eine Frage, die sein Leben verändert und alles, was bisher sicher und klar war, auf den Kopf stellt. 
Raphael ist überglücklich mit seiner großen Liebe Anna. Doch kurz bevor das junge Paar ihre Liebe für alle Zeiten besiegeln möchte, offenbart Anna, dass sie für den Tod von 3 Menschen verantwortlich ist. Ohne eine Erklärung verschwindet Anna plötzlich spurlos und lässt Raphael mit einem Rätsel zurück.
Zusammen mit seinem Freund Marc, einem ehemaligen Polizisten macht er sich von Paris aus auf die Suche nach Anna und findet sich nicht nur in den dunklen Ecken von Haarlem und Brooklyn wieder, um das Geheimnis rund um Anna zu lüften.
 
 
 
 
 
Rezension:
Jedes Buch, das ich bisher von Musso zur Hand genommen habe, hat mich restlos begeistert, daher waren die Erwartungen an “Das Mädchen aus Brooklyn”  natürlich ungemein hoch.
Der Klappentext verspricht eine Kriminalgeschichte mit Hochspannung, einen Thriller der über die Kontinente geht. Vom schönen Paris in die dunkelsten Ecken von Haarlem. 
Doch typisch Musso beginnt die Geschichte mit einer Liebesgeschichte und führt uns Leser zu einem lauschigen Sommerabend am Meer. “Das Mädchen aus Brooklyn” wäre allerdings kein Werk von Guillaume Musso, wenn es nicht vor Überraschungen und Wendungen sprühen würde. Annas Geständnis lässt die Wohlfühlatmosphäre prompt umschlagen in Hochspannung.
 
Musso schafft es erneut, den Leser auf eine atemlose Reise zu schicken, die fesselt und regelrecht süchtig macht. Die ersten 100 Seiten sind mir nahezu durch die Hände geflogen, ohne dass ich mir dessen bewusst war. Ein unmissverständliches Zeichen für puren Lesegenuss, wenn ihr mich fragt!
“Das Mädchen aus Brooklyn” konstruiert eine Geschichte rund um ihre Protagonisten, die alles andere als konstruiert wird. Bis ins kleinste Detail durchdenkt Musso die Zusammenhänge und Wendungen und überrascht jedes Mal aufs Neue. Tief in der Gefühlswelt von Raphael, lässt er teilhaben an seinen Gewissensbissen, seinen Schuldgefühlen gegenüber Anna und wechselt knallhart zu den spannenden Fakten aus Annas Vergangenheit.
Kaum haben wir Leser uns eine Theorie, eine Lösung zurecht gelegt, wendet sich das Blatt und alles kommt anders. Kaum löst Musso eines der Rätsel rund um seine Protagonisten, die nicht die ist, die sie zu sein scheint, wirft er gänzliche neue Fragen auf, die uns zum Grübeln und Mitfiebern nahezu “zwingen”.
Das Entscheidende hierbei ist, dass Musso keine Logikfehler macht. Trotz häufig wechselnder Perspektive und Sichtweisen, verliert “Das Mädchen aus Brooklyn” nie den roten Faden.  
 
 
Hochspannung auf allerhöchstem Niveau, wenn ihr mich fragt!
 
 
 
Fazit:
Es lässt sich nicht verleugnen, dass ich in einem Sturm der Begeisterung diese Rezension schreibe und so möchte ich sie auch beenden. 
 
“Das Mädchen aus Brooklyn” hat eine absolute Leseempfehlung verdient. Spannend und kurzweilig und mit einem deutlich besseren Ende als sein Vorgänger “Vierundzwanzig Stunden”.
“typisch Musso” und insgesamt mal wieder ein großartiges Buch, das volle 5 von 5 Sternen verdient hat!
 
 
 

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[All about the books] Jeffrey Archer – Die Wege der Macht

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Wahnsinn….
Es ist schon wieder fast ein Monat vergangen, seit ich das letzte Mal etwas gepostet habe. Die Zeit rennt einfach und nimmt mich offensichtlich nicht mit.
Immerhin habe ich es zuletzt geschafft, wenigstens einen weiteren Teil meiner aktuell liebsten Buchreihe zu beenden.
Ob er mich genauso begistert hat wie seine Vorgänger, möchte ich euch heute erzählen….

