[All about the books] Marie Grasshoff – Cyber Trips

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Manchmal kann es sich lohnen, auch mal über den Tellerrand zu schauen und sich aus der eigenen Komfortzone hinauszuwagen. Manchmal kann es sich lohnen, etwas zu versuchen, von dem man dachte, dass man damit nicht viel anfangen kann. Manchmal kann es sich lohnen, manchmal aber auch nicht…

Marie Grasshoff – Cyber Trips

Titel: Cyber Trips
Autor: Marie Grasshoff
Verlag: Lübbe
Seiten: 448
ISBN: 978-3-404-20967-5

Worum geht es?
Eigentlich würde ich euch an dieser Stelle wie immer ein wenig über den Inhalt berichten. Allerdings handelt es sich bei Cyber Trips um den zweiten Teil einer Reihe, der beinahe nahtlos an Teil 1 anknüpft. Für alle die, die Teil 1 noch lesen möchten, würde die Inhaltsangabe also ein Stück weit spoilern. Um das zu verhindern und euch vielleicht die Lust am Lesen der Reihe zu nehmen, verzichte ich in dieser Rezension auf die Inhaltszusammenfassung.

Rezension
Ein Sprung in ein völlig unbekanntes Genre, einfach mal etwas wagen und ein Buch lesen, von dessen Art man zuvor noch nie etwas gelesen hatte….Warum nicht? Mit Cyber Trips bin ich kopfüber ins Ungewisse gesprungen, denn Science Fiction war bisher nichts, was man in meinem Bücherregal finden konnte. Zudem hatte ich Neon Birds, den erste Teil der Reihe, der 2019 erschienen ist, nicht gelesen. Ein doppeltes Wagnis also.

Im Vorfeld habe mich einige gewarnt, waren gar entsetzt, wie ich denn Teil 2 lesen könnte, ohne Teil 1 zu kennen. Ein Wagnis, ganz klar, aber marie Grasshoff machte es mir leicht. Zwar knüpft Cyber Trips fast nahtlos an Neon Birds an, dennoch wir der Leser auf den ersten Seiten abgeholt und noch einmal ins Bilde gesetzt, was überhaupt passiert ist, welche Eckpunkte der Protagonisten wichtig sind und worauf es ankommt. Allen Bedenken zum Trotz hatte ich also zu keiner Zeit das Gefühl nicht zu verstehen, worum es geht.
Schon alleine im Sinne der Autorin würde ich euch dennoch empfehlen, die Reihe von Beginn an zu lesen, denn die Geschichte als solche, der Stil von Marie und die Mühe, die sie sich beim detailreichen Zeichnen der einzelnen Protagonisten gegeben hat, haben es einfach verdient, von Beginn an gewürdigt zu werden.

So viel Lob wie ich für Marie Grasshoff als Autorin an dieser Stelle aussprechen möchte, so groß ist leider auch das “ABER”, dass in dieser Rezension einfach unterschwellig mitschwebt.
Cyber Trips ist ein tolles SciFi-Buch, dass Fans dieses Genre sicher voll auf begeistern wird, aber es ist einfach nichts für mich.
So traurig es mich macht, das zugeben zu müssen, ich konnte mich einfach nicht für die Art der Geschichte, das Geschehen und diese Welt begeistern.
Nicht, weil das Buch schlecht wäre, es ist einfach nicht mein Genre und einfach nichts für mich gewesen.

Fazit:
Ganz klar vorweg möchte ich festhalten, dass nur mein persönlicher Geschmack zu diesem großen “ABER” führt. Cyber Trips ist ein toll geschriebenes Buch von einer sehr sympathischen und talentierten Autorin. Mein Ausflug in dieses mir bis dato unbekannte Genre war ein Wagnis und wie ich eingangs festgestellt habe, kann es sich manchmal lohnen etwas zu wagen und manchmal eben nicht.
Trotzdem bin ich mir sicher, dass der zweite Band dieser Reihe Fans des Genres begeistern wird, so wie es Neon Birds ebenfalls getan hat.

Deshalb möchte ich auch bei der Bewertung des Buches von meinem persönlichen Geschmack Abstand nehmen und Cyber Trips dennoch 4 von 5 Sternen geben.

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Ich freue mich, euch als neue Follower begrüßen zu können!   

[All about the books] Manuela Inusa – Orangenträume

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Es geht weiter mit der neuen Reihe von Manuela Inusa und nachdem im ersten Teil “Wintervanille” ein Besuch bei der Kalifornischen Vanille-Königin Cecilia auf dem Plan stand, verschlägt es den Leser in Teil 2 nun auf die Orangenfarm von Lucinda.

Nachdem Wintervanille die Reihe eingeläutet hat und mich nur bedingt überzeugen konnte, waren meine Erwartungen trotzdem hoch. Ob sie erfüllt worden sind, verrate ich euch im heutigen Beitrag.

Manuela Inusa – Orangenträume

Titel: Orangenträume
Autor: Manuela Inusa
Verlag: Blanvalet
Seiten: 409
ISBN: 978-3-7341-0563-0

Worum geht es?
Immer wenn der Sommer Einzug hält und der Juli anbricht, beginnt für Orangenfarmerin Lucinda die schönste Zeit des Jahres, denn sie kann den Alltag und die Sorgen, die das Leben auf einer Farm mit sich bringen, für ein paar Tage vergessen. Sommer, das bedeutet es wird Zeit für die Orangentage. Diejenigen Tage im Jahr, die Lucinda mit ihren ältesten und besten Freundinnen verbringen und einfach unbeschwert das Leben genießen kann. Wie jedes Jahr fiebern die Freundinnen ihren Tagen entgegen und wissen doch nicht, dass jede einzelne von ihnen im Gepäck ihr ganz eigenes Päckchen zu tragen hat, was sie sorgsam versucht, vor den anderen zu verstecken….

