Niedliche Macarons aus Fimo

Es ist mal wieder Zeit für ein wenig Kreativität, findet ihr nicht auch? Schon lange habe ich kein Do-it-yourself-Projekt mehr gebloggt und das muss ich dringend ändern.

Woher hat dieser kleine feine Blog denn sonst seinen Namen? Büchertipps hin, Rezepte her… EsKa kreativ ist viel mehr und vor allem voll mit Bastelideen und Deko-Tipps. Deshalb habe ich heute mal wieder eine Idee für euch, die Fingerfertigkeit und Kreativtät erfordert, doch ich verspreche euch, es lohnt sich!

Macarons aus Fimo:

 

Fimo, die bunte “Knetmasse”, die im Ofen aushärtet, kenne wir ja wahrscheinlich alle und warum sollen wir sie nicht nutzen, um kleine andere Kunstwerke nachzubauen? Die Rede ist von kunterbunten Macarons!

Tipp:

Fimo bekommt ihr mittlerweile fast überall. Auch Schreibwarengeschäfte und Baumärkte führen die bunte Masse mittlerweile. Besondere Farbtöne kauft ihr allerdings besser im Internet, dort ist das Angebot schon ein wenig größer.

 

Los geht’s:

Wählt zunächst eine Fimo-Farbe aus und teilt drei Portionen ab. Zwei Portionen rollt ihr zu kleinen Kugeln und drückt diese Kugeln anschließend mit einem Glas oder ähnlichem ein wenig platt. Aus der dritten Portion rollt ihr eine dünne Schnur, die ihr zunächst in zwei Hälften teilt und anschließend an die Außenkante der platten Kugeln drückt. Dies werden die beiden äußeren Teile des Macarons.

Nehmt nun einen Zahnstocher zur Hand und verpasst den beiden Hälften kleine Löcher. Macarons gehen beim Backen auf und bekommen so ihren unverkenbaren Rand. Diesen ahmt ihr mit den Zahnstocherlöchern nach.

Legt die beiden Außenteile nun beiseite und formt (zum Beispiel mit einer anderen Farbe) die Füllung. Hierzu nehmt ihr wieder eine kleine Portion, rollt sie zu einer Kugel und drückt sie leicht platt.

Anschließend fügt ihr die Füllung und die beiden Außenseiten zusammen und fertig ist euer erstes Fimo-Macaron.

Dass man diese kleinen bunten Naschereien nicht nur aus Fimo nachbasteln kann, habe ich euch in einem anderen Beitrag schon gezeigt. Die Anleitung für kleine Handseifen in Form von Macarons findet ihr *hier*

 

 

Falls ihr diese Idee nachbastelt, dürft ihr sie gerne auf Instagram posten und meinen Account Eska_Kreativ dort verlinken.

 

[Quick-Tipp Ostern] Kleiner Trick mit großer Wirkung.

Hand aufs Herz, wer kennt das nicht. Ostern steht vor der Tür, die Familie hat sich angesagt. Ob Brunch, Kaffee oder einfach nur ein undefiniertes Zusammensein, Frau gibt sich ja trotzdem Mühe und versucht die perfekte Festtafel, die uns “dieses Internet” auf Pinterest, Instagram und Co vorgaukelt, zumindest im Ansatz nachzumachen.
Ehrlich gesagt gehöre auch ich zu der Sorte Frau, die sich im Vorfeld mehr als eine Inspiration im Internet holt und dann (manchmal kläglich scheiternd) versucht sie zumindest im Ansatz nachzumachen.

Passend zu Frühling finde ich gerade zu Ostern Tulpen in allen Farben und Formen wunderschön und liebe es, damit zu dekorieren.
Tulpen…man kennt das ja…
Wirklich praktisch und hübsch sind diese Zeitgenossen letztlich ja eigentlich auch nur in hohen Vasen oder in Schalen, in denen sie rumstehen und liegen dürfen, wie sie gewachsen sind.

Aber wer mag sie nicht, diese prachtvollen Schalen voller Tulpen. Prall gefüllt, üppig und scheinbar sortiert unsortiert.
Natürlich kenne(!) ich diese Bilder und jedes Jahr habe ich mich aufs Neue gefragt, warum meine Tulpen eigentlich immer wie ein Schluck Wasser in der Kurve in ihrer Schale “lümmeln” und nicht so wundervoll übig liegen, wie auf diesen scheinbar perfekten Bildern.

Der Trick ist dahinter ist im Grunde so einfach wie genial und war mir bis dato völlig unbekannt.
Da ich darauf hoffe, dass wenigstens ein paar von euch bisher ähnlich “dämlich” waren wie ich, nehme ich meine Erleuchtung” heute mal zum Anlass für diesen Post und hoffe, dass ich wenigstens dem einen oder anderen noch weiterhelfen kann.
            

Das Zauberwort für eine üppige Blumenschale nennt sich Klebestreifen!
Statt die Blumen einfach nur in die mit Wasser gefüllte Schale zu legen und zu hoffen, dass alles schon irgendwie nett aussehen wird, beklebt ihr eure Schale einfach mit ein wenig Tape, so dass ein Schachbrettmuster entsteht. 
In die einzelnen frei gebliebenen Vierecke drappiert ihr nun eure Blumen.
So braucht ihr nicht nur weniger Pflanzen für ein geschlossenes Bild, sondern bekommt am Ende auch ein deutlich deckenderes Ergebnis, als mit 30-40 Blumen in einer viel zu kleinen Schale.