Jeffrey Archer – Die Wege der Macht

 Autor: Jeffrey Archer
 Verlag: Blanvalet
 Seiten: 592
 ISBN: 978-3-453-41992-6


Worum geht es?
Glück, Leid, Schicksalsschläge und Machtspiele zeichnen die Wege der Familie Clifton und Barrington. Nachdem das Barrington Shipping in scheinbar ruhigeres Fahrwasser gelangt ist, brechen für Harry Clifton und seinen Schulfreund Giles Barrington dunkle Zeiten an. Während Harry versucht sich für seinen russischen Autorenkollegen Babakow einzusetzen, verfängt sich Giles als Minister für Europäische Angelegenheiten in die Fänge der Stasi. Die Ereignisse spitzen sich weiter zu, als Harry in Leningrad in russische Gefangenschaft gerät und seine Frau Emma alle Kräfte aufbieten muss, um das Familienunternehmen am Leben zu erhalten….

Rezension:
Dass ich ein glühender Verehrer der Reihe bin, ist absolut kein Geheimnis. Insbesondere die ersten 3 Teile der Saga rund um Harry Clifton habe ich verschlungen. Jeffrey Archer hat eine Serie geschaffen, die mich endlich endlich mal wieder voll auf begeistern konnte und für mich sehr nahe an die Century Triology von Ken Follett herankommt.
Dementsprechend hoch waren natürlich auch meine Erwartungen im Bezug auf den 5. Teil dieser Reihe. 
“Die Wege der Macht” knüpft nahtlos an seinen Vorgänger an und zu meiner persönlichen Freude rückt der Fokus endlich mal wieder mehr auf Harry. 
Wenn ihr meine Rezension zu “Im Schatten unserer Wünsche” gelesen habt, erinnert ihr euch, dass genau das mein Kritikpunkt war. Ich habe es wirklich sehr bedauert, dass Harry immer mehr zur Randfigur wurde, die kaum Anteile an der Gesamtgeschichte hatte. 
Nachdem Giles und auch Sebastian lange Zeit im Fokus der Reihe standen, wird Harry Clifton endlich wieder zum Protagonisten, der den Leser mit auf Reisen in das tiefste Russland mit all seinen Intrigen und Diktaturen nimmt und befreit sich aus dem Schattendasein. Dennoch konzentriert sich Archer nicht ausschließlich auf ihn, sondern lässt geschickt diverse Handlungsstränge nebeneinander laufen und kreuzen. Kunstgriffe, die wir von ihm kennen und auch lieben. 
Während Harry mit aller Kraft versucht, seinem russischen Schriftstellerkollegen Babakow zur Hilfe zu kommen, gerät Giles in die Mühlen der Stasi und muss Freund von Feind zu unterscheiden lernen. 

“Die Wege der Macht” findet sich zu großen Teilen in der Zeit der 60er/70er Jahre in Deutschland wieder und kommt somit thematisch nicht an Zeiten des Kalten Krieges und der geteilten Hauptstadt Berlin vorbei. Ein Umstand, der mich sehr gefreut hat, denn gerade dieser Teil unserer Geschichte steht oft im Schatten der NS-Zeit und findet in Literatur dieser Art selten Erwähnung. 

Doch trotz aller positiver Entwicklungen muss ich gestehen, dass mich der 5. Teil der Reihe nicht sehr so begeistern konnte, wie seine Vorgänger. Gerade die Entwicklung von Sebastian Clifton hat mir leider gar nicht gefallen. Zwar wendet er das Blatt im letzten Drittel des Buches durchaus, trotzdem bleibt ein fader Beigeschmack. 
Haben die vorherigen Teile durch unerwartete Wendungen und Spannung bestochen, plätscherte “Die Wege der Macht” trotz vielversprechendem Klappentext die meiste Zeit dahin.
Mit Blick darauf, dass das Buch mit fast 600 Seiten mit das dickste der ganzen Reihe ist, könnte man es beinahe als “langatmig” bezeichnen. Natürlich jammert man im Hinblick auf Bücher von Jeffrey Archer auf sehr hohem Niveau, dennoch steht “Die Wege der Macht” meiner Meinung nach einen Schritt hinter seinen Vorgängern zurück.