Rezension:
Nachdem ich von Wintervanille zwar angetan war, aber mir das Ende doch ein wenig zu schnell und absehbar kam, ich es vielleicht sogar ein wenig zu seicht fand, habe ich große Hoffnungen in Orangenträume gesetzt.
Dass ich ein großer Fan von Manuela Inusa bin und ihre Valerie-Lane-Reihe unglaublich gerne gelesen habe, ist auch kein Geheimnis. Deshalb waren meine Hoffnungen auf eine tolle Fortsetzungen der neuen Reihe auch durchaus berechtigt.

Orangenträume startet sommerlich und gleichzeitig doch ein wenig geheimnisvoll. Der Prolog verrät, dass es keineswegs ein zuckersüßer Wohlfühlroman mit einer netten und ach so gefühlvollen Liebesgeschichte werden wird und er soll Recht behalten. Oder doch nicht?

Ein ganz klares Jein, denn Manuela Inusa ist und bleibt eine Meisterin in Sachen Wohlfühl-Buch und großen Emotionen und doch ist Orangenträume anders, als das was man bisher von ihr kennt.
Zwar verzichtet sie nicht darauf, Protagonistin Lucinda mit dem charmanten Lebensmittelhändler Jonah einen Traummann zu Seite zu stellen, doch liegt der Fokus keinesfalls auf dieser Liebesgeschichte und den ersten zarten Gefühlen, die sich zwischen den beiden unweigerlich entwickeln. Doch wer glaubt, dass Gefühle in “Orangenträume” deshalb zu kurz kommen, der irrt.
Vielmehr zeigt der zweite Teil der Reihe, dass Gefühle viel facettenreicher sein können, als eine simple Liebesgeschichte vermuten lässt und dass das Leben so perfekt scheinen kann wie es will, unter der Fassade schlummern Geheimnisse, die wir alle so gut es geht zu verbergen versuchen.
Während Lucinda sich um das Erbe ihrer Eltern, um das Lebenswerk ihres Vaters und ihre Zukunft sorgt, weil die Farm in immer größere Schwierigkeiten gerät, muss Freundin Rosemary erkennen, dass Glamour und Ruhm aus Hollywood zwar ihren Reiz haben unter der oberflächlichen Fassade dieser Traumwelt aber kaum etwas steckt, woran man sich in dunklen Stunden halten kann.
Die erfolgreiche und zielstrebige Jennifer kämpft hingegen gegen die Dämonen ihrer Kindheit, vor denen sie seit dem Abitur weggelaufen ist. Weglaufen würde auch Michelle am liebsten, denn ihr absoluter Lebenstraum entpuppte sich zum waren Albtraum.
Manuela Inusa packt mit “Orangenträume” Themen an, die in unserem Alltag allgegenwärtig sind, auch wenn wir sie gerne verschweigen würden. Trotz der Schwere dieser Themen wie Krankheit, Bindungsangst, Vertrauensverlust, häuslicher Gewalt und finanziellen Sorgen, gelingt es ihr, den Leser auf unglaublich emotionale Weise teilhaben zu lassen und zu zeigen, wie wertvoll echt Freunde sind, die den Glauben nie verlieren und Mut machen, sich selbst wieder zu vertrauen und stark zu sein.

Fazit:
Das beste Buch, das ich bisher von Manuela Inusa gelesen habe.
Große Worte, keine Frage, aber genau diese Worte hat “Orangenträume” auch verdient.

Wer eine schnöde sommerliche Lovestory erwartet, wird enttäuscht sein, denn das Buch kann so viel mehr.
Wer große Gefühle, tiefe Emotionen und eine Geschichte sucht, die ganz tief im Herzen berührt, dem ganz ich Orangenträume nur wärmstens empfehlen.

Ein wunderbar sommerlicher Roman, der den Leser mit Leichtigkeit in die sommerliche Schönheit Kaliforniens entführt und den Duft von Orangen beinahe riechen lässt und doch nicht vergisst, dass das Leben nicht immer nur auf der Sonnenseite stattfindet.
Ein Roman, für den ich Manuela nur ein großes Kompliment aussprechen kann und nichts anderes als 5 von 5 Sternen geben möchte.

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[Reiseerinnerung] “Places I’ve been….” – Reise – DIY

Lust auf ein kleines DIY zum Thema Reiseerinnerung? 
Ihr kennt es vielleicht, wenn man in stillen Momenten noch einmal darüber nachdenkt und sich erinnert, welche tollen Länder und Städte man schon besucht hat, dann wird erst klar, dass man doch ganz schön viel bereits erlebt hat, was im Alltag häufiger mal in Vergessenheit gerät. Warum erinnern wir uns also nicht viel öfter daran? Vielleicht mit einer kleinen Reise-Erinnerungsdeko? Einer kleinen optischen Gedankenstütze der “Places I’ve been”.

