[All about the books] Manuela Inusa – Der zauberhafte Trödelladen

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Es gibt Bücher, auf die freut man sich und dann gibt es Bücher, auf dessen Erscheinungsdatum fiebert man regelrecht hin. Ich hätte es vor einigen Monaten selbst kaum gedacht, als ich “Der kleine Teeladen zum Glück” mit auf meine kurze Reise über das große Meer genommen und regelrecht in einem Zuge weggelesen habe. Was war ich verliebt in die kleine zauberhafte Valerie Lane.

Heute möchte ich euch wieder einmal mitnehmen in die niedliche Straße in Oxford und mit euch ein wenig über Ruby und ihren kleinen Antiquitätenladen sprechen.

 

Manuela Inusa – Der zauberhafte Trödelladen

Titel: Der zauberhafte Trödelladen
 Autor: Manuela Inusa
 Verlag: Blanvalet
 ISBN: 978373410625501

 

Worum geht es?

In Rubys kleinem Antiquitätengeschäft scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Kleine und große Schätze, die die junge Ladenbesitzerin liebevoll restauriert hat, erzählen Geschichten aus längst vergessenen Tagen. So vergessen, wie Rubys Träume. Anstatt ihrer Leidenschaft für Bücher nachzugehen hat Ruby sich pflichbewusst dafür entschieden, das Geschäft ihrer verstorbenen Mutter zu übernehmen und ihr Andenken in Ehren zu halten. Doch als der finanzielle Druck immer stärker wird, muss Ruby eine Entscheidung treffen. Zum Glück stehen ihr ihre Freundinnen aus der Valerie Lane bei und helfen ihr, das Chaos in ihrem Leben zu beseitigen. Dass eine kleine Entscheidung zu vielen wunderbaren Überraschungen führen wird, konnte Ruby natürlich nicht ahnen….

 

Rezension:

Ich bin ein absoluter Fan der Reihe von Mauela Inusa, das kann ich beim besten Willen nicht leugnen. Schon die Geschichten um Laurie und ihren Teeladen sowie Keira und die Chocolaterie haben mich wirklich verzaubert. Ruby spielte zwar in den beiden Vorgängerbüchern nur eine Nebenrolle, doch schon bei meinen beiden ersten Besuchen in der Valerie Lane war klar, dass die Geschichte um die junge Frau eine ganz besondere sein würde. G

enau aus diesem Grund habe ich mich sehr auf das dritte Buch aus der Valerie-Lane gefreut. Ruby hat es im Gegensatz zu ihren Freundinnen bisher nie sonderlich leicht gehabt und irrt zwischen Pflichtgefühl und eigenen Träumen hin und her. Wenn auch schon die beiden Vorgängerbände Konflikte mit sich trugen, kam keiner an Rubys Geschichte heran. Viel zu früh verlor die junge Frau ihre Mutter und musste ihre Träume von einem Studium fernab der kleinen Gasse in Oxford begraben. Das Andenken ihrer Mutter zu bewahren, ist Rubys oberste Pflicht und auch wenn die Zeiten für einen Trödelladen hart sind, so gibt Ruby ihr gesamtes Herzblut für das Geschäft, das einst der Traum ihrer Mutter war. Ohne das ganz theatralische Drama, sondern realistisch, gefühlvoll und tiefgründig entführt Manuela Inusa ihre Leser in Rubys Welt, in der nicht nur der Druck einer Ladenbesitzerin auf ihr lastet.

Mit den Jahren musste Ruby schmerzlich erkennen, wie sehr der Tod der Mutter ihren Vater verändert hat. Sonderbar ist er geworden, unselbständig und schwierig. Doch Ruby versucht ihr Schicksal mit Liebe, Herzblut und einem kleinen Keim der Hoffnung Tag für Tag aufs neue zu meistern. Ich muss zugeben, dass die junge Frau von all den Ladenbesitzerinnen der Valerie Lane tatsächlich meine liebste Figur ist, da ich ihre Geschichte auf irgendeine Art und Weise sehr nachempfinden kann. Doch trotz aller Last, die auf Rubys Schultern liegt, trotz aller Tiefe und Melancholie, die dieses Buch mit sich bringt, gelingt es Manuela Insua mal wieder, die zauberhafte Leichtigkeit und Schönheit der kleinen Valerie Lane hinaufzubeschwören.

Besonders gut hat mir auch gefallen, dass die Leser endlich ein wenig mehr über die gute Valerie, die Namengeberin der kleinen Gasse erfahren. Denn genau dort, wo Ruby heute in die Jahre gekommene Möbel verkauft, hatte die junge Valerie damals ihr Geschäft und vor allem das offene Ohr und die Schulter zum Anlehnen für all diejenigen, die Hilfe benötigten.

Natürlich kommt auch “Der zauberhafte Trödelladen” nicht an der Liebe vorbei und so findet auch Ruby ihr Glück, das zumindest als zartes Pflänzchen heranzuwachsen scheint. Ob und wie stark die Liebe am Ende sein wird, werden die Leser wohl nicht erfahren, doch ich freue mich für sie und bin gespannt, wie die Geschichte mit dem Man ihres Herzens weitergehen wird und ob die Beiden die Schatten der Vergangenheit hinter sich lassen können.

 

Fazit:

Die Geschichte rund um Ruby und ihren zauberhaften Trödelladen ist anders als die anderen Bücher der Reihe, doch sie ist nicht weniger gefühlvoll, ganz im Gegenteil. Für mich ist der dritte Band der Reihe definitiv der bisher beste. Daher möchte ich ihm auch glatte 5 von 5 Sternen geben.

 

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[All about the books] Emilia Schilling – Sommerglück und Blütenzauber

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Unverhofft kommt oft! Außer bei Büchern, denn da habe ich eigentlich selten das Gefühl, dass ich ein Buch im Vorfeld verdammt falsch eingeschätzt habe. Das Buch, über das ich heute schreiben möchte, ist aber eben ein solches gewesen.

 

Emilia Schilling – Sommerglück und Blütenzauber

 

Autor: Emilia Schilling
Seiten: 317
 Verlag: Goldmann Verlag
 ISBN: 978-3-442-48564-2

 

Worum geht es?

Die junge Floristin Rita verzaubert mit ihrer Leidenschaft für Blüten nicht nur verliebte Paare, sondern schon bald ganz Wien. Ob himmlische Blumenarrangements für die Traumhochzeiten in Österreichs Hauptstadt oder farbenfrohe Mitbringsel für die Herzdame von romantischen Herren, in Ritas Blumengeschäft steht die Liebe im Vordergrund. Nur die Ladeninhaberin selbst wartet noch auf Mister Right. Um auf einer Hochzeit nicht am gefürchteten Single-Tisch zu landen, sucht Rita verzweifelt nach einem Rosenkavalier als Begleitung und als sie den charmanten und gut aussehenden Marcel kennenlernt, scheint ihre Welt perfekt. Doch während Rita glaubt, nicht nur einen Tischpartner, sondern den Mann fürs Leben gefunden zu haben, geht das Chaos erst richtig los.