Fazit:
Jeffrey Archer hat uns Leser definitiv verwöhnt und genauso definitv sind unsere Erwartungen gestiegen. Ganz konnte “Die Wege der Macht” eben jene Erwartungen leider nicht erfüllen. Dennoch ist das Buch natürlich lesenswert und keinesfalls “schlecht”. Obwohl es mich nicht so sehr überzeugen konnte, wie seine Vorgänger möchte ich ihm gute 3 von 5 möglichen Sternen geben. 

Ich hoffe sehr, dass der Nachfolger “Möge die Stunde kommen” wieder an alte Stärke anknüpfen wird und freue mich schon auf das Finale dieser insgesamt unfassbar guten Reihe von Jeffrey Archer. 

Habt ihr bereits einen Teil der Reihe gelesen oder ist das Genre so gar nicht euer Fall?

 

Allen, die gerne regelmäßiger Buchtipps und kurze Rezensionen lesen wollen oder einfach nur gerne “hübsche Bildchen” angucken, sei mein Instagram-Account “All_about_the_books ans Herz gelegt.
Ich freue mich, euch als neue Follower begrüßen zu können! 


Viele Grüße
 
 
 *Vielen Dank an den Heyne-Verlag für dieses Rezensionsexemplar     

[All about the books] Dorothea Böhme – Ein Dorf zum Verlieben

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Dass ich bekennendes und stolzes Dorfkind bin, dürfte ja mittlerweile kein Geheimnis sein und vielleicht ist dies der Grund, warum mich Bücher, die in vermeindlichen “Kuhkäffern” und verschlafenen Dörfchen dieser Welt spielen, immer besonders ansprechen.

Von einem Buch, das genau in diese Kategorie passt, möchte ich euch heute erzählen…


Dorothea Böhme – Ein Dorf zum Verlieben:
Autor: Dorothea Böhme
 Verlag: Blanvalet
 Seiten: 317
 ISBN: 978-3-7341-0338-4
 
 
Worum geht es?
Eigentlich ist Wanda glücklich und zufrieden mit ihrem Leben in ihrem kleinen Heimatdorf. Wenn sie nicht gerade Yoga unterrichtet, hilft sie hier und da ihren Freundinnen aus oder versucht zwischen ihren verfeindeten Großmüttern zu vermitteln. Das Leben könnte so schön sein, wäre da nicht Richard, ihre erste große Liebe, die nach Jahren in der Großstadt plötzlich wieder in Osterbühren auftaucht und alles gehörig durcheinander bringt.
 
 
 
Rezension:
Ein Liebesroman mitten in einem Dorf, das schreit nach Klischee und es schreit nach einem Vergleich mit dem Genießerdorf Meierhofen von Petra Durst-Benning.
Obwohl ich natürlich auch diesen Gedanken hatte, habe ich versucht recht unvoreingenommen an das Buch von Dorothea Böhme heran zu gehen und mich nicht beeinflussen zu lassen.
Die Protagonistin Wanda ist sympathisch, keine Frage und auch der Stil von Dorothea Böhme nimmt den Leser problemlos mit auf die Reise ins Münsterland. Trotzdem fehlt es im besagten Dorf zum Verlieben ein wenig am Pepp und an der Würze.
Das Buch ist nett und ein wunderbar leichter Urlaubsroman. Mehr als das aber leider für mich auch nicht. Das typische Dorfklischee, der Zusammenhalt und die Einfachheit mancher Dinge, die das Dorfleben eben ausmachen, kommen mir persönlich einfach zu kurz. Böhme beschreibt sie zwar, bleibt dabei aber gänzlich an der Oberfläche und lässt Osterbühren zur Papp-Kulisse ihres Buches werden. Ein Dorf, in das ich mich leider nicht verlieben konnte.
Die Idee der Geschichte gefällt mir im Grunde sehr gut, doch auch hier hat das Buch leider Schwächen. Manch eine Aktion der beiden verfeindeten Großmütter kommt doch ein wenig an den Haaren herbei gezogen bzw. ist doch etwas sehr ausgedacht. ” Ein Dorf zum Verlieben” steckt für mich leider voller Klischees, die aber an der falschen Stelle bedient werden. Richard, der aufstrebende Arzt, der natürlich mit einer blonden reichen Tussi verlobt ist. Wanda das Mädchen vom Land, das nach Richard nie wieder einen Mann in ihr Herz gelassen hat….
Klischees gehören zu Dorfromanen, das ist klar! Doch leider bedient Dorothea Böhme eben keine Dorfklischees. 
Insgesamt habe ich die Geschichte von Wanda und Richard als sehr oberflächlich empfunden und bin zwar recht zügig durch das Buch gewandert, kann aber nicht behaupten, dass es mich sehr unterhalten hätte.
 