Reise-DIY Places I've been

 

Die Idee:

Schon oft habe ich daran gedacht, alle (tollen) Städte, die ich bisher bereist habe, irgendwie dekomäßig an meinen vier Wänden die verewigen und meinen Reiseerinnerungen somit mit einem DIY einen Platz zu schaffen.
Bisher drehten sich meine Gedanken allerdings meist um die klassische Weltkarte mir Fähnchen. Doch so eine Karte ist riesig und wenn ich ehrlich bin, hätte ich noch gar nicht mal so viele Plätze für Pinne und Fähnchen, weil es einfach noch viel zu viele Länder und Städte gibt, die ich noch nicht bereits habe. Deshalb kam mir eine andere DIY Idee für meine Reiseerinnerungen

Das Material: 

Reiseerinnerungen DIY Idee

Da ich meinen alten Schulatlas für diese Reiseerinnungs-DIY-Idee nicht zerstören wollte, habe ich mir günstig eine gebrauchte Alt-Auflage ersteigert, bei der das schlechte Gewissen irgendwie geringer ist, wenn Schere und Cutter zum Einsatz kommen. 
Zudem habe ich noch tiefe Bilderrahmen in einem bekannten Möbelhaus und Geschenkpapier mit Reliefmuster in der Drogerie gekauft und schon konnte es ans Werk gehen.

Schritt 1:Reiseerinnerung DIY Idee

Allen Anfang dieser Reiseerinnerung machen natürlich die Städte, die ihr verewigen wollt. Ich konnte leider gar nicht alle meine Favoriten nehmen, da der Atlas teilweise etwas doof gedruckt war, so dass es mit der Herzform nicht gepasst hätte. Am Ende kam aber doch eine gute Mischung von Norden nach Süden, Osten nach Westen raus, auf die ich insgeheim auch ein wenig stolz bin.
Wenn ihr eure Städte ausgewählt habt, zeichnet mit einer entsprechenden Schablone Herzformen (oder eure gewünschte Form) um die Städte herum und schneidet sie aus. 

Schritt 2:  Reiseerinnerung DIY Idee

Hinter das Passepartout des Rahmens klebt ihr im nächsten Schritt das von euch ausgewählte Geschenkpapier. Ich habe mich bewusst dafür entschieden, es dezent zu halten. Allerdings kann ich mir auch gut vorstellen, dass es knallig und farbig, vielleicht in den jeweiligen Landesfarben, auch sehr toll aussehen kann. Oder wie wäre es mit der Flagge des jeweiligen Landes im Hintergrund?

Reiseerinnerung Places I've been DIY

In einem letzten Schritt klebt ihr euer Herz oder die gewählte Form mittig auf das Passepartout und legt dieses wieder in den Rahmen hinein.
Fertig ist eine schöne Reiseerinnerung, die auch noch ein echter Hingucker an eurer Wand ist.

Reiseerinnerung - Places I've been DIY Idee

Natürlich habt ihr noch viel mehr Möglichkeiten, euren Reiseerinnerungen einen dekorativen Platz zu geben. Die gezeigten tiefen Rahmen gibt es auch in größeren Größen, so dass ihr auch mehrere Städte eines Landes in einem Bilderrahmen verewigen könntet. Ich habe mich letztlich bewusst für die kleinen Rahmen entschieden, da ich jeder Stadt eine eigene kleine Bühne und Reiseerinnerung geben wollte.

Reiseerinnerung - Places I've been DIY Idee

Mittlerweile zieren vier weiße und vier schwarze Rahmen meine Wände und ich erfreue mich jeden Tag an meinen kleinen feinen Reiseerinnerungen und Gedanken an die tollen Städte, die ich bereits besuchen durfte. Besonders motiviert bin ich natürlich, diese kleine Galerie irgendwann so zu erweitern, dass 10 und mehr Rahmen gefüllt werden können.

Reiseerinnerung - Places I've been DIY Idee

 
Und falls ihr noch ein paar Inspirationen für Städtetrips und Fernreisen sucht, dürft ihr gerne mal in meiner Reiserubrik vorbeischauen.

Liebe Grüße

EsKa kreativ



[Upcycling] Leere Yankee Candle Gläser wiederverwenden.

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In meinem letzten Beitrag habe ich euch mit einer Upcycling Idee gezeigt, was ihr mit ausgebrannten Yankee Candles machen könnt, in denen noch viel zu viel Wachs ist, um sie wegzuwerfen. Heute möchte ich noch einige Ideen zeigen, wie ihr die leeren Gläser auch noch auf eine hübsche Art und Weise wiederverwenden könnt.

Yankee Candle Upcycling

An die Gläser, fertig, los…

Wichtig ist zunächst, dass ihr wirklich alle Wachsreste aus eurem leeren Glas entfernt, denn sonst sieht es einfach nicht sehr dekorativ und schön aus. Am besten lasst ihr das ausgeleerte Glas dazu noch ein wenig im Wasserbad stehen und wischt später die letzten flüssigen Wachsreste mit einem Stück Küchenkrepp aus, bis wirklich nichts mehr vorhanden ist.

Anschließend solltet ihr das Glas ein wenig abkühlen lassen, bevor ihr mit dem Yankee Candle Upcycling wirklich starten könnt.

Yankee Candle Upcycling

Schritt 1:

Nehmt euch nun Bast oder grobe Kordel zur Hand und schneidet insgesamt vier sehr sehr lange Schnüre davon ab. Seid lieber zu großzügig, damit euer Licht am Ende auch in einem schönen Netz hängen kann und dekorativ aussieht. Dreht euer Glas auf den Kopf und nehmt jeweils zwei Schnüre nebeneinander.  Legt sie gekreuzt über den Glasboden und verknotet sie fest in der Mitte miteinander. Zur Sicherheit könnt ihr den Knoten anschließend mit etwas Klebefilm mittig fixieren, damit ihr später einfacher arbeiten könnt.