 

Rezension:

Auf der Suche nach einem schönen leichten Sommerroman bin ich vor einiger Zeit auf das Buch von Emilia Schilling gestoßen. Die junge Autorin aus Niederösterreich sagte mir zu dem Zeitpunkt rein gar nichts, aber ihr neuster Roman “Sommerglück und Blütenzauber” schien genau das zu sein, was ich gesucht habe. Ein bisschen Romantik, leichtes Lesevergnügen, eine Story, die vielleicht vorhersehbar ist, aber genau das Richtige für einen sonnigen Nachmittag. Wenn ich nun sage, dass meine Erwartungen enttäuscht worden sind, dann ist dies ein großes Kompliment, denn das Buch rund um Floristin Rita ist viel mehr. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich einen leichten und vielleicht etwas flachen Frauenroman erwartet habe, den  man mal eben an einem Nachmittag weglesen kann, der kurz unterhält, aber nach 2-3 Tagen im Regal auch schon wieder vergessen ist. Ich habe mich getäuscht und ich bin froh drum! Zwar habe ich das Buch tatsächlich in mehr oder weniger einem Nachmittag gelesen, aber keinesfalls “weggelesen”, sondern wirklich genossen. Der Schreibstil von Emilia Schilling ist sehr angenehm, leicht und locker, so dass man tatsächlich durch die Seiten fliegen kann wie nichts. Doch die Geschichte, die im zauberhaften Wien spielt, hab mich auch von Beginn an gepackt. Nach wenigen Seiten war ich von Ritas sympathischen Wesen eingenommen, habe mit ihr genervt versucht, dem verhassten Singletisch zu entgehen, habe Marcel angeschmachtet und dem Chaos versucht zu entgehen.

Was als flockiger, seichter Frauenroman daher kommt, entpuppt sich schon nach wenigen Seiten als ein Buch mit der gewissen Würze, bei dem auch das spannende Prickeln und die Romantik nicht zu kurz kommen.

Besonders gut hat mir auch die Aufmachung des Buches gefallen, denn neben dem wirklich schönen Cover, das vor Sommer und Lebensfreude nur so sprüht, ist jedes Kapitel einer anderen Blüte gewidmet und wartet mit einer kurzen Erklärung der jeweiligen Blütensprache auf uns Leser. Eine Idee, die ich persönlich sehr schön finde, da sie dem Buch den Feinschliff verpassen und die gesamte Story schön abrunden.

Rund und stimmig sind auch die einzelnen Handlungsstränge und die Szenerie, in der Sich Rita, ihre Familie, Marcel und Co bewegen. Emilia Schilling arbeitet die einzelnen Protagonisten schön heraus, verleiht ihnen unverkennbare Charakterzüge, die Sympathie und Antipathie schnell entstehen lassen.

 

Fazit:

Insgesamt hat mich “Sommerglück und Blütenzauber” wirklich sehr positiv überrascht und hat weit mehr geboten, als ich am Anfang erwartet habe. Tatsächlich ist das Buch von Emilia Schilling ein schöner Sommerroman, der mehr zu bieten hat, als seichtes Lesesvergnügen. Mich persönlich hat das Buch neugierig auf die junge Autorin gemacht, so dass ich in nächster Zeit ganz sicher auch den Vorgänger “Frühlingsglück und Mandelküsse” lesen werde. Deshalb möchte ich dem Buch auch tolle 4 von 5 Sternen geben.

 

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[All about the books] Mila Summers – Sommer, Sonne, Strand und Liebe

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Die Urlaubszeit naht und es wird Zeit, sich einmal Gedanken darüber zu machen, welche Geschichten mit in den Koffer und mit an Strand dürfen, oder?

Aktuell plane ich, für euch bald ein kleines Urlaubs-Special zu basteln, aber das kommt zu seiner Zeit. Heute möchte ich euch schonmal einen kleinen Vorgeschmack geben und euch einen Sommerroman vorstellen, der mich vor einigen Tagen erreicht hat und der ganz frisch in den Buchläden anzutreffen ist.

 

Mila Summers – Sommer, Sonne, Strand & Liebe

Titel: Sommer, Sonne, Strand & Liebe
 Autor: Mila Summers
 Verlag:
 ISBN:

 

Worum geht es?

Eigentlich ist Nele nicht gerade vom Glück verwöhnt. Als Lehrerkind hatte sie es in der Vergangenheit nicht leicht und auch als Erwachsene steht sie nicht nur im Schatten ihrer Schwester, sondern hat auch noch frisch ihren Job verloren. Da kommt ein Gewinn bei einem Preisausschreiben gerade recht. Zusammen mit ihrer besten Freundin Conny geht sie für eine Woche an Bord eines Kreuzfahrtschiffes. Sonne, Sommer und Erholung winken und dabei soll es nicht bleiben. Denn Nele gewinnt mit der Reise nicht nur Abstand zu ihrem bescheidenen Alltag, sondern auch noch ein Meet & Greet mit “Blossoms Four”, ihrer absoluten Lieblingsband aus Teenager-Tagen. Zehn Jahre nach dem Karriereaus treffen sich die Jungs zu einer letzten Tour und einem letzten gemeinsamen Auftritt. Doch schon bald kreuzen sich die Wege von Nele und ihrem Schwarm Josh und nichts ist mehr, wie es vorher war.

 

Rezension:

Ein Roman, der nach Sommer schreit, so kommt “Sommer, Sonne, Strand und Liebe” daher. Das Cover vermittelt direkt Urlaubsfeeling und die Lust, die Füße in den Sand zu stecken und sich von Nele und Josh mitreißen zu lassen. Ich habe von Seite eins an einen lockeren und fröhlichen Sommerroman mit der nötigen Prise Gefühl und Herzschmerz erwartet. Ob der Roman von Mila Summers diesen Erwartungen gerecht geworden ist, kann ich nun beim Schreiben der Rezension nicht mehr hundertprozentig sagen.

Die Geschichte ist eingängig und der Leser findet schnell in das Geschehen auf dem Kreuzfahrtschiff hinein. Leider ist die ganze Szenerie für mich und meinen Geschmack ein klein wenig zu oberflächlich beschrieben. Aus der Thematik Schiff hätte man meiner Meinung nach deutlich mehr herausholen und die ganze Umgebung deutlich detailverliebter beschreiben können. Auch die Protagonisten Nele und Josh hätte man besser herausarbeiten können. Müsste ich nun, einige Tage nach Beenden des Buches, die Beiden beschreiben, würde es mir schwer fallen.