 
Fazit:
“Ein Dorf zum Verlieben” ist nett…. 
Nett für zwischendurch, nett für die morgendliche Bahnfahrt, nett für den Urlaub. Als besonders tolles Lesevergnügen würde ich es insgesamt nicht bezeichnen, aber es ist auch nicht schlecht. Es ist locker und leicht und lässt sich wunderbar lesen. Mir kommen sowohl die Story an sich, als auch das Dorfleben aber viel zu kurz, weshalb ich nur 2 von 5 Sternen vergeben möchte.
 
 
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[All about the books] Jeffrey Archer – Im Schatten unserer Wünsche

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Ich bin kein großer Fan von Reihen, Trilogien und sonstigem, das ist bekannt. Außer Harry Potter habe ich gefühlt fast keine vollständige Reihe in meinem Bücherregal stehen. Eine Reihe, die es mir aber tatsächlich zuletzt sehr angetan hat, war die Clifto-Saga von Jeffrey Archer.
Und so möchte ich meine Begeisterung für die Geschichte rund um Harry Clifton aus Bristol heute mit euch Teilen und euch vom 4. Band der Reihe berichten.


<<Achtung>>
Leider wird es mir aufgrund der Geschichte nicht möglich sein, die folgende Rezension völlig ohne Spoiler zu schreiben. Daher bitte ich alle, die sich die Spannung bezüglich des Cliffhangers aus Teil 3 bewahren wollen, erst bei meinem Fazit weiterzulesen.

 

Jeffrey Archer – Im Schatten unserer Wünsche:
Autor: Jeffrey Archer
Verlag: Heyne
Seiten: 540
ISBN: 9783453419919


Worum gehts?
Im Jahre 1957 beginnt ein neues Zeitalter für die Barrington Shipping Group. Das größte Projekt, das die Firma jemals stemmen musste, droht zu scheitern und auch mit der Wahl von Emma Clifton, einer Frau, zur Vorstandsvorsitzenden, macht sich die Firma nicht nur Freunde. Als erste Frau in einer solchen Position muss sie gegen widrige Umstände kämpfen und herbe Rückschläge beim Bau des Luxusliners Buckingham hinnehmen. 
Und auch ihre Bruder Giles bleibt auf seinem politischen Wege von Niederlagen nicht verschont. Als Emmas Tocher Jessica dann von einem dunklen Geheimnis erfährt und ihr Sohn Sebastian Opfer eines tragischen Unfalls wird, legt sich ein Schatten über Emma, Harry und die Familien Clifton und Barrington, der ihr Schicksal langfristig beeinflussen wird.