Yankee Candle Upcycling

Schritt 2:

Nehmt nun die einzelnen Stränge über Eck zusammen und knotet sie etwas unterhalb des Glasbodens zu weiteren Knoten fest. Dabei führt ihr immer die beiden nebeneinander liegenden Stränge beider Schnüren zusammen.Das nun folgende Bild zeigt euch den Schritt etwas genauer.

Yankee Candle Upcycling

Die weiteren Schritte:

Führt diese Knotentechnik nun fort, bis euer Glas fest in einem Netz aus Schnüren sitzt. Nun könnt ihr die ungeknoteten Enden entweder irgendwo festbinden und das Glas frei schwingen lassen so wie ich oder ihr schneidet sie ab und habt ein Windlicht im rustikalen Design. So schnell und einfach funktioniert ein cooles Yankee Candle Upcycling, toll oder?

Yankee Candle Upcycling

Und wenn wir ehrlich sind, sind die Gläser doch viel zu schade, um sie am Ende wegzuwerfen oder?

[Upcycling] Yankee Candle – Was tun mit abgebrannten Duftkerzen?

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Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich ein absoluter Fan von Duftkerzen bin. Nicht nur jetzt, wo die kältere Jahreszeit vor der Tür steht, sind schöne Düfte und heimeliges Kerzenlicht ein absolutes Muss für mich. Als Kerzenfan kommt man natürlich an den wunderschönen Yankee Candle nicht vorbei und automatisch ergibt sich ein Problem.

Was macht man mit den heruntergebrannten Kerzen, die meistens noch viel zu viel Wachs haben, um sie einfach wegzuschmeißen? Eine erste Idee wie ihr euren Kerzen (übrigens nicht nur Yankee Candle) zu neuem Leben verhelfen könnt, habe ich heute für euch.

Was braucht ihr für die Yankee Candle Upcycling Idee

Das kleine Helferlein, das wir für dieses Yankee Candle Upcycling brauchen, ist ein hübsches anderes Gläschen. Ich habe direkt zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen und ein ebenfalls leeres Marmeladenglas mit hübschem Aufdruck zur Hand genommen. So bekommen beide noch eine Chance auf einen zweiten Frühling. Clever oder?

Yankee Candle Upcycling

Schritt 1:

Zunächst müssen wir aber erst einmal zusehen, dass das Wachs aus der ausgebrannten Candle herauskommt. Hierfür müsst ihr den House Warmer, als die große Kerze in ein Wasserbad stellen und warten, bis sich das Wachs komplett aufgelöst habt. Achtet darauf, dass ihr die Herdplatte nicht auf vollste Hitze stellt, das wasser soll nicht kochen, sondern nur das Wachs zum Schmelzen bringen.

 

Schritt 2:

Während die Wachsreste flüsig werden, könnt ihr schon einmal euer neues Kerzengefäss vorbereiten. Nehmt dazu einen Docht, den ihr entweder (so wie ich) fertig gekauft habt oder den ihr euch schnell auf die passende Größe zurecht schneidet.

Yankee Candle Upcycling

Schritt 3:

Taucht den Docht kurz in das flüssig werdende Wachs und drückt ihn auf den Boden des Gläschens. Fixiert das obere Dochtende noch mit einigen Holzstäbchen mittig in eurem Glas und gebt anschließend das heiße Wachs hinein.

Wenn alles gut getrocknet ist, könnt ihr die Holzstäbchen entfernen und habt eine neue kleine Duftkerze im hübschen Design.

Yankee Candle Upcycling Was ihr zudem noch mit dem leeren Yankee Glas anstellen könnt, verrate ich euch dann morgen mit einer weiteren Upcycling-Idee

 

Bis dahin

EsKa kreativ

Geschenkgutschein für Süßes Sushi

Heute soll es mal wieder um eine Idee für einen DIY Geschenkgutschein gehen, denn seien wir mal ehrlich, das Wertvollste, was man einem anderen Menschen schenken kann, ist meiner Meinung nach Zeit. Immerhin Zeit ist ein Stück von unserem Leben, das wir so nie wieder zurück erhalten. Diese Zeit einem anderen zu widmen, ist also ein großes Geschenk. 
Fernab von solch philosophischen Gedanken verschenke ich aber tatsächlich gerne “gemeinsame Zeit”, denn Unternehmungen und Co machen oft viel mehr Spaß als etwas Materielles und müssen nicht einmal sonderliche spektakulär sein, um besonders zu werden. Manchmal lässt es sich natürlich nicht vermeiden, dass für diese “geschenkte Zeit” ein Termin gefunden werden muss und man dazu einen Geschenkgutschein zaubern. Weitere Ideen findet ihr übrigens hier
Ihr kennt mein Verhältnis zu Gutscheinen und dass ich mir auf die Fahne geschrieben habe, sie aus dem langweilig-einfallslosen Dasein in Umschlägen zu befreien!

Heute möchte ich euch einen Gutschein für einen Abend im Sushi-Restaurant zeigen, der lecker, süß und einfalssreich zugleich ist und für den man nur ein klein wenig Fingerspitzengefühl braucht.