Leider kam die erwartete Urlaubsstimmung bei mir auch nur bedingt auf, denn abgesehen von einer Situation etwa zu Hälfte der Geschichte, ist von Strand nicht viel zu sehen. Das Hauptgeschehen spielt sich auf dem Schiff ab, was an sich nicht schlimm ist. An dieser Stelle hätte man den Titel vielleicht ein wenig anders wählen können.

Die Geschichte rund um Josh, seine Vergangenheit als Mitglied einer gefeierten Boyband und deren rasanten Abstieg ins Nirgendwo hat mir gefallen. Besonders seine zerrissene und verletzliche Seite hat dem Buch eine gewisse Tiefe gegeben. Ehrlich gesagt muss ich zugeben, dass ich die Entwicklungen rund um die Boyband wesentlich interessanter fand, als die Lovestory zwischen Nele und Josh, die insgesamt einfach nicht sehr gefühlvoll und tief ausgearbeitet war. Gerade zum Ende hin habe ich das Geschehen als zu dramatisiert und bisweilen unrealistisch empfunden. Auch konnte ich die Gefühlssprünge der der Beiden in ihrer Intensität oft nicht nachvollziehen.

 

Fazit:

Ein wenig enttäuscht bin ich von “Sommer, Sonne, Strand und Liebe” tatsächlich. Nicht, weil das Buch schlecht ist, sondern weil Cover und Titel bei mir persönlich einfach andere Erwartungen geweckt haben. Als Sommerlektüre am Strand kann ich es euch aber dennoch empfehlen, da Milas Schreibstil unglaublich angenehm ist. Deshalb möchte ich dem Buch auch gute 3 von 5 Sternen geben.

 

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 *Vielen Dank an Mila Summers für dieses Rezensionsexemplar und die nette Zusammenarbeit.    

 

 

[All about the books] Lauren Weisberger – Die Liebe trägt Weiß

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Lang lang ist es her…und ich hoffe wirklich sehr, dass ich diesen Satz nicht mehr oft sagen muss in nächster Zeit.

Viel ist passiert, gerade hier auf dem Blog und leider ist die Baustelle nach dem Umzug zu WordPress auch immer noch nicht ganz fertig. Aber kommt Zeit, kommt Rat und damit auch die Schönheit jeder einzelnen Rubrik hier. Ich arbeite auf jeden Fall fleißig daran.

Heute möchte ich euch aber erstmal wieder ein Buch vorstellen, denn viel zu lange hat es hier keine Rezension mehr gegeben.  Oder was meint ihr?

 

Lauren Weisberger – Die Liebe trägt Weiß

 Autor: Lauren Weisberger
 Verlag: Goldmann
 Seiten: 412
 ISBN: 978344248298601

 

Worum geht es?

Charlotte Silver, genannt “Charlie” ist das, was man eine Vorzeigespielerin nennt. Diszipliniert, ehrgeizig und doch immer fair und freundlich und ein Liebling der Fans. Das Einzige, was Charlie fehlt, ist ein großer Sieg. Denn bis an die Spitze hat sie es trotz allem Ehrgeiz noch nicht geschafft. Als sie von einer schweren Verletzung aus der Bahn geworfen wird, entscheidet sie sich dafür, ihre Karriere ganz neu zu starten, auch wenn sie dafür einen Pakt mit dem Teufel schließen muss. Aus der netten Charlie wird unter dem berühmt berüchtigten Tenniscoach Todd Feltner die “Warrior Princess” für die Nettigkeiten keine Rolle mehr spielen und die nur ein einiziges Ziel hat: Den Sieg! Koste er was er wolle. Doch während der Stern der schwarzen Tennis-Amazone aufgeht, verliert Charlie sich mehr und mehr selbst, bis sie sich irgendwann die Frage stellt, ob sie wirklich bereit ist, alles für die große Karriere zu opfern.

 

Rezension:

Ich bin ein Tennismädchen und das ist kein Geheimnis. Schon alleine deshalb musste ich das neue Buch von Lauren Weisberger einfach lesen, denn Bücher rund um den weißen Sport sind selten. Tatsächlich hatte ich auch ein wenig die Befürchtung, dass Tennis nur eine Randerscheinung des Buches werden wird. Wie oft spielt eine Geschichte in diesem oder jenen Umfeld und ist doch nur oberflächlich dort eingebunden, um nicht zu sagen “hineingepresst”?! Doch Lauren Weisberger hat mich nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil!

Natürlich stellt der Tennissport in erster Linie den Rahmen des Buches dar, dieser ist dabei aber wirklich detailverliebt und realistisch. Ich als leidenschaftliche Spielerin konnte mich von Anfang an sehr gut und Charlies Welt einfühlen und mit ihr leiden und jubeln. Sowohl Spielsituationen, als auch Momente abseits des Tennisplatzes sind in ihrer Darstellung realistisch und passend. Charlie als Hauptcharakter des Buches lebt ihren Traum und ist dafür bereit alles zu opern. Der Leser geht mit ihr durch ihre dunkelsten Stunden, zweifelt und hofft mir ihr. Insgesamt sind die Protagonisten des Buches sehr gut ausgearbeitet und sympathisch realistisch. Selbst der gefürchtete Coach Todd findet auf seine ganz spezielle Art und Weise seinen Platz in der Geschichte. Erzfeindin Natalya spiegelt genau den Typen Tennisspielerin wieder, die man einfach nicht als Gegner haben will und über die sich jeder aktive Spieler Match für Match aufs neue ärgert. 

Zwar lebt “Die Liebe trägt Weiß” nicht unbedingt von unvorhersehbaren Wendungen und Überraschungen, aber dennoch mangelt es Lauren Weisberger nicht an guten Ideen, die dem Buch das gewisse Etwas geben. Besonders zum Ende hin kommt doch ziemliche Spannung auf. Wird Charlie ihr großes Ziel erreichen? Wird sie die richtigen Entscheidungen treffen? Ist sie bereit, wirklich alles – auch ihre große Liebe – für den Erfolg zu opfern?

Neben dem sportlichen Rahmen besticht das Buch natürlich auch wieder durch Glamour, wie er für Weisberger einfach typisch ist. Sportlerparties, High Society Events und Co, Charly bleibt von Wimbledon bis zu den US Open nichts dergleichen erspart. Das Cover von “Die Liebe trägt weiß” ist ebenfalls mal wieder unverkennbar. Passend zum Stil von Lauren Weisbergers Büchern ziert ein schwindelerregender Stiletto die Front und macht es unverwechselbar zu einem Werk der Amerikanerin.