Rezension:
Teil 3 endete mit einem Knall und man fragte sich, ob Jeffrey Archer diese Wendung tatsächlich ernst meinen konnte. Meine Hoffnung über den Ausgang des schweren Unfalls, den Harrys Sohn Sebastian erleidet, wurde zum Glück bestätigt, trotzdem startet auch “Im Schatten unserer Wünsche” turbulent und hat Wendungen auf Lager, die wir Leser nicht erwarten konnten und die ich teilweise wirklich bedaure. Denn auch, wenn sie der Geschichte zuträglich sind, so führen Verluste einzelner Protagonisten ja auch immer dazu, dass eine Lücke entsteht.
Dass ich ein bekennender Fan von Archer geworden bin (der mir im Übrigen bis zur Clifton-Saga gänzlich unbekannt war), ist längst kein Geheimnis mehr und so wundert es auch nicht, dass ich über Band 4 wenig Schlechtes berichten kann. Doch obwohl mir die Geschichte insgesamt mal wieder sehr gut gefallen hat und ich die knapp 500 Seiten mal wieder regelrecht durchfliegen konnte, bleibt ein “Aber” am Rande stehen.
Es ist typisch Jeffrey Archer, keine Frage.
Es ist auch irgendwo typisch Clifton-Saga.
Es ist vor allem Jammern auf hohem Niveau, aber dennoch knüpft das 4. Buch der Reihe ein wenig an das an, was ich schon bei Teil 3 “bemängeln” musste. Erneut driftet die Story ab. Nachdem im Laufe von “Erbe und Schicksal” Giles Barrington, der Schwager von Harry Clifton immer mehr zum Protagonisten wurde und seine politische Karrierebildung mehr oder weniger zentrales Thema des Buches war, folgt ihm nun Harrys Sohn Sebastian in den Fokus.
Das an sich ist kein großes Problem, da Sebastian durchaus ein sympathischer Protagonist ist, dennoch fehlt mir der “Harry-Faktor” mittlerweile immer mehr.
Leider drängte sich mir beim Lesen immer mehr das Gefühl auf, dass die Geschichte von Harry Clifton im Grunde erzählt ist und er nur noch als Randfigur seine eigene Saga begleitet.
Natürlich kann man an dieser Stelle argumentieren, dass es sich ja in erster Linie um eine Familien-Saga der Familien Clifton und Barrington halndet und das ist auch völlig richtig. Trotzdem bekam ich immer mehr den Beigeschmack, dass die Saga ihren Protagonisten “verloren” hat.
Man könnte beinahe meinen, Jeffrey Archer vollzieht bewusst einen Generationenwechsel und lenkt das Augenmerk fort von Harry, hin zu Sebastian, Giles und die Firma der Barringtons. 

Wie gesagt, mein Kritikpunkt ist Jammern auf hohem Niveau und auch Teil 4 ist mal wieder ein grandioser Band dieser Reihe.
Wer die Teile 1-3 nicht gelesen hat, wird sich dieses Mal schwerer tun, in die Geschichte zu finden. Ein Umstand, den ich schon bei Teil 3 im Grunde gut fand, denn die Reihe verdient es zweifelsfrei in Gänze gelesen zu werden. Jeffrey Archer ist und bleibt ein Meister der Erzählkunst und macht mit Teil 4 definitiv Leselust auf die noch folgenden drei Bände der Clifton-Saga



Fazit:
Wie seine Vorgänger auch, ist “Im Schatten unserer Wünsche” ein Meisterwerk der Erzählkunst. Jeffrey Archer entführt seine Leser erneut vom Fleck weg in die Welt Bristols um 1960 und lässt sie teilhaben, an Intrigen, Erfolgen und Niederlagen. Erneut schafft er ein Buch auf ganz hohem Niveau, das ich jedem nur wärmstens ans Herz legen kann.
Einzige Minikritik gebührt dem Wechsel der Protagonisten, der mir leider nicht 100% gefallen hat.
Im Ergebnis hat der 4. Band der Clifton-Saga aber 4 von 5 Sternen mehr als verdient.


Habt ihr bereits einen Teil der Reihe gelesen oder ist das Genre so gar nicht euer Fall?

 

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Viele Grüße
 
 *Vielen Dank an den Heyne-Verlag für dieses Rezensionsexemplar     

[All about the books] Felicitas Gruber – Zapfig

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 Ich glaube, fast jede Rezension zu einem Krimi beginne ich mit dem Hinweis, dass ich eigentlich ein ziemlicher Angsthase bin. Es tut mir Leid, wenn auch diese Rezension wieder genau damit beginnt, aber letztlich ist es eine Tatsache, die nicht unwesentlich mein Urteilsvermögen trübt. 

