[Blogger – Adventskalender] Türchen Nummer 6

Hallo ihr Lieben,
einen wunderschönen Nikolaustag wünsche ich euch!

Habt ihr es gemerkt? Heute öffnet sich nicht nur ein Adventskalender-Türchen auf einem Blog, heute stehen alle Türen unter dem Motto „Unsere liebsten Weihnachtsplätzchen“ offen.
Wer es also noch nicht gesehen hat, der schaut gleich mal ganz schnell bei Nani und Lilly vorbei…

Weihnachtsplätzchen waren in meiner Familie traditionell immer Omas Fachgebiet, seit meine liebe Omi nicht mehr so kann, habe ich diese Aufgabe übernommen und versuche frischen Wind in die Plätzchensorten zu bringen.
Wenn ich ehrlich bin, sind meine liebsten Weihnachtsplätzchen aber immer noch die ganz einfachen Mürbeteigplätzchen ohne Zuckerguss und Streusel. (mit ist auch okay, aber ohne sind sie einfach um ein Vielfaches besser)


Einfache Weihnachtsplätzchen aus Mürbeteig:

Zubereitung:

Mehl mit Backpulver mischen und  auf das Backbrett sieben, in der Mitte eine Vertiefung machen und mit Zucker und Eiern füllen.
Diese Zutaten mit einem Teil des Mehls zu einem Brei verarbeiten, die Margarine/Butter in Stücke schneiden und außen um den Mehlhügel herumlegen.
Den Brei, das Mehl und die Margarine/Butter-Flocken zügig zu einem geschmeidigen Teig kneten.
Anschließend darf sich der Teig 40 Minuten im Kühlschrank ausruhen, bevor er weiterverarbeitet wird.

Nach der kleinen Ruhepause sollte sich der Teig kurz an die wärmere Temperatur gewöhnen, bevor er noch einmal kräftig durchgeknetet und anschließend auf dem bemehlten Backbrett ausgerollt wird.

Nun beginnt die schöne Arbeit des Ausstechens.
Wenn ihr eure Backbleche mit ausgestochenen Plätzchen gefüllt habt, kommen sie für ca. 8-12 Minuten bei 180 Grad in den Backofen.

Nach dem Auskühlen könnt ihr sie dann nach Herzenslust mit Zuckerguss, Schokokuvertüre, Streuseln oder Puderzucker verzieren.

 Je bunter und phantasievoller, desto besser.

Ich hab da mal was vorbereitet 🙂

Kleiner Tipp von Oma:
Damit der Zuckerguss schön weiß und deckend wird, rührt ihr statt mit 1 EL Wasser besser mit 1 EL Milch an.

Hälfte hat versucht kleine Chucks-Plätzchen zu machen, süß oder?
Im Adventskalender fand ich dann noch diese beiden süßen Ausstecher, die ich natürlich ebenfalls mit dem Mürbeteig ausprobieren musste:

Neben diesen Mürbeteigplätzchen, bei denen selbst eine Ladung aus einem Kilo Mehl gerade mal als „ausreichend“ empfunden wird (ja meine Familie steht total auf dieses kleine Gebäck) sind Vanillekipferln und Vanillesterne ein absolutes Muss zur Weihnachtszeit.
Nachdem ich mich im letzten Jahr zum ersten Mal alleine ans Backen getraut habe und gnadenlos an der Kipferlform (die ja keine einfache „Wurst“ ist, wie ich mir habe sage lassen), gescheitert bin, habe ich dieses Jahr den zweiten Versuch unternommen.

Auch dieses Jahr sahen sie meiner Meinung nach wieder aus wie von einem Dreijährigen gemacht, weshalb ich zu meiner Ehrenrettung den Teig ab dem zweiten Blech einfach in Sternform ausgestochen habe.
Von dieser Notlösung bin ich allerdings noch begeisterter. Durch die größere Oberfläche und insgesamt geringere Dicke schmecken die Ex-Kipferl direkt noch mal ganz anders


Zubereitung:
Mehl mit Butter, Zucker, Eigelb und Mandeln genau wie bei den Mürbeteigplätzchen zu einem geschmeidigen Knetteig verarbeiten. und anschließend 1 Stunde kalt stellen.
Aus dem Teig kleine Kipferl (keine Würste 😛 ) oder auch Brezeln formen und bei 180 Grad ca. 10 Minuten backen.

Die heißen Kiperln in einem Gemisch aus Puder- und Vanillezucker wälzen und auskühlen lassen.

Abgesehen von diesen beiden Klassikern habe ich mich dieses Jahr zusammen mit meiner lieben Hälfte an zwei neue Plätzchensorten getraut und kann jetzt schon sagen, dass sie mich so begeistern, dass ich sie getrost als „Lieblingsplätzchen“ bezeichnen würde.
 Nougat – Taler:

Zubereitung:

Aus den Zutaten einen geschmeidigen Knetteig herstellen (wie das geht, wisst ihr ja jetzt 😉 ) und wieder 30 Minuten ruhen lassen.
Anschließend kleine runde Taler, (oder aber auch Sterne oder Blümchen) ausstechen und bei  160°C ca. 10 Min. goldgelb backen.

Wenn die Taler ausgekühlt sind, löst ihr die Nougat-Kuvertüre im Wasserbad auf und gebt einen großzügigen Klecks auf je einen Taler und deckt ihn mit einem zweiten Taler zu.

Wenn der Nougat ausgekühlt und erhärtet ist, steht einem Gaumenschmaus dann auch nichts mehr im Wege…

Caffè-Latte-Doppeldecker:


Zubereitung:
Mehl, Butter(-Flocken) Ei, Kaffee und Zucker zu einem glatten Teig verkneten und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Während dessen schmelzt ihr die Kuvertüre zusammen mit der Sahne im Wasserbad und lass sie abkühlen.
Auf der bemehlten Arbeitsfläche rollt ihr den gut ausgeruhten Teig ca. 3-4mm dick aus und stecht mit einem Blütenausstecher eine gerade Anzahl Kekse aus und schiebt sie bei 175 Grad für 15 Minuten in den Ofen.
Die ausgekühlten Plätzchen werden nun teils mit der Schoko-Sahnecreme bestrichen und von einem weiteren Plätzchen zugedeckt. 
Behaltet etwas Creme für die spätere VErzierung zurück, füllt sie in einen Spritzbeutel, gebt kleine Tuffs auf die Plätzchen und krönt sie mit einer Mokkabohne.
Die fertig verzierten Plätzchen werden anschließend nach belieben mit Kakao oder Cappuccino-Pulver bestreut, bevor sie wahrscheinlich ganz fix den Weg in euren Bauch finden.
Mmmmmh….
Nun, da ihr meine Lieblingsplätzchen kennt, interessiert mich natürlich auch, was eure Favoriten sind?
Ganz klassische Plätzchen oder ausgefallene neuere Rezepte?
Vielleicht etwas von Nani oder Lilly?
Morgen öffnet sich das nächste Türchen schon wieder bei mir. (jaja es geht Schlag auf Schlag) 
Es wird herzig und kuschelig, ich dürft also gespannt sein.

 

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