Ich war tatsächlich nie ein großer Fan ihrer Bücher und habe “Der Teufel trägt Prada” und Co zwar gelesen, aber nicht wirklich gemocht. Ihr neustes Buch hat mich aber zu einem kleine  Fan von Lauren Weisberger gemacht. Unterhaltsam und kurzweilig ist ds Lesevergnügen, das vor allem auch durch ihren unglaublich angenehmen Schreibstil verstärkt wird.

 

Fazit:

Auch wenn ihr kein begeisterter Tennisspieler seid, so werdet ihr gefallen an dem Buch finden. Große Überraschungen darf man zwar nicht erwarten, dennoch ist es eine tolle Sommerlektüre, die gut und gerne den Weg in den Koffer finden kann.

Insgesamt möchte ich, besonders wegen der gelungenen Tennisthematik, 4 von 5 Sternen für “Die Liebe trägt Weiß” vergeben.

 

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 *Vielen Dank an den Goldmann-Verlag für dieses Rezensionsexemplar und die nette Zusammenarbeit.    

[All about the books] Mathias Wünsche – Engel und Tod

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Crime-Time… und ja, ich verkneife mir jetzt meine Ausführungen zum Thema “Angsthase”, die ich sonst immer zu Beginn einer Krimirezension niederschreibe. 😉 Vielmehr möchte ich euch heute direkt von einem Buch erzählen, das mir ganz zufällig über den Weg gelaufen ist.
Vor einigen Wochen saß ich mit der Familie in einem sehr guten Restaurant nicht weit von meinem Heimatort entfernt, als wir auf ein paar Aufsteller aufmerksam wurden. Beworben wurde ein Buch, dass das hiesige Denkmal auf dem Cover trug und scheinbar in der kleinen Kreisstadt seinen Schauplatz fand. Dass meine Neugier geweckt wurde, war allen Beteiligten recht schnell klar und so möchte ich euch heute auch von ihm erzählen, dem Buch, dass in meiner Heimat spielt.


Mathias Wünsche – Engel und Tod
 
 Autor: Mathias Wünsche
 Verlag: KBV Verlag
 Seiten: 252
 ISBN: 9783954413560


Worum geht es?
Privatdetektiv Lou Parker wird von seiner Vergangenheit eingeholt: ausgerechnet die Ex-Prostituierte Tina, die Mitschuld daran trägt, dass er vor 5 Jahren den Polizeidienst quittieren musste, bittet ihn um Hilfe, weil sie gegen die Rotlichtgröße Stanko aussagen soll. Eher widerwillig lässt Parker sich darauf ein und erhofft sich im Gegenzug die Namen derjenigen, die an der Intrige gegen ihn beteiligt waren. 

Gleichzeitig ist Parker auf der Suche nach seinem spurlos verschwundenen Freund und Kollegen Winkler. Dabei ermittelt er unter Jugendlichen, die von zu Hause abgehauen sind und nun auf der Straße leben. Als ein obdachloses Mädchen ermordet in einem Auto am Köln-Bonner Flughafen aufgefunden wird, trifft es Parker wie ein Faustschlag: es ist der Wagen seines verschwundenen Freundes Winkler….

 

Rezension:
Regio-Krimis, ich liebe sie wie ihr wisst. Irgendwie bin ich dem Charme, den solche regionalen Bücher in sich tragen regelrecht verfallen. Ganz unschuldig ist daran meine persönliche Krimi-Queen Nele Neuhaus mit ihren Taunus-Krimis natürlich nicht, aber das ist ja bekannt. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass es nun endlich auch einen Krimi aus meiner Heimat (oder zumindest ganz in der Nähe) gibt und auch noch Schauplätze vorkommen, die ich persönlich sehr gut kenne und teilweise auch schon oft besucht habe. 
Protagonist der Geschichte ist Lou Parker, Halbamerikaner der dem Trubel der Großstadt Köln entkommen und im beschaulichen Siegburg sein neues Zuhause gefunden hat. Parker scheint von Seite 1 an unnahbar, der einsame Wolf (trotz Beziehung zu Freundin Alex), dessen Gedanken der Außenwelt und vor allem auch dem Leser oft genug nicht hundertprozentig klar werden. 

Ich möchte ehrlich sein, denn meine anfängliche Euphorie wurde schon nach den ersten Kapiteln etwas getrübt. Die Geschichte rund um den Privatermittler, das Verschwinden seines Kollegen und die Gefahr in der Prostituierte Tina stecken, wirkt undurchsichtig. Viel zu oft springt die Szenerie und lässt zusammenhänge oder einen roten Faden vermissen. 
Den Kunstgriff, immer wieder in die Gedankenwelt des scheinbaren Täter zu wandern, seine Geschichte zu erzählen und damit scheinbare Motive zu erklären, gleichzeitig seine Identität aber nicht preis zu geben, ist gewagt und für meinen Geschmack leider eher hinderlich für die Geschichte, da Grenzen und Perspektiven zu oft verschwimmen. Dennoch kam bei mir die gewünschte Spannung und der Drang das Buch zu beenden über weite Strecken auf. Mathias Wünsche lockt seine Leser an strategischen Stellen sehr bewusst auf eine falsche Fährte, was jedem Krimi einfach die notwendige Würze gibt. Trotzdem drängt sich ein weiteres kleines “Aber” auf, denn das Ende und die letztendliche Auflösung konnten mich nicht wirklich überzeugen. Nicht, weil sie nicht logisch oder schlüssig gewesen wären, sondern vielmehr weil zuvor einfach rein gar keine Anhaltspunkte ersichtlich waren und der Täter letztlich fernab von allem bis dato Erkannten und Erkennbarem stand. 
Ob dieser Kniff dem Krimi wirklich gut getan hat, ist wahrscheinlich Geschmackssache. Mich konnte er leider nicht überzeugen und ließ eher ein unbefriedigendes Gefühl zurück.

Der Lokalkolorit des Krimis macht allerdings die für mich bisweilen etwas unstete Story durchaus wieder wett. Sei es das Restaurant Felders oder das von mir sehr geliebte American Restaurant “Huckleberry’s”, Mathias Wünsche weiß wovon er spricht und keiner der realen Schauplätze wirkt konstruiert oder in die Geschichte gepresst, bloß um sie regional werden zu lassen. Als sympathisches i-Tüpfelchen wirkt auch Parkers geerbter Kater Watson, der eigenwillig und als Spiegelbild einer “grumpy cat” daher kommt, schlussendlich aber das kleine Zünglein an der Waage und damit wichtiger ist, als sein erster Auftritt vermuten lässt.