Lange Rede, kurzer Sinne: Heute ist mal wieder Crime-Time und ich möchte euch einen Krimi vorstellen, der mich ebenfalls in den Urlaub begleitet hat.


Felicitas Gruber – Zapfig:
 
Titel: Zapfig
 Autor: Felicitas Gruber
 Verlag: Diana Verlag
 Seiten: 319
 ISBN: 978-3-453-35851-5
 
 
Worum geht es?
Kurz vor Fasching wird München von einer Kältewelle heimgesucht, die selbst gestandenen Bayern das Blut in den Adern gefrieren lässt. Und auch die Stimmung zwischen Dr. Sofie Rosenhuth und ihrem Ex- und Wieder-Freund Joe läuft auf den Gefrierpunkt zu. Dabei waren die beiden doch gerade erst wieder dabei sich zusammen zu raufen, nachdem ihre Ehe gründlich den Bach runtergegangen ist. Mitten im Gefühlschaos wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, deren Tod so manchem gelegen kam. Sofie hat gleich Uschi Roßhaupter, die Matriarchin der Brauerei Rößlbier im Verdacht und so wird ordentlich ermittelt in der Münchner Schickeria. Erst recht, als Uschi selbst irgendwann ertrunken in einem ihrer Braukessel liegt. 
 
Rezension:
Eigentlich bin ich ja ein fan von Regio-Krimis und lese sie fast lieber, als Krimis, die keinen besonderen Bezug, keine regionalen Eigenheiten und keinen Schmäh haben. Doch mit “Zapfig” habe ich mich tatsächlich etwas schwer getan.
Das Buch ist der insgesamt vierte Teil der Reihe “Die kalte Sofie” rund um die Gerichtsmedizinierin Sofie Rosenhuth und sprüht nur so vor Münchner Charme. 
Eigentlich, ja eigentlich macht das Autorinnen-Duo Brigitte Riebe und Gesine Hirsch, dass sich hinter dem Pseudonym “Felicitas Gruber” verbirgt seine Sache auch richtig gut. Trotzdem bin ich mit dem Krimi einfach nicht warm geworden. Vielleicht liegt es daran, dass ich mit bayrischer Art und Weise nicht viel am Hut habe, vielleicht lag es am Buch selbst.
Wirklich Spannung ist für mich leider nicht aufgekommen und das will bei mir in Sachen Krimi tatsächlich etwas heißen. Die Story war nett, die Mordfälle durchaus auch verzwickt und gut durchdacht, dennoch konnte mich “Zapfig” einfach nicht mitreißen.
Wie so viele Krimi-Autoren versucht auch “Felicitas Gruber” durch die Story neben der Story uns Leser mitzunehmen, doch auch die Wirrungen rund um Sofie und ihren Ex Joe ließen mich, passend zum Roman-Wetter in München eher kalt. 
Letztlich finde ich es sehr schade, denn ich hatte mit von Zapfig wirklich erhofft, eine weitere Krimireihe zu entdecken, die mich packen könnte. Doch manchmal stimmt die Wellenlänge einfach nicht.
Der Schreibstil von “Felicitas Gruber” und auch die Aufmachung des Buches gefallen mir im Grunde sogar sehr gut. Es ließ sich mehr als gut lesen und auch die Tatsache, dass ich die drei Vorgänger bisher nicht gelesen habe, hat in keiner Sekunde wirklich gestört. Auch unwissende Leser wie ich, wurden mitgenommen und eventuelle Wissenlückend fast unbemerkt geschlossen. Ob dies für Leser, die alle Teile bereits kannten, eher störend wirkt, kann ich natürlich nicht beurteilen. Dennoch konnte mich Zapfig einfach nicht mitreißen.
 
 
Fazit: 
Wer München mag und die bayrische Lebensart liebt, der wird mit Siherheit gefallen an “Zapfig” finden. Wer Hochspannung oder bis ins letzte Detail durchdachte Krimis liebt, wird hingegen nicht auf seine Kosten kommen.
Unterhaltsam ist der Krimi von “Felicitas Gruber” auf jeden Fall, begeistern konnte er mich im Ergebnis aber leider nicht.
Daher vergebe ich 2 von 5 Sternen für “Zapfig”.
 
 
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