  

Einfach, aber genial oder?

Kanntet ihr diesen “Hack” (…jaja..Neudeutsch-Blödsinnswort, ich weiß) schon? Oder habt ihr anderen kleine Tricks auf Lager, die das Leben leichter machen?

Frühlingshafte Grüße

   

[Upcycling] Wir gestalten den Balkon neu

Es wird Sommer! 

Okay, die Temperaturen lassen gerade nicht darauf schließen und das Wetter ist teils auch mehr herbstlich als alles andere, aber ab und an kommt der Sommer ja auch jetzt Ende Mai schon um die Ecke. 
Wer mich kennt, der weiß, dass ich ein absoluter “Draußen-Mensch” bin und gerade bei sonnigem Wetter nichts von Stubenhockerei halte. 
Da ich nicht immer die Zeit und Muße habe, unseren wunderschönen Garten zu nutzen, ging es nun endlich dem “Balkon des Horrors” an den Kragen. 
 

 

Ein paar kleine Tipps und Ideen und das Make over des Horrorbalkons möchte ich euch heute zeigen. 
Vielleicht findet ihr ja ein paar nette Anregungen oder fühlt euch motiviert, auch eine kleine Wohlfühloase zu schaffen. 
 
Damit ihr wisst, wovon ich spreche und dass wir wirklich fast bei Null angefangen haben, möchte ich euch ein “vorher”-Foto natürlich nicht vorenthalten. 
Darf ich vorstellen: Der Balkon des Horrors…. 
 

 

Die Probleme dürften offensichtlich sein. Hässliches Geländer, hässliche und in die Jahre gekommene Backsteinmauer und Blumen sind natürlich Fehlanzeige! 
Nachdem alles, was nicht fest verschraubt war, erst einmal aussortiert oder weggeschmissen wurde, ging es zum Großeinkauf ins Gartencenter. 
Dass alle Errungenschaften in den Kofferraum gepasst haben, wundert mich übrigens immer noch….
 
Farbe sollte her! Sowohl in Sachen Blumen und “Grünzeug”, als auch als Farbkonzept für Dekoelemente. 
Doch bevor an Deko zu denken ist, muss der Balkon erstmal wieder an Gemütlichkeit gewinnen, deshalb habe ich mich gegen diese klassischen Sichtblenden aus hellem und schnell verwittertem Bambus entschieden. 
 

 Statt dessen wird der Balkon nun von einer Blende aus Reisig in einem warmen Braun verkleidet. Für meinen Geschmack ist diese Lösung deutlich edler und gibt dem Balkon direkt einen großen Wohlfühlfaktor. 

Kleine Solarleuchten mit Bruchglas-Design bringen zusätzlich Highlights an das Balkongeländer und schon ohne jegliche Bepflanzung macht der Balkon direkt etwas her. 
 
Die bunte Blütenpracht, die ich mir vorgestellt habe, soll natürlich auch lange überleben. Vor allem, wenn das Gießen aus Zeitmangel mal ausfallen muss. Eine grandiose Erfindung sind meiner Meinung nach daher diese Blumenkästen mit eingebauten Tanks. Zwar muss man für sie ein paar Euro mehr in die Hand nehmen, aber kann sich auch sicher sein, dass die Blümchen auch im Hochsommer lange bunt und strahlend bleiben. 
 
Die hässliche Backsteinmauer versteckt sich nun hinter einem Rankgitter aus dunklem Holz. Ganz verstecken wollte ich sie nicht, aber deutlich aufwerten. 
Deshalb hängen nun Efeu und Dahlien in einem kleinen Kasten an eben jenem Spalier. 
Das wirkliche Highlight der alten Mauer wird aber erst in der Dämmerung sichtbar, denn zwischen dem Rankgitter winden sich die LEDs einer langen Solar-Lichterkette. Neben Kerzen und den Grünen Lämpchen bringt sie gerade in den Abendstunden eine gemütliche Wärme auf den Balkon. 
 

 

Unterhalb des Rankgitters und als zusätzliches Versteck für die Mauer sind zwei Buchsbämchen eingezogen. In einem Pflanzkasten, der optisch den Look des Spaliers aufgreift, verdecken sie nun ebenfalls Teile der Mauer und bringen noch mehr frisches Grün auf den Balkon. 

 
Den hässlichen alten Balkontisch mit seiner farblich großartigen Tischdecke habe ich ebenfalls gegen ein schöneres Modell ausgetauscht. Lediglich die recht neuen Sessel und eine dazu passende Bank haben die Neugestaltung des Balkons überlebt. 
Mit neuen gemütlichen Kissen in saftigem Grün fügen auch sie sich nun perfekt in das Gesamtbild ein und ich muss zugeben, dass ich es mir dort momentan auch bei niedrigeren Temperaturen (mit Kuscheldecke) bereits das eine oder andere Mal gemütlich gemacht hab. 
 