Fazit:
Ein Krimi, den man mögen muss und von dem ich überzeugt bin, dass er seine Anhänger haben wird. Meinen Geschmack hat er leider nicht vollständig getroffen. Wer Lust auf ein rheinisches Original und ein Buch aus dem Schatten des Doms hat, der macht mit “Engel und Tod” aber ganz sicher auch keinen Fehler.
Insgesamt möchte ich dem Buch von Mathias Wünsche gute 3 von 5 Sternen geben.


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 *Vielen Dank an den KBV-Verlag und Herrn Wünsche für dieses Rezensionsexemplar und die nette Zusammenarbeit.    
 

 

[All about the books] Manuela Insua – Die Chocolaterie der Träume

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Willkommen in der Valerie Lane! 
Erneut möchte ich der romantischen Straße in Oxford heute einen Besuch abstatten, denn nachdem mich der erste Teil der Reihe von Manuela Insua (*Rezension*) so sehr begeistert hat, konnte ich es kaum abwarten, wieder einzutauchen in die kleine Welt von Laurie und Co.

Manuela Insua – Die Chocolaterie der Träume:

 Autor: Manuela Inusa
 Verlag: Blanvalet
 Seiten: 335
 ISBN: 978-3734-105012-01
 
 
Worum geht es? 
Schokolade, Kekse, Pralinen und all die kleinen Sünden, die das Leben lebenswert machen…Das ist die Welt von Keira, die sich ihren Lebenstraum erfüllt hat und in der kleinen Valerie Lane in Oxford eine Chocolaterie betreibt. Dort stellt sie in liebevoller Handarbeit die süßestens Verführungen her und macht ihre Kunden glücklich. Doch wer macht eigentlich Keira glücklich? Ihrem Langzeitfreund  und Fitnessfreak Jordan ist nicht nur die Chocolaterie ein Dorn im Auge, sondern auch Keiras Kurven, an denen die eine oder andere Nascherei ihre Schuld hatte. Während die Beziehung zu Jordan mächtig kriselt und dieser plötzlich auch nicht nur ein Geheimnis vor Keira zu haben scheint, taucht dieser charmante Kunde auf…..
 

 

 

Rezension:
Ich habe mich unglaublich gefreut, den zweiten Teil der Reihe rund um die Valerie Lane beginnen zu können und bin, wie auch schon bei Teil 1, mal wieder total begeistert von der wundervollen Aufmachung. Diesmal ganz in pink gehalten, ist das Cover erneut unglaublich liebevoll gestaltet und die Gestaltung des Buches macht erneut Lust auf mehr. 
Nachdem Teil 1 sich noch der verträumten und manchmal etwas schüchternen Laurie gewidmet hat, ist nun ihre Freundin Keira Protagonistin der Geschichte. War Laurie mir manchmal etwas zu zurückhaltend, konnte ich mich mit Keira dieses Mal sehr identifizieren. Auch sie ist als Hauptfigur mit Liebe zum Detail herausgearbeitet und nimmt uns Leser mit auf die Reise durch die Valerie Lane. Anders als Laurie versprüht sie aber keine Sehnsucht und Hoffnung, sondern mehr Resignation und Sorge, gleichzeitig aber auch Energie und Willen, das was sie unglücklich macht, nicht hinzunehmen und zieht den Leser umso mehr in den Bann der Geschichte. Nicht wenige von uns werden die Situation, in der Keira nach einer langen Beziehung mit Jordan steckt, sicher kennen und nachempfinden können und genau an dieser Stelle punktet Manuela Insua mit “Die Chocolaterie der Träume” ein ums andere Mal. Gefühl ist das eine Wort, das das Buch am besten beschreiben kann. Tiefe Emotionen, von Unsicherheit bis Kampfgeist, von Angst bis Unbeschwertheit. Keira ist ein gänzlich anderer Typ als Laurie, keine Frage und doch fügt sich ihre Geschichte perfekt ein in das große Ganze der Reihe. 
Wer den ersten Teil nicht gelesen hat, wird aber dennoch nicht vor einem Rätsel stehen, denn “Die Chocolaterie der Träume” ist auch als Einzelband wunderbar zu lesen und entführt in die zauberhafte Welt der kleinen romantischen Gasse mitten im großen und hektischen Oxford.
 
Trotz all dem Lob bleibt in meiner heutigen Rezension ein kleines Aber, das ich mir leider nicht verkneifen kann. Die Geschichte rund um Keira und Jordan ist in ihrem Ergebnis vorhersehbar und das allein ist absolut kein Wermutstropfen. Auch Jordans Geheimnis ist letztlich nicht überraschend, aber genau aus diesem Grund authentisch und wirkt keinesfalls konstruiert. Was mir aber leider nicht ganz so gut gefallen hat, ist die Story rund um den einen Kunden, der Keiras Herz Stück für Stück erobern soll. Leider leider finde ich diesen Aspekt der Geschichte nicht besonders gelungen und mir fehlt das gewisse Etwas. Zu schnell geht die ganze Entwicklung und zu eindeutig kommt die Wende bzw. des Rätsels Lösung daher.
 
 
 
Fazit:
Trotz meines kleinen “Abers” hat mir das Buch insgesamt wieder sehr gut gefallen und muss sich vor seinem Vorgänger keineswegs verstecken. Vielmehr habe ich unglaublich viel Lust auf die nächsten Teil der Reihe bekommen und freue mich jetzt schon zu erfahren, wie es mit Ruby und Susann weitergehen wird und freue mich ebenso auf ein Wiedersehen mit Laurie und Keira.
 
Insgesamt möchte ich dem Buch 4 von 5 Sternen geben und euch eine Leseempfehlung für diese Reihe aussprechen.
 
 

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 *Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag für dieses Rezensionsexemplar     
 

[All about the books] Manuela Inusa – Der kleine Teeladen zum Glück

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Es gibt Bücher, die sprechen uns einfach an, ganz egal ob wir uns schon mit dem Inhalt befasst haben oder nicht. Ein Buch in dessen zauberhaftes Cover ich mich sofort schockverliebt habe, ist “Der kleine Teeladen zum Glück” von Manuela Inusa, von dem ich euch heute erzählen möchte….