Candy Sushi – Geschenkgutschein

Die Zutaten:

Die Zutaten bekommt ihr alle samt im Supermarkt. Wichtig sind auf jeden Fall Marshmallows, die später als “Reis” dienen sollen und bunte Schnüre oder Schnecken, mit denen ihr alles fixieren und binden könnt.
Ansonsten ist eurer Phantasie eigentlich keine Grenze gesetzt. Schaut einfach mal, was das Weingummiregal so bietet.

Gummibärchen Haribo Sushi

Die Maki-Rolls

Für ganz normale Maki-Rolls benötigt ihr jeweils ein Marshmallow, ein Stück Lakritzkonfekt, ein Gummibärchen oder ähnliches und bunte saure Streifen.
Mit einem Messer oder einen Spieß stecht ihr mit in das Marshmallow ein Loch und platziert dort Konfekt, Gummibärchen und Co. Anschließend umwickelt ihr das Marshmallow mit einem der Streifen und bindet diesen mit den Schnüren (oder den aufgedrehten und getrennten Schnecken) fest.

Gutschein zum Sushi Essen

Nigiris, Wasabi und Ingwer

Für Nigiris verbindet ihr zunächst zwei Marshmallows mit einem Zahnstocher und platziert sowohl einen sauren Streifen, als auch ein Gummibärchen, Frösche oder ähnliches oben drauf. Fixiert den “Belag” erneut mit einem Stück der bunten Schnüre.
Grüne Streifen und weiße Gummibärchen machen das Gesamtbild als Wasabi und Ingwer schließlich komplett.

Candy Sushi DIY

Auf einem Teller oder einer kleinen Platte angerichtet, mit ein paar Stäbchen dekoriert und mit lieben Worten als Erklärung macht so eine Einladung und so ein Gutschein doch direkt viel mehr her oder?

Ich hoffe meine kleine Idee hat euch auch heute wieder gefallen?
Mögt ihr eigentlich Sushi? Oder gehört ihr zur Fraktion, die damit rein gar nichts anfangen kann?

Liebe Grüße

Bananenbrot – Mehr als Resteverwertung

Habt ihr schon einmal Bananenbrot gegessen? Wenn nicht, dann seid ihr in guter Gesellschaft, denn für mich war Brot aus Bananen echt eine Neuentdeckung.

Bananenbrot einfaches leckeres Rezept

Ehrlich gesagt wäre ich gar nicht unbedingt auf die Idee gekommen, es mal auszuprobieren. Denn sonstige Rezepte mit Bananen, seien sie für Pancakes oder Muffins sind zwar okay, aber wirklich umgehauen haben sie mich nie.
Als ich nun aber eine ganze Menge ziemlich reife Bananen daheim hatte, die definitiv zu schade zum Wegwerfen waren, musste eine Lösung her und voilà:

Mein Rezept für leckeres Bananenbrot

Bananenbrot leckeres einfaches Rezept

Der Clou an diesem Rezept ist, dass ihr völlig frei in der Wahl seid. Wollt ihr ein herzhaftes Brot? Ein bisschen kernig? Oder lieber süßes Brot zum Naschen? Auf Basis meines Rezepts könnt ihr beide Varianten ganz leicht zaubern,

Basis-Zutaten:

  • 3 reife Bananen
  • 150g Dinkelmehl
  • 150g gemahlene Mandeln
  • 1 Ei
  • 4 EL Öl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Prise Salz

Je nach Reifegrad der Bananen bekommt das Bananenbrot eine ganz eigene Süße, ohne dass ihr Zucker zufügen müsst. Wollte ihr ein herzhaftes Brot backen, dann sind die Basiszutaten alles was ihr benötigt und können noch mit Walnüssen, Sonnenblumenkernen oder Chiasamen super aufgepeppt werden. Wenn ihr statt einfachem Sonnenblumenöl zum Beispiel Walnussöl nutzt, könnt ihr dem Bananenbrot auch noch eine ganz besondere Note geben.

Für ein süßes Brot gebt ihr hingehen noch 100g Zucker und ein Päckchen Vanillezucker hinzu. Somit wird euer Bananenbrot eher zum Bananenkuchen, ist aber mit Frischkäse oder Butter auch unglaublich lecker.

An den Mixer, fertig, los..

Heizt zunächst den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor und fettet eine Kastenform mit etwas Butter ein. Wenn ihr zusätzlich Paniermehl in die Form gebt, lässt sich das Bananenbrot später besser lösen.

In einem ersten Schritt verkleinert ihr die reifen Bananen bis sie richtig zu einem Brei zerdrückt sind. Sieht nicht sehr lecker aus, lohnt sich aber…
Dazu verwendet ihr am besten einen flachen Teller und eine Gabel.

Gebt den Bananenbrei nun zusammen mit Öl, Salz und dem Ei in eine Schüssel und rührt alles zu einer glatten Masse zusammen bevor ihr vorsichtig das Mehl und das Backpulver einsiebt. Rührt diese beiden trockenen Zutaten gut unter, so dass ein geschmeidiger Teig entsteht.

Für die süße Variante gebt ihr an dieser Stelle noch Zucker und Vanillezucker hinzu. Je nachdem mit was ihr das Bananenbrot noch aufpeppen wollt, kommen diese Zutaten ebenfalls jetzt zum Einsatz und werden nun untergemischt.

Ab in die Form, der Ofen ruft!