Deko dürfte am Ende natürlich auch nicht fehlen und so konnte ich mich farblich einmal so richtig austoben. Wer mich kennt, der weiß, dass ich ja meistens eher im violett/pinken Milieu zu finden bin. Doch für den Balkon ist dieses saftige Grün perfekt, oder nicht? 
 
 

 

Am Ende hat diese Neugestaltung fast ein ganzen Wochenende gekostet, aber das Endergebnis zeigt, dass es sich gelohnt hat. 
Aus diesem grauen schmuddeligen Stück Abstellraum ist ein schöner gemütlicher Balkon geworden.
 

 

Oder was meint ihr? 
 
Sommerliche Grüße und einen schönen Sonntag 
 
 

 

 
 

[Anleitung] Kreidefarbe selbstgemacht

Egal ob man Bastelzeitschriften aufschlägt oder in Deko-Magazinen blättert, Kreidefarbe ist in aller Munde. Das angesagte “Chalky Finish” ziert ganz zurückhaltend Hintergründe, Möbelstücke und Dekoelemente auf Interior-Blogs und läuft uns Jägern und Sammlern auf Pinterest ein ums andere Mal über den Weg.

Trends und neue Techniken machen mich immer neugierig und so wär es natürlich auch mit der matten Farbe, die ein wenig an Schultafeln erinnert und in unserer Zeit mit Bonbonfarben daher kommt. Doch kaum hatte ich das Bastelgeschäft meines Vertrauens betreten, traf mich auch schon der Schlag. So trendy und “cool” die neue Farbe ist, so teuer ist sie leider auch. Ob ich nun für eine einzige Farbe knapp 8 – 10 € ausgeben wollte ohne zu wissen, ob mir das Finish am Ende wirklich zusagt, wusste ich nicht. Aber warum soll man die Farbe nicht auch selber machen können? 

Eben! Gesagt getan….mein Selbstversuch hat begonnen!

 

Do it yourself – Chalky Paint

Die Farbe sollte matt sein und eben das besagte “Chalky” Finish haben. Wenn sie Kreidefarbe heißt, dann muss wohl auch Kreide enthalten sein – So meine spontane Annahme. 

Letztlich lassen sich verschiedene Varianten zeigen, wie man einen Look kreieren kann, der der besagten Farbe sehr sehr nahe kommt. Ob die Looks am Ende gefallen, ist wie so oft Geschmacksache, für mich ist es in jedem Fall eine kostengünstige Alternative zu den sehr teuren Farbtöpfchen aus dem Bastelbedarf.

 

Benötigt werden sieben Sachen, die wir alle für kleines Geld besorgen können:

 

 
Für meinen Testlauf mussten ein paar Überbleibsel meiner momentanen Smoothie-Liebe dran glauben, denn auch wenn die Fruchtbomben leer sind, finde ich die kleinen Fläschchen sehr niedlich und als Blumenvase doch auch recht dekorativ. 
Das Holzkistchen und die Kreide habe ich für kleines Geld bei TeDi erstanden und die Acrylfarbe gibt es im Grunde in jedem gut sortierten Bastelgeschäft. 

Gerade für Grundierungen und größere Flächen solltet ihr einen einfachen Küchenschwamm statt Malpinsel verwenden. Schwämme eignen sich genauso gut wie (teurere) Malerrollen aus dem Künstlerbedarf und gehen nicht so ins Geld.   

Bevor es aber ans Pinseln geht, muss die Kreide zerkleinert werden
Ob euer Ergebnis nachher strukturiert oder glatt ist, hängt sehr davon ab, wie fein ihr die Kreide zerkleinert. Für meinen Test habe ich beide Varianten einmal ausprobiert.  

Mit grob verbröselter Kreide erhaltet ihr ein sehr raues Finish. Gut vorstellen kann ich mir diese Form der Kreidefarbe im Rahmen von maritimen Dekorationen und im Gartenbereich. Für den klassischen Chalky-Style finde ich persönlich es hingegen zu strukturiert. Fein gemahlen und zerrieben ergibt die Kreide hingegen ein schön glattes Ergebnis, das dem “original” Finish sehr nahe kommt. 

 

 

Das Mischverhältnis der Kreide-/Farbkombination sollte in etwa 1/3 zu 2/3 betragen. Zu diesem Ergebnis bin ich zumindest nach einigen Fehlversuchen gekommen. Tastet euch vorsichtig heran und verwendet lieber zunächst etwas weniger Kreidepulver und erhöht die Menge nach und nach, denn mit zu viel Kreide wird eure Farbe zäh und klumpig und lässt sich kaum mehr verstreichen. 

 

 
 
Achtet darauf euren Farbton zunächst passend anzumischen, bevor ihr die Kreide einrührt, denn andernfalls ist es schwierig ein schönes ebenes Farbergebnis zu erhalten und gleichzeitig die Kreide sauber unterzumengen. 
Für witterungsbeständige Farben solltet ihr auf Acryl im Übrigen verzichten und Lackfarbe mit einem seidenmatten Finish verwenden. So löst sich euer Kreide-Look auch bei Wind und Wetter nicht auf.
 