Manuela Inusa – Der kleine Teeladen zum Glück:

 Titel: Der kleine Teeladen zum Glück

 Autor:Manuela Inusa
 Verlag: Blanvalet
 Seiten: 287
 ISBN: 978373410500501
 
Worum geht es?
Die Valerie Lane ist wahrscheinlich die romantischste Straße in ganz Oxford und Laurie kann sich glücklich schätzen, ausgerechnet hier ihren Traum vom eigenen Teegeschäft leben zu können. In ihrem kleinen Eckladen “Lauries Teacorner” verkauft sie die köstlichsten Teesorten aus aller Welt und gibt ihren Kunden stets ein kleines bisschen Glück und Wohligkeit mit auf den Weg. Das kleine Geschäft strahlt nicht nur Wärme und Harmonie aus, Laurie hat für jeden stets ein offenes Ohr und eine warme Tasse Tee. Nur die Liebe meinte es bisher nicht sonderlich gut mit Laurie, die nach einer Scheidung nicht mehr so richtig an Amor und seine Künste glauben mag. Wäre da nicht Barry, der attraktive Teelieferant, die Laurie schon seit Monaten heimlich anhimmelt…
 
 
 
Rezension:
Unabhängig vom Inhalt dieses Buches möchte ich erst einmal ein paar Worte zu der wunderschönen Aufmachung und dem tollen Cover verlieren, in das ich mich sofort verliebt habe, “Der kleine Teeladen zum Glück” trifft optisch einfach absolut meinen Geschmack und ich freue mich insgeheim schon sehr darauf, wenn die gesamte Reihe rund um die Frauen der Valerie Lane komplett ist und mein Bücherregal verschönert. Auch die Idee, Lauries liebste Tee-Rezepte auf einigen Seiten des Buches zu verraten, finde ich zauberhaft und rundet den tollen ersten Eindruck, den ich von dem Buch hatte, perfekt ab. 
 
In einer romantischen Seitenstraße reihen sich die kleinen Geschäfte der Freundinnen Laurie, Keira, Susann, Orchid und Ruby aneinander und lassen mit ihrem Charme die Zeit für einen kleinen Moment stehen. Ganz nach dem Vorbild der Namensgeberin Valerie Bonham, besser bekannt als “die gute Valerie”, versuchen die fünf Frauen stets ein offenes Ohr und einen warmen Platz für die Menschen um sie herum zu haben. Die Valerie Lane mutet unglaublich schön, warmherzig und heimelig an und Manuela Insua versteht es, den Leser auf eine Reise in diese kleine zauberhafte Gasse im großen und hektischen Oxford zu schicken. Zu gerne würde ich einen Samstag in dieser Straße verbringen, in Rubys Antiquitätengeschäft und Orchids Geschenkartikelladen stöbern, eine Pause in Lauries Teacorner machen und mir noch etwas Wegzehrung in der Chocolaterie von Keira gönnen. Kurz gesagt: “Der kleine Teeladen zum Glück” spielt in einer unglaublich schön und romantisch kreiiert Atmosphäre, die allein den Leser schon glücklich macht.
 
Die Geschichte rund um Laurie, die unbeholfen und schüchtern ihren Schwarm Barry anhimmelt ist zwar keineswegs neu und sonderlich überraschend, aber sie versprüht unheimlich viel Wärme und Gefühl. Auch wenn die vermeindliche Krise und der emotionale Höhepunkt relativ vorhersehbar sind, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und habe es in einem Zug gelesen. Denn Laurie ist authentisch und keinesfalls eine Figur, die konstruiert wirkt. Vielmehr war sie mir als Protagonistin von der ersten Seite an sympathisch und ich würde sie wirklich gerne einmal in ihrem Teeladen besuchen und fragen, wie es ihr und Barry denn nun geht.
Selbst wenn ich mich als Leser mit Lauries Verhalten und Schüchternheit nicht immer identifizieren konnte, habe ich dennoch mit ihr gelitten und gehofft. 
 
 

 

 
Fazit:
Letztlich stimmt in “Der kleine Teeladen zum Glück” nahezu alles, was der Leser sich von einem Wohlfühlroman wünschen kann. Die Protagonisten sind sehr liebevoll herausgearbeitet und beschrieben, die Atmosphäre rundet die Geschichte perfekt ab und keine Wendung, kein Ereignis und kein Höhepunkt wirken konstruiert. Das Buch von Manuela Insua fühlt sich nach einer Geschichte aus dem Leben an, die jedem von uns so oder so passieren könnte und gleichzeit die Hoffnung und den Glauben an das Gute nicht verlieren lässt.
 
Ein tolles Buch, das mich zu Beginn meines Lesejahres aus jeden Fall begeistert hat und deshalb wundervolle 4 von 5 Sternen verdient hat.
 
 
 
Allen, die gerne regelmäßiger Buchtipps und kurze Rezensionen lesen wollen, sei mein Instagram-Account “All_about_the_books ans Herz gelegt.
Ich freue mich, euch als neue Follower begrüßen zu können! 
 
 
 
 
 
 
 
 
 *Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag für dieses Rezensionsexemplar     
 
 
 

[All about the books] Marie Adams – Glück schmeckt nach Popcorn

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Was ist Glück?
Ich glaube letztich definiert das jeder von uns ein wenig anders. Für mich ist es auf jeden Fall auf irgendeine Art und Weise schon Glück, dass ich mal wieder die Zeit gefunden habe, ein Buch zu lesen und nun darüber schreiben kann. Stressig waren sie, die letzten Wochen und Monate, aber ich hoffe, dass ich nun endlich wieder mehr Zeit und Energie in All about the books und meinen kleinen Blog stecken kann.

Das erste Buch, das ich 2018 beendet habe, möchte ich euch heute vorstellen.

 
Marie Adams – Glück schmeckt nach Popcorn:
 Autor: Marie Adams
 Verlag: Blanvalet
 Seiten: 315
 ISBN: 978373410494701

Worum geht es?
Martha führt ihr kleines Programmkino mit Herzblut und voller Liebe, dabei glaubt sie an diese eigentlich schon lange nicht mehr. Happy Ends gibt es schließlich im echten Leben auch keine, warum dann also auf der Leinwand? 
Ihren Realismus teilt Martha mit ihren Besuchern unter denen sich allerlei Interlektuelle und Filmkritiker tummeln. Einer davon ist Stefan, dem Martha bereits einmal näher gekommen ist und der nach wie vor um ihre Gunst bemüht ist.
Als Marthas Freundin und Mitarbeiterin Susanna schwanger wird und der Liebe wegen Köln den Rücken kehrt, gibt sie dem jungen Filmstudenten Erik eine Chance. Dieser bringt nicht nur frischen Wind in Marthas Kino und treibt sie mit seinem grenzenlosen Optimismus beinahe in den Wahnsinn. Nebenbei werkelt er an seinem Filmdebüt, in dem Martha eine ungeahnte Hauptrolle zukommt.