Die gefüllte Kastenform gebt ihr nun für 45 Minuten bei 180 Grad in den Ofen und fertig ist euer leckeres Bananenbrot.
Ihr solltet es allerdings später völlig auskühlen lassen, bevor ihr es aus der Form klopft, da es doch sehr saftig ist und eventuell brechen kann, wenn ihr zu früh davon naschen wollt.

Ich bin von meiner Resteverwertung total begeistert und werde nun regelmäßig Bananenbrot in verschiedenen Varianten backen.

Lasst es euch schmecken!

EsKa kreativ

[All about the books] Nele Neuhaus – Muttertag

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Es gibt nicht viele Bücher, auf deren Erscheinungstermin ich regelmäßig hinfiebere und sobald ich sie in den Händen halte, alle anderen Leseexperimente abbreche, um mich voll und ganz dieser einen Neuerscheinung widmen zu können. Zu den Büchern, denen dies regelmäßig eben doch gelingt, gehören zweifelsohne die Taunuskrimis von Nele Neuhaus.
Umso glücklicher bin ich, euch heute von dem bereits 9. Teil der Krimireihe rund um das Duo Oliver von Bodenstein und Pia Sander berichten zu können.

Nele Neuhaus – Muttertag

Titel: Muttertag
Autor: Nele Neuhaus
Verlag: Ullstein
Seiten: 553
ISBN: 978-3-550-08103-3

Worum geht es?

Auf dem Gelände einer stillgelegten Fabrik wird deren ehemaliger Betreiber Theodor Reifenrath tot aufgefunden. Schnell stellt sich heraus, dass der alte Mann nicht eines natürlichen Todes gestorben sein kann. Bei den Ermittlungen stoßen Pia Sander und Oliver von Bodenstein auf dem Gelände auf einen Hundezwinger und finden neben einem halb verhungerten Tier auch Knochen, die zweifelsohne von Menschen stammen müssen. Als die Spurensicherung schließlich immer mehr menschliche Überreste auf dem Gelände von Reifenrath findet und Rechtsmediziner Henning Kirchhoff einige von ihnen als lange vermisste Frauen identifizieren kann, beginnen die Ermittler damit, die Vergangenheit der Familie Reifenrath aufzurollen…..

Rezension:

Der Grund, warum ich die Kriminalromane von Nele Neuhaus so mag liegt ganz sicher darin begründet, dass sie keine Geschichten konstruiert, nur um ihren Mord, ihre geplante Entführung oder eben die krimitypische Gefahr unterzubringen. Viel mehr wagt sie sich an Themen heran, die auch gesellschaftlich brisant sind, die unter die Haut gehen und die den Leser auch im Anschluss an die Lektüre nicht loslassen. Ganz besonders prägend im Zuge der Taunus-Reihe finde ich dabei immer noch Teil 6, Böser Wolf, der mich auch heute immer noch schaudern lässt.

Mit Muttertag greift sie das Thema des Schicksals vieler Heimkinder und der Erziehungspraktiken in den 50er/60er Jahren auf, das erneut ein ungutes, beinahe beklemmendes Gefühl hinterlassen hat.
Dass ich ein großer Fan der Reihe bin, bedarf keiner weiteren Erwähnung und umso größer waren natürlich meine Erwartungen und meine Vorfreude auf “Muttertag”.

Nach einem kurzen Prolog führt Nele Neuhaus uns Leser direkt mitten in das Geschehen und lässt uns direkt eintauchen in den Mordfall rund um Theodor Reifenrath. Wie auch seine Vorgänger besticht “Muttertag” durch einen brillanten Schreibstil gepaart mit Figuren, die einerseits facettenreich und durchdacht sind, andererseits wie du und ich ein Teil der Nachbarschaft oder der Familie sein können. Ebenso wie das Ermittlerduo, das herrlich normal und menschlich mit all seinen Fehlern und Eigenheiten schnell den Leser an die Hand nimmt und die Ermittlungen beinahe mit ihm gemeinsam führt.

Neben dem Hauptschauplatz im Taunus, der dem Krimi erneut einen wunderbar sympathischen Lokalkolorit gibt, wagt Nele Neuhaus sich mit Muttertag über die deutsche Grenze und baut einen zweiten, nicht weniger wichtigen Handlungsstrang in der Schweiz auf.
Obwohl ich derartigen Aufteilungen der Handlungsstränge immer sehr skeptisch gegenüber stehen und es zu oft dazu führt, dass die Ereignisse verwirrend und undurchsichtig werden, hat dieser Schachzug in Muttertag mich voll und ganz überzeugen können. Nele Neuhaus gelingt es, auf diesen zwei Handlungsebenen Spannungsbögen zu erzeugen und letztlich die beiden Stränge so zusammenzuführen, dass alles ein großes Ganzes ergibt, ohne den Beigeschmack zu haben, dass irgendetwas konstruiert sein könnte.
Vielmehr besticht der Kriminalroman erneut durch bis ins Detail durchdachte Wendungen und Ereignisse, die den Leser bis zum Schluss so oft auf falsche Fährten lockt, dass der wahre Täter tatsächlich eine Überraschung ist.

Fazit:

Wer die Taunusreihe schon kennt, der weiß, dass von ihr viel zu erwarten ist und dennoch schafft Nele Neuhaus es mit “Muttertag” die Erwartungen noch einmal zu übertreffen.
Für Krimifreunde und alles die es werden wollen, kann ich eine uneingeschränkte Leseempfehlung aussprechen und bedaure es gerade ein wenig, dass ich “Nur” 5 Sterne zu vergeben habe.
Mit dem 9. Teil der Krimi-Reihe hat Nele Neuhaus sich erneut selbst übertroffen, so dass dass ich nicht umhin komme, volle 5 von 5 Sternen zu vergeben.