Um dem Kistchen ein kleines Vintage-Flair zu verleihen habe ich die Farbe zum einen nicht ganz sauber und deckend aufgetragen und später noch ein wenig nachgeholfen. Gerade in Sachen Chalky Paint sind Shabby Style und Vintage nicht weit, als sollte sich die Kreidefarbe auch gut bearbeiten lassen. 
Der Selbstversuch überzeugt hierbei tatsächlich. Einmal getrocknet hält sie auf dem jeweiligen Objekt super, lässt sich aber ebenso gut mit Sandpapier bearbeiten und anrauen. 
 
 
 
Fazit:
Der Selbstversuch ist im Ergebnis für mich gelungen. Die Kreidefarbe erreicht je nach Feinheit des Kreidepulvers das Finish, was man von “Chalky Paint” erwartet. Ob grob oder nicht ist letztlich Geschmacksache. 
Mit einem Preis von knappen 3 Euro schlägt die DIY-Variante ihre Brüder aus dem Bastelladen um Längen und auch in Sachen Herstellung ist sie kein Hexenwerk.
 
Ein großes ABER gibt es für mich allerdings dennoch:
Für kleine Deko-Elemente und farbenfrohe vielfältige Akzente ist die selbstgemachte Kreidefarbe eine klasse Alternative, die schnell gemacht ist und den Geldbeutel nicht mehr als nötig strapaziert. Wer hingegen größere Objekte oder gar Möbel streichen möchte, der tut gut daran ein paar Euro mehr zu investieren und die “originale” Farbe zu verwenden. 
 
 
 

Das war mein kleiner Selbstversuch mit Kreidefarbe oder “Chalky Paint”. Ich denke für kleine Elemente werde ich diese Variante auf jeden Fall noch einmal verwenden und vielleicht perfektioniere ich sie in den kommenden Versuchen auch noch weiter. 
Es lohnt sich auf jeden Fall, sie als kostengünstige Alternative im Blick zu haben.

Ich hoffe der kleine Test hat euch gefallen und vielleicht versucht ihr euch ja auch mal mit Pinsel und Farbe?
Denn mal ehrlich, das Kreide-Finish in Kombination mit Pastelltönen ist schon hübsch oder was meint ihr?  

 

 

 

[Dekoration] “Places I’ve been….” – Reise – DIY

Hallo meine Lieben,

ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich es vermisst habe, genau diesen Satz hier in meine Blogger-Post-Maske zu schreiben.

Da bin ich nun also wieder!
Mein erster Post nach…….???….. nach sehr langer und eigentlich auch viel zu langer Zeit.
Ich könnte mich an dieser Stelle jetzt entschuldigen und mich rechtfertigen.
Ich könnte euch was von geplatzten Träumen, gescheiterten Plänen, unerwarteten Wendungen, Enttäuschungen und neuen Zielen erzählen.

Aber viel lieber sage ich einfach nur DANKE!

Danke an euch, dass ihr mir trotz der langen Abstinenz treu geblieben seid und euch sogar “vermehrt” habt. (Fast 400 GFCs… wow!).
Danke, dass ihr mir die Pause gegönnt habt, ohne das Interesse zu verlieren und uns den Rücken zu kehren.

Danke an Katie, die einfach nur ein Engel ist und diesen kleinen Blog so lange versucht hat am Leben zu halten. (Sehr gut, wie ich finde!!!)

Außerdem sage ich aus tiefstem Herzen: Da bin ich wieder!

Auch, wenn mein Leben da draußen es auch in den nächsten Monaten nicht möglich machen wird, täglich aufwendige Tutorials und DIYs zu posten, so werde ich wieder schreiben und das hoffentlich mehr als regelmäßig.

Ein kluger Mann sagte einmal: “Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, dann mach Pläne!”
Und wie das im Leben so ist, scheitern alte Pläne ganz gerne mal und man muss neue schmieden.

Bevor ich den Mut zu großen Veränderungen habe, beginne ich sehr oft mit Veränderungen im Kleinen und deshalb wurde ich in der letzten Woche kurz zum Stammkunden beim Schweden (Die Instagrammer unter euch, haben es gesehen 😉 )

Eine Roomtour spare ich mir und euch an dieser Stelle, aber ich möchte euch gerne mein kleines neues Highlight zeigen.


 
Schon oft hatte ich daran gedacht, alle (tollen) Städte, die ich bisher bereist habe, irgendwie dekomäßig in meinen vier Wänden zu verewigen.
Bisher drehten sich die Gedanken immer um die klassische Weltkarte mit Fähnchen.
Doch so eine Weltkarte ist riesig und die potentiellen Fähnchen (noch) nicht so zahlreich, dass es super aussehen würde und deshalb kam mir eine andere Idee.
 

Da ich meinen guten alten Schulatlas nicht zerstören wollte (Sentimentalitäten eines ehemaligen Erdkunde-LKlers ^^), habe ich mir bei medimops für 2€ eine gebrauchte Altauflage gekauft. Bei ihr ist das schlechte Gewissen irgendwie geringer.
Die Bilderrahmen gibt es aktuell beim Schweden für 5€ statt 10€ und das Geschenkpapier ist ein Rest aus der großen Kiste und stammt ursprünglich von dm
 

Zunächst überlegt ihr euch, welche Städte ihr verewigen wollt. 
Ich muss gestehen, dass ich leider nicht alle tollen Städte nehmen konnte, weil der Altlas teilweise so doof gedruckt war, dass die Herzform nicht gepasst hätte oder ebenfalls Ländern verewigt hätte, die ich jetzt nicht unbedingt in meinen Herzrahmen haben wollte.