Rezension:
Marie Adams konnte mich mit ihrem ersten Buch “Das Café der guten Wünsche” ja bereits von ihren Wohlfühlgeschichten überzeugen und umso größer war meine Freude, als ich sah, dass es endlich einen Nachfolger geben wird.  
Fanden wir uns zuletzt noch im gemütlichen und behaglichen Café von Julia wieder, werden wir in ihrem neusten Werk von Seite 1 an in die Welt des Kinos entführt und verwandeln uns in eingefleischte Cineasten. 
Liebevoll erschafft Marie Adams eine Welt rund um ihre Protagonistin Martha und lässt uns abtauchen in die melancholischen Filme, das Lichtspielhaus mit seinem Charme der vergangenen Glanzzeiten und in Marthas schwermütiges Leben, in dem Popcorn ein ganz besondere und ebenso tragische Rolle spielt.

Doch was so seicht und nett daher kommt, birgt einen wahren Schatz an großen Gefühlen. Zwar ist das Netz, das sich zwischen Martha, Erik und Stefan spinnt, durchaus vorhersehbar und überrascht wenig, doch kommt “Glück schmeckt nach Popcorn” mit tiefen Emotionen und wunderbarer Romantik daher, die unser aller Herzen erwärmt. Zudem muss ich sagen, dass ich allein durch die Lektüre des Buches wieder richtige Lust bekommen habe, das kleine Kino bei mir im Ort zu besuchen und wieder häufiger schöne Filme abseits von Blockbustern und 3D-Effekten anzusehen. 
 
“Glück schmeckt nach Popcorn” hält letztlich genau wie sein Vorgänger genau das, was es verspricht. Ein paar gemütliche Stunden mit einem Buch zum Wohlfühlen. Die fehlenden besonderen Wendungen und großartigen Überraschungen macht es definitiv mit Liebe und Gefühlen wett, so dass der Leser nahezu durch die 300 Seiten fliegt. Ich habe das Buch tatsächlich in einem Rutsch gelesen und mitten in der Nacht beendet, da ich einfach nicht vorher aufhören konnte. Ein Pluspunkt für die Geschichte und den Stil von Marie Adams, keine Frage.


Fazit:
Großes Drama darf man nicht erwarten, aber das muss man auch nicht. “Glück schmeckt nach Popcorn” ist ein wunderbarer Wohlfühlroman, der jedem Romantiker ans Herz gelegt sei. Für mich war das Buch von Maria Adams definitiv ein toller Auftakt in mein Lesejahr 2018 und daher gebe ich ihm 4 von 5 Sternen. 



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 *Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag für dieses Rezensionsexemplar     

 

[All about the books] Guillaume Musso – Das Mädchen aus Brooklyn

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Bookstagram und mein Dasein als “Professional Bookworm” haben mir schon einige tolle Dinge beschert und ganz besonders freue ich mich immer, wenn ich neue tolle Bücher und Autoren kennenlernen darf. 
Einer dieser Autoren, die ich erst durch “All about the books” entdeckt habe, ist der französische Starautor Guillaume Musso.

Nachdem “Vielleicht morgen” mein absolutes Jahresheighlight 2016 geworden ist (Rezension), habe ich dieses Jahr schon einige Bücher von ihm verschlungen. Dem neusten Werk aus seiner Feder habe ich regelreht entgegen gefieber und genau davon möchte ich euch heute erzählen…

 
Guillaume Musso – Das Mädchen aus Brooklyn:


Autor: Guillaume Musso
Verlag: Piper Verlag
Seiten: 480
ISBN: 978-3-492-31277-6
 
 
Worum geht es?
Kurz vor der Hochzeit stellt ihm seine Verlobte eine Frage, die sein Leben verändert und alles, was bisher sicher und klar war, auf den Kopf stellt. 
Raphael ist überglücklich mit seiner großen Liebe Anna. Doch kurz bevor das junge Paar ihre Liebe für alle Zeiten besiegeln möchte, offenbart Anna, dass sie für den Tod von 3 Menschen verantwortlich ist. Ohne eine Erklärung verschwindet Anna plötzlich spurlos und lässt Raphael mit einem Rätsel zurück.
Zusammen mit seinem Freund Marc, einem ehemaligen Polizisten macht er sich von Paris aus auf die Suche nach Anna und findet sich nicht nur in den dunklen Ecken von Haarlem und Brooklyn wieder, um das Geheimnis rund um Anna zu lüften.
 
 
 
 
 
Rezension:
Jedes Buch, das ich bisher von Musso zur Hand genommen habe, hat mich restlos begeistert, daher waren die Erwartungen an “Das Mädchen aus Brooklyn”  natürlich ungemein hoch.
Der Klappentext verspricht eine Kriminalgeschichte mit Hochspannung, einen Thriller der über die Kontinente geht. Vom schönen Paris in die dunkelsten Ecken von Haarlem. 
Doch typisch Musso beginnt die Geschichte mit einer Liebesgeschichte und führt uns Leser zu einem lauschigen Sommerabend am Meer. “Das Mädchen aus Brooklyn” wäre allerdings kein Werk von Guillaume Musso, wenn es nicht vor Überraschungen und Wendungen sprühen würde. Annas Geständnis lässt die Wohlfühlatmosphäre prompt umschlagen in Hochspannung.
 
Musso schafft es erneut, den Leser auf eine atemlose Reise zu schicken, die fesselt und regelrecht süchtig macht. Die ersten 100 Seiten sind mir nahezu durch die Hände geflogen, ohne dass ich mir dessen bewusst war. Ein unmissverständliches Zeichen für puren Lesegenuss, wenn ihr mich fragt!
“Das Mädchen aus Brooklyn” konstruiert eine Geschichte rund um ihre Protagonisten, die alles andere als konstruiert wird. Bis ins kleinste Detail durchdenkt Musso die Zusammenhänge und Wendungen und überrascht jedes Mal aufs Neue. Tief in der Gefühlswelt von Raphael, lässt er teilhaben an seinen Gewissensbissen, seinen Schuldgefühlen gegenüber Anna und wechselt knallhart zu den spannenden Fakten aus Annas Vergangenheit.
Kaum haben wir Leser uns eine Theorie, eine Lösung zurecht gelegt, wendet sich das Blatt und alles kommt anders. Kaum löst Musso eines der Rätsel rund um seine Protagonisten, die nicht die ist, die sie zu sein scheint, wirft er gänzliche neue Fragen auf, die uns zum Grübeln und Mitfiebern nahezu “zwingen”.
Das Entscheidende hierbei ist, dass Musso keine Logikfehler macht. Trotz häufig wechselnder Perspektive und Sichtweisen, verliert “Das Mädchen aus Brooklyn” nie den roten Faden.  
 