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[All about the books] Manuela Inusa – Wintervanille

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Ein neues Buch von Manuela Inusa, was war das für eine freudige Nachricht, nachdem klar wurde, dass die Valerie Lane- Reihe bald ein Ende finden würde. Da ich abgesehen von den Geschichten rund um die Ladenbesitzerinnen der kleinen Straße in Oxford bereits auch die anderen Bücher der Autorin gelesen und gemocht habe, klang die Ankündigung einer neuen Reihe mehr als vielversprechend.

Vom Auftakt dieser neuen Reihe möchte ich euch heute berichten….

Manuela Inusa – Wintervanille

Titel: Wintervanille
Autor: Manuela Inusa
Verlag: Blanvalet
Seiten: 458
ISBN: 978-3-7341-0788-7

Worum geht es?
Cecilia hat eine große Leidenschaft in ihrem Leben und das Glück, diese zum Beruf machen zu können. Im schönen Napa Valley ist sie in die Fußstapfen ihres Vaters getreten und betreibt eine kleine feine Vanillefarm, auf der sie nicht nur das edle Gewürz, sondern auch viele leckere Köstlichkeiten rund um die schwarzen Stangen herstellt und verkauft.
Und obwohl sie ihr Leben auf der Farm voll und ganz erfüllt, bleiben soziale Kontakte, die über ihre Tante und ihre beste Freundin Julia hinausgehen, ein wenig auf der Strecke. Von einem Liebesleben wagt Cecilias schon gar nicht mehr zu sprechen.
Als ihre Farm durch einen TV-Bericht bekannt wird und sie in das Nobelhotel des vermögenden und erfolgreichen Richard eingeladen wird, um dort an einem Gewürzseminar teilzunehmen, wird Cecilias kleine Welt gehörig durcheinander gewirbelt.

Rezension:
Wintervanille lässt uns in die neue Reihe von Manuela Inusa starten, die durch zwei weitere Teile komplettiert werden wird. Und es lässt sich nicht leugnen, dass die sympathische Autorin einen unverkennbaren Schreibtsil hat, der ihre Bücher allesamt zu Wohlfühlbüchern macht.
Auch wenn die Geschichte von Cecilia in absolut keinem Zusammenhang zu den Büchern der Valerie Lane steht, lässt sie sich eben doch erkennen, die Handschrift von Manuela Inusa. So machten bereits die ersten Seiten Lust auf mehr und ganz besonders das Ambiente schien abwechslungsreich zu sein und sich von den sonst so gängigen Schauplätzen “am Meer” oder im kleinen Dorf XY abzuheben. Wir beginnen Cecilias Reise im schönen Napa Valley und beschäftigen uns endlich mal nicht mit Büchern, Kaffee und Co, wie es in so vielen ähnlichen Romanen der Fall ist. Nein, es geht um Vanille, ein Gewürz, das für mich bis dato relativ selbstverständlich und in seiner Geschichte wiederum absolut unbekannt war.
Während ich mich in der Geschichte von Cece sofort wohl und zu Hause gefühlt habe und die Abläufe und die Arbeiten hinter einer einzelnen Stange Vanille unglaublich interessant fand, konnte ich leider mit den Protagonisten nicht wirklich warm werden. Cecilia ist eine nette junge Frau, die ihr Leben und ihre Farm im Griff hat, keine Frage. Ihr Gegenpart Richard ist erfolgreich, smart und eben der typische männliche Protagonist und trotzdem störte mich irgend etwas ganz gewaltig an beiden.
Während Richard beinahe schon zu “treu doof” verliebt wirkte, was in Anbetracht der Tatsache, dass er Cece bis dato nur aus dem TV “kannte”, ein wenig too much wirkte, waren mir auch einige Reaktionen und Handlungen von ihr viel zu viel Drama für das, was rein faktisch eigentlich passiert ist. Natürlich lebt ein solcher Roman von Emotionen, Leidenschaft und Gefühlen, doch insgesamt waren viele Handlungsstränge und Entscheidungen für meinen Geschmack einfach ein bisschen zu viel oder andererseits zu vorhersehbar.

Es ist nur fair zuzugeben, dass diese Kritik bei Manuela Inusa trotzdem jammern auf hohen Niveau ist, dennoch muss sie erwähnt werden.

Fazit:
Festzustellen, dass der Auftakt der neuen Reihe enttäuscht hat, wäre zu hart und dennoch kann bei mir persönlich keine wirkliche Begeisterung aufkommen. Wintervanille ist ein Wohlfühlbuch, daran gibt es keine Zweifel. Es liest sich wunderbar und gerade das weihnachtlich winterliche Ambiente gibt der ganzen Geschichte noch etwas besonders heimeliges. Trotzdem konnten mich die Protagonisten nicht wirklich überzeugen, was auch der wunderbares Schreibstil von Manuela Inusa nicht überdeckt hat.

Insgesamt werde ich der kompletten Reihe eine Chance geben und freue mich auf jeden Fall auf die weiteren beiden Teile, weil ich weiß wie großartig die Autorin ist.
Dennoch kann ich dem Auftakt der Reihe nicht mehr als 3 von 5 Sternen geben.