Am Ende sind dann aber doch acht tolle Städte von Norden nach Süden, durch Osten und Westen zusammengekommen.


 

Hinter das Passepartout des Rahmens klebt ihr euer Geschenkpapier. 
Ich wollte es bewusst dezent halten, kann mir aber auch sehr gut vorstellen, z.B. einen Backpacker-Trip durch ein Land farbig mit den jeweiligen Landesfarben zu hinterlegen.
Oder wie wäre es mit den Flaggen des jeweiligen Landes als Hintergrund?

Am Ende kommt das Herz in die Mitte und das Passepartout wieder in den jeweiligen Rahmen.



Ich habe mich nach längerem Überlegen für die kleinen Rahmen entschieden.
Der Schwede hat aber durchaus noch größere Modelle im Angebot, die für mich allerdings nicht in Frage kamen, weil jede Stadt ihren eigenen Rahmen bekommen sollte.
Wer aber mehrere Städte eines Landes in einem Rahmen verewigen will, ist vielleicht mit den großen Modellen besser beraten.

 

Nun zieren jeweils vier weiße und vier schwarze Rahmen meine Wände und ich erfreue mich jeden Tag aufs Neue an ihnen.

Besonders motiviert bin ich natürlich, diese kleine Reise-Gallerie zu erweitern und hoffentlich bald die 10 Rahmen voll zu machen.

Doch darauf muss ich wohl leider erstmal ein bisschen warten, denn eine Reise ist momentan zeitlich leider gar nicht drin.

 
Für diejenigen mit großen Reise-Träumen, wäre vielleicht auch eine Wand, der Traumstädte, die es noch zu bereisen gilt, eine wundervolle Idee.

Oder nicht?
 
 





Ihr seht, es hat sich einiges getan bei mir und ich bin glücklich, schreiben zu dürfen, dass sich hier bald auch wieder sehr viel von meiner Seite aus tun wird.


Ich hoffe, ihr freut euch genauso wie ich darüber und meine kleine Idee zum “Comeback” hat euch gefallen?


Ich bin auf jedenfall gerade verdammt happy, endlich wieder zu bloggen und sage nur noch ein letztes Mal:

ICH HAB EUCH ECHT VERMISST 🙂


Liebe Grüße



[DIY] Bilderrahmen mit Mosaikoptik

Meine Lieben, ich bin ein Messie!

Okay, ich gebe zu, so schlimm ist es nicht und eigentlich sollte man über derartige Probleme auch keine doofen Scherze machen.
Fakt ist aber, dass ich bei manchen Sachen einfach nicht “Nein” sagen kann, sie kaufe, mit nach Hause nehme und erstmal in die Kiste “Rohmaterial” stecke, weil ich sie ja iiiiiirgendwann bestimmt noch mal gebrauchen werde, auch wenn ich aktuell noch nicht weiß wofür.

Ich rede mir gerne ein, dass dieses Verhalten vollkommen logisch ist, schließlich hat man dann eventuell sogar ein Schnäppchen gemacht, über das man sich im Gebrauchsfall dann doppelt freut.
Ein bisschen bekloppt ist es aber dennoch und hat durchaus etwas von Sammeltrieb.

Nun habe ich mir zu Beginn der Fastenzeit bzw. zum Beginn des Monats Februar vorgenommen, viel mehr Sachen zu verarbeiten und verbrauchen und erstmal keine größeren Neuanschaffungen in Sachen Bastelkram zu tätigen. (Zum Jahreswechsel war ich ja nicht da, was soll ich dann also mit guten Vorsätzen 😉 ) Wie “gut” das geklappt hat, abt ihr in meinem gestrigen Post zur Kreativwoche bei Tchibo gesehen *hust*.

Unter anderem kamen mir bei Sichtung meiner “Rohmaterial”-Sammlung zwei Dinge in die Finger, die ich durchaus gut gebrauchen konnte.

Ihr kennt sicher diese IKEA-Rahmen im Doppelpack. Einer der Beiden ist noch übrig geblieben und so habe ich mein Bestes gegeben, um ihn mit ein paar Mosaiksteinchen (1€-Laden) und Resten von Fugenmasse aus der Sommeraktion  ein wenig aufzuhübschen.

 

Genau das liebe ich an diesen Rahmen, sie lassen sich einfach für so viele Dinge verwenden.
Erinnert ihr euch noch an eine meine erste Tape-Idee?
Was war die Grundlage? Genau, der gute alte IKEA-Rahmen.

Mit etwas Bastelkleber und Geschick halten die kleinen Steinchen ganz einfach und schnell auf dem Rahmen.
Meine stammen wie bereits gesagt aus dem 1€-Laden, TeDi und Co haben sie aber auch in verschiedenen Farbkombinationen und Mengen.
Gerade bei solchen Materialien sehe ich es einfach nicht ein, das Drei-/Vierfache im Bastelgeschäft zu bezahlen und im Grunde trotzdem die gleichen Steinchen zu bekommen.
Alles immer vorausgesetzt, man bekommt auch wirklich die Farbe, die man sucht….