 
Hochspannung auf allerhöchstem Niveau, wenn ihr mich fragt!
 
 
 
Fazit:
Es lässt sich nicht verleugnen, dass ich in einem Sturm der Begeisterung diese Rezension schreibe und so möchte ich sie auch beenden. 
 
“Das Mädchen aus Brooklyn” hat eine absolute Leseempfehlung verdient. Spannend und kurzweilig und mit einem deutlich besseren Ende als sein Vorgänger “Vierundzwanzig Stunden”.
“typisch Musso” und insgesamt mal wieder ein großartiges Buch, das volle 5 von 5 Sternen verdient hat!
 
 
 

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[All about the books] Jeffrey Archer – Die Wege der Macht

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Wahnsinn….
Es ist schon wieder fast ein Monat vergangen, seit ich das letzte Mal etwas gepostet habe. Die Zeit rennt einfach und nimmt mich offensichtlich nicht mit.
Immerhin habe ich es zuletzt geschafft, wenigstens einen weiteren Teil meiner aktuell liebsten Buchreihe zu beenden.
Ob er mich genauso begistert hat wie seine Vorgänger, möchte ich euch heute erzählen….

Jeffrey Archer – Die Wege der Macht

 Autor: Jeffrey Archer
 Verlag: Blanvalet
 Seiten: 592
 ISBN: 978-3-453-41992-6


Worum geht es?
Glück, Leid, Schicksalsschläge und Machtspiele zeichnen die Wege der Familie Clifton und Barrington. Nachdem das Barrington Shipping in scheinbar ruhigeres Fahrwasser gelangt ist, brechen für Harry Clifton und seinen Schulfreund Giles Barrington dunkle Zeiten an. Während Harry versucht sich für seinen russischen Autorenkollegen Babakow einzusetzen, verfängt sich Giles als Minister für Europäische Angelegenheiten in die Fänge der Stasi. Die Ereignisse spitzen sich weiter zu, als Harry in Leningrad in russische Gefangenschaft gerät und seine Frau Emma alle Kräfte aufbieten muss, um das Familienunternehmen am Leben zu erhalten….

Rezension:
Dass ich ein glühender Verehrer der Reihe bin, ist absolut kein Geheimnis. Insbesondere die ersten 3 Teile der Saga rund um Harry Clifton habe ich verschlungen. Jeffrey Archer hat eine Serie geschaffen, die mich endlich endlich mal wieder voll auf begeistern konnte und für mich sehr nahe an die Century Triology von Ken Follett herankommt.
Dementsprechend hoch waren natürlich auch meine Erwartungen im Bezug auf den 5. Teil dieser Reihe. 
“Die Wege der Macht” knüpft nahtlos an seinen Vorgänger an und zu meiner persönlichen Freude rückt der Fokus endlich mal wieder mehr auf Harry. 
Wenn ihr meine Rezension zu “Im Schatten unserer Wünsche” gelesen habt, erinnert ihr euch, dass genau das mein Kritikpunkt war. Ich habe es wirklich sehr bedauert, dass Harry immer mehr zur Randfigur wurde, die kaum Anteile an der Gesamtgeschichte hatte. 
Nachdem Giles und auch Sebastian lange Zeit im Fokus der Reihe standen, wird Harry Clifton endlich wieder zum Protagonisten, der den Leser mit auf Reisen in das tiefste Russland mit all seinen Intrigen und Diktaturen nimmt und befreit sich aus dem Schattendasein. Dennoch konzentriert sich Archer nicht ausschließlich auf ihn, sondern lässt geschickt diverse Handlungsstränge nebeneinander laufen und kreuzen. Kunstgriffe, die wir von ihm kennen und auch lieben. 
Während Harry mit aller Kraft versucht, seinem russischen Schriftstellerkollegen Babakow zur Hilfe zu kommen, gerät Giles in die Mühlen der Stasi und muss Freund von Feind zu unterscheiden lernen. 

“Die Wege der Macht” findet sich zu großen Teilen in der Zeit der 60er/70er Jahre in Deutschland wieder und kommt somit thematisch nicht an Zeiten des Kalten Krieges und der geteilten Hauptstadt Berlin vorbei. Ein Umstand, der mich sehr gefreut hat, denn gerade dieser Teil unserer Geschichte steht oft im Schatten der NS-Zeit und findet in Literatur dieser Art selten Erwähnung. 

Doch trotz aller positiver Entwicklungen muss ich gestehen, dass mich der 5. Teil der Reihe nicht sehr so begeistern konnte, wie seine Vorgänger. Gerade die Entwicklung von Sebastian Clifton hat mir leider gar nicht gefallen. Zwar wendet er das Blatt im letzten Drittel des Buches durchaus, trotzdem bleibt ein fader Beigeschmack. 
Haben die vorherigen Teile durch unerwartete Wendungen und Spannung bestochen, plätscherte “Die Wege der Macht” trotz vielversprechendem Klappentext die meiste Zeit dahin.
Mit Blick darauf, dass das Buch mit fast 600 Seiten mit das dickste der ganzen Reihe ist, könnte man es beinahe als “langatmig” bezeichnen. Natürlich jammert man im Hinblick auf Bücher von Jeffrey Archer auf sehr hohem Niveau, dennoch steht “Die Wege der Macht” meiner Meinung nach einen Schritt hinter seinen Vorgängern zurück.


Fazit:
Jeffrey Archer hat uns Leser definitiv verwöhnt und genauso definitv sind unsere Erwartungen gestiegen. Ganz konnte “Die Wege der Macht” eben jene Erwartungen leider nicht erfüllen. Dennoch ist das Buch natürlich lesenswert und keinesfalls “schlecht”. Obwohl es mich nicht so sehr überzeugen konnte, wie seine Vorgänger möchte ich ihm gute 3 von 5 möglichen Sternen geben. 

Ich hoffe sehr, dass der Nachfolger “Möge die Stunde kommen” wieder an alte Stärke anknüpfen wird und freue mich schon auf das Finale dieser insgesamt unfassbar guten Reihe von Jeffrey Archer. 

Habt ihr bereits einen Teil der Reihe gelesen oder ist das Genre so gar nicht euer Fall?

 

Allen, die gerne regelmäßiger Buchtipps und kurze Rezensionen lesen wollen oder einfach nur gerne “hübsche Bildchen” angucken, sei mein Instagram-Account “All_about_the_books ans Herz gelegt.
Ich freue mich, euch als neue Follower begrüßen zu können! 


Viele Grüße
 
 
 *Vielen Dank an den Heyne-Verlag für dieses Rezensionsexemplar