Allen, die gerne regelmäßiger Buchtipps und kurze Rezensionen lesen wollen, sei mein Instagram-Account “All_about_the_books ans Herz gelegt.
Ich freue mich, euch als neue Follower begrüßen zu können!   

[All about the books] Petra Hülsmann – Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen

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Es gibt sie einfach immer wieder, diese Autoren, deren Bücher wir wieder und wieder in den Regalen sehen, darüber nachdenken endlich mal eines zu kaufen und es aus Vernunft und mit Gedanken an den viel zu holen SUB dann doch sein lassen.
Eine Autorin, bei der es mir in den letzten Jahren wieder und wieder so ging war Petra Hülsmann und rückblickend kann ich mich selbst dafür nur tadeln, denn entgangen ist mir durch diese Vernunft in der Tat etwas.

Umso schöner, dass es letztlich doch noch eines ihrer Bücher zu mir geschafft hat und ich nun die Gelegenheit habe, euch darüber zu berichten.

Petra Hülsmann – Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen:

Titel: Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen
Autor: Petra Hülsmann
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 570
ISBN: 978-3-404-17690-8

Worum geht es?
Annika ist rundum zufrieden, sie wohnt in einer tollen WG und hat ihren Traumjob. Als Musiklehrerin an einer hamburger Vorzeigeschule ist sie beliebt und gibt alles für ihre Schüler. Doch wie das Leben so spielt, währt Annikas Glück nicht lange und sie wird zwangsversetzt in den absoluten Problembezirk. Zunächst hadert sie mit ihrem Schicksal, doch dann erkennt sie, dass hinter den rebellischen Teenies, die sich scheinbar mehr um SocialMedia als um ihre Hausaufgaben kümmern wollen, kluge kreative Köpfe stecken, die etwas zu sagen haben…..wenn man sie denn lässt.
Ein gemeinsames Großprojekt zeigt Annika, dass man alles schaffen kann, wenn man es nur versucht und wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen.
Als Annika sich allerdings Hilfe bei ihrer ersten großen Liebe Tristan holen möchte, beginnt ein Theater, das seine Höhepunkte nicht auf, sondern vor der Bühne findet….

Rezension
Mein erster Roman von Petra Hülsmann und direkt geht es in ein Umfeld, dass in derartigen Büchern vielleicht gar nicht so verbreitet ist. Denn zur Abwechslung ist die Protagonistin keine Ladenbesitzerin, betreibt kein Café am Strand, keine Buchhandlung in der Stadt XY und hat auch sonst eher Allerweltszüge. Annika ist Lehrerin und wohnt in einer WG in Hamburg. Ganz schön normal und doch so viel anders als die gängigen Figuren aus ähnlichen Romanen.
Und so wie Annika sich von allem, was wir aus diversen ähnlichen Romanen kennen abhebt, so geht auch ihre ganze Geschichte ihren eigenen und teils unerwarteten Weg. Denn meine Erwartungen gingen in eine gänzlich falsche Richtung.

Der Anblick des Buches vermittelt den Eindruck, mal ließe sich auf eine zuckersüße, leicht quietschige, romantische Liebesgeschichte ein, in der Schule irgendeine Rolle spielt, als Ambiente aber prinzipiell austauschbar ist. Tatsächlich geizt Petra Hülsmann zwar keineswegs mit Gefühlen und Emotionen, dennoch schenkt sie ihrem Roman eine Botschaft, die gerade in der heutigen Zeit toll und wichtig ist.
“Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen” zeigt den Blick hinter die Kulissen und hinter die Fassade der scheinbar simplen, scheinbar dummen, scheinbar desinteressierten Jugendlichen aus Problemvierteln. Er zeigt aber auch, was möglich ist, wenn man ihnen Selbstvertrauen und Glauben an sich selbst schenkt und er macht deutlich wie wichtig es ist, sie nicht aufzugeben.
Ein wenig kann man sich bei der Lektüre an “Fuck ju Goethe” erinnert fühlen, das sollte nicht bestritten werden. Allerdings ist Annika kein Vergleich zu dem dortigen Protagonisten Zeki wert.

Natürlich darf die nötige Portion Gefühl und Romantik nicht fehlen und ich gebe ganz offen zu, dass es definitiv das Sahnehäubchen auf dem Roman von Petra Hülsmann war. Während Annika versucht, ihre erste große Liebe Tristan um Hilfe für ihre neu gegründete Musik AG zu bekommen und insgeheim auf eine zweite Chance hofft, schleicht sich letztlich jemand ganz anderes in Annikas Herz, der ebenso wie der gesamte Roman zeigt, dass nicht alles ist wie es auf den ersten Blick scheint und dass gerade die Menschen, die wir zu schnell vorverurteilen, diejenigen sind, die eine Chance verdient haben zu zeigen was in ihnen steckt.

Fazit:
Petra Hülsmann schafft es mit ihrem Roman “Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen” aus einer scheinbar einfachen und absehbaren Geschichte ein Buch mit einer tollen Botschaft zu machen, dass zumindest mich auch ein Stück weit nachdenklich zurückgelassen hat.
Der Schreibstil ist locker und angenehm zu lesen und die Protagonistin Annika eine Person, mit der man sich sehr schnell sehr verbunden fühlen kann.
Insgesamt ist das Buch ein toller Roman, der ein wenig tiefer geht, als gewöhnliche Lovestories und daher eine Leseempfehlung wert.

Für das Buch gebe ich deshalb 5 von 5 Sternen und freue mich schon darauf weitere Titel der Autorin zu lesen.

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