 
Wenn alle Steinchen aufgeklebt sind, geht es an das Verfugen.
Ich bin der Meinung, dass Mosaike nur dann wirklich schön aussehen, wenn sie gerade nicht exakt und auf den Millimeter genau geklebt sind, aber das müsst ihr wohl für euch entscheiden.
Geschmackssache eben…

 

 Die Fugenmasse wird ganz einfach im Verhältnis 2:1 angerührt und (nach kurzer Eindickzeit) mit einem Spachtel auf die Fugen aufgetragen.
Nach dem Einschlemmen und Trocknen, poliert ihr eure Steinchen blank und schon kann der Rahmen in den Einsatz.

Das erste Rahmen-Mosaik, das ich mit Fugenmasse gemacht habe, übrigens.
Vor vielen vielen viiiiielen Jahren habe ich meiner Hälfte mal ein Fotomosaik von uns geschenkt. Also ein großes Foto von uns, dessen Pixel im Prinzip aus zig Einzelbildchen von uns bestand.
Dieses Bild hatte ebenfalls einen Rahmen aus Mosaiksteinen.
Allerdings war das lange vor meiner Zeit als Blogger und wahrscheinlich auch, als meine Kreativergüsse noch in den Kinderschuhen steckten, denn auf die Idee, die Steine zu verfugen, bin ich irgendwie nicht gekommen. ^^

Habt ihr auch schon mal mit Mosaiken gearbeitet?

Viele Grüße

[Sommer] – Dekolichter aus Lavendel

Hallo meine Lieben,

heute darf ich endlich meine erste Idee im Rahmen der Bloggeraktion “Summer in Blogcity” präsentieren.
Habt ihr gestern bei den anderen Mädels geguckt?

Sommer, das ist eigentlich die Zeit der langen Abende auf dem Balkon, der Terrasse, im Garten, im Freien und deshalb zeige ich euch heute, wie ihr schnell und einfach ein tolles stimmungsvolles Windlicht basteln könnt.

 

 

Material:
  • große gerade Glasvase
  • Lavendel (im Optimalfall frisch)
  • Naturbast
  • Lorbeerblätter oder andere große dunkelgrüne Blätter
  • Tesafilm
  • Schere
  • weiße Stumpenkerze

 

Wenn ihr die Möglichkeit habt, frische Lavendelzweige zu verarbeiten, so solltet ihr dies tun, denn so wird euer Windlicht direkt zum Duftlicht. Sobald die Kerze das Glas etwas erwärmt, beginnen die frischen Zweige nämlich damit, ihren unverwechselbaren Duft zu verströmen. Wer Lavendel nicht leiden kann oder keine “Duftextra” braucht, kann auch getrocknete Zweige benutzen.

Schneidet sie auf jeden Fall in einem ersten Schritt auf die gewünschte Länge zurecht. Diese sollte so bemessen sein, dass die Blüten mit dem oberen Glasrand und die Stängel mit dem unteren Glasrand abschließen.

Wenn ihr alle Lavendelzweige zugeschnitten habt, legt ihr ein langes Stück Tesafilm (darf ich das eigentlich schreiben, oder ist das Werbung und es müsste korrekt “Klebefilm” heißen? Man weiß es nicht….) seitenverkehrt (also Klebeseite nach oben) vor euch hin.
Nun drückt ihr die Lavendelzweige nacheinander im passenden Abstand auf den Klebestreifen und bedckt sie, sobald der komplette Streifen “befüllt” ist, mit einem zweiten langen Streifen, so dass eure Zweige in einer Art Kette fixiert sind.

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Diese Lavendelkette legt ihr nun einmal um eure Glasvase herum und fixiert sie mit einem weiteren laaaaaangen Stück Klebestreifen.
Diese Streifen “versteckt” ihr anschließend unter einem Band aus Naturbast.

Nun klebt ihr eure Lorbeerblätter in einer Kette aufeinander und aneinander und legt diese Blätterkette ebenfalls um das Glas. Fixiert sie mit einem weiteren Band aus Naturbast und achtet darauf, dass der Knoten und die Schleife des zweiten Bastbandes auf der gegenüberliegenden Seite sind, so dass ihr pro Seite nur einen Knoten/eine Schleife habt. So macht ihr aus der Not eine Tugend und es sieht nach einem “gewollt” eingesetzten Dekoelement aus.

Anschließend stellt ihr bestenfalls eure Stumpenkerze auf ein Mini-Glastellerchen oder ähnliches, damit das herunterlaufende Wachs eure Vase nicht für alle Zeiten zerstört.

Aus den übrigens Lavendelzweigen habe ich noch kleine Streudeko-Sträußchen gemacht, die sich hübsch rund um das Windlicht machen.

Damit kann der laue Sommerabend in Blogcity kommen. Nun müsste nur das Wetter mitspielen.

Weitere wunderbare Sommerideen findet ihr heute übrigens bei:

Cherry Blossom und Antibeautyblog

Eine Idee, wie ihr ausgehend von diesem Windlicht eine ganze Grillparty gestalten könnt, bekommt ihr dann im nächsten Teil meiner “Summer in Blogcity” – Beteiligung von mir.

Sommerlich violette Grüße

 

[Bunter Sommer ] Dekoratives Mosaik

Hallo meine Lieben,

was sagt ihr bisher zu unserer bunten Bloggeraktion? Ich finde es sind wirklich tolle  und doch so unterschiedliche Ideen dabei und es macht unfassbar viel Spaß die anderen Blogs zu durchstöbern.

Nach dem “Gesetz des Regenbogens” ist heute die Farbe Blau an der Reihe und ich muss gestehen, dass mir die Ideenfindung gar nicht so leicht gefallen ist. Eigentlich mag ich Blau sehr gerne (ha ho he…wer hätte das geahnt…^^), doch in Sachen Deko- und Kreativideen war zunächst mit mir nicht sehr viel los.

Irgendwann kam ich beim betrachten des Aktionsbanners allerdings auf die Idee, mich einmal in Sachen Mosaiktechnik zu versuchen.

Bisher hatte ich nur eine kleine unprofessionelle Erfahrung dahin gehend gemacht, als ich vor viiiielen Jahren meiner lieben Hälfte ein Mosaikbild aus hunderten und aberhunderten Einzelbildern von uns beiden geschenkt und den Rahmen des Bildes mit Mosaiksteinchen verziert habe.
Von Spachtelarbeit, Mosaikkleber etc. hatte ich damals noch keine Ahnung.
Da man aber nie ausgelernt hat, bin ich schnurstracks in die Bastelladen meines Vertrauens und habe mich durch das Mosaiksortiment gewühlt.
Das Ergebnis gibt es heute passend zur Tagesfarbe:

 

Material:
  • Metalltöpfchen
  • Mosaiksteinchen
  • Mosaik- oder Dekopatchkleber
  • Fugenmasse
  • Spachtel
  • etwas Wasser
  • Küchenschwamm
  • kleines Blumentöpfchen
  • weißes Schleifenband
  • Dekopapier
  • Musterbeutelklammer
  • Holzspieß

 

Anleitung:

Zunächst reinigt ihr euer Metalltöpfchen gründlich, so dass der Kleber später auch haften kann.
Anschließend beginnt ihr mit dem Aufkleben der Mosaiksteinchen.
Um ein schönes Ergebnis zu erhalten, habe ich die Steinchen wie bei einer Ziegelmauer versetzt aufgeklebt, also nicht Fuge auf Fuge.

Wenn der Kleber guuuuut getrocknet ist, mischt ihr die Fugenmasse nach Packungsbeigabe an und verteilt sie mit einem Spachtel zwischen den Steinchen.

 

Wenn die Masse etwas angetrocknet ist, wischt ihr Überflüssiges mit einem feuchten Schwamm vorsichtig ab. Wenn die Fugen komplett durchgetrocknet sind (etwa 24 Stunden später) könnt ihr eure Mosaikplättchen mit einem fusselfreien Tuch von überschüssiger Masse weitergehend befreien und sie sauber polieren.
Mit breitem weißen Schleifenband verziert ihr anschließend den oberen Topfrand.

 

Für die Windmühle schneidet ihr aus einem zweifarbigem Bogen Dekopapier ein Quadrat von ca. 10x10cm und faltet es zweimal diagonal.
 

 
Die so entstandenen Faltkanten schneidet ihr nun bis zur Hälfte ein und klebt die Spitzen in der Mitte fest. Mit einer Musterbeutelklammer fixiert ihr zum einen die Spitzen zusätzlich, zum anderen befestigt ihr eure Windmühle so am Holzspieß.

Das kleine Blumentöpfchen stellt ihr nun mit Wasser gefüllt mittig in euren Mosaiktopf und bestückt es mit Blümchen.

Fertig ist die kleine blaue Sommer-Tischdeko.

Weitere blaue Sommerideen findet ihr heute bei

Katholies Allerlei
Kardiomuffelchen
Freulein Mimi
Schaechtelchen
Herzstückchen
Matz ab!

Himmelblaue Grüße

 

[DIY – Idee] – Windlicht mit Böhmischen Glasperlen

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe, euch geht es gut? Habt ihr den Mai tanzend begrüßt oder eher schlafend? 😉
Ich stresse mich momentan von Tag zu Tag durch die Woche und bin selten zu Hause (was auch das Bloggen aktuell arg kompliziert macht 🙁 ), aber wer hier schon länger liest, der weiß auch, dass das Wort “Stress” eines der häufigeren Worte aus meinem Munde ist.
Von daher ist alles im Grunde halb so wild.

Heute habe ich dann doch mal eine DIY- oder Geschenkidee für euch, die nicht diiirekt aus meinem Ideenfundus stammt. Vielmehr bekam eine liebe Freundin und tolle Tennispartnerin 😉 sie zum Geburtstag geschenkt.
Da ich sie aber wirklich toll finde, möchte ich sie euch zeigen und versuchen etwas zu erklären.

 
Windlicht mit Böhmischen Glasperlen
 
 
 
Das Prinzip dieses Windlichtes ist im Grunde einfach, aber verdammt gut.
 
Alles was ihr benötigt sind:
  • Böhmische Glasperlen (oder Perlen nach Wunsch)
  • Gold- oder Silberdraht (abhängig von der Farbe eurer Perlen und eurem Farbgeschmack)
  • Glaswindlicht
  • farblich passende Dekosteinchen
  • dünne Häkelnadel

Die Glasperlen häkelt ihr letztlich einfach nur auf den Draht, legt die fertigen Stränge um euer Windlicht und lasst sie an der Vorderseite mittig zusammen- und abwärtslaufen.

Das Einhäkeln von Perlen funktioniert genauso wie bei einem Häkelarmband, nur dass eben nicht mit Garn, sondern mit Draht gearbeitet wird und ihr etwas vorsichtiger vorgehen müsst, da der Draht gerne mal reißt.
Meine Anleitung zum Perlenhäkeln findet ihr hier *klick*

Mehr Ideen hab ich heute nicht mehr für euch, aber ich hoffe, das reicht. ^^

Puh klingt das nach Business….aber so ist es natürlich nicht gemeint. Vielmehr hoffe ich, dass euch die kleine DIY- Idee gefällt und der eine oder andere sich vielleicht sogar mal an ihr versucht.

Viele Grüße

[Serviettentechnik] Von der Kiste zum Kasten und zur Blume

Vor einigen Wochen brachte mir mein Herr Papa zwei schicke kleine Holzkisten zum “Verschönern“. Anfangs bewegten sich meine Gedanken im Kreis von “Aufbewahrung“, “sinnvolle Verwendung” etc.

Irgendwann kam mir aber beim Betrachten meiner großen großen Materialsammlung die Idee, die Kiste zu einem Kasten umzufunktionieren.
Genauer gesagt zu einem kleinen Miniaturblumenkasten.

 

Material:
  • Holzkistchen
  • Servietten, Decopatchpapier, Motivtaschentücher oder ähnliches
  • Decopatch-Kleber
  • Selbstklebende Klarsichtfolie
  • weiße Arcylfarbe
  • Küchenschwamm
  • weicher Borsten- oder normaler Haarpinsel
  • 2 Hyazinthen
  • 1 Ministiefmütterchen

Da meine Kiste ursprünglich von einem Hersteller regionaler Süßwaren kam, musste sie zunächst grundiert werden, damit das Firmenlogo nicht durch die Blümchenserviette schimmert. Ob ihr diesen Schritt ebenfalls einplanen müsst, hängt von eurer Kiste und eurem Geschmack ab. Mich hätte das Logo allerdings gestört ^^.

 Geeignete Kisten gibt es übrigens vielleicht auch im Supermarkt bzw. im Gemüseladen um die Ecke. Wer keine stabile Holzkiste findet, kann die nachfolgenden Schritte auch mit einem Champignon-Körbchen oder ähnlichem nachmachen. Die Korboptik dürfte zumindest meiner Vorstellung nach auch ziemlich hübsch aussehen.

Falls ihr eure Kiste grundiert, so schneidet ein Stück des Küchenschwamms ab, gebt etwas Arcylfarbe darauf und tragt sie auf die Kiste auf. Anders als bei einem Pinselauftrag stellt ihr so sicher, dass die Farbe gleichmäßig auf der verhältnismäßig großen Kistenfläche landet, ohne dass Streifenmuster entstehen. Wenn ihr anfangs nur wenig Farbe benutzt und statt dessen mehrere Schichten in kurzer Zeit auftragt, wartet ihr erstens nicht so lange, bis ihr wieder etwas tun könnt und zweitens wird das Ergebnis für meinen Geschmack deckender und kräftiger, als bei einer dicken Farbschicht

Wenn die weiße Farbe gut getrocknet ist, schneidet ihr euer Decopatchpapier, die Motivtaschentücher oder eben die Servietten zurecht und zieht vorsichtig jeweils die erste bedruckte Schicht ab.
Meine Servietten stammen übrigens von dm und haben etwas um 1,29€ gekostet.

Nun tragt ihr eine Schicht Decopatchkleber auf die erste Kistenseite auf und legt die abgetrennte Serviettenschicht darauf.

Um keine auffälligen Ecken zu bekommen, solltet ihr die Größe der jeweiligen Serviettenstücke so wählen, dass sie die nächstliegende Ecke etwas überlappen und mit dem nächsten Stück mittig auf der folgenden Kistenseite ansetzen. So verlaufen sich die Übergänge besser.

Wenn der Kleber gut durchgetrocknet ist (bestenfalls über Nacht) schneidet ihr die selbstklebende Folie zurecht und klebt sie in den Innenraum der Kiste. Sie soll verhindern, dass Feuchtigkeit (z.B. vom Gießwasser) in das Holz der Kiste eindringt und sie faulen lässt. atürlich könnt ihr auch andere wasserabweisende Materialien (Alu- oder Frischhaltefolie, Plastiktüten etc.) nehmen. Mir persönlich kam der Klebeeffekt der Folie ganz gelegen. (Faulheit siegt!)

Anschließend bepflanzt ihr euer Blumenkästchen mit frühlingshaftem Gewächs und erfreut euch hoffentlich daran.

Frühlingshaft sonnige